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Segelfilme

Fairlie 55 – die junge Alte

Fairlie 55 from Richard Langdon on Vimeo.

Der Beitrag von Yachting World zeigt die wunderschöne Fairlie 55, von der bereits vor ein paar Wochen ein einfaches Segelvideo für Aufruhr sorgte. Der Name Fairlie, und besonders Fairlie Restorations, ist den Freunden von klassischen Yachten natürlich bekannt durch die Restauration der Yachten des berühmten William Fife III. Vor allem die Altair, die wir hier schon einmal im Video präsentiert haben, sticht hier heraus. Selbige wird im übrigen gerade von Barney Sandemann für den Zauberpreis von 6 Millionen angeboten.

Die Expertise der Werft im südenglischen Hamble (nahe Southampton) für den Neubau sogenannter “Modern Classics” zu nutzen, erscheint durchaus sinnvoll. Zumindest die Bilder im Video sprechen von einem offenbar guten Ergebniss. Die erste Vorstellung der Yacht fand auf der Yachtmesse in Cannes statt. Die im Rahmen dieser Messe vorgestellte Baunummer #1 wird nun von Fairlie zu einem “very attractive price of £750,000 ex tax” angeboten, was ungefähr 880.000 € ohne Steuern entspricht.

Yacht Racing Promo Video

Ein anerkennender Gruß an die Kollegen von superyachtmedia.com auf der grünen Insel. Da es sich bei dem was die Jungs machen vielfach um Auftragsarbeiten handelt, ist das meiste nur auf ihrer eigenen Website und nicht zum Embed auf Youtube verfügbar.

Lob und Anerkennung – großartige Arbeit!

 

Das Vermächtnis eines Tauchers

Der Film “Ray: A Live Underwarter” ist ein liebevolles Portrait über einen Mann und sein Leben als Taucher. Ray erzählt anhand seiner außergewöhnlichen Sammlung von Schätzen, die er der Tiefe entrissen hat. Wie ein moderner Pirat hat der 75 jährige Ray Ives sein Leben lang den Meeresboden nach Schätzen abgesucht. Seit über 50 Jahren bringt der ehemalige Industrietaucher alles zurück an die Oberfläche, was glänzt und sich die See einst genommen hat … auch Gold! Sein kleines Museum voller Kanonen, Glocken, Schwerter, Bullaugen und Tauchgerät hat Ray stilecht in einem alten Seecontainer nahe der Wasserkante untergebracht. Laut Aussage des Kameramannes kann man ihn an den meisten Tagen in seinem “Museum” im Yachthafen Quay in Plymouth antreffen.

Ray: A Life Underwater from Danny Cooke

Mit einer Oyster 54 durch die Ostsee

Kollege Richard Langdon von yachtingworld.com zeigt hier einen kurzen Zusammenschnitt seiner Reise durch die Ostsee mit einer Oyster 54. Er bezeichnet es als eines der Highlights eines Sommers der nie wirklich stattgefunden hat. Für ihn ist das wohl sein Job. Wenn ihr schon immer wissen wolltet wie es ist in der Yachtbranche zu arbeiten … es ist genau so … gut … bei mir jetzt irgendwie auch nicht … aber ich bin der festen Hoffnung Überzeugnung das es eines Tages so sein wird =)

“Eigenart” – die wirklich bunte Kuh

Vor ca. 2 Wochen hat Jochen den Weg nach Rostock auf sich genommen um sich, mit der Kamera bewaffnet, den interessanten Schiffen im Hafen von Rostock anzunehmen. Der erste an diesem Tag entstandene Film zeigt die “Eigenart” – die Tequila 24 von Carolin Wißmann und Daniel Stolzenberg. Ich war im Rahmen dieser Dreharbeiten auf den anderen Booten unterwegs und hatte mit den Beiden relativ wenig Kontakt. Der kurze Plausch vor dem Ablegen bestätigt aber, dass die beiden wirklich so nett und entspannt sind wie Sie im Film rüber kommen.

Ich wünsche immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und noch einen schönen Resturlaub!

P.S. Bei der “bunte Kuh” handelt es sich um jene berühmte “Schnigge”, die im Jahre 1401 den Angriff auf Klaus Störtebecker führte.

Whitebread 1989-90 – der offizielle Film

Sir Peter Blake Während in der Bundesrepublik Deutschland große Geschichte geschrieben wurde segelten Yachten zwischen 51 und 84 Fuß um die Welt. Richtig, damals wurde das Rennen noch in unterschiedlichen Bootsklassen ausgetragen. An dieser Regatta nahm mit “Maiden” zum ersten mal ein reines Frauenteam teil. Grant Dalton und Sir Peter Blake
(1. Oktober 1948 in Auckland; † 6. Dezember 2001) sind auch heute noch durchaus geläufige Namen im Segelsport. Letzterer gewann diese Ausgabe auf der berühmten Ketsch “Steinlager 2″.

Ich bin im übrigen der festen Überzeugung das sich ein direkter Zusammenhang zwischen der gesegelten Zeit und der Anzahl der Oberlippenbärte an Bord beweisen ließe.

Hier die offiziellen Filme der Jahre 2005/06 und 2001/02

Sea Cloud – die legendäre Viermastbark

Die Sea Cloud (seit 2001 auch Sea Cloud I wegen der Reedereischwester Sea Cloud II) ist ein Luxuskreuzfahrtsegelschiff mit Viermastbarkrigg. Im Jahre 1931 wurde sie im Auftrag des US-amerikanischen Multimillionärs und Börsenmaklers Edward Francis Hutton (1875-1962) als größte und luxuriöseste je gebaute Privatsegelyacht der Welt mit der Takelage einer Viermastbark von der Germaniawerft in Kiel unter dem Namen Hussar II gebaut. Sie war auch in ihrer Zeit die größte und teuerste Yacht überhaupt. Nach Kriegseinsätzen als US-Küstenwachschiff, mehr als sechsfachem Besitzerwechsel, langen Liegezeiten und drohendem Abwracken wurden die Luxusräume Restaurierungsarbeiten unterzogen. Heute wird sie unter dem Namen Sea Cloud (Sea Cloud I) von der Firma „Hansa Cloud Ltd.“ auf Malta bereedert und von „Sea Cloud Cruises GmbH“ für Kreuzfahrten betrieben.

mehr Informationen über das Schiff bei Wikipedia

Flabria 40 – Quality Made in Poland

Anfang Dezember waren Gerrit und Bastian zusammen in Polen um die neue Flabria 40 Probe zu segeln. Der Film wurde sehnsüchtig erwartet, weil die Beiden immer wieder von dem Dreh erzählt haben. Zum einen natürlich, weil die Bedingungen des Test durchaus nicht alltäglich waren, zum anderen, weil das Schiff durchaus begeistert hat. Da ich selbst nicht dabei kann ich zur tatsächlichen Qualität des Schiffes natürlich wenig sagen. Wer sich die Flabria ansehen möchte hat bei der Nordseewoche und bei der Ancora Boat Show Gelegenheit dazu.

Videointerview mit Schümi

Altmeister Jochen Schümann berichtet im Interview von seiner ersten Opti-Regatta, schlägt von da den Bogen zu seinem jüngsten Kind, dem Sailing Team Germany und äußert sich zu den Chancen der Deutschen bei den Spielen in Weymouth 2012.

Lotsenschoner No.5 Elbe – Der Film!

Ich habe den Film vor kurzem auf www.lotsenschoner.de gesehen und auf Anfrage war die Stiftung Hamburg Maritim so freundlich uns den Film zu Verfügung zu stellen.

Der Lotsenschoner ist Hamburgs letztes erhaltenes Seeschiff aus der Ära des Holzschiffbaus. “No. 5 Elbe” lief 1883 auf der Werft von H.C. Stülcken auf Steinwerder vom Stapel. Über 30 Jahre lang hat der Gaffelschoner Lotsen in der Elbmündung und der Deutschen Bucht versetzt. 13 mal überquerte er den Atlantik, umrundete 1937 Kap Hoorn, erreichte San Francisco und diente unter anderem den Kindern des „Sommer of Love“ als Gewächshaus.

2002 ließ die Stiftung Hamburg Maritim ihn nach Hamburg zurück bringen und restaurieren. Ein sehenswerter Film wurde produziert und Freunde traditioneller Seefahrt können ihn nun wieder für Tagesfahrten und Chartertörns buchen.