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Regatten

Zwischenbilanz nach Pre-Olympics

Die deutschen Segler konnten bei den Pre-Olympics zwischen dem 31. Juli und dem 13. August in Weymouth noch nicht zu voller Form auflaufen. Insgesamt platzierte sich das deutsche Segelnationalteam dreimal in zehn Bootsklassen unter den ersten Zehn. Für den Veranstalter als auch für die Segler des Audi Sailing Team Germany waren die Pre-Olympics eine hilfreiche Standortbestimmung.

Hoffnungsträger wie Simon Grotelüschen (LYC) im Laser oder Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (beide NRV) im 49er gaben mit einem siebten Platz ihre Visitenkarte ab und haben wieder einmal gezeigt, wie wettkampfstark sie sind. Die Zwischenbilanz aus diesem Testevent fällt „im Medaillenergebnis leider nicht so vielversprechend aus, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber diese ... weiterlesen

Rekordfeld beim Rennen um den Felsen

Die Vorbereitungen sind nahezu beendet. Am Sonntag (14. August) um 11 Uhr britischer Zeit, startet das legendäre Rolex Fastnet Race in seine 44. Auflage. Und es wird ein Rennen der Rekorde, denn niemals zuvor waren mehr Yachten am Start, um von der Isle of Wight um den berüchtigten Fastnet Rock in der Irischen See herum und zurück nach Plymouth an der Südküste Englands zu segeln. Und nie zuvor gingen so viele rasante Schiffe wie 2011 auf den Kurs. 350 Crews aus 19 Nationen, darunter 15 deutsche, haben für das 608 Seemeilen lange Rennen gemeldet. Es ist der eindrucksvolle Beleg, dass das Rolex Fastnet Race seit seiner Erstaustragung in 1925 nichts an Anziehungskraft verloren hat. Ein Sieg bei diesem Ereignis, das nur alle zwei Jahre ausgetragen wird, ist für jeden Hochsee-Segler höchste Auszeichnung.

Im Wettstreit um die schnellste Zeit bei diesem Rennklassiker dürfte der 140 Fuß (rund 42 Meter) lange Super-Trimaran „Maxi Banque Populaire“ (Frankreich) nicht zu schlagen sein, wenn nicht etwas ... weiterlesen

Roland Gäbler berichtet aus Boston

Nachdem uns Team Alinghi in Istanbul durch einen fatalen Crash versengt hat und unser Boot ein Totalschaden ist, haben wir ein altes Ersatzboot bekommen. Das wir hier in Boston an den Start gehen können ist schon super…. doch dieses etwas mehr gebrauchte Ersatzboot wieder in flott zu machen hat uns viel Energie gekostet. Es ist ein Neustart. Wir fangen praktisch bei null an, denn wir müssen ja auch noch ein neues Crew Mitglied aus den USA anlernen.

Das Ersatzboot fährt leider noch nicht so richtig vorwärts. Zu wenig Druck am Wind und keine Höhe. Da muss man schon etwas extreme ausprobieren um überhaupt vorne segeln zu können. Das geht allerdings mehr daneben als nach vorne. Aber wir machen kleine Schritte nach vorne. Allerdings war der erste Segeltag mit dem Ersatzboot eine echte Baustelle.

Ein Sieg heute war da mal ein Highlight, das die Schmerzen der Langsamkeit etwas mindert. Denn der Wind vor Boston ist mehr als Lau. Wir hatten alles auf eine Karte gesetzt und den perfekten Start in Lee der Linie hingelegt. Eine perfekte Wende auf den Anlieger und es passt. Der erste Sieg war eingefahren.

Unser vierter Mann ist Robert Merrick, er hat bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im 470er die Silbermedaille gewonnen. Somit haben wir hier in Boston 3 Olympia Medaillen an Bord. Robert ist Bowman und macht einen tollen Job. Doch wir kommen nicht in die Routine der anderen Teams, die seit Dezember zusammen trainieren.

Die Location hier am Stadtzentrum von Boston ist toll und gestern hatten wir auch mal etwas Thermik. Die Vorhersage ist besser und heute könnte der Wind auch mal ein bisschen besser werden. Vielleicht sind dann auch ein paar bessere Plätze drinnen.

von Roland Gäbler

Videozusammenfassung Extreme Sailing Series – Istanbul

Was für ein Finale! Beim dritten Act der Extreme Sailing Series™ in Istanbul blieb es bis zum Finnish spannend. Im 34. und letzten Rennen, bei dem doppelte Punkte zu holen waren, lieferten sich noch drei Teams einen erbitterten Kampf um den Gesamterfolg – Schwedens Artemis Racing, Emirates Team New Zealand und das französische Team Groupe Edmonde de Rothschild. Dean Barkers Team New Zealand lag vor dem letzten Startschuss nur fünf Punkte hinter Terry Hutchinsons Artemis Racing und drei Punkte hinter Pierre Pennecs Team.

Bericht zum Weltcup in Medemblik

Delta Lloyd Regatta 2011 - © Sander van der Borch

Trotz der geringen deutschen Beteiligung, ging heute ein sehr spannender und medial wirklich gut verarbeiteter Weltcup in Medemblik/NED zu ende.
Hervorzuheben ist sicher der sechste Platz des deutschen Starboot Teams Stanjek/Kleen, die ein weiteres Mal ihre gute Form unter Beweis stellen. Während gestern Abend sicherlich viele zu Hause waren und sich dem deutschen Bildungsfernsehen hingaben, habe ich an meinem Rechner gesessen und ein wirklich interessanten Medal Race gesehen. Stanjek/Kleen waren auf einem sehr guten zweiten Platz, direkt hinter dem als zehnten ins Race gegangenen Roy Heiner aus Holland. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, denn das deutsche Team wurde auf dem ersten Vorwind durch die Jury geflagged und musste einen Penalty absolvieren.
Nach vielen Winddrehern, ... weiterlesen

Flabria 40 – Quality Made in Poland

Anfang Dezember waren Gerrit und Bastian zusammen in Polen um die neue Flabria 40 Probe zu segeln. Der Film wurde sehnsüchtig erwartet, weil die Beiden immer wieder von dem Dreh erzählt haben. Zum einen natürlich, weil die Bedingungen des Test durchaus nicht alltäglich waren, zum anderen, weil das Schiff durchaus begeistert hat. Da ich selbst nicht dabei kann ich zur tatsächlichen Qualität des Schiffes natürlich wenig sagen. Wer sich die Flabria ansehen möchte hat bei der Nordseewoche und bei der Ancora Boat Show Gelegenheit dazu.

Roland Gäbler startet in die Tornado Saison

Team Gäbler

Roland und Nahid Gäbler sind nicht nur auf dem Wasser in ihrer Tornado-Klasse erfolgreich, sondern brillieren auch mit ihrer Pressearbeit. Eben erreichte uns der Bericht vom Saisonauftakt auf dem Schweriner See:

Besser konnte der Saisonstart der Multihull Segler im Deutschland kaum laufen. Das Hochdruck-Gebiet, welches uns schon seit Wochen die Treue hier im Norden hält, hat uns auch am Wochenende allerbeste Segelbedingungen beschert.

Nordisch frisch, so wie wir es gewohnt sind, blies der Wind aus Ost mit starken Böen über den Schweriner See. So kalt, stark und rubbig, dass wir und viele andere Teams mit Ihrem Tornado so den ein oder anderen Stunt und Stecker drehten. Doch irgendwie konnten wir uns über den Kurs retten ohne große Ausfälle und gewannen das erste Rennen der Saison im Tornado mit den Plätzen 2-1-1-1-1-1.

Doch es gab viele ... weiterlesen

Zwischenbericht vom Weltcup in Hyères

Zum Auftakt des World Cups in Hyères hat das Sailing Team Germany sehr gute Ergebnisse erzielt. In insgesamt sechs Bootsklassen ersegelten sich die Deutschen Top 10-Platzierungen.

Ein Ausrufezeichen setzte dabei vor allem Simon Grotelüschen im Laser, der nach zwei hervorragenden Wettfahrten Kopf an Kopf mit dem Australier Tom Slingsby (Segler des Jahres 2010) an der Spitze steht. Aber auch Moana Delle (RS:X Women) und die Starbootcrew Stanjek/Kleen untermauern mit ihren vierten Plätzen ihre Ambitionen auf Top-Platzierungen. „Wir können mit den Leistungen durchweg sehr zufrieden sein, das war ein guter Auftakt“ resümierte STG Sportdirektor Bernd Zirkelbach. Auch für den zweiten Tag hat sich das STG wieder viel vorgenommen. Wir wünschen viel Erfolg!

Die Listen “hängen” hier hier.

Film zur 2. Etappe der Extreme Sailing Series in Quindao

Aktion, Speed und Publikumsnähe … ist ja alles gut und schön, aber bei den Bildern von den Kenterungen habe ich erstmalig die Extreme 40 und das ganze AC-Konzept in Frage gestellt. Prinzipiell bin ich kein pathologischer Katamaran-Gegner … ich habe selbst einen Hobie.

Die Extreme 40 Klasse professionalisiert sich zusehends, was sicher dazu führen wird, dass die Kisten immer näher ans Limit heran gefahren werden. Ich befürchte es wird nicht mehr all zu lang dauern, bis die AC45 oder die Extreme 40′s ihren Tribut von den Seglern fordern und es zu ernsthaften Verletzungen kommt.

Jeder Kat-Segler weiß was passiert wenn der Lee-Schwimmer unterschneidet … das Heck hebt sich und die Ruder kommen aus dem Wasser … von da an ist man nur noch Mitfahrer. Ein wenig mehr “Bow-Volume” zu Gunsten der Sicherheit der Segler sollte bei neuen Konstruktionen doch eingeplant werden … aber diese Entwicklung werden wir wohl erst erleben wenn es für irgendwen zu spät ist.

Zusammenfassender Filmbericht zum Barcelona World Race

Boris Herrmann und Ryan Breymaier haben das Barcelona World Race auf Platz 5 beendet! Herzlichen Glückwunsch! An dieser Stelle sei auch einmal Neutrogena für das Sponsoring gedankt … Segeldeutschland ist jetzt ein besserer Ort! Interessant finde ich die Frage, die der Film am Beispiel von Iker Martinez und Xabi Fernandez aufwirft, ob die Entwicklungen bei den modernen Offshore-Rennern, die Zeit der alten Salzbuckel ein für alle mal beendet haben.