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Turanor/Planet Solar

PlanetSolar MS-Turanor im Pazifik

Moin Yachtblick,

es ist mal wieder so weit, kurzer Bericht von der Planet Solar.

Willkommen Pazifik,

nach einem 2 wöchigen Heimaturlaub sind wir jetzt wieder unterwegs und haben das Jahr mit einer erfolgreichen Panamakanal- Durchquerung gestartet.

Erfreulich war für uns, dass der PlanetSolar Eigner, Immo Ströher, mit an der Durchquerung teilgenommen hat. Der Kanal ist, mit jeweils 3 Schleusen bei der Ein- bzw. Ausfahrt und dem Höhenunterschied von geschätzten 30m – von Atlantik/Pazifik zum Kanal, wirklich beeindruckend anzuschauen.  Doch wenn man in der Geschichte zurückschaut, weiß man, dass der mit viel Blut bezahlt wurde, 25.000 Tote hat der Bau des Kanals alleine auf der Französischen Seite gekostet. Das gibt einem zu denken.

Nach einem Aufenthalt von 2 Tagen auf einer kleinen wunderschönen Insel direkt (mehr…)

MS TÛRANOR in Miami angekommen!

Im Video ist Jenner kurz bei seinem “SolarSurf” zu sehen von dem ich euch hier schon Bilder gezeigt habe.

Die TÛRANOR PlanetSolar hat auf ihrer Expedition rund um die Erde den amerikanischen Kontinent erreicht. Heute Morgen um 08.15 Uhr Ortszeit (14.15 Uhr MEZ) legte das Boot im Hafen von Miami im US-Bundesstaat Florida an. Zwischen der Abfahrt des Bootes in Monaco am 27. September 2010 und dem Anlegen in Miami sind 61 Tage, 0 Stunden und 34 Minuten vergangen. Die gesamte Expedition rund um die Erde wird mindestens zehn Monate dauern.

Nächste Station wird Cancun in Mexiko sein. Dort wird das weltgrößte Solarboot anlässlich der Weltklima-Konferenz der UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) Station machen. Die Ankunft in Cancun ist am 6. Dezember geplant.
„Wir wollen zeigen, dass wir die Technologie, das Wissen und die Mittel für den Wechsel auf erneuerbare Energien bereits haben. Für diesen Wechsel sind wir alle verantwortlich“, bringt es Raphael Domjan auf den Punkt.
Schiffseigner Immo Ströher betont: „Mit unserem Projekt wollen wir beweisen, dass Sonnenenergie über die stationäre Stromgewinnung hinaus auch solare Mobilität bieten kann. So lässt sich mit nachhaltiger Energietechnik ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz im Bereich des Verkehrs leisten. Bislang gilt der Seetransport-Sektor als klassischer „Energieschlucker“.
Die Idee zur Weltumrundung mit Solar-Technik stammt vom Schweizer Raphael Domjan, dem Gründer des Unternehmens PlanetSolar. Das PlanetSolar-Team besteht aus Physikern, Ingenieuren, Bootsbauern und engagierten Unterstützern aus aller Welt, die sich dem Schutz der Umwelt und der Förderung erneuerbarer Energien verpflichtet haben. „Wir wollen Ingenieure und Wissenschaftler dazu motivieren, innovative Technologien zu entwickeln. Wir wollen den Träumen der Menschheit Gestalt verleihen und zeigen, dass das scheinbar Unmögliche Wirklichkeit werden kann“, so Domjan. Und Unternehmer Ströher ergänzt: „Wir sind auf dem Weg zu zeigen, dass motorisierte Schifffahrt auch ohne Brennstoffe funktionieren kann.“

Ausführlicher Bericht von Jens zum Transatlantikrekord!

Hallo Freunde,

wir haben es geschafft! In nur 26 Tagen und 19h haben wir denn Atlantik überquert und somit denn Rekord der Sun 21, die Anfang 2007 in 29 Tagen den Atlantik überquert hat und bis zum 18.11.2010 denn Titel der schnellsten Atlantik Überquerung mit einem Solarboot für sich beanspruchte, gebrochen. Allerdings nur bis zur jener Stunde, als die Turanor Planetsolar um 3 Uhr Morgens in die Bucht von St. Martin einlief.

Für mich war es ein sehr bewegender und schöner Moment, da es die erste Überquerung war und solch ein Ereignis mit einem Rekord zum Abschluss zu bringen, ist schon einzigartig. Auf jeden Fall ein Moment, der mir ein Leben lang in Erinnerung bleibt.

26 Tage auf See – einzig und allein angetrieben von der Sonne, da kann ich natürlich auf viele schöne Erinnerungen zurückblicken, es gab allerdings auch harte und regnerische Tage.

Die ersten zwei Wochen lief es ganz gut, beste Solarboot-Bedingung. Bis die Meldung kam – Hurrikan Tomas hat sich unglaublich stark entwickelt und es wird mit einem Windspeed von über 120kn gerechnet. Da wir zu jenem Zeitpunkt noch weit auf dem Atlantik waren, haben wir uns davon erstmal nicht weiter beeindrucken lassen. Jedoch bekamen wir eine Vorhersage von unserem Wetterdienst, (Meteor France): „Hurrikan Tomas dreht nach Osten ab. Direkt auf euch zu. Seht zu das ihr da wegkommt.“

Da ist uns die Entscheidung nicht schwer gefallen, nach Süden abzudrehen, um uns bestmöglich unten “durchzuschmuggeln”.

Bis auf einige regenereiche Ausläufer und jede Menge Zeit, die uns verloren ging, sind wir jeoch gut aus der Situation gekommen. Auf unserer kompletten Reise haben wir ganz nach dem Motto “Clean the Ozean” gehandelt und jeglichen Müll eingesammelt, der uns auf der Reise begegnet ist. Und glaubt mir das ist wirklich eine große Menge!

Da unser Zeitfenster durch das Ausweichmanöver von Tomas sehr zusammengeschrumpft ist, hatten wir nach dem Einlaufen in St. Martin geschlagene 8h Zeit den Rekord zu feiern und uns dann wieder auf den Weg nach Miami zu machen (1100mn).

Gestern haben wir Puerto Rico auf der Backbordseite liegen lassen und heute sind wir quer ab von der Dominikanischen Republik. Also noch 800nm bis Miami, wo wir spätestens am 29. eintreffen müssen. Aber wie soll es auch anders sein, das Wetter ist mal wieder nicht auf unserer Seite – Wind von vorne und die kommenden Tage – Regen.
Die besten Grüße von der Turanor Planetsolar
Jens

Neuer Transatlantikrekord für Solarboote!

Rostock – 6 Grad Celsius und bedeckt, St. Marteen(Karibik) 27 Grad und Sonnenschein.

Warum interessiert mich das? Ich kann es euch sagen, soeben habe ich einen Anruf von Jens Langwasser von der Turanor bekommen, der mir mit freudiger Stimme berichtete, dass die Turanor einen neuen Transatlantik Rekord für Solarboote aufgestellt hat.

Die genaue Zeit konnte Jens mir leider noch nicht sagen, da sie heute Nacht erst eingelaufen sind und es noch keine offizielle Zeit gibt. Jens erzählte mir auch, dass sie wohl noch um einiges schneller gewesen wären, wenn sie nicht dem Hurricane Tomas hätten ausweichen müssen und bessere Wetterbedingungen gehabt hätten.

Es war Jensers erste Atlantiküberquerung, so war er am Telefon doch noch ziemlich aufgeregt und schwärmte von den Weiten des Atlantiks und den gesammelten Erfahrungen und Eindrücken. „Es ist noch etwas komisch, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben, aber auch ein schönes Gefühl, am Strand zu stehen und in die Ferne zu schauen, genau zu wissen, dass man das nun erst einmal hinter sich hat.“

Auf eines war Jens ganz besonders stolz, sie hätten unterwegs Müll eingesammelt, getreu dem Motto „save the future!“.

In wenigen Stunden geht es nach Miami, von wo aus Jenser dann etwas ausführlicher berichten möchte.

Viel Glück und ordentlich sonniges Wetter.

Ahoi!

Wie es zu diesem Solar-Surf-Bild gekommen ist lest ihr hier

Bericht von Bord der MS Turanor/Planet Solar von Jens Langwasser

Hey Mölli,

nach unserem kurzen aber intensiven Stopp auf Granne, haben wir vor einer Woche am Freitag wieder Leinen los gemacht, um den Langen Trip nach Miami anzutreten (3800 nm non stop). Wir sind jetzt auf Position 24°2N 30°28W und 850 nm (stand Samstag 30.10.2010 um 4:51 Uhr) liegen jetzt hinter uns.

Hier draußen ist sonst nicht so viel los, weit und breit nur Wasser. Es gehört schon zu den Besonderheiten ein Schiff anzutreffen…! Dafür kommen jegliche Meeresbewohner vorbei, einige davon landen auf dem Grill – andere nicht…ist auf jeden Fall eine ganz gute Abwechslung zum Trockenfutter.

Heute Morgen sind wir gerade erst mit einer Walschule in Richtung Westen gefahren. Die Wale befanden sich im Umkreis von 15 m um unser Boot und ließen sich durch unsere Anwesenheit nicht stören.

Da ich den Beruf Bootsbauer erlernt habe und den Job des Bootsmanns auf der Yacht habe, wird es für mich irgendwie nie langweilig, ob ich nun die Trimmung der Yacht anpasse, kaputte Solarzellen tausche, oder irgendwelche Lüftungen in die Yacht einbaue.

Falls für mich doch mal langweilig werden sollte, suche ich mir eben meine Beschäftigungen… und wenn ich mich auf einem Surfbrett hinter unserer Yacht herziehen lasse.

Bei sonnigem Wetter und 26° Wassertemperatur fällt mir das dann auch gar nicht so schwer….=)

Das soll es dann gewesen sein, ich werde mich demnächst wieder bei euch melden, bis dahin – save the nature.

Ps. Danke an Schweizer und Daniell für die die Unterstützung auf Grane – wir sehen uns in einem Jahr…aber dann mit Windsurfer.

MS Turanor – PlanetSolar verlässt Gran Canaria

Das Video zeigt den Solar Katamaran beim Auslaufen in Monaco vor ein paar Wochen. Der junge Mann mit dem Basecap, der dem Prinzen am Anfang des Video die Hand schüttelt, ist Jens – der exklusiv für euch von Bord berichtet.

Die MS TÛRANOR PlanetSolar hat am Freitag Las Palmas nach einem viertägigen Aufenthalt wieder
verlassen. Nach dem Zwischenstopp auf den Kanaren setzt der Solarkatamaran seine Atlantiküberquerung
mit Kurs auf Miami fort. Für die erste Solarboot-Expedition beginnt damit die bislang
längste Etappe seit ihrem Start Ende September in Monaco.
Der Aufenthalt in Gran Canaria wurde unter anderem für technische Servicearbeiten und Tests genutzt,
welche erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
Auf der vorgesehenen Route rund um den Globus sind Zwischenstopps in mehreren Städten eingeplant
– vorbehaltlich der jeweiligen Wetterbedingungen und nautischen Gegebenheiten. In Miami,
Cancun, San Francisco, Sydney, Singapur, Abu Dhabi und im Zielhafen Monaco soll das PlanetSolar
Projekt auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien aufmerksam machen.
In Miami wird das Boot Ende November / Anfang Dezember erwartet.

Planet Solar “Turanor” auf Gran Canaria angekommen!

Normalerweise bekommen wir unserer Informationen von der PlanetSolar Expedition ja direkt von unserem Kumpel Jens der sich mit an Bord befindet. Eben erreichte mich unabhängig davon eine Pressemitteilung von Bord mit dem Hinweis, dass der Katamaran auf Gran Canaria angekommen ist. Da “Jenner” ja leider  nicht nur an Bord ist um für Yachtblick zu berichten, weiß ich noch nicht wenn er das nächste mal dazu kommt uns davon zu berichten, deshalb hier der Bericht:

21 Tage nach dem Start der ersten Solarboot-Expedition in Monaco hat die MS TÛRANOR PlanetSolar heute die Kanarischen Inseln erreicht. Nach stürmischem Wetter im Mittelmeer kommt das weltgrößte Solarboot auf dem Atlantik sehr zügig voran und hat heute Nachmittag in Las Palmas angelegt. Die MS TÛRANOR PlanetSolar wird voraussichtlich bis Freitag in Gran Canaria bleiben. Der Aufenthalt wird unter anderem zu Servicearbeiten genutzt.

Nach Durchquerung der Straße von Gibraltar hat der Solarkatamaran das Mittelmeer verlassen und seine Reise im Atlantik fortgesetzt. „Wir hatten auf der Fahrt die Kapriolen verschiedener Strömungen zu bewältigen. Aber nachdem unsere Batterien gut geladen waren, hatten wir die nötige Antriebskraft verfügbar, um sicher unseren Weg zu finden. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verhalten des Bootes auch unter schwierigen Bedingungen,“ so Kapitän Patrick Marchesseau.

In der nächsten Etappe wird die MS TÛRANOR PlanetSolar weiter den Atlantik überqueren. Auf der vorgesehenen Route rund um den Globus sind Zwischenstopps in mehreren Städten eingeplant – vorbehaltlich der jeweiligen Wetterbedingungen und nautischen Gegebenheiten. In Miami, Cancun, San Francisco, Sydney, Singapur, Abu Dhabi und im Zielhafen Monaco soll das PlanetSolar Projekt auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien aufmerksam machen.

Aufgrund günstiger nautischer Konditionen wurde der Start der Expedition von Frühjahr 2011 auf Herbst 2010 vorgezogen.

Mit der Expedition wollen die Initiatoren des Projekts auf die Bedeutung erneuerbarer Energien für den Erhalt der Umwelt aufmerksam machen. Das Solarboot fährt unter Schweizer Flagge und mit Unterstützung seines Heimatlandes um die Welt.

Die MS TÛRANOR PlanetSolar, ein 31 Meter langer und 15 Meter breiter Katamaran, ist auf einer Fläche von knapp 540 Quadratmetern mit photovoltaischen Solarmodulen bestückt. Nachts und bei bedecktem Himmel werden die Motoren von Energiespeichern an Bord gespeist. Bis zu drei Tage wird der Antrieb voraussichtlich ohne neue Zufuhr von umgewandeltem Sonnenlicht funktionieren. Das 95 Tonnen schwere, hochtechnologische Boot wurde von dem renommierten neuseeländischen Yacht-

Designer Craig Loomes entworfen und in der Knierim Werft in Kiel gebaut.

@Jenner: Das ich das hier veröffentlicht habe heißt nicht, dass uns deine exklusiven Berichte nicht lieber sind! =)

Mit dem Solar-Katamaran um die Welt – Teil 3!

Hey Mölli,

na bisschen verspätet, aber du kennst mich ja.

Wir haben heute die ersten 1000nm der Welt-Tour hinter uns gebracht.  Sind jetzt  34°26.904N  8°04.970E auf dem direkten Weg nach Grane, wo wir für eine Woche liegen werden und die Yacht für die Atlantiküberquerung vorbereiten. Kleine Reparaturen und Logistik … ich hoffe, dass kann ich noch ein bisschen mit surfen und alte Freunde treffen verbinden.

In der vergangenen Woche sind wir aus der Straße von Gibraltar herausgefahren, um direkten Kurs nach Grane anzulegen, nach 10 nm auf dem Atlantik haben wir eine Warnmeldung von Meteorfrance bekommen, dass es vor Casablanca richtig ungemütlich werden würde – mit 50 kn Wind und 5m Swell. Da es auf der Marokko-Seite keine Schutzmöglichkeiten für uns gibt und wir nach Berechnung auf direktem Wege ins Zentrum des Tiefdruck Gebietes waren, haben wir uns dazu entschließen müssen, umzudrehen und vor Tanger (Marokko) das Wochenende abzuwettern.

Das Wochenende habe ich dann dazu genutzt, meine Wellenreitkünste weiter auszubauen und die Nachtkultur von Tanger kennenzulernen.

Montagfrüh hat sich dann für uns ein relativ akzeptables Zeitfenster aufgetan, um den 720nm Sprung von Tanger nach Grane zu vollziehen. Was allerdings heißt, dass wir die ersten zwei Tage Regen und Wind von vorne haben. Danach haben wir allerdings mit einer Wetterbesserung zu rechnen. Das wichtigste war, keine Zeit zu verlieren, da das nächste Tiefdruckgebiet mit ähnlich schlechten Bedingung anrollt und wir eh Zeitdruck haben, den Termin am 09.12. in Cancun einzuhalten, um die Umweltkonferenz nicht zu verpassen. Dort werden immerhin alle wichtigen Leute anwesend sein.

Das Leben auf der Yacht spielt sich langsam ein, jeder hat seine Aufgaben, die er am Tage zu erledigen hat und seine Wachen, die jeder von uns abhalten muss. Ich bin der Bosun (vom Bow to Sterne) am Bord, bedeutet, dass ich dafür zu sorgen, dass die Yacht funktioniert und in einem guten Zustand ist. Das Wachsystem ist unterteilt in drei Teams, die alle 4h tauschen. Während der Wachen gibt es immer einen Wachverantwortlichen, Patric der Kapitän, dann Mikaela the first made und ich. Meine Wache geht immer von 12-4 Uhr. Die restliche Zeit, die dann bleibt, wird mit schlafen verbracht oder mit Berichte schreiben für Yachtblick.

Muss dann jetzt auch reichen ;)

Die besten Grüße nach Rostock/Kiel und alle meine Lieben

Teil 1 und Teil 2

Mit dem Solar-Katamaran um die Welt! Teil 2

Bei dem Boot handelt es sich um einen Katamaran aus der kieler Knierim-Werft, der eine Wasserlänge von 31 Metern und eine Gesamtlänge von 35 Metern besitzt. Die Breite liegt zwischen 15 und 23 Metern, je nachdem, ob das Boot die Solaranlage ausgefahren hat, oder nicht. Die Masse des Katamarans beträgt 85 Tonnen.

Soweit die Daten, die bisher wahrscheinlich schon jeder von euch in der Presse gehört oder gelesen hat. In der vergangenen Woche habe ich mit Jens telefoniert und er gab mir noch einige Daten, die vielleicht nicht so einfach zu finden sind, aber dennoch euer Interesse wecken können.

Der Kat besteht aus drei Hauptkomponenten: 20,6 t Carbon, 11,5 t Schaum und 28 t Harz.

An Deck des Bootes befinden sich insgesamt 825 Solarmodule, die aus 38000 Photovoltaikzellen bestehen. Die Module „fangen“ die Solarenergie auf und speichern diese dann in 648 Lithium-Ionen Zellen, um den 93,5 kW Solargenerator anzutreiben. Unter Volllast schafft der Katamaran eine Geschwindigkeit von 14 Knoten, wobei jedoch auf der „Reise“ eine Durchschnittsgeschwindigkeit von sieben Knoten angestrebt wird.

Der Verbrauch des Kats beträgt 2 mal 10 kWh pro Stunde. In jedem der beiden Schwimmer befinden sich zwei Motoren, wobei jedoch nur einer pro Schwimmer in Betrieb ist.

PlanetSolar kann ohne eine komplette Ladung etwa drei Tage unterwegs sein. Falls dann nicht die Möglichkeit gegeben ist, das Schiff komplett zu laden, wird der Verbrauch des Katamarans auf ein Minimum reduziert und verharrt.

Ganz schön viele Zahlen aber auch sehr interessant, was alles in dem Kat steckt.

Letzte Nacht hat mich ein kleiner Edit von Jens erreicht:

moinsen,

der Katamaran hat zwar 3 Rümpfe, fährt aber im Normalzustand nur auf zwei und der Mittelrumpf ist über der Wasseroberfläche.
Der Mittelrumpf kommt nur in der Welle zum Einsatz, um dort den notwendigen Auftrieb zu bringen. Das Ganze ist ein Wave Piercer-Konzept, das bedeutet, die Welle wird durchschnitten und nicht überfahren, ist effizienter.

Gezeichnet von Craig Loomes (Lomocean), der auch den Earth Racer gezeichnet hat. http://www.lomocean.com/index.php
Unsere Tour muss man als Expedition ansehen, da das vor uns noch keiner angestrebt hat, wollen wir es jetzt versuchen und somit den Anstoß geben, die Solarenergie besser zu nutzen und weiter zu entwickeln. Desweiteren ist das auch ein kleiner Wettlauf für uns, es als erster zu schaffen, nur mit Solarenergie um die Welt zu kommen. Wir haben noch ein weiteres Boot als Konkurrenz, das die Tage auch aus dem Mittelmeer starten will und dann auch noch ein Flugzeug.
Wenn wir es schaffen sollten, kommen wir ins Guinness book of records.

save the future
in liebe jens
=)

Ein rostocker Jung geht auf eine lange Reise!

Wie ihr in den Medien sicherlich schon mitbekommen habt, ist Anfang vergangener Woche der Solar-Trimaran „Turanor PlanetSolar“ auf seine Reise um die Welt gegangen.

Das Projekt sieht vor, in 160 Tagen mit Hilfe von Solarenergie um die Welt zu fahren.

Mit an Bord ist einer meiner besten Freunde, Jens Langwasser. Jens war Projektleiter und ist somit maßgeblich am Bau und der Entwicklung des Trimarans beteiligt.

Woher kenne ich Jens?

Jens begann schon im frühen Kindesalter mit dem Segelsport, geführt durch seinen Vater Ulf, der selbst erfolgreicher Finn-Segler war, machte Jens erste Segelversuche auf der Warnow in Rostock. Unser Weg kreuzte sich das erste Mal vor etwa zehn Jahren, als Jens und ich uns beim Training in der rostocker Lasergruppe kennenlernten. Mir war sofort klar, dass dieser chaotisch wirkende Typ mit seinem lilafarbenden Laser auf meiner Wellenlänge liegt.

Nach seinem Realschulabschluss 2001 in Rostock, entschied sich Jens, in Lübeck bei der Böbs-Werft Bootsbauer zu lernen. Nachdem er die Lehre 2004 erfolgreich beenden konnte, suchte Jens nach einer neuen Herausforderung. Der Weg führte ihn direkt nach Kiel, zur Knierim Werft.

Nach anfänglichen Gehversuchen, wurde Jens schnell einer der Projektleiter der Werft.

Das erste durch Jens betreute Projekt, war die Auliana II. Ein Performance Cruiser, der aus der Feder von Judel/Vrolijk stammt.

Bei der Endfertigung der Classic 33 zeigte Jens ein weiteres Mal sein Können.

Jens ist sehr zielstrebig und ein Perfektionist auf seinem Gebiet, Eigenschaften, die ihm sicherlich zu Gute kamen, als das Projekt PlanetSolar ins Leben gerufen wurde.

Gestern erreichte mich der erste „Funkspruch“ der Turanor:

Moinsen,

haben jetzt die ersten 400nm und die ersten Härtetests hinter uns und noch immer kein Bericht bei Yachtblick….!?
Haben jetzt Ibiza neben uns und noch ca. 23600 nm vor uns. Nach dem Sturm im Golf von Lion wo wir mit guten 40 kn Wind und 4-5.5m Wellen uns durch geprügelt haben, hatten wir die letzten Tage gutes Wetter, nur leider nicht ganz so viel Sonneneinstrahlung wie gewünscht, Tage werden auch kürzer. Wir fahren gerade mit 4.2 kn Richtung spanisches Festland, ab Sonntag ist wieder mit Wind zu rechnen schön von vorne…so wie wir das lieben. Müssen zusehen, dass wir auf den Atlantik kommen und uns die Passatwinde zu nutzen machen.

Lieben Gruß

Jens

Yachtblick wünscht Gute Fahrt!