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Sailing Team Germany

Halbzeit beim Weltcup-Finale in Weymouth

Nach den ersten drei Tagen liegen zwei Teams des Audi Sailing Team Germany auf Medaillenkurs bei der Skandia Sail for Gold Regatta im englischen Weymouth, dem Finale des ISAF Worldcup 2010. Die amtierenden Europameister im Star, Johannes Polgar und Markus Koy liegen nach fünf Rennen auf Platz fünf mit nur einem Punkt Abstand zur Bronzemedaille; Jens Kroker mit seiner Crew Siegfried Mainka und Robert Prem liegen nach sechs Wettfahrten auf Platz Drei in der Sonar-Klasse.

Bei bis zu 30 Knoten Wind, niedrigen Temperaturen, teils heftigem Regen und einer hohen, extrem kurzen Welle – verursacht durch die starke Gezeitenströmung im Englischen Kanal – blieben auch die Deutschen Crews von Kenterungen und Materialschäden nicht verschont. So mussten die 470er-Segler Ferdinand Gerz und Tobias Bolduan nach Mastbruch aufgeben. Von ihren Kenterungen nicht aus der Ruhe bringen ließen sich die Laser-Asse Philipp Buhl und Simon Grotelüschen und setzten sich mit beeindruckenden Leistungen in den Top Ten fest.

Moderate Bedingungen und Sonnenschein am gestrigen Mittwoch bescherten den deutschen Teams zwar nur mittelmäßige Tagesergebnisse, dafür aber wichtige Erfahrungen auf dem Olympia-Revier 2012. „Wir haben heute versucht ein System zu erkennen und waren auch der Meinung eines erkannt zu haben, aber am Ende stellte sich heraus, dass es kein System gab“, sagt Jens Kroker, Goldmedaillengewinner der Paralympischen Spiele von 2008.

Die 470er-Damen des Audi Sailing Team Germany erlebten am Mittwoch einen schwarzen Tag. Nach einem guten ersten Rennen mit einem achten Platz vom Team Tina Lutz / Susann Beucke folgte für sie und das Team Annina Wagner / Marlene Steinherr ein Frühstart mit Black Flag (Disqualifikation) im zweiten Rennen. Ebenfalls unglücklich und äußerst knapp hat Silke Hahlbrock mit Ihrer Schwester Maren und Kerstin Schult den Einzug ins Finale des Damen Matchrace verpasst. „Wir haben wirklich gut gesegelt, sogar zeitweise unsere Gegnerinnen kontrolliert und haben trotzdem einige Rennen um maximal einen halben Meter verloren. Das ist ärgerlich, aber wir können mit unserer Performance trotzdem zufrieden sein. Trotz dieses Ergebnisses sind wir auf dem richtigen Weg.“

2. Bericht aus Weymouth von Anke Helbig!

Am Mittwochmorgen melde ich mich mal wieder bei euch. Wir haben jetzt 2 Tage Weltcup in Weymouth hinter uns und wenn ich so auf die Ergebnisliste schaue, frage ich mich was eigentlich los ist. Am Montag konnten wir 2 Rennen bei 10-15kn segeln. Es herrschten schwierige Bedingunge mit großen Winddrehern und Windlöchern, die es einem noch zusätzlich erschwerten sein eigenes Ding zu segeln. Ich konnte 2mal gut Starten, bin dann aber überhaupt nicht in meinen Siefel gekommen und so stehen die Plätz 24 und 28 in der Liste.

Gestern war ein ganz komischer Tag. Planmäßig sollte um 11:00 Uhr Start sein, leider war zu wenig Wind! Doch nur wenige Stunden später, flogen sprichwörtlich die Kühe duch die Luft. Bei ca 20kn Wind segelten wir 2 Wettfahrten. In der ersten Wettfahrt drehte der Wind auf der Startkreuz nach rechts, ich war links. Zudem kamen noch 2 Kenterungen auf dem Vorwind, sodass irgendwann die Abstände nach vorne so groß waren, dass da nichts mehr ging. Das 2. Rennen lief mit Platz 15 etwas besser, ist aber auch nicht das, was ich eigentlich kann. Was auffällt ist, dass die Abstände zwischen den einzelenen Booten ziemlich groß sind und das wesentlich mehr drin wäre, wenn diese kleiner wären. So muss die Devise in den nächsten Monaten also heißen: LÜCKE SCHLIEßEN!

Aber nun konzentriere ich mich erstmal auf das JETZT und werde versuchen heute noch einmal 2 gute Rennen zu segeln. Das bedeutet, gut zu Starten und meinen Rhythmus mit dem Wind zu finden – dann sollte die Platzierung auch wieder stimmen. Schauen wir was wird. Drückt trotzdem weiterhin die Daumen, auch wenn es bis jetzt noch nicht so viel geholfen hat ;-)

Viele Grüße aus dem heute mal sonnigem Weymouth

Anke

Morgen startet der Weltcup in Weymouth! Bericht von Anke Helbig!

Morgen beginnt der letzte Weltcup der Saison und ich werde zum ersten Mal für den Nordeutschen Regatta Verein (NRV) an den Start gehen. In den letzten Tagen haben wir den guten WInd genutzt und 20h auf dem Wasser verbracht. In 2 Jahren finden hier, in Weymouth, die olmpischen Segelwettbewerbe statt, sodass jede Nation mit seinen Besten hier am Start sein wird. In der Laser Radial Klasse haben 91 Boote gemeldet, so viele wie bei noch keinem Weltcup. Dies verspricht spannende Vorrunden- und Finalrennen, bei denen ich auch ein Wörtchen mitreden will. Die Wettervorhersage verspricht gute Segelbedingungen, sodass wir uns auf eine tolle Regatta einstellen können!

Hier wieder der Link, damit ihr uns euch mitverfolgen könnt. Und nicht vergessen, fleißig Daumen drücken!

http://www.skandiasailforgoldregatta.co.uk/2010

Viele Grüße

Anke

Fünf Deutsche im Gold Fleet! Franziska Goltz berichtet von Laser WM!

Nachdem nun fünf Vorrundenläufe absolviert wurden, hat sich das Feld der insgesamt 114 Laser Radial in ein Gold und Silberfleet aufgeteilt.  Sehr erfreulich für das deutsche Team, dass es fünf unserer Damen geschafft haben, sich für die Gold-Gruppe zu qualifizieren. Franziska Goltz auf Platz 19, Anke Helbig auf 37, Paula Steiner auf Platz 48, Lisa Fasselt (Fassi) auf Platz 51 und Lisa Rattemeyer auf Platz 57.

Heute gab es für die Mädels das erste Finalrennen und wie man an den Ergebnissen sehen konnte, ging nicht für alle der Plan auf, so konnte nur Franzi einen Platz unter den ersten 25 verbuchen.

Meine heimliche Favoriten hingegen, hat in den letzten beiden Rennen anscheinend alles richtig gemacht, denn mit den Platzierungen 1,2,37,(49),5 und 2 liegt Anna Tunnicliffe nun schon auf dem siebten Rang. Die Platzierung in den Klammern wird als gestrichen gewertet, bedeutet also, dass diese Punkte nicht in die Wertung mit eingehen. Schafft es die Wettfahrtleitung zehn oder mehr Rennen über den Kurs zu bringen, dann kann zusätzlich ein zweites Rennen gestrichen werden.

Wünschen wir einigen unseren Mädels mal, dass das vielleicht eintritt und sie sich noch etwas nach vorne arbeiten können.

Bericht von Franziska Goltz:

Hey Christoph,

also die Wettervorhersage sah nicht wirklich super aus. Angesagt waren 4 Knoten aus Südöstlichen Richtungen. Als die Wettfahrtleitung uns rausschickte, hatten wir jedoch noch Wind aus Nord Nord Ost mit etwa 5 bis 10 Knoten. Zuerst haben wir wieder warten müssen und die erste Regenfront zog wärenddessen durch. Als das erste Rennen abging stand schon rechts vom Kurs ne dicke schwarze Wolke über Land und bewegte sich erstmal nicht. Mein Start war nicht perfekt aber ich konnte sehr schnell ne freie Bahn erwischen und bin um die 15 oder 20 an der ersten Marke gewesen. Auf dem Vorwind teilte sich das ganze Feld. Ich hielt mich mittig. War bissel wie Lotterie. Über Land bildete sich dann ein kleiner Tornado, der sich aber wieder auflöste. Nach der zweiten Kreuz ging der Wind dann nach rechts, firschte auf, und ich konnte viele Meter gut machen. Rundete um 11 und verlor dann leider auf dem Vorwind der zum Reach wurde gut 10 Boote wieder. Ziemlich doofer Fehler. Letzter Halbwind wurde zur Kreuz und Zielkreuz zum Reach. Nach Zieleinlauf schlief der Wind komplett ein. Warteten kurz, bis der Wettfahrtleiter dann auf den nächsten Tag verschob.

Morgen 11:30 Start. 3 Rennen

Ist noch ziemlich viel möglich und es wird von Tag zu Tag besser. Jetzt müssen nur noch die kleinen Schusselfehler minimiert werden. Speed, Tacktick stimmen jedenfalls.

Jochen Schümann sorgt für Wind bei der Warnemünder Woche!

Jochen Schümann und das Audi Sailing Team Germany tagten am Rande der Warnemünder Woche in der Yachthafenresidenz Hohe Düne:„Wir freuen uns, hier in Warnemünde unsere Sitzung abhalten zu können und wünschen den Veranstaltern und Organisatoren weiterhin viel Erfolg“, so Jochen Schümann beim kurzen Empfang durch den WSC Vorsitzenden Malte Arp. Der dreimalige Olympiasieger scheint über göttliche Verbindungen zu verfügen, denn kurz darauf konnte Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh die Startverschiebung aller Klassen aufheben, da der Wind einsetzte.

Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Jugendbootsklasse 29er kämpften sich am zweiten Wettfahrttag die Favoriten nach vorne. Der bayrische 29er-Steuermann Justus Schmidt und sein Vorschoter Max Boehme liegen nach sechs Wettfahrten auf Rang eins. Nachdem sie gestern aufgrund einer Disqualifikation zunächst zurückfielen, dominierten sie die letzten drei Rennen und liegen mit elf Punkten vor den zweitplatzierten Kim Niclas/Yannik Holste aus Wunstorf. Auch in der FD Klasse setzten sich die Favoriten Dirk Bogumil/Falko Bier mit drei ersten Plätzen nach derzeit fünf Wettfahrten an die Spitze. Die Leichtwind-Crew der Klasse 505er bleibt in ihrem laufenden Titelkampf weiterhin vorne. Die 59 Kilo Steuerfrau Meike Schomäker liegt mit ihrem Vorschoter Holger Jess nach der fünften Wettfahrt mit sechs Punkten Vorsprung vor den zweitplatzierten Rostockern Lutz Stengel/Frank Feller. „Bei so wenig Wind ist es sehr hilfreich mit einem insgesamt niedrigen Crewgewicht zu starten“, so Multisegler Christian Kellner, der erst am Mittwoch Deutscher Meister der Dyas vor Warnemünde wurde.

In der olympischen Bootsklasse Finn legte Lokalmatador Jan Kurfeld, trotz Prüfungsstress am Vormittag, einen hervorragend Start in die Warnemünder Woche hin. Mit dem Sieg in der letzten Wettfahrt des Tages setzte er sich an die Spitze des Feldes. Auch den Zuschauern an Land bot sich gegen 13.00 Uhr ein schönes Bild: als der Seewind einsetzte starteten auch die J24, Korsar und Pirat zur ersten Wettfahrt ihrer Ranglistenregatta. Auf Platz eins liegen Peer Kock (J24), Uti/Frank Thieme (Korsar) und Bernd Höft/Burkhard Rieck (Pirat). Die Melges 24 machten heute bereits am dritten Tag das Segelrevier von Warnemünde unsicher. Nach neun Wettfahrten liegt das Team um Hendrik Wetzmann vom Yachtclub Berlin-Grünau vor dem Niederländer Henrik Hellman.

Ab Morgen dürfen die Offshorebegeisterten wieder ran! 19 Crews starten um 9.00 Uhr zwischen dem Regattaleitungshaus und der Hafeneinfahrt in die rund 30 Seemeilen lange „Mecklenburgische Bäderregatta“. Von Warnemünde geht’s über Kühlungsborn nach Heiligendamm und wieder zurück in den Zielhafen nach Warnemünde. Mit dabei auch die Crew der „Geronimo“ um Steuermann Falk Einecke, die als zweitschnellste Yacht (nach berechneter Zeit) die 270 Seemeilen Langestreckenregatta „Rund Bornholm“ beendet hatte.

P.S. Ich hätte euch bestimmt noch bessere Bilder von Schümi geliefert, wenn die Crew der Warnemünder Woche nicht so frei gewesen wäre, die Pressekonferenz eine halbe Stunde vor zu verlegen! Uncool und ärgerlich!

2.4 mR Segler Heiko Kröger erklärt sein Boot!

Heiko Kröger ist seit langem einer der erfolgreichsten deutschen Segler und hat gerade beim Weltcup in Kiel mit einer Goldmedaille im 2.4mR bewiesen, dass er es immer noch drauf hat. Im Video gibt er unter anderem einen kurzen Einblick ins Boot und spricht über den Trimm des 2.4mR! Soviel vorweg – da sind nicht so wenig Strippen da drin!

Bisherige Erfolge

– Goldmedaille 2000 in Sydney

– Weltmeister im 2,4mR 1999-2001  (2001 Over-all)

– erster Segler der die deutsche Flagge bei den Spielen getragen hat (Athen 2004)

Ende des olympischen Teils der Kieler Woche!

Ich habe vorhin kurz mit Malte Kamrath telefoniert und unter anderem über das grandiose Abschneiden der deutschen bei der diesjährigen Kieler Woche gesprochen. Sein Kommentar zu Philipp Buhls Bronzemedaille war ungefähr: “Philipp ist richtig gut gesegelt und er ist dabei auch noch richtig gut drauf! Er freut sich über Hack, er freut sich aber auch über Schwachwind – er hat einfach Spaß am segeln!” Große Worte von einem “Quasi-Konkurrenten” wenn man bedenkt, dass sich nur ein deutscher Laser für die Spiele 2012 qualifizieren wird. Das zeigt aber, dass die Jungs sich gut verstehen, gerne zusammen trainieren und deshalb auch dieses international hohe Niveau haben. Sollte sich einer der deutschen nächstes Jahr für die Spiele qualifizieren ist klar, dass unsere Nummern 2 und 3 bei den Spielen wahrscheinlich größere Chancen auf eine Plakette hätten, als die Nummer 1 der meisten anderen Länder! Simon Grotelüschen beendet die Kieler Woche auf Platz 5 (1,2,5,8) und Malte Kamrath auf 14 (9,6,7,9)!

Bei den Mädels beendet Franziska Goltz die Kieler Woche mit Silber, Lisa Fasselt auf 14 und Anke Helbig auf dem 18. Platz!

Die 2.4 Klasse ist für mich die beeindruckendste im olympische Bereich, da ich mir nur schwer vorstellen kann, wie es ist bei Starkwind zu sitzen! Unser deutscher Ausnahmesegler in dieser Klasse, Heiko Kröger, fuhr auch dieses mal wieder zu einer Goldmedaille.

Die Bilder wurden mir vom Sailing Team Germany zur Verfügung gestellt! Die Kommunikation mit dem dafür Verantwortlichen ging super schnell und war super unkompliziert! Ich habe die berechtigte Hoffnung, dass  die neu gegründete Nationalmannschaft auch in Sachen Berichterstattung und medialer Präsenz den deutschen Segelsport gewaltig nach vorne bringt!

Ein Freund hat mich heute Abend zu 20:30 Uhr auf ein Bier eingeladen und meinte irgendwas von “public viewing” – keine Ahnung warum es da geht und was das soll – ich trinke auf die Erfolge des STG bei der Kieler Woche!  =)