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Segelfilme

Raus ins Blaue – Film von Bastian Hauck in voller Länge!

Kurz vor Haparanda liegt die nördlichste Tonne der Ostsee – mit einem Briefkasten. Und Bastian Hauck hat eine Mission: Post aus Haparanda. Mit seiner 50 Jahre alten Tadorna, einem umgebauten Folkeboot, macht er sich auf den Weg.

Bastian‘s Film ist eine Liebeserklärung an die Ostsee und an die Menschen, denen er unterwegs begegnet: Eine Gruppe junger „Couchsurfer“, die ihn zu einer finnischen Saunaparty mitnimmt; schwedische Fischer, die ihn zu „Surströmming“ und Selbstgebranntem einladen; und Kristina, die kurzerhand die Pantry ihres Großseglers gegen die enge Koje der Tadorna eintauscht und Einhandsegler Bastian Hauck die Zweisamkeit lehrt. Zweieinhalbtausend Seemeilen ohne Motor, auf einem Boot, das Kielbolzen und Oberwanten verliert und gegen Ende beinahe aufgegeben werden muss: Zusammen mit Bastian Haucks erster Ostseeumrundung nach St. Petersburg wurde diese Reise übrigens mit dem Langfahrtpreis des Freundeskreis Klassischer Yachten ausgezeichnet.

Bastian hat vor einiger Zeit seine Erfahrungen mit dem Folkeboat professionalisiert – wenn ihr eure Holzschätzchen in die Hände eines Liebhabers geben wollt, dann schaut euch www.bootswerft-schleswig.de an

Hanse 415 -Testschlag mit Uwe Röttgering

Die Hanse 415 ist laut HanseYachts eine Yacht der Mittelklasse. Konzipiert als Allrounder hat die Werft hohe Erwartungen an den Nachfolger der Hanse 400, die sich über 1000mal verkauft hat und für das Nachfolgemodel “große Fussstapfen” hinterlässt.

Mit 120 000 Seemeilen auf dem Buckel steht Uwe Röttgering für seglerische Kompetenz und kann als Familienvater auch die Bedürfnisse der Urlaubssegler bestens einschätzen.

Yacht-Test Dragonfly 28 Sport

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass wir eng mit segel-filme.de zusammen arbeiten, trotzdem verwenden wir hier nicht jeden Film der produziert wird, da manches einfach nicht unbedingt zu dem passt, was ich meine bei Yachtblick an Themenprofil zu haben. Dieser Yacht-Test vom Dragonfly 28 Sport ist wieder ausgesprochen gut gelungen. An dieser Stelle ein großes Lob an Gerrit und Jochen. Auch ein Lob für die Bilder aus der Werftgeschichte, so etwas ist, glaube ich, gar nicht so leicht aufzutreiben.

Der Tester, Jens Lindemann, Co-Bootsman auf dem 81 Fuß German Frers Design Hexe, macht als Tester auch einen richtig guten Job vor der Kamera. Ich würde mir wünschen ihn an dieser Stelle öfter zu sehen!

Normalerweise kommentiere ich solche Filme noch ganz gern, aber hier ist einfach alles gesagt. Wenn sich Yachtwerften entschließen sich mit dem Thema Video zu beschäftigen, dann sollten sie sich den Gefallen tun, das mit segel-filme.de zu tun. Ein Video wie das vom Falcon Hydrofoil ist dem Verkauf sicher eher abträglich, was aus Sicht des Marketings einen kleinen Supergau darstellen dürfte.

Wenn ihr eure Boote auch testen lassen wollt – Kontakt zur Redaktion gibts hier. jan.jelinek@segel-filme.de

Falcon Hydrofoil – Kaffeefahrt auf Kufen

Der Film liegt schon seit Mitte Februar hier im System im Entwurfsstatus … leider hab ich gerade nicht die Zeit, so etwas zu publizieren wenn ich es sehe, deshalb steht nach wie vor die Frage im Raum, ob nicht einer der Yachtblick-Leser Interesse an einer kleinen Nebentätigkeit für Yachtblick hat … aber das nur so nebenbei!

Das Video zeigt einen Hydrofoil Trimaran von US Hersteller Falcon Marine, der bei 6 Knoten Wind angeblich eine Geschwindigkeit von 14 Knoten erreichen soll. An dieser Stelle bin ich durchaus ein wenig skeptisch. Obwohl mir natürlich klar ist, dass das Erreichen eines Vielfachen der realen Windgeschwindigkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten leichter ist als bei hohen. Dies hängt in erster Linie am Strömungswiderstand, der exponentiel von der Strömungsgeschwindigkeit abhängig ist.

Darauf hin habe ich mal ein paar Polardiagramme von schnellen Jollen bei wenig Wind gesucht, bin aber leider nicht richtig fündig geworden. Die Werte haben zwar keinen richtigen Bezug mehr zum Video, da das Boot auf ein ganz anderes “Windfenster” ausgelegt ist, ich möchte sie euch dennoch zeigen. Mir liegen die Pol-Diagramme vom Tornado, vom 18-Footer und vom Hobie Trifoiler vor.

Was man bei diesem Boot doch arg in Frage stellen muss, ist der Versuch es zu vermarkten! Ich bin mir an manchen Stellen im Film nicht sicher, ob man hier mit Slow-Motion gearbeitet hat oder ob das wirklich so unspektakulär aussieht. Ein Video von so einem Boot sollte schon ein wenig Geschwindigkeit verkaufen. Extreme Kamerawinkel und schnelle Schnitte sind hier aber leider nicht vorhanden. Wahrscheinlich hat das Boot sogar einiges an Spaßpotential, aber das Video bringt dies irgendwie nicht rüber. Also liebe Hersteller von Segelsportgeräten – wenn ihr schon Videos dreht dann macht es richtig oder besser noch, lasst es richtig machen. Im nächsten Artikel hier auf Yachtblick zeige ich euch einen Film über den Dragonfly 28 von dem ich meine, dass er richtig gut gelungen ist.

Hier gibt es noch einen ganz interessanten Artikel zum Thema “sailboat speed vs. wind speed


Gunboat 78 – Bilder vom Bau des schnellen Fahrtenkatamarans

Die leidige Debatte über die Vor- und Nachteile und die Sicherheitsaspekte von Fahrtenkatamaranen sollen andere führen – ich zeig euch hier nur was ich schick finde und die Gunboats sind recht nett anzusehen was bei Katamaranen nicht unbedingt die Regel ist.
Gründer Peter Johnstone hat zusammen mit Julian Bethwaite, dem Erfinder des 49ers, die Vision vom schnellen Fahrtenkatamaran umgesetzt. Die Vermarktungsmaschine läuft, flankiert von wunderschönen Videos der Carbon-Bauten, bereits seit ein paar Jahren erfolgreich durch das Netz. Mir war gar nicht mehr klar, dass Sie hier auf Yachtblick noch nie Erwähnung gefunden haben.

Rendering Gunboat 78

Das Geschäft mit den Wohn-Rennern scheint ganz gut zu laufen, denn kürzlich hat die Unternehmensleitung in der Presse erklären lassen, dass man eine neue Fabrik in North Carolina eröffnen wird und mit einem Investment von 1.8 Million $ bis zu 71 Arbeitsplätze schaffen will. Was die Sicherheit angeht, so habe ich bisher noch nicht vernehmen können, dass einer der Gunboat Katamarane gekentert ist – oder hat irgendjemand andere Informationen?

Im Video (oben) führt euch Chef-Bootsbauer Phil Harvey durch seine Hallen und gewährt euch einen Einblick in den Bauprozess des neuen Gunboat 78. Das untere Video zeigt Toby Hodges beim Test der Gunboat 66 für Yachting World. Die Videounterschrift auf Youtube ist neben dem ein oder anderen beeindruckten Kommentar im Film auch sehr schön: “Yachting World’s test of the ‘ultimate fast cruiser’ in the Bahamas, where 20 knot cruising looks easy.”

Fairlie 55 – die junge Alte

Fairlie 55 from Richard Langdon on Vimeo.

Der Beitrag von Yachting World zeigt die wunderschöne Fairlie 55, von der bereits vor ein paar Wochen ein einfaches Segelvideo für Aufruhr sorgte. Der Name Fairlie, und besonders Fairlie Restorations, ist den Freunden von klassischen Yachten natürlich bekannt durch die Restauration der Yachten des berühmten William Fife III. Vor allem die Altair, die wir hier schon einmal im Video präsentiert haben, sticht hier heraus. Selbige wird im übrigen gerade von Barney Sandemann für den Zauberpreis von 6 Millionen angeboten.

Die Expertise der Werft im südenglischen Hamble (nahe Southampton) für den Neubau sogenannter “Modern Classics” zu nutzen, erscheint durchaus sinnvoll. Zumindest die Bilder im Video sprechen von einem offenbar guten Ergebniss. Die erste Vorstellung der Yacht fand auf der Yachtmesse in Cannes statt. Die im Rahmen dieser Messe vorgestellte Baunummer #1 wird nun von Fairlie zu einem “very attractive price of £750,000 ex tax” angeboten, was ungefähr 880.000 € ohne Steuern entspricht.

Das Vermächtnis eines Tauchers

Der Film “Ray: A Live Underwarter” ist ein liebevolles Portrait über einen Mann und sein Leben als Taucher. Ray erzählt anhand seiner außergewöhnlichen Sammlung von Schätzen, die er der Tiefe entrissen hat. Wie ein moderner Pirat hat der 75 jährige Ray Ives sein Leben lang den Meeresboden nach Schätzen abgesucht. Seit über 50 Jahren bringt der ehemalige Industrietaucher alles zurück an die Oberfläche, was glänzt und sich die See einst genommen hat … auch Gold! Sein kleines Museum voller Kanonen, Glocken, Schwerter, Bullaugen und Tauchgerät hat Ray stilecht in einem alten Seecontainer nahe der Wasserkante untergebracht. Laut Aussage des Kameramannes kann man ihn an den meisten Tagen in seinem “Museum” im Yachthafen Quay in Plymouth antreffen.

Ray: A Life Underwater from Danny Cooke

Mit einer Oyster 54 durch die Ostsee

Kollege Richard Langdon von yachtingworld.com zeigt hier einen kurzen Zusammenschnitt seiner Reise durch die Ostsee mit einer Oyster 54. Er bezeichnet es als eines der Highlights eines Sommers der nie wirklich stattgefunden hat. Für ihn ist das wohl sein Job. Wenn ihr schon immer wissen wolltet wie es ist in der Yachtbranche zu arbeiten … es ist genau so … gut … bei mir jetzt irgendwie auch nicht … aber ich bin der festen Hoffnung Überzeugnung das es eines Tages so sein wird =)

“Eigenart” – die wirklich bunte Kuh

Vor ca. 2 Wochen hat Jochen den Weg nach Rostock auf sich genommen um sich, mit der Kamera bewaffnet, den interessanten Schiffen im Hafen von Rostock anzunehmen. Der erste an diesem Tag entstandene Film zeigt die “Eigenart” – die Tequila 24 von Carolin Wißmann und Daniel Stolzenberg. Ich war im Rahmen dieser Dreharbeiten auf den anderen Booten unterwegs und hatte mit den Beiden relativ wenig Kontakt. Der kurze Plausch vor dem Ablegen bestätigt aber, dass die beiden wirklich so nett und entspannt sind wie Sie im Film rüber kommen.

Ich wünsche immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und noch einen schönen Resturlaub!

P.S. Bei der “bunte Kuh” handelt es sich um jene berühmte “Schnigge”, die im Jahre 1401 den Angriff auf Klaus Störtebecker führte.

Whitebread 1989-90 – der offizielle Film

Während in der Bundesrepublik Deutschland große Geschichte geschrieben wurde segelten Yachten zwischen 51 und 84 Fuß um die Welt. Richtig, damals wurde das Rennen noch in unterschiedlichen Bootsklassen ausgetragen. An dieser Regatta nahm mit “Maiden” zum ersten mal ein reines Frauenteam teil. Grant Dalton und Sir Peter Blake
(1. Oktober 1948 in Auckland; † 6. Dezember 2001) sind auch heute noch durchaus geläufige Namen im Segelsport. Letzterer gewann diese Ausgabe auf der berühmten Ketsch “Steinlager 2″.

Ich bin im übrigen der festen Überzeugung das sich ein direkter Zusammenhang zwischen der gesegelten Zeit und der Anzahl der Oberlippenbärte an Bord beweisen ließe.

Hier die offiziellen Filme der Jahre 2005/06 und 2001/02