Nachdem am vergangenen Wochenende eine, aus deutscher Sicht, sehr erfolgreiche Princes Sofia Trophy zu Ende ging, melden sich nun auch die ersten Stimmen aus dem deutschen Team.
Seht selbst, was Franzi zu berichten hat.
“Diesmal berichte ich aus dem leicht verregneten Kiel, ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche der Princess Sofia Trophy.
Nach 5 Tagen und 10 Rennen, in einem Weltklasse Feld von 78 Schiffen, beendete ich meinen ersten Wettkampf des Jahres auf Rang 17.
Die Woche hatte uns wieder viel abverlangt. Am ersten Tag im Durchschnitt 23 Knoten Wind und in Spitzen bis zu 30 Knoten.
Die Berliner Starbootsegler Robert Stanjek und Frithjof Kleen sowie 2.4mR-Olympiasieger Heiko Kröger aus Kiel haben die ersten Weltcup-Medaillen 2011 für Deutschland gesichert. Die Mitglieder des Sailing Team Germany erkämpften sich in spanischen Gewässern vor Palma de Mallorca jeweils Silber bei der Trofeo Princesa Sofia.
„Wir hätten nicht gedacht, dass es gleich so gut losgeht“, sagte Frithjof Kleen nach dem ... weiterlesen
Nettes Filmchen aus dem Hause segel-filme.de! Unser Rostocker Star (Schlonski/Bohn) ist ein paar Plätze nach hinten gerutscht, aber noch in Schlagweite … wir drücken Alex und Matze weiterhin die Daumen.
Matze kommentierte den gesterigen Tag wie folgt: ... weiterlesen
Bei den Staren haben das wiedervereinigte Stanjek/Kleen Team gut in den Wettkampf gefunden. Nach 4 Rennen liegen sie derzeit auf Platz 10, dicht gefolgt von Schlonski Bohn auf Platz 12. Matze Bohn kommentierte den heutigen Tag wie folgt: ... weiterlesen
In dieser Woche wird wieder gesegelt, der 42. Trofeo Princesa Sofia Cup findet auf Palma de Mallorca statt.
Heute Morgen hörte es sich nach einem perfekten Auftakt der Regatta an, viel Wind und flaches Wasser. Jedoch konnte nicht auf allen Bahnen gesegelt werden. Mittlerweile sind die ersten Ergebnisse online zu finden. Noch ist es wohl ein bisschen früh, darüber zu mutmaßen, wer die besten Karten hat, aber es ist hoffentlich ein gutes Zeichen, dass die deutsche Nationalmannschaft auch in diesem Jahr so einige Male zum Training auf der Insel war. ... weiterlesen
Am vergangenen Wochenende begann für einige unserer Laserhelden im italienischen Torbole die Europacup Saison 2011.
Am Start waren auch einige meiner ehemaligen Trainings- und Reisegefährten. Erfreulich ist das gute Abschneiden von Frithjof Schwerdt und Marco Grasse.
Vor einigen Wochen habe ich noch mit Frithjof telefoniert und er erzählte mir, dass er einen langen Winter mit viel zu wenig Wasserarbeit und zu viel „Eisen biegen“ in Kombination mit Studium hinter sich habe. Da ist dieser achte Platz, in einem mit 110 Seglern besetzen Feld, doch ganz anders zu bewerten.
Sehr erfreulich ist auch die Platzierung von ... weiterlesen
Altmeister Jochen Schümann berichtet im Interview von seiner ersten Opti-Regatta, schlägt von da den Bogen zu seinem jüngsten Kind, dem Sailing Team Germany und äußert sich zu den Chancen der Deutschen bei den Spielen in Weymouth 2012.
Nach einer langen Zeit melde ich mich wieder zurück. 2010 liegt nun hinter uns und ein neues Jahr ist angebrochen. Ein bedeutendes Jahr!
2011…
Das Jahr der Entscheidung. Wer schafft es, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren? Was muss auf diesem Wege alles geschehen? Wie kann ich mich dafür qualifizieren?
Als erstes, muss ich wieder gesund werden!
Ende letzten Jahres, bekam ich das pfeiffersche Drüsenfieber ohne es wirklich zu bemerken. Als ich pünktlich zu Weihnachten aus Australien wieder kam, haute es mich prompt um. Die Feiertage und Neujahr, musste ich ... weiterlesen
Es tut sich gerade so einiges im deutschen Segelsport und nach den heutigen Verlautbarungen von der Boot in Düsseldorf ist Deutschland ab jetzt in den wichtigen Rennserien vertreten. America’s Cup … drauf gesch****!
Roland Gäbler gibt Einstieg in die Extreme 40 Serie bekannt!
Wir sind jetzt auch mit einem Deutschen Skipper dabei. Olympia Medaillengewinner und Weltmeister Roland Gaebler wird ein Boot steuern und die ganze Tour mit einem Schiff am Start sein. Zur Crew gehören Bruno Dubois (CAN) , Sebbe Godefroid (BEL) und Michael Walther (GER). Alle sehr erfahrene und erfolgreiche Segler mit Olympiamedaillen, Weltmeisterschaften, Multihull- und America´s Cup Erfahrung. Warum man hier zwangsläufig auf ausländische Profis setzen muss weiß ich zwar nicht, aber die Herren werden schon wissen was sie da tun.
Das Sponsoring übernehmen Wirsol Solar, Yingli und Marinepool und das Team wird offiziell den Namen „TeamExtreme“ bekommen.
Die Extreme Sailing Series besteht in 2011 aus 9 Events mit Stationen in Oman, China, Türkei, USA, England, Italien, Spanien, Frankreich und Singapur. Bis zum letzten Jahr war auch Kiel noch Bestandteil dieser Serie. Wie es die selbsternannte Sailing City geschafft hat bei den Veranstaltern in Ungnade zu fallen ist mir nicht bekannt.
SAP sponsort das Sailing Team Germany
Das Sailing Team Germany bekommt mit SAP nun neben Audi seinen zweiten Premium Partner … wenn es gut läuft haben die Sportler jetzt also auch noch Geld ihre schicken neuen ... weiterlesen
Der erste Weltcup der Saison ist vorbei und ich danke Anke Helbig für die kontinuierliche Berichterstattung und der australischen Mediencrew für die excellenten Videoberichte.
Zu den Ergebnissen:
Laser Standard:
Simon Grotelüschen – Platz 8
Laser Radial:
Franziska Goltz – Platz 24
Anke Helbig – Platz 28
470 Men:
Ferdinand Gerz / Patrick Follmann – Platz 6
470 Women:
Kathrin Kadelbach / Friederike Belcher – Platz 1
Annina Wagner / Marlene Steinherr – Platz 5
49er:
Delle Karth Nico/Nikolaus Resch (AUT) – Platz 1
Lennart Briesenick-Pudenz / Julian Morten Massmann – Platz 5
Erik Heil / Thomas Ploessel – Platz 6
Leopold Fricke / Lorenz Huber – Platz 9
Tobias Schadewaldt / Hannes Baumann – Platz 11
Julian Ramm / Oliver Lewin – Platz 17
Bericht von Anke Helbig:
Nach 5 Wochen verabschieden wir uns nun hier aus Australien.
Der letzte Wettkampftag hielt für mich noch einmal einen BFD (Disqualifikation wegen Frühstart) bereit. Aber wenn ich ehrlich bin, war das Rennen auch so nicht viel besser. Ich hatte einen guten Start auf der rechten Seite und lag rechts vom Feld. Im Laufe der ersten Kreuz drehte der Wind kontinuierlich nach links und ich konnte auch nicht viel machen. Leider verlegte die Wettfahrtleitung den Kurs nicht mehr, sodass wir größten Teils Halbwind um den Kurs segelten. Im Großen und Ganzen ist nach der Woche zu sagen, dass ich es nicht geschafft habe die Sachen umzusetzen, die wir in den Fokus setzen wollten. Zwar gab es immer mal wieder Lichtblicke, in denen dann auch aufeinmal Sachen wie von alleine funktioniert haben, aber der Großteil war geprägt von Unachtsamkeit und Unkonzentiertheit.
Wenn ich auf die letzten Wochen hier zurückblicke, kann ich sagen, dass ich jede Menge Spaß und Freude am Segeln hatte und die Zeit auf dem Wasser sehr genossen habe (ich gebe zu, nicht immer). Ich habe das Gefühl, dass wir in Sachen Fahrtechnik auf der Kreuz und Vorwind einen Schritt nach vorne gemacht haben und nun ein anderer, sehr wichtiger, Bestandteil in den nächsten Wochen auf dem Programm steht, die körperliche Fitness.
Aber nun freue ich mich am meisten auf meine Familie und dass ich mit ihnen die Weihnachtszeit verbringen kann. Ich möchte mich hiermit auch bei allen Menschen bedanken, die mir das hier ermöglicht haben. Vielen Dank dem Heinz Nixdorf Verein, dem Sailing Team Germany, dem Deutschen Seglerverband, den Trainern hier vor Ort und meiner Familie.