Когда срочно нужны деньги, можно воспользоваться сайтом Анти Кредит в Украине и взять моментальный займ https://anticredit.org.ua без проверок. За 7 минут не выходя из собственного дома.
Yachtblick Rotating Header Image

Technik

Mirabaud LX bekommt einen Flügel über Wasser!

Der Genfer Ingenieur und Segler, Thomas Jundt, wird für die Mirabaud LX, sein Segelboot mit Hydrofoils, einen Flügelmast konzipieren.
Seit dem allerersten Einwassern im April 2008 wurde die Mirabaud LX laufend weiterentwickelt: neue Schwimmer, neue Segel, neue Hydrofoils und kleine Modifikationen und Verbesserungen hier und da an der Gesamtstruktur.
Mittlerweile überall auf der Welt bekannt und von den internationalen Segelzeitschriften gefeiert, hat die Mirabaud LX sowohl auf Binnengewässern als auch auf Hochsee zahlreiche Erfolge verzeichnen können. Gegen ein aus 200 Booten bestehendes Teilnehmerfeld holten sich Thomas Jundt, Antoine Ravonel und Eric Gobet den Sieg bei der Regatta Genf-Rolle-Genf im Jahr 2009 in der Kategorie der Einrumpfboote und setzten zugleich auch einen neuen Geschwindigkeitsrekord.
Im Mai desselben Jahres gelang der Mirabaud LX als erstes Segelboot ohne Rumpf das Befahren eines Gewässers nur fliegend auf seinen Hydrofoils und ohne Hilfe durch einen Schwimmkörper.
Und nicht zuletzt hat die Mirabaud LX in diesem Herbst die berühmte internationale Weymouth Speed Week in der Kategorie „Segelboote“ gewonnen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,24 Knoten über eine Rennstrecke von 500 Meter, wobei sie gar einmal für einen Moment bis auf 25,8 Knoten kam.
„Ich bin in diesem Herbst nach Newport (Rhode Island, USA) gereist, um vor Ort den Little America’s Cup mitzuverfolgen und mir einen Eindruck über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Flügelmasten zu verschaffen“, erzählt Thomas Jundt. „Seit Jahren beobachte ich eine stetige Verbesserung bei den Flügelmasten, doch die neuesten Entwicklungen, vor allem hinsichtlich einer vereinfachten Bedienung und daraus resultierenden Performance, sind schlicht einzigartig. Ich war sofort davon überzeugt, dass dies genau
das ist, was wir für die Mirabaud LX brauchen“.
Der Flügelmast der Mirabaud LX ist momentan im Konzeptionsstadium. Die Konstruktion wird vor Beginn der neuen Segelsaison mit den grossen klassischen Regatten auf dem Genfersee beendet sein.

Wenn ihr keine genaue Vorstellung davon habt wie ein Schiff ohne richtigen Rumpf aussieht, dann empfehle ich euch diesen Film:

Wally Fulcrum Katamaran Konzept! Hübsch!

Wenn ich mich nicht irre, dann ist das überhaupt erst das zweite Konzept einer Yacht das ich euch hier präsentiere. In erster Linie liegt das daran, dass ich wohl mehr Techniker als Künstler bin und man vielen Entwürfen schon ansieht, dass sie nicht realisierbar sind.
Während des Schiffbaustudiums hat man ja schon hin und wieder mal ein paar wilde Ideen im Kopf.
Ich hab eigentlich immer von einem Monohull mit Glasdom geträumt, darunter ein dicker Pilotensessel mit kardanischer Aufhängung, Joystick fürs Ruder in der einen und ein Tastenfeld für die E-Winschen an der anderen Hand. Der vorliegende Entwurf ist zwar kein Monohull, kommt der Vorstellung meines persönlichen Spaceships aber schon ziemlich nahe. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache, ich müsste nicht unbedingt ein schwarzes Schiff haben.
Bevor die Carbonfaser verwoben wird müsste man sie doch eigentlich einfärben können – weißes Carbon – braucht kein Mensch, wär aber cool! Wurde so etwas im Yachtbau schon einmal großflächig verwendet – weiß da einer was?

Doku über Gleistein Ropes

In dem Film geht es nicht um Yachten und schon gar nicht ums Segeln – da Gleistein Ropes aber in der Szene, nicht zuletzt wegen engagiertem Sponsoring, wohlwollend akzeptiert ist, möchte ich euch diesen Film dennoch zeigen. Im Rahmen der METS Amsterdam hat Gleistein gerade bekanntgegeben, dass Sie auch beim nächsten Volvo Ocean Race das komplette laufende Gut für Puma’s neue Volvo Open 70 liefern werden.

Die Geheimnisse der Segelherstellung – Teil 3! Videointerview!

Der dritte Teil dieser Serie beschäftigt sich mit den Vor- und Nachteilen von Membransegeln und ihrer Entwicklung vom 3DL zum Membransegel für den Freizeitskipper.

Teil 1

Teil 2

RS 100! Die etwas schnellere Einhandjolle!

“Wir segeln hier Laser und Finn! Warum? Weil das schon immer so ist!”

Die klassische Argumentation wie sie gefühlt in jedem deutschen Segelclub stattfindet! Viel zu oft bleiben dabei die technischen Entwicklungen des modernen Bootsbaus auf der Strecke! Betrachtet man dazu noch die Preise mit denen RS antritt, müssen die Mitbewerber aufpassen, dass die klassischen Jollen nicht bald nur noch bei Ebay verkauft werden.

Liebe RS-Crew,

unser Christoph hat den Laser gerade “eingepackt”! Über ein Testboot, für den Rest der Saison, würden wir uns sehr freuen =)

Grüße Tommy

l’Hydropère – fast wäre ich mit ihm gesegelt!

Leider nur fast! Wie es dazu kam? Jochen von segel-filme.de hat am Samstag einen Bericht auf dem fliegenden Trimaran gedreht und ich hätte ihn begleiten können – leider hat eine private Verpflichtung das verhindert! Ich habe eben mit ihm telefoniert und “überraschenderweise” war er völlig begeistert!

Trotzdem könnt ihr euch darauf freuen, dass dieser Film in den nächsten Tagen hier erscheinen wird. Als kleines Warm Up präsentiere ich euch heute einen Clip zur Geschichte des “Überseglers”!

Unterwegs mit dem Museums-Frachtschiff “Cap San Diego”

Mein Kumpel Tobi hat vor ein paar Jahren seinen Job als “fahrender” Nautiker an den Nagel gehängt und kümmert sich seitdem an Land um die Belange der deutschen Seeschifffahrt. Da die Liebe zur Seefahrt einen bekanntlich nicht so einfach wieder los lässt, konnte auch Tobi nicht all zu lange ruhig bleiben und hat auf der Cap San Diego angeheuert, dem Hamburger Museeumsschiff. Der “Weiße Schwaan des Südatlantik” ist das größte fahrtüchtige zivilie Museumsschiff der Welt und gehört zum Hamburger Hafen wie die Rickmer Rickmers, der Michel und die Speicherstadt. Den vielen ehrenamtlichen Helfern, Spendern, der Betreibergesellschaft und der Hamburger Admiralität sei dafür gedankt, dass der 1961 für Hamburg Süd gebaute Stückgutfrachter, noch immer einige Male pro Jahr die Dalbenschlösser öffnen und in “See stechen” kann. Auf Einladung des eingangs erwähnten Freundes hatte ich am Samstag die Möglichkeit in Begleitung einer schicken junge Dame und dem “kleinsten Yachttester der Welt” eine dieser seltenen Ausfahrten erleben zu dürfen. Kaiserwetter, schöne Frauen, gute Freunde und ein altes wunderschönes Schiff – was braucht es mehr um einen angehenden Schiffbauer glücklich zu machen! Um euch an meinem Glück teilhaben zu lassen, hatte ich natürlich die Spiegelreflex mit an Bord!

P.S. Die Bilder stehen unter einer Creative Commons Lizenz, es steht euch also frei sie für eure nicht kommerziellen (andernfalls einfach fragen) Webprojekte zu nutzen, solange ihr auf den Urheber verweist und auf Yachtblick verlinkt (kein no-follow). Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr mir in einer kurzen Mail zeigt, wo die Bilder dann zu sehen sind. Den Lesern aus dem Umfeld der Cap San Diego sei gesagt, dass es noch viel mehr Bilder gibt, die ich gern zur Verfügung stelle.


Die Geheimnisse der Segelherstellung! Videointerview Teil 2!

Dieser Clip ist der zweite Teil unserer Serie über die Segelherstellung. Robert Kühnen vom Tuchhersteller Dimension-Polyant und Segelmacher Jens Nickel, gehen in dieser Folge speziell auf die Unterschiede zwischen Gewebe und Laminat ein! Solltet ihr den ersten Teil verpasst haben, findet ihr ihn hier.

Die Geheimnisse der Segelherstellung! Videointerview!

In dieser Clipserie liefern Robert Kühnen vom Tuchhersteller Dimension-Polyant und Segelmacher Jens Nickel einen Blick hinter die Kulissen der Segelherstellung und erklären warum es an der Zeit ist, den guten alten “Lappen” mal zu ersetzen.

zum 2. Teil!

Was denn nun? RADAR oder AIS? Teil 2!

 

AIS System von True Heading – Ausrüster des Volvo Ocean Race

Je näher man sich mit den einzelnen Systemen beschäftigt, desto klarer wird, dass man beim direkten Vergleich versucht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Zwar gibt es eine gewisse Überschneidung in der Anwendbarkeit der Systeme, aber sowohl RADAR als auch AIS haben unabhängig voneinander ihre Vor- und Nachteile.
Allerdings bin ich der Meinung, dass sich selten in der Navigationselektronik zwei Systeme so gut ergänzt haben.
Von älteren Nautikern ist oft die Meinung zu hören, dass sich die Navigation stark vereinfacht hat. Durch satellitengestützte Navigationssysteme, elektronische Seekarten, Kartenplotter und nicht zuletzt auch RADAR ist es kein Kunststück mehr, die eigene Position zu jeder Zeit feststellen zu können. Astronomische Navigation wird vielfach nur noch aus nostalgischen Gründen betrieben und auch der gute alte Peilkompaß bleibt sehr oft in der Navikiste liegen.
An dieser Stelle möchte ich aber ein großes Veto einlegen, denn ich bin ganz und gar nicht der Meinung, dass sich die Navigation vereinfacht hat, zumindest dann nicht, wenn man sie nicht losgelöst von der Kollisionsverhütung betrachtet.

Die drei hauptverantwortlichen Gründe dafür möchte ich gern nennen:

  1. Die Anzahl aller in Fahrt befindlichen Schiffe, Yachten und Boote hat stark zugenommen.
  2. Moderne Schiffe (und auch Yachten) fahren heutzutage viel schneller.
  3. Der Qualifikationsgrad von Nautikern hat insbesondere in der Berufsschifffahrt abgenommen, während im (internationalen) Sportbootbereich teilweise nicht einmal Nachweise oder Befähigungen zu erbringen sind.

Um dem entgegenzuwirken sollten wir also versuchen mit einer möglichst großen Anzahl uns der zur Verfügung stehenden Mitteln zu navigieren.
Stehen dem Navigator beide Systeme zur Verfügung, ergibt sich daraus folgende Reihenfolge in der Anwendung.

  1. Ortung mit Hilfe von RADAR (primär) und AIS (sekundär)
  2. Identifikation des georteten Fahrzeuges mittels AIS

In der Praxis bedeutet das also, dass das Orten von Fahrzeugen, Hindernissen, Land, etc. primär mit RADAR durchgeführt werden sollte, da hier weniger die Gefahr besteht, dass ein Ziel aus oben genannten Gründen „entwischt“. Werden z.B. weitere Informationen wie der Schiffsname benötigt, um im Falle einer Kollisionsgefahr in einem stark befahrenen Seegebiet direkt Kontakt mit dem Gegner aufzunehmen, wird hierfür das AIS genutzt.
Optimale Anwendung ergibt sich, wenn Informationen beider Systeme zum Vergleich übereinander gelegt werden. Auf professionellen Radargeräten ist es mittlerweile eine Standardfunktion sich AIS Bewegungsparameter, beispielsweise als Vektoren, auf dem Radarbildschirm einblenden zu lassen.  Stimmt die grafische Darstellung beider aus unterschiedlichen Quellen ermittelten Vektoren also überein, läßt sich ein Fehler somit weitgehend ausschließen.  Auswertungs- , Anzeige- oder Übertragungsfehler von AIS und RADAR lassen sich durch die kombinierte Nutzung sehr leicht erkennen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man um die Anschaffung beider Systeme nicht herum kommt, wenn man aus nautischer Sicht optimal auf einer Yacht unterwegs sein möchte.  Gemessen am Gesamtpreis einer hochwertigen Yacht stellt der Kaufpreis dieser Navigationssysteme sicherlich eh kein Kaufhindernis dar.
Wer sich dennoch aus Budgetgründen für ein System entscheiden muss, der sollte RADAR Vorrang geben und evtl. später über die Nachrüstung von AIS nachdenken.
Ohne RADAR wäre die Schifffahrt in der heutigen Form nicht durchführbar, aber auch AIS ist auf einer Yacht ganz sicher viel mehr als nur eine nette Spielerei.

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass die beschriebene Thematik sicherlich viel zu komplex ist, um sie in einem knappen Artikel abzuhandeln. Somit  stellen die oben beschriebenen Aspekte auch nur wesentliche Merkmale beider Systeme dar.
Platz für Diskussionsstoff bleibt somit mehr als genug. Auch an dieser Stelle.
Euer Kapitän
Johannes Röhrs

Alle Artikel dieser Serie

RADAR vs. AIS!

Lohnt sich der Einbau von AIS auf einer Yacht?