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Segelbilder

Aktuelle Videoberichte und Bilder vom Sydney Hobart Yacht Race

Ein australischer Fernsehsender begleitet das aktuell stattfindende Sydney to Hobart Yacht Race.

Bericht vom 1. Tag inkl. der Kollision zwischen einem Kameraboot und der von Grant Wharington geskipperten Wild Thing.

Bericht vom 2. Tag

Eine zusammenfassenden Bericht liefere ich wenn das Rennen gelaufen ist, soviel vorab es gab schon einigen Bruch.

Bilder vom Yeti-Cup in Rostock!

Wir bereits angekündigt, waren wir gestern zu Gast beim Yachtclub Warnow. Auch wenn die Windverhältnisse etwas bescheiden waren, war es eine rundum gelungene Veranstaltung! Ein großes Lob an den/die Organisatoren.

P.S. Ich danke Julia dafür, dass Sie mich an der Kamera abgelöst hat.

Heute gibt es mal nur eine kommentierte Bildgalerie:

Varianta 44 – Der Test

Wie bereits im „2 Jahre Yachtblick.de“ Artikel erwähnt, war ich mit Carsten von segelreporter.com und Jochen von segel-filme.de in Greifswald, um die beiden Varianta-Modelle dem vielleicht einzigen unabhängigen Test in der deutschen Medienlandschaft zu unterziehen. Wer Yachtblick schon länger kennt, weiß, dass die Hanse Gruppe hier in der Vergangenheit nicht immer gut weg gekommen ist. Es ist anzunehmen, dass man mich nur auf den Hof gelassen hat, weil ich mit den beiden anderen da war und man mich nicht direkt einzuordnen wusste.

Wenn die 18er mir noch Raum für konstruktive Kritik lässt (Artikel folgt), so fühlt sich die große 44er an wie ein erhörtes Gebet! Am Steg umweht das Schiff eine kraftvolle Aura, die hohe Seitenlinie hat etwas Gewaltiges. Das Cockpit aufgeräumt, das Deck clean und ohne überflüssigen Firlefanz! Wo sich sonst bei Yachten dieser Größenordnung das Vorsegel als Wurst um die Rollfockanlage wickelt, präsentiert die Varianta blanken Stahl - Stagreiter  – geil – Männersegeln! Über Rollgroßanlagen brauchen wir gar nicht erst diskutieren und so praktisch Lazy-Jacks auch sein mögen, ohne sieht eine Yacht einfach schicker aus. Ok – Vorsegel zusammenlegen und Großsegel auftuchen nerven schon – aber gelernt ist auch gelernt und allerspätestens hier trennt sich dann die Seglerspreu vom Weizen.

Ich möchte das Konzept mal großspurig als „reduce to the max“ bezeichnen, denn das Interieur der Varianta kommt ebenso clean wie das Deck. Das Design von Ikea, die Ausführung vom Tischlermeister um die Ecke – so könnte man es ungefähr beschreiben. Die letzten Kleingeister möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ikea hier nicht negativ zu besetzen ist!

Die Varianta 44 ist ein Schiff, das bei einem kleinen Blogger große Gefühle ausgelöst hat! Ich glaub ich bin verliebt! Ich habe jetzt schon Angst davor, irgendwann eine gebrauchte Varianta zu betreten und einen an die Wand geschraubten Messinghaken vorzufinden oder schlimmer noch klassische Chronometer und Holzintarsien … würg!

Wie sie sich segelt? Ein gefühlt leichtes Schiff mit recht viel Segelfläche, die sich gut reffen lässt. Dank des blanken Vorstags könnte das Sturmsegel hier mal wieder ein Revival erleben. Das große Steuerrad gibt erstaunlich gute Rückmeldung und unterstreicht den sportlichen Anspruch. Vielleicht habe ich den besagten sportlichen Anspruch auch nur empfunden, aber dass jeder Segler in der Varianta das sehen kann was er will, ist sicher auch Teil des Konzeptes.

P.S. Ich habe es, anders als das ein oder andere gedruckte Magazin, nicht nötig hier rum zu schleimen. Nachdem die Hanse-Jungs (und Katja) mitbekommen haben dass ich der Blogger aus Rostock bin, der für Artikel wie „Pupsi die Innenraumbelüftung“ oder „Nicht mal eine Hüpfburg“ verantwortlich ist, war man erstaunlich wenig nachtragend.

In den zwei Dreh- und Testtagen habe ich so einiges an Hanse-Crew kennen gelernt – alle durchweg nett und entspannt – das hat wirklich Spaß gemacht in HGW. Am Ende hatte ich sogar so etwas wie einen hausinternen Spitznamen.

Es grüßt die „Hüpfburg“!

Container on the Rocks! Grounding beim Maxi Yacht Rolex Cup!

Die Trophäenjagd bei der Mini Maxi Rolex Weltmeisterschaft vor dem italienischen Porto Cervo hat für die „Container“ ein abruptes Ende genommen. Die von Harm Müller-Spreer (Hamburg) gechartete 20-Meter-Yacht lief am vorletzten Regattatag (Freitag, 10. September) auf einen Felsen auf und musste in die Werft. In zwei weiteren Wertungsgruppen des Maxi Yacht Rolex Cup liegen norddeutsche Segelyachten dagegen aussichtsreich im Rennen. Mit einem Tagessieg und einem vierten Platz darf die Crew der „Y3K“ von Claus-Peter Offen (Norddeutscher Regatta Verein) den Schampus für einen Erfolg bei den Wally-Yachten schon kalt stellen, und die „Visione“ von Hasso Plattner (Kieler Yacht-Club) liegt bei den Super-Maxis punktgleich mit der führenden „Hetairos“ (Cayman-Islands) auf Rang zwei.

Gedrückte Stimmung herrschte bei der „Container“-Crew, nachdem sie nach der Havarie immerhin aus eigener Kraft wieder den Hafen erreicht hatte. „In unserer GPS-Karte war an der Stelle kein Felsen eingezeichnet“, berichtete der verärgerte Skipper Harm Müller-Spreer, der miterleben musste, wie die Yacht bei leichten Winden und neun bis zehn Knoten Geschwindigkeit auf den Felsen auflief und ausgebremst wurde. „Fast 20 Minuten saßen wir fest, erst dann haben wir entschieden, den Kiel hochzukurbeln“, erzählte Crew-Mitglied Dirk Neumann. „Wir hatten befürchtet, dass die Finne verbogen ist und wir uns beim Aufholen des Kiels die Struktur beschädigen würde. Das war zum Glück nicht der Fall“, sagte Neumann. Weitere Schäden an der Yacht und Verletzungen der Crewmitglieder gab es nicht. Gleichwohl wurde die Yacht nach Olbia in die Werft gebracht und wird am Sonnabend, 11. September auch nicht mehr an den weiteren Wettfahrten teilnehmen können. An der Spitze der WM-Wertung liegt souverän die britische „Alegre“ von Andy Soriano.

Ganz anders war die Stimmungslage bei der „Y3K“-Crew. Taktiker Thomas Jungblut konnte nach der Ankunft im mondänen Hafen von Porto Cervo ein entspanntes Pläuschchen vor dem Medienzelt halten. „Das erste Rennen heute war vom Start an perfekt“, freute sich der Hamburger über den ersten Tagessieg in der Serie. Im Anschluss verfiel die „Y3K“ aber wieder in die Schwächen der ersten Tage, legte erneut einen Frühstart hin. „Danach hatten wir auch noch eine Berührung, mussten zusätzlich einen Kringel fahren und dem Feld hinterher jagen“, berichtete Jungblut von der Aufholjagd, die auf Platz vier endete. „In der Mannschaft ist ein unglaublicher Spirit. Gerade wenn Fehler passieren, können die Jungs richtig beißen. Wir haben vorher nicht damit gerechnet, so gut dabei zu sein. Aber in den drei Tagen Training vor der Regatta haben wir das Bootshandling sehr gut hinbekommen. Wenn wir jetzt noch die Fehlerquote reduzieren, wäre es topp.“ Aber auch so dominiert die Mannschaft der 30,50 Meter langen Yacht aus Hamburg das Geschehen in der Wally-Division. Lediglich die direkte Verfolgerin, die britische „Magic Carpet²“ von Lindsay Owen Jones, könnte der „Y3K“ noch den Gesamtsieg streitig machen, müsste dazu das letzte Rennen am Sonnabend aber unbedingt gewinnen.

Ein extrem spannendes Finale verspricht das Abschlussrennen der Super-Maxis am Sonnabend. Nach dem Tagessieg ist die „Hetairos“ in der Gesamtwertung bei Punktgleichheit an der „Visione“ von Hasso Plattner (Kiel) vorbeigezogen. „Wir müssen der ,Hetairos’ einfach zu viel vergüten. Dagegen können wir bei den schwachen Winden kaum ansegeln. Aber zum Abschluss ist noch einmal alles möglich“, berichtete Walter Meyer-Kothe von der „Visione“, der sich an dem Privatduell mit der Hamburger „Saudade“ von Albert Büll begeistern konnte. „Das war ein tolles Rennen mit wechselnden Führungen, am Ende lag die ,Saudade’ zwar knapp vor uns, nach berechneter Zeit hatten wir aber einen denkbar knappen Vorsprung von drei Sekunden.“

An Bord der „Saudade“ war man trotz dieser Niederlage sehr zufrieden. Nachdem die Crew das 45-Meter-Schiff im schweren Wetter der ersten Tage noch nicht wie gewünscht in Fahrt gebracht hatte, lief das Zusammenspiel der 24 Crewmitglieder bei den schwächeren Winden sehr gut, so dass man der Konkurrenz Paroli bieten konnte. In der gemeinsamen Wertung mit den J-Class-Yachten müssen die Super-Maxis allerdings den J-Yachten den Vortritt lassen. Hier führt weiterhin die „Ranger“ unter der Flagge der Cayman Islands vor der „Velsheda“ (Großbritannien).

Der Maxi Yacht Rolex Cup 2010 geht am Sonnabend (11. September) zu Ende. Wie am Freitag sind erneut schwächere und drehende Winde vorhergesagt.

Varianta 44 gesichtet! Bilder!

Kurz bevor ich gestern Abend aufgebrochen bin, um die Hanse Sail 2010 der jährlichen Bierpreiskontrolle zu unterziehen, rief mein Kumpel Rico an und erzählte mir, dass sein Vater Bilder von einer “Varianta 44″ gemacht hat. Rico aka “Kühli” hat hier auch schon einen Artikel veröffentlicht. Ich danke seinem Vater Olaf Kühlewind für die Bilder! Segler mit dem Nachnamen “Kühlewind” – mehr geht nicht!

Das durchaus sportliche Schiff wurde in den letzten Tagen in Stralsund gesichtet,also unweit von Greifswald, der Firmenzentrale von Hanse Yachts. Wie bekannt sein dürfte, gehört Dehler seit einiger Zeit zum Hanse Konzern.

Yacht.de erfuhr auf Anfrage in Greifswald, dass die Werft das Boot als Technologieträger und Ideenfinder einsetzt. Ob die Yacht so auf den Markt kommt und ob es dann wirklich eine Varianta sein wird, steht also angeblich noch nicht ganz fest, so die offiziellen Informationen. Allerdings glaube ich nicht, dass man die Yacht dick als “Varianta 44″ brandet, um sie dann als Dehler oder Hanse zu verkaufen.

Die “branchenfernen”-Medien werden ja nicht müde den Preis von Megayachten mit 1 Million pro laufenden Meter abzuschätzen – was gelinde gesagt Unsinn und überholt ist. Dennoch möchte ich diesen Gedanken einmal aufgreifen und nachrechnen. Die Varianta 18 ist, wie der Namen schon sagt, 18 Fuß lang und kostet etwa 10.000 €. Die Varianta 44 müsste dieser Logik folgend also 24.444,44 € kosten! Das Video verrät euch, dass “Schmiddel” ein 68iger war – wenn er die Yachtwelt jetzt mit einer schnellen 44 Fuß Yacht  für knappe 25.ooo € beglückt, dann werde ich doch noch ein Fan von Hanse Yachts! ;-)


Artemis in Führung beim Med Cup Barcelona!

Keine gute Woche für Audi 1 powered by ALL4ONE in Barcelona. Im ersten Rennen startete das deutsch-französische Team von der letzten Position, da sie zuvor zu früh die Startlinie überquerten. So mussten sie zurückkommen und am Ende des Fleets mit Quantum Racing sowie TeamOrigin erneut starten. Auch wenn Audi A1 powered by ALL4ONE den Rückstand aufholen konnten und zwischenzeitlich auf Platz 7 lagen, so haben sie die gutgemachten Plätze dennoch wieder verloren und belgeten am Ende den 11. Platz. Das zweite Rennen stand ebenfalls unter keinem guten Stern. Zwischenzeitlich auf einen guten 4. Platz gesegelt, ist während eines Manövers der Spinnaker gerissen. Somit hat die Crew um Jochen Schümann als letztes Team die Ziellinie überquert. Im dritten und letzten Rennen des Tages belegte Audi A1 powered by ALL4ONE den 9. Platz.

Für Artemis lief es dagegen wesentlich besser. Mit zwei Siegen sowie einem 5. Platz konnte das schwedische Team nach neun Rennen in Barcelona die Führung bei der Regatta Camper – Trofeo Conde de Godó übernehmen. Mit einem Punkt führen sie jetzt vor Emirates Team New Zealand (NZL) und mit sieben Punkten vor Quantum Racing (USA).

1. Artemis – 31 Punkte
2. Emirates Team New Zealand – 32 Punkte
3. Quantum Racing – 38 Punkte
4. Cristabella – 54 Punkte
5. TeamOrigin 1851 – 54 Punkte
6. Bribon – 57 Punkte
7. Synergy – 61 Punkte
8. Matador – 63 Punkte
9. Bigamist – 63 Punkte
10. Luna Rossa – 68 Punkte
11. Audi A1 powered by ALL4ONE – 74 Punkte

Gelungener Trainigsauftakt für Schümi beim MedCup Barcelona!

Der Audi MedCup, eine der weltweit populärsten Segelregatten, macht Station in Barcelona. Wie zu erwarten gab es am heutigen Trainingstag in der am Mittelmeer gelegenen Hauptstadt Kataloniens nur leichte Winde mit nicht mehr als 10-11 Knoten.

Audi A1 powered by ALL4ONE kann mit ihren Trainingsauftakt zufrieden sein. Das deutsch-französische Team belegte nach dem TeamOrigin und Emirates Team New Zealand den 3. Platz des Trainingsrennen. Die Crew rund um Jochen Schümann und Stephan Kandler ist für die anstehenden fünf Wettkampftage gut vorbereitet. „Für die nächsten Tage erwarten wir momentan eine Leichtwindwoche mit vielen Drehern und vielen Windwechseln”, so Skipper und sportlicher Direktor Jochen Schümann. „Heute war ein guter Tag für uns. Wir haben den 3. Patz im Training Race belegt und haben vom Start weg gute Leistungen geboten. Für die kommenden Rennen bin ich guten Mutes und hoffe, dass wir unseren bisherigen 2. Platz weiter verteidigen können. Das wäre natürlich perfekt!”

Von Mittwoch, 21. Juli bis Sonntag, 25. Juli 2010 finden die Wettkampftage zur Camper Regatta – Conde de Godó Trophy in Barcelona statt. Täglich werden die Rennen live bei uns übertragen.

Die Platzierungen nach den ersten zwei Regatten des Audi MedCups in Cascais und Marseille:

1. EMIRATES TEAM NEW ZEALAND
2. AUDI A1 POWERED BY ALL4ONE
3. QUANTUM RACING
4. MATADOR
5. TEAMORIGIN 1851
6. SYNERGY
7. CRISTABELLA
8. ARTEMIS
9. LUNA ROSSA
10. BRIBON
11. BIGAMIST 7