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Video

Yacht-Test Dragonfly 28 Sport

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass wir eng mit segel-filme.de zusammen arbeiten, trotzdem verwenden wir hier nicht jeden Film der produziert wird, da manches einfach nicht unbedingt zu dem passt, was ich meine bei Yachtblick an Themenprofil zu haben. Dieser Yacht-Test vom Dragonfly 28 Sport ist wieder ausgesprochen gut gelungen. An dieser Stelle ein großes Lob an Gerrit und Jochen. Auch ein Lob für die Bilder aus der Werftgeschichte, so etwas ist, glaube ich, gar nicht so leicht aufzutreiben.

Der Tester, Jens Lindemann, Co-Bootsman auf dem 81 Fuß German Frers Design Hexe, macht als Tester auch einen richtig guten Job vor der Kamera. Ich würde mir wünschen ihn an dieser Stelle öfter zu sehen!

Normalerweise kommentiere ich solche Filme noch ganz gern, aber hier ist einfach alles gesagt. Wenn sich Yachtwerften entschließen sich mit dem Thema Video zu beschäftigen, dann sollten sie sich den Gefallen tun, das mit segel-filme.de zu tun. Ein Video wie das vom Falcon Hydrofoil ist dem Verkauf sicher eher abträglich, was aus Sicht des Marketings einen kleinen Supergau darstellen dürfte.

Wenn ihr eure Boote auch testen lassen wollt – Kontakt zur Redaktion gibts hier. jan.jelinek@segel-filme.de

Profisegler sind auch nur Männer!

Um Anfeindungen von weiblichen Fans zu vermeiden gibt es die Überschrift auch noch mal mit “Binnen-I”: “ProfiseglerInnen sind auch nur MännerInnen” … so alle Randgruppen glücklich?

Die Mediencrew des Volvo Ocean Race hat vor einiger Zeit damit begonnen, ihre Fans auf den nahenden Beginn der nächsten Ausgabe vorzubereiten. Wie man das macht? Man füttert Sie mit Zusammenschnitten aus alten Rennen solange an, bis sie sabbernd auf den Start warten.

Normalerweise sind es immer die großen Momente, die in diesen 3 Min Clips zeigen, was wir eigentlich für einen geilen Sport ausüben und uns alle ein bisschen vom Profisegler-Dasein träumen lassen. Heute Morgen kam aber gerade dieses Kunstwerk aus der VOR-Filmschmiede über den Äther! Keine Pokale, keine Zieleinfahrten, keine Freudentränen … nein Männer bei der Arbeit … also beim ganz normalen rumblödeln. Was Männer halt so tun wenn Sie unter sich sind. Der Clip führt unweigerlich zu der Erkenntnis, dass das “Geschnacke” bei einem Herren-Segeltrip auch nicht viel anders ist als bei den Profis.

Mit fast 80 Jahren um Kap Horn! Sir Robin Knox-Johnston! Dokumentation!

Robin William Knox-Johnston wurde am 17. März 1939 in London geboren, dass heißt, er ist im Moment stolze 71 Jahre. Das Video ist sicher schon ein paar Jahre alt, aber dennoch scheint Segeln ziemlich fit zu halten! Es muss die Segelei gewesen sein, die ihn bis ins hohe Alter so fit hält. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass dies an seinem „Whiskey Sponsor“ liegen könnte. Ich habe mal einen Screenshot von seiner Website gemacht und Sir Robin hat wirklich einen hochprozentigen Sponsor! Sportler hin oder her, für so viel Coolness muss es einen dicken Daumen geben!

Den Titel „Sir“ bekam Knox-Johnston 1995 von der Queen verliehen, da er der Sieger des Sunday Times Golden Globe Race war und damit keine geringere Leistung vollbracht hat, als der erste Einhand-Nonstop-Weltumsegler zu sein! Der Erste – nicht der Jüngste, nicht der Grünste und nicht der Einäugigste – der Erste!

Am 22. April 1969 lief er nach 30.123 Seemeilen und 312 Tagen in den Hafen von Falmouth (Cornwall) ein und legte damit den Grundstein für den Stoff, aus dem noch heute die Vendée-Globe-Helden gemacht werden! Seine Yacht, die „Suhaili“, ist ein 32 Fuß langer Teakholzbau, dessen Linien an die legendären Rettungsboote des großen Colin Archer angelehnt sind. Die Yacht existiert bis heute!

Ich weiß nicht wie oft er in der Zwischenzeit um die Welt gesegelt ist, aber ich weiß, dass er es 1994 noch einmal in die Geschichtsbücher schaffte, indem er an der Seite von Sir Peter Blake († 2001 bei  einem Piratenüberfall) die Jules Vernes Trophy für die schnellste Weltumrundung unter Segeln gewann! An der Seite von Blake, dessen Leben hier auch irgendwann noch einmal ausführlich Erwähnung findet, segelte Knox-Johnston in 74 Tagen 22 Stunden und 17 Minuten zum damaligen Rekord. Zum Vergleich: der aktuelle Rekord von Franck Cammas Groupama 3 liegt bei 48 Tagen 7 Stunden und 44 Minuten.

Neben vielen anderen Ehrungen wie Yachtsmann of XXXX oder Sailor of XXXX war er der erste Segler, der 2008 in die ISAF Hall of Fame aufgenommen wurde. Also ein gutes Jahr nachdem er beim „Velux 5 Oceans“ seine bis dato letzte Weltumsegelungsregatta bestritten und auf Platz 4 beendet hat! Nicht beendet, also in der Liste hinter Sir Robin, waren bei dieser Regatta so „unbekannte“ Segler wie Alex Thomson (Hugo Boss) und Mike Golding (Ecover)!

Wir ziehen unseren Hut vor dieser Lebensleistung! Ich für meinen Teil würde mit „Sir Robin“ zu gern einmal segeln gehen oder auch nur ein Bier trinken, denn ich glaube, der Mann kann Geschichten erzählen, die mehrere Yachtblogs füllen würden!

http://www.robinknox-johnston.co.uk/

Mike Horns Pangaea Expedition! Doku und Rundgang durch das Schiff!

Mike Horn ist ein Extremsportler, ein Abenteurer, ein Typ, der das macht, was wir eigentlich auch gerne den ganzen Tag machen würden – uns aber nicht trauen! Dieses “nicht trauen”, ist begründet und berechtigt, denn die Anzahl benötigter Weltretter ist begrenzt – also weiter arbeiten und am Wochenende segeln gehen!

Der in Südafrika geborene Wahlschweizer, war früher Soldat, ist dann den Amazonas entlang geschwommen, hat ohne motorisierte Hilfsmittel den Äquator umrundet, ist den Nordpolarkreis allein entlang gewandert und war im Winter (Polarnacht) am Pol! Seit 2008 ist er nun mit der “Pangaea” unterwegs um Kinder für den Umweltschutz zu sensibilisieren. Quasi Lüchtis großes Vorbild! =)

Bei dem Schiff handelt es sich um eine 35 m Alu-Ketsch, die mit diversem Forschungsequipment, Windgeneratoren, Mercedes Benz Blue Tec  Maschinen und einer ganzen Menge Solar Panels ausgestattet ist. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es auch ein Netz, ähnlich dem eines Fischtrawlers, um Kunststoffflaschen aus den Ozeanen zu fischen.

Das interessanteste an diesem Schiff ist aber sicherlich seine Entstehungsgeschichte! Sein damaliges Budget von etwa 3 Millionen Euro, ist betrachtet auf die Schiffsgröße und die Ausstattung natürlich sehr knapp. Der eng gesteckte Zeitplan von 12 Monaten für den Bau, machte das Projekt für etablierte Werften natürlich auch nicht interessanter! Also errichtete Mike Horn kurzerhand eine provisorische Werft in einem Slum in Sao Paulo (Brasilien) und ließ die Yacht von mehr oder weniger ungelernten Schiffbauern zusammen braten! Nach eigener Aussage, hat das Projekt in dieser Zeit etwa 200 Familien ernährt! Allerdings bewerte ich diese Aussage nicht unbedingt als humanitäre Meisterleistung, denn die Kinder die in Indien unter menschenunwürdigen Bedingungen T-Shirts und Fußbälle zusammen nähen, ernähren sich schließlich auch davon und keiner der westlichen Konzerne darf sich dafür auf die Schulter klopfen!

Herr Horn hat angekündigt, sollte er für die Yacht nach dem Ende der 4-jährigen Reise keine neue Bestimmung finden, möchte er die Pangaea komplett recyclen! Ja nee ist klar! 35 m Alu-Ketsch mit Eisklasse und einem Neupreis von ca. 3 Millionen Euro – wird bestimmt total schwer, dafür einen neuen Eigner zu finden!

Fehmarn Rund! Filmdoku und Bericht von Roland Gäbler!

Der Film berichtet von der Fehmarn Rund Regatta im Rahmen der Flens Super Sail Tour! Passend zum Thema, präsentiere ich euch auch noch den Regattabericht von der deutschen Antwort auf Loick Peyron, unser “Mr. Multithull” und amtierender Tornado Weltmeister Roland Gäbler (P.S. Nahid Gäbler sei hier natürlich als amtierende Weltmeisterin ebenfalls erwähnt)!

Exakt 4 Stunden, 49 Minuten und 52 Sekunden haben wir gebraucht um die Insel Fehmarn zu umrunden. Der Start erfolgte bei sehr leichten Winden vor Heiligenhafen und herrlichem Sonnenschein. Bis zur ersten Wendemarke lieferten wir uns spannende Duelle mit einem A-Cat und einem Nacra Inter 20. Doch als wir den Gennacker nach 10 Seemeilen auf unserem Tornado setzen konnten, zogen wir Meter und Meter davon und bauten unseren Vorsprung kontinuierlich mit den zunehmenden Wind aus.

Speziell auf der östlichen Seite von Fehmarn auf dem Weg zurück konnten wir unseren Tornado optimal im flachen Wasser ausfahren. Kurz vor der Fehmarn Sund Brücke frischte der Wind erneut auf und bevorteilte uns auf dem Kreuzkurs, so dass wir deutlich vor den restlichen 70 Multihulls aus 5 Nationen im Ziel einliefen.

Auf Platz 2. kam der ultraleichte 20-Fuss Spezialbau „Exploder 20“ aus Polen mit Lojciech Kalishi/Yerzy Bialek an Bord. Diese hatten sich im Laufe des Rennens konstant nach vorne gesegelt und kamen uns immer näher mit Ihrem neuen Design. Trotzdem reichte es nicht ganz uns zu schlagen. Sie ersegelten die Zeit von 05:01:20. Auf Platz 3. folgte ein Nacra Inter 20 mit dem Team Jan Kreye/Henning Wollschläger mit der Zeit 05:21:06.

Für uns war es die erste Teilnahme an diesem legendären Rennen. Und es war ein besonderes Erlebnis mit all diesen unterschiedlichen Booten ein Rennen zu segeln. Dass wir auch nach berechneter Zeit gewonnen hatten, zeigt uns dass wir auch solche Langstrecken Regatten mit einem Tornado gewinnen konnten. Dabei überholten wir auch alle Einrumpf-Yachten und alle Offshore Multihulls, die eine Stunde vor uns gestartet waren.

Nach dem Gewinn des Blauen Bandes vom Balaton mit einem M2 Katamaran Anfang Juli in Ungarn, folgte nun der Gewinn des zweiten Blauen Bandes in diesem Jahr. Und das mit einem Tornado auf Deutschen Gewässern.

Nach der Tornado WM auf der Lübecker Bucht und den spektakulären Speedsailing Rennen in der Trave Segel Arena war es mal schön eine ganz andere Art von Rennen mit einem Tornado zu segeln.

Fehmarn Rund und der Startort Heiligenhafen zeigte sich von seiner besten Seite. Es hat echt Spaß gemacht um diese schöne Ostsee Insel zu segeln. Es war ein Abenteuer der besonderen Art.

Nächstes Wochenende segeln wir die Mövenstein Regatta vor dem Strand von Travemünde. Und dann folgt der Deutsche Event in der Extreme40 Klasse vor Kiel vom 26.-29. August.

Ich danke dem Team Gäbler für diesen Bericht!

www.teamgaebler.de

Wind – es gibt ihn doch!

Aktuell findet vor Den Haag die Weltmeisterschaft der 470er statt. Neben unkonventionellen Startzeiten (19 Uhr) hatten die Herren und Damen der 470er Szene gestern vor allem eines – Wind! Glaubt man dem offiziellen Videobericht, lagen gute 30 kn an! Sehr empfehlenswert sind zu dieser Regatta auch die “neuen Klassenregeln”, welche die deutsche Teilnehmerin Kathrin Kadelbach, in ihrem groll auf der Facebook-Fanseite von segelreporter.com hinterlassen hat!

Auszug: “1. Es wird nur dort gesegelt, wo es kalt ist, auch wenn in Europa die Hitzewelle tobt. [...] 3. Ab 30 Knoten werden die Damen vor den Männern & vor der Wettfahrtleitung rausgeschickt.

Ganz ähnliche Bedingungen waren auch bei der “Cork Week 2010″ zu finden – allerdings sind die Boot da etwas größer.

Videoreportage zu Franck Cammas neuem Weltrekord!

Wir haben vor ein paar Tagen bereits darüber berichtet, dass Franck Cammas die Jules Vernes Trophy gewonnen hat. Verdient hat er neben diesem Titel eigentlich auch noch einen Medienpreis, denn die Video-Berichterstattung war lückenlos. Das man nicht jeden Tag spektakuläre Bilder bekommt, liegt in der Natur der Sache. Die Jungs von segel-filme.de haben sich deshalb die Mühe gemacht und euch die Highlights aus 48 Tagen Weltumsegelung in einer kurzen Reportage zusammengefasst.

Die Geheimnisse der Segelherstellung! Videointerview!

In dieser Clipserie liefern Robert Kühnen vom Tuchhersteller Dimension-Polyant und Segelmacher Jens Nickel einen Blick hinter die Kulissen der Segelherstellung und erklären warum es an der Zeit ist, den guten alten “Lappen” mal zu ersetzen.

zum 2. Teil!

Video zum 470er! Mein bestes Stück – Teil 2!

Zu wenig Wind verhinderte heute das erste Rennen beim 33. America’ Cup, deshalb zeige ich euch an dieser Stelle den 2. Teil aus der Serie “Mein bestes Stück”. In dieser Folge sind es zwei 470er Segler die über ihr Boot sprechen. Der 470er ist zwar ein “klein wenig” bekannter als die OE32 aus dem ersten Teil, aber der Unterhaltungswert des Films ist dennoch recht hoch.

Sturmschaden bei Alinghi!

Es gibt sicherlich mehrere Dinge die America’s Cup noch verhindern können – an zu wenig Wind wird es aber sicherlich nicht liegen.