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Volvo Ocean Race

Volvo Ocean Race 2011-12! Der Film in voller Länge!

Die vergangene Ausgabe des Volvo Ocean Race wurde im Oktober 2011 in Alicante, Spanien, angeschossen und im irischen Galway Anfang July 2012 beendet. Die zusammenfassende Dokumentation, wie hier gezeigt, gibt es bekanntermaßen von jedem Volvo Ocean Race. Musste man sich bei der letzten Ausgabe noch umständlich die DVD aus England bestellen, geht das mittlerweile einfacher … sehr löblich!
Der Film lässt euch in gewohnter Dramatik die Teams auf ihrer 39.000 Seemeilen langen Reise, vorbei an Cape Town, Abu Dhabi, Sanya, Auckland, und rund Cape Horn nach Itajaí, Miami, Lissabon, und Lorient begleiten.

By the way … die Entwicklung hin zur 65 Fuß Einheitsklasse finde ich sehr bedauerlich und ich weiß, dass ich mit dieser Meinung ziemlich allein dastehe! Für mich war das VOR auch immer ein Vergleich unter den Konstrukteuren … da ich selbst Schiffbauer bin, wundert das wohl niemanden! Ich glaube auch nicht, dass es durch die 65-Fuß Yachten wirklich spannender wird! Die Berichte und Spekulationen in der Bauphase der Boote haben einen nicht unerheblichen Teil des ganzen VOR Medienapparates ausgemacht. Auch ein OneDesign löst das Problem, dass Segeln nicht unbedingt publikumsnah stattfindet, nicht wirklich. Wenn die Boote günstiger werden, dürften die Gehälter der Profis steigen, da jeder das beste Team möchte. Mehr Geld in den Händen weniger Stars, ob das unseren Sport voran bringt, weiß ich irgendwie auch nicht. Es ist schließlich Geld, das vorher auf einen ganzen Apparat aus Konstrukteuren, Bootsbauern, Werften und Zulieferern verteilt wurde – aus Sicht des Yachtbaus auch nicht überragend als Ergebnis.

Schauen wir mal, was die Zukunft bringt.

Wir wünschen viel Spaß!

In-Port-Race in Alicante! Ein Reisebericht!

Bei diesem Post handelt es sich um einen Gastartikel von Kollege Martin, der euch durch ostsee-action.de bereits bekannt ist. Martin verfolgt jede Ausgabe des VOR sehr intensiv und war auch gerade zum In-Port-Race in Alicante. Was Martin über den Verlauf des VOR zu sagen hat, könnt ihr hier auf seiner Facebook Seite Volvo Ocean RaceDE nachlesen. 

Der Volvo Ocean Race Virus hat mich bereits seit der ersten Ausgabe im Jahr 2001 infiziert. Da lag es nahe, dass ich bei meinen ersten Schritten im Internet auch darüber geblogged habe. In diesem Jahr, nach 10 Jahren, war ich schließlich wieder live dabei.

Die Anreise nach Alicante, eine relativ große Stadt mit über 300.000 Einwohnern südlich von Valencia, gestaltet sich relativ einfach. Fliegen kann man nach Alicante von Bremen mit Ryanair oder von Hamburg mit Airberlin. Die Preise für die Tickets liegen zwischen 40 und 300 Euro pro Person und Flug, wer früher kommt, der zahlt weniger. Am Flughafen von Alicante wird man dann direkt auf das Rennen eingestimmt, so gut wie jeder Banner ist derzeit dem Rennen um die Welt gewidmet. Auch die Taxifahrer wissen bescheid, wenn man typisch deutsch den Zielort angibt, “Einmal zum Volvo Ocean Race”. Die Fahrt mit dem Taxi kostet ca. 15 Euro. Bei den Hotels verhält es sich ähnlich wie beim Flieger, es ist für jeden etwas dabei. Vom Hostel für 30 Euro pro Nacht bis zum Hotel direkt am Hafen für 300 Euro ist alles dabei. Gebucht haben wir über Trivago, denn dort sind auch die Kontingente der Hotels aufgeführt, die auf spanischen Seiten veröffentlicht werden. So kann man entweder etwas sparen oder doch noch ein Zimmer bekommen, obwohl bei HRS und Co keines mehr verfügbar ist.

In der Zeit vom 14. Oktober bis 05. November findet in Alicante ein großes Programm, rund um den Start, im Ort bzw. im Race Village statt. An dem ersten Wochenende um den 29. Oktober waren wir in Alicante. Denn zum traditionell gut besuchten In-Port Race wurde viel geboten. Ziel des In-Port Races ist es ja auch, das sonst doch etwas zu weit stattfindende Rennen dem Publikum nahe zu bringen. Das ist, was die Sponsoren verlangen. Denn egal ob Volvo selbst, Puma oder zum Beispiel Camper, alle wollen sich mit diesem Rennen der Superlative etablieren oder einfach auf sich aufmerksam machen.

Für Besucher ist die Aufmachung des Volvo Ocean Race sehr interessant und genial umgesetzt. Denn so ein Segel-Event habe ich noch nie erlebt. Für die Nicht-Segler reicht das Rahmenprogramm und ein paar Boote, die da irgendwo um die Tonnen segeln. Das Ringsherum, die Pavillons, 3D Kino, Simulator, die Liveacts am Abend, die Bars und Lounges im Race Village, hauen einen von den Socken. Eine Open-Air Party mit geschätzten 2000 Besuchern im Race-Village wurde von DJ X eingeheizt. Das gesamte Race Village hat vibriert und war von jungen Spaniern durchflutet. Bis zwei Uhr Morgens ging die Party und es sollte am nächsten Abend genauso weitergehen.

Am Morgen des 29. Oktobers hat es dann in Strömen geregnet, so hat sich sicherlich keiner die spanische Stadt vorgestellt. Um 9:00 wurde dann im Media-Center eingescheckt und das Bändchen für das Presseboot vergeben. 9:30 fand dann die Pressekonferenz mit Knut Forstad und dem Volvo CEO statt. Hier wurde bereits ein 2014er Volvo Ocean Race versprochen und weitere interessante Häfen, die aus über 86 Bewerbern ausgewählt werden können.

Für die Besucher des Volvo Ocean Race fiel der Vormittag völlig ins Wasser, Skipper-Parade und das Auslaufen der Yachten fanden im strömenden Regen statt. Erst gegen 13 Uhr ließ der Regen nach und leider auch der gute Wind. Ca. 3-4 Windstärken aus Nordost waren angesagt. Es sah also alles nach guten Bildern aus, so lange die Kamera das Wasser abhält. Als das Presseboot dann gegen 13 Uhr ablegte, hat der Regen dann endlich nachgelassen und auch die Sonne war mal zu sehen. Die Kehrseite war nur leider, dass der Wind auch auf ca. 7 Knoten Wind herunter gegangen war.

Kurz vor 14 Uhr versammelte sich eine Scharr an großen und kleinen Presse und VIP-Booten neben der Startlinie. Die Startlinie war direkt neben der Kaimauer des Hafens, so dass man auch vom Strand aus gut das Geschehen verfolgen konnte. Da die Farben der Schiffe auch relativ eindeutig sind, bis auf Puma und Abu Dhabi, kann man es auch von noch etwas weiter weg erkennen ;-)

Die Startphase haben wir mal mit einem Video festgehalten. Durch den relativ schwachen Wind blieb das Rennen bis zum Ende spannend. Denn mit jedem Windloch wurden die Karten neu gemischt. Bis auf das Team Abu Dhabi Ocean Racing, die mit fast 15 Minuten Vorsprung das Ziel erreicht hat.

Unser Wochenendtrip nach Alicante hat sich wirklich sehr gelohnt, eine tolle Atmosphäre und ein Rahmenprogramm, das wirklich Spaß macht. Und ganz nebenbei findet eines der spannendsten und härtesten Segelevents der Welt statt.

Unser Wochenendtrip nach Alicante hat sich wirklich sehr gelohnt, eine tolle Atmosphäre und ein Rahmenprogramm, das wirklich Spaß macht. Und ganz nebenbei findet eines der spannendsten und härtesten Segelevents der Welt statt.

Whitebread 1989-90 – der offizielle Film

Während in der Bundesrepublik Deutschland große Geschichte geschrieben wurde segelten Yachten zwischen 51 und 84 Fuß um die Welt. Richtig, damals wurde das Rennen noch in unterschiedlichen Bootsklassen ausgetragen. An dieser Regatta nahm mit “Maiden” zum ersten mal ein reines Frauenteam teil. Grant Dalton und Sir Peter Blake
(1. Oktober 1948 in Auckland; † 6. Dezember 2001) sind auch heute noch durchaus geläufige Namen im Segelsport. Letzterer gewann diese Ausgabe auf der berühmten Ketsch “Steinlager 2”.

Ich bin im übrigen der festen Überzeugung das sich ein direkter Zusammenhang zwischen der gesegelten Zeit und der Anzahl der Oberlippenbärte an Bord beweisen ließe.

Hier die offiziellen Filme der Jahre 2005/06 und 2001/02

Volvo Ocean Race 2001/02

… richtig, dass war die Ausgabe die unter deutscher Flagge gewonnen wurde! Viel Spaß bei ein wenig “Volvostalgie”

via blur.se

Camper VO 70 unter Segeln!

Wir haben hier schon die ersten Bilder, von diesem ersten Volvo der 3. Generation, gezeigt und die Eckdaten beschrieben. Der erste VO70 der neuen Saison ist natürlich ein Highlight, aber ich muss auch sagen, dass ich das Artwork nicht sonderlich gelungen finde. Das moderne Offshore Renner innen ganz gerne mal komplett schwarze Höhlen sind, um das Gewicht der Farbe zu sparen, daran haben wir uns ja mittlerweile gewöhnt … davon werden die Segler ja nur depressiv und draußen ist dann ja wieder genug Sonne. Interessant wird zu sehen, wie sich das aggressive rot auf die Psyche auswirkt … spätestens nach 4 Wochen fangen die Jungs doch an sich zu prügeln wenn sie ganze Zeit nur rot sehen. =)

VOR-Organisator Jack Lloyd zum Thema Piraterie

Vor ein paar Tagen hatte wir das Thema Piraterie hier bereits. Da das auch für den Segelsport, konkret für das Volvo Ocean Race, ein Thema ist, hat sich Regattaorganisator Jack Lloyd vor ein paar Tagen vor die Kamera gesetzt und ein paar Sätze zur 2. Etappe des nächsten Volvo Ocean Race gesagt. Ich habe mich darauf hin vor den Rechner gesetzt und den Film für euch deutsch untertitelt.

Doku über Gleistein Ropes

In dem Film geht es nicht um Yachten und schon gar nicht ums Segeln – da Gleistein Ropes aber in der Szene, nicht zuletzt wegen engagiertem Sponsoring, wohlwollend akzeptiert ist, möchte ich euch diesen Film dennoch zeigen. Im Rahmen der METS Amsterdam hat Gleistein gerade bekanntgegeben, dass Sie auch beim nächsten Volvo Ocean Race das komplette laufende Gut für Puma’s neue Volvo Open 70 liefern werden.

Profisegler sind auch nur Männer!

Um Anfeindungen von weiblichen Fans zu vermeiden gibt es die Überschrift auch noch mal mit “Binnen-I”: “ProfiseglerInnen sind auch nur MännerInnen” … so alle Randgruppen glücklich?

Die Mediencrew des Volvo Ocean Race hat vor einiger Zeit damit begonnen, ihre Fans auf den nahenden Beginn der nächsten Ausgabe vorzubereiten. Wie man das macht? Man füttert Sie mit Zusammenschnitten aus alten Rennen solange an, bis sie sabbernd auf den Start warten.

Normalerweise sind es immer die großen Momente, die in diesen 3 Min Clips zeigen, was wir eigentlich für einen geilen Sport ausüben und uns alle ein bisschen vom Profisegler-Dasein träumen lassen. Heute Morgen kam aber gerade dieses Kunstwerk aus der VOR-Filmschmiede über den Äther! Keine Pokale, keine Zieleinfahrten, keine Freudentränen … nein Männer bei der Arbeit … also beim ganz normalen rumblödeln. Was Männer halt so tun wenn Sie unter sich sind. Der Clip führt unweigerlich zu der Erkenntnis, dass das “Geschnacke” bei einem Herren-Segeltrip auch nicht viel anders ist als bei den Profis.

Segeln auf der Illbruck dem VOR-Sieger von 2002!

Gemeinsam mit den Jungs von Speedsailing hat das Lifestyle-Couponing-Portal DailyDeal ein ganz besonderes Angebot geschnürt: Für 169 statt 290 Euro können Segelfans die Ostsee an Bord der Hochseeyacht Illbruck einen ganzen Tag lang erleben und der Crew des Ocean Racers über die Schulter blicken. Bordverpflegung und die Leihgebühr für Segelkleidung sind bereits inklusive. Das Angebot ist noch bis zum 26. September, 20 Uhr, auf DailyDeal.de in der Rubrik „Weekly Deal“ erhältlich (http://dailydeal.de/specialdeals/weeklydeal). Die Gutscheine gelten bis zum 30. September 2011.

Die Hochseeyacht Illbruck (heute: Glashäger) ist Segelsportfans spätestens seit dem 9. Juni 2002 bekannt: Damals gewann Skipper John Kostecki (USA) mit der Illbruck das 32.700 Seemeilen lange „Volvo Ocean Race“, eine der härtesten Segelregatten der Welt. Und auch heute noch muss sich die Illbruck, was Technik und Speed angeht, keinesfalls vor anderen Yachten verstecken: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Knoten (37 km/h) durchpflügen die Illbruck und ihre baugleichen Schwesterschiffe SEB und SEB2 die Ostsee.

Die Illbruck wurde auf dem Reißbrett übrigens von Starkonstrukteur Bruce Farr entworfen und vom irischen Bootsbauer Killian Bushe angefertigt. Um die Yacht so leicht und gleichzeitig stabil wie möglich zu gestalten, griffen Farr und Bushe auf eine spezielle Kevlar-Schaumkern-Sandwichbauweise zurück. Die beiden Wassersport-Enthusiasten statteten die Yacht zudem mit einem Kohlefasermast aus und leisteten so echte Pionierarbeit: Die Illbruck war der erste V.O.60-Racer, der mit diesem innovativen, erst seit 2001 durch das Reglement erlaubten Mast aufwarten konnte.

Martin Kringel, der Mann an der Pressefront bei Speedsailing hat kürzlich in seinem “News-Stream” einen sehr netten Artikel mit dem Titel “support your local yachtblog” geschrieben” – vielen Dank dafür!

In dem unteren Video (0:18; 0:40; 0:54) ist sogar unser Christoph zu sehen – ja der hatte auch mal Haare auf dem Kopf – früher! =)