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Technik

Das E-Ship und der Einsatz von Flettner Rotoren auf Yachten

Ich habe vor einigen Jahren mal ein Buch über den Flettner Rotor gelesen und seitdem hat mich das Thema nicht mehr so ganz losgelassen.

Das erste Schiff dieser Art war die “Buckau”, die 1924 mit 2 Rotoren, von Anton Flettner auf ihre erste Probefahrt geschickt wurde. Im Mai 1926 überquerte dieses erste Flettner-Schiff erfolgreich den Atlantik.
Das zweite Schiff, die “Barbara”, lief noch im gleichen Jahr vom Stapel. Das im Auftrag der Reichsmarine gebaute Schiff hatte bereits 3 Rotoren an Deck stehen.


Der zu dieser Zeit günstige Rohölpreis machte die Enwicklung weiterer Schiffe dieser Art allerdings unrentabel und auch die beiden fertigen Frachter wurden binnen weniger Jahre zurückgebaut.
Erst 1973 kam das Thema ... weiterlesen

Mirabaud LX bekommt einen Flügel über Wasser!

Der Genfer Ingenieur und Segler, Thomas Jundt, wird für die Mirabaud LX, sein Segelboot mit Hydrofoils, einen Flügelmast konzipieren.
Seit dem allerersten Einwassern im April 2008 wurde die Mirabaud LX laufend weiterentwickelt: neue Schwimmer, neue Segel, neue Hydrofoils und kleine Modifikationen und Verbesserungen hier und da an der Gesamtstruktur.
Mittlerweile überall auf der Welt bekannt und von den internationalen Segelzeitschriften gefeiert, hat die Mirabaud LX sowohl auf Binnengewässern als auch auf Hochsee zahlreiche Erfolge verzeichnen können. Gegen ein aus 200 Booten bestehendes Teilnehmerfeld holten sich Thomas Jundt, Antoine Ravonel und Eric Gobet den Sieg bei der Regatta Genf-Rolle-Genf im Jahr 2009 in der Kategorie der Einrumpfboote und setzten zugleich auch einen neuen Geschwindigkeitsrekord.
Im Mai desselben Jahres gelang der Mirabaud LX als erstes Segelboot ohne Rumpf das Befahren eines Gewässers nur fliegend auf seinen Hydrofoils und ohne Hilfe durch einen Schwimmkörper.
Und nicht zuletzt hat die Mirabaud LX in diesem Herbst die berühmte internationale Weymouth Speed Week in der Kategorie „Segelboote“ gewonnen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,24 Knoten über eine Rennstrecke von 500 Meter, wobei sie gar einmal für einen Moment bis auf 25,8 Knoten kam.
„Ich bin in diesem Herbst nach Newport (Rhode Island, USA) gereist, um vor Ort den Little America’s Cup mitzuverfolgen und mir einen Eindruck über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Flügelmasten zu verschaffen“, erzählt Thomas Jundt. „Seit Jahren beobachte ich eine stetige Verbesserung bei den Flügelmasten, doch die neuesten Entwicklungen, vor allem hinsichtlich einer vereinfachten Bedienung und daraus resultierenden Performance, sind schlicht einzigartig. Ich war sofort davon überzeugt, dass dies genau
das ist, was wir für die Mirabaud LX brauchen“.
Der Flügelmast der Mirabaud LX ist momentan im Konzeptionsstadium. Die Konstruktion wird vor Beginn der neuen Segelsaison mit den grossen klassischen Regatten auf dem Genfersee beendet sein.

Wenn ihr keine genaue Vorstellung davon habt wie ein Schiff ohne richtigen Rumpf aussieht, dann empfehle ich euch diesen Film:

Wally Fulcrum Katamaran Konzept! Hübsch!

Wenn ich mich nicht irre, dann ist das überhaupt erst das zweite Konzept einer Yacht das ich euch hier präsentiere. In erster Linie liegt das daran, dass ich wohl mehr Techniker als Künstler bin und man vielen Entwürfen schon ansieht, dass sie nicht realisierbar sind.
Während des Schiffbaustudiums hat man ja schon hin und wieder mal ein paar wilde Ideen im Kopf.
Ich hab eigentlich immer von einem Monohull mit Glasdom geträumt, darunter ein dicker Pilotensessel mit kardanischer Aufhängung, Joystick fürs Ruder in der einen und ein Tastenfeld für die E-Winschen an der anderen Hand. Der vorliegende Entwurf ist zwar kein Monohull, kommt der Vorstellung meines persönlichen Spaceships aber schon ziemlich nahe. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache, ich müsste nicht unbedingt ein schwarzes Schiff haben.
Bevor die Carbonfaser verwoben wird müsste man sie doch eigentlich einfärben können – weißes Carbon – braucht kein Mensch, wär aber cool! Wurde so etwas im Yachtbau schon einmal großflächig verwendet – weiß da einer was?

Doku über Gleistein Ropes

In dem Film geht es nicht um Yachten und schon gar nicht ums Segeln – da Gleistein Ropes aber in der Szene, nicht zuletzt wegen engagiertem Sponsoring, wohlwollend akzeptiert ist, möchte ich euch diesen Film dennoch zeigen. Im Rahmen der METS Amsterdam hat Gleistein gerade bekanntgegeben, dass Sie auch beim nächsten Volvo Ocean Race das komplette laufende Gut für Puma’s neue Volvo Open 70 liefern werden.

Little America’s Cup! C-Class Catamaran Championship!


Watch live video from onthewateranarchy on Justin.tv

Für den heutigen Tag ist das erste Rennen beim “Little America’s” Cup” angesetzt – der Internationalen Meisterschaft der C-Class Katamarane! In dieser recht offenen und kleinen Klasse treten nur 6 Boote an – eine weitere Meldung musste zurück gezogen werden, weil das Boot nicht rechtzeitig fertig geworden ist.

Die C-Class Katamarane sind, wie ich finde, schon so ein kleines Highlight in diesem Segeljahr!

Die Teilnehmer:

Boat Sail # Helm Crew
Canaan CAN 009 Fred Eaton Magnus Clarke
Aethon USA 002 Steve Clark Oliver Moore
Invictus GBR 001 Paul Larsen Helena Darvelid
Patient Lady VI FRA 002 Antoine Koch Jérémie Lagarrigue
Alpha CAN 004 Glenn Ashby Jimmy Spithill
Orion CAN 002 Dan Cunningham Rob Paterson

Die Boote:

Das Klassenvorschriften für diese Katamarane sind durchaus überschaubar gestaltet. Ich fasse die 7 Punkte für euch mal mit meinen eigenen Worten grob zusammen:

1. Ein Katamaran ist definiert als ein Boot mit 2 identischen (oder gespiegelt) Rümpfen die parallel zueinander stehen.

2. Die Segelfläche darf nicht größer sein als 27,868 m² (300 square feet).

3. Die Kats dürfen maximal 7.62 Meter (25 feet) lang sein.

4. Mit Auslegern darf der Kat nicht breiter als 14 Fuß werden, er muss von 2 Leute in normalen Trapezen gesegelt werden.

5. Das Klassenzeichen muss geführt werden.

Diese wenigen Vorgaben lassen den Designern natürlich viel Spiel um das Maximum aus den Booten herauszuholen. Dieser Fakt macht diese Veranstaltung so interessant und sorgt dafür, dass das “who is who” der Design und Segelszene angetreten ist.

Die Geheimnisse der Segelherstellung – Teil 3! Videointerview!

Der dritte Teil dieser Serie beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen von Membransegeln und ihrer Entwicklung vom 3DL zum Membransegel für den Freizeitskipper.

Teil 1

Teil 2

RS 100! Die etwas schnellere Einhandjolle!

“Wir segeln hier Laser und Finn! Warum? Weil das schon immer so ist!”

Die klassische Argumentation wie sie gefühlt in jedem deutschen Segelclub stattfindet! Viel zu oft bleiben dabei die technischen Entwicklungen des modernen Bootsbaus auf der Strecke! Betrachtet man dazu noch die Preise mit denen RS antritt, müssen die Mitbewerber aufpassen, dass die klassischen Jollen nicht bald nur noch bei Ebay verkauft werden.

Liebe RS-Crew,

unser Christoph hat den Laser gerade “eingepackt”! Über ein Testboot, für den Rest der Saison, würden wir uns sehr freuen =)

Grüße Tommy

l’Hydropère – fast wäre ich mit ihm gesegelt!

Leider nur fast! Wie es dazu kam? Jochen von segel-filme.de hat am Samstag einen Bericht auf dem fliegenden Trimaran gedreht und ich hätte ihn begleiten können – leider hat eine private Verpflichtung das verhindert! Ich habe eben mit ihm telefoniert und “überraschenderweise” war er völlig begeistert!

Trotzdem könnt ihr euch darauf freuen, dass dieser Film in den nächsten Tagen hier erscheinen wird. Als kleines Warm Up präsentiere ich euch heute einen Clip zur Geschichte des “Überseglers”!

Unterwegs mit dem Museums-Frachtschiff “Cap San Diego”

Mein Kumpel Tobi hat vor ein paar Jahren seinen Job als “fahrender” Nautiker an den Nagel gehängt und kümmert sich seitdem an Land um die Belange der deutschen Seeschifffahrt. Da die Liebe zur Seefahrt einen bekanntlich nicht so einfach wieder los lässt, konnte auch Tobi nicht all zu lange ruhig bleiben und hat auf der Cap San Diego angeheuert, dem Hamburger Museeumsschiff. Der “Weiße Schwaan des Südatlantik” ist das größte fahrtüchtige zivilie Museumsschiff der Welt und gehört zum Hamburger Hafen wie die Rickmer Rickmers, der Michel und die Speicherstadt. Den vielen ehrenamtlichen Helfern, Spendern, der Betreibergesellschaft und der Hamburger Admiralität sei dafür gedankt, dass der 1961 für Hamburg Süd gebaute Stückgutfrachter, noch immer einige Male pro Jahr die Dalbenschlösser öffnen und in “See stechen” kann. Auf Einladung des eingangs erwähnten Freundes hatte ich am Samstag die Möglichkeit in Begleitung einer schicken junge Dame und dem “kleinsten Yachttester der Welt” eine dieser seltenen Ausfahrten erleben zu dürfen. Kaiserwetter, schöne Frauen, gute Freunde und ein altes wunderschönes Schiff – was braucht es mehr um einen angehenden Schiffbauer glücklich zu machen! Um euch an meinem Glück teilhaben zu lassen, hatte ich natürlich die Spiegelreflex mit an Bord!

P.S. Die Bilder stehen unter einer Creative Commons Lizenz, es steht euch also frei sie für eure nicht kommerziellen (andernfalls einfach fragen) Webprojekte zu nutzen, solange ihr auf den Urheber verweist und auf Yachtblick verlinkt (kein no-follow). Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr mir in einer kurzen Mail zeigt, wo die Bilder dann zu sehen sind. Den Lesern aus dem Umfeld der Cap San Diego sei gesagt, dass es noch viel mehr Bilder gibt, die ich gern zur Verfügung stelle.


Die Geheimnisse der Segelherstellung! Videointerview Teil 2!

Dieser Clip ist der zweite Teil unserer Serie über die Segelherstellung. Robert Kühnen vom Tuchhersteller Dimension-Polyant und Segelmacher Jens Nickel, gehen in dieser Folge speziell auf die Unterschiede zwischen Gewebe und Laminat ein! Solltet ihr den ersten Teil verpasst haben, findet ihr ihn hier.