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Regatten

Ex-Illbruck siegt beim SWT Baltic Race

Am vergangenen Freitag fand das SWT- Baltic Race statt, ein Wettrennen zwischen der High Tech Yacht Illbruck (Sieger Volvo Ocean Race 2001/02) und zwei Surfern. Dieses konnten die Segler vom Team Speedsailing mit knappem Vorsprung für sich entscheiden. Auf der Strecke von Gedser nach Warnemünde lieferten sich die ungleichen Kontrahenten ein spannendes Kopf- an- Kopf -Rennen. Bereits wenige Meilen nach dem Start waren die beiden Surfer mit ihrer höheren Geschwindigkeit der Segelyacht enteilt. Eine plötzliche Abnahme des Windes verhalf dann jedoch wieder der Illbruck zurück ins Rennen. „ Es war ein richtiger Schock“, so Thomas Brandt (Rostock), einer der Surfer „wir führten klar vor den Seglern als plötzlich und gegen jede Wetterprognose der Wind abnahm. Für diese Windgeschwindigkeit waren unsere Segel aber zu klein. Und so schwammen wir buchstäblich im Wasser und mussten zuschauen wie die Illbruck an uns vorbeirauschte.“
Um überhaupt noch eine Chance zu haben, wechselte der zweite und leichtere Surfer, Mathias Bethke aus Rostock, auf das größere Ersatzbrett und begann mit einer rasanten Aufholjagt.

Thomas musste das Rennen aufgeben und legte den Rest der Strecke auf dem Begleitboot zurück.
„Es war die einzige Chance, die die Jungs hatten. Das größere Brett war dem leichteren Mathias nun wie auf den Leib geschnitten. Die Gschwindigkeitsanzeige an unserem Speedboot zeigte während der Aufholjagt teilweise über 25kn (ca. 50km/h) an, erklärt André Baselow, Fahrer des Begleitbootes.

„Es ist schade, meint Mathias Bethke, rückblickend hätten wir die Entscheidung für den Materialwechsel schneller treffen müssen, dann hätte es wahrscheinlich auch zum Sieg gereicht.
Der Skipper der Illbruck, Oliver Schmidt- Rybandt, sieht bei diesem Rennen keinen Verlierer.
„ Wir von Speedsailing fanden die Idee der beiden Surfer schon etwas verrückt. Dass sie es bei den Temperaturen überhaupt geschafft haben über die Ostsee zu surfen ist wirklich beeindruckend und sie haben unseren größten Respekt. Für die unvorhergesehene Windabnahme konnte letztendlich keiner etwas. Trotzdem sind wir natürlich auch ehrgeizige Sportler und haben unsere Yacht die ganze Zeit gepusht und immer am Maximum gesegelt. Unser Vorteil war am Ende, dass wir einfach flexibler auf die Windveränderung reagieren konnten als die Surfer.“

Das Team Speedsailing darf sich jedoch nur ein Jahr auf dem Gewinn des SWT- Baltic Races ausruhen, denn beide habe für das nächste Jahr schon eine Neuauflage dieser spektakulären Veranstaltung angekündigt.

Anmerkung der Redaktion: Die Strecke Rostock-Gedser hat schon so manchen Wassersportler zu “Unfug” verleitet. Wir haben es mal mit dem Opti versucht. Hier der Film. Ich weiß von einer gescheiterten Querung im Ixylon … kennt irgendjemand ähnliche Geschichten? 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.swt-balticrace.eu

 

Zwischenbilanz nach Pre-Olympics

Die deutschen Segler konnten bei den Pre-Olympics zwischen dem 31. Juli und dem 13. August in Weymouth noch nicht zu voller Form auflaufen. Insgesamt platzierte sich das deutsche Segelnationalteam dreimal in zehn Bootsklassen unter den ersten Zehn. Für den Veranstalter als auch für die Segler des Audi Sailing Team Germany waren die Pre-Olympics eine hilfreiche Standortbestimmung.

Hoffnungsträger wie Simon Grotelüschen (LYC) im Laser oder Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (beide NRV) im 49er gaben mit einem siebten Platz ihre Visitenkarte ab und haben wieder einmal gezeigt, wie wettkampfstark sie sind. Die Zwischenbilanz aus diesem Testevent fällt „im Medaillenergebnis leider nicht so vielversprechend aus, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber diese (mehr…)

Roland Gäbler berichtet aus Boston

Nachdem uns Team Alinghi in Istanbul durch einen fatalen Crash versengt hat und unser Boot ein Totalschaden ist, haben wir ein altes Ersatzboot bekommen. Das wir hier in Boston an den Start gehen können ist schon super…. doch dieses etwas mehr gebrauchte Ersatzboot wieder in flott zu machen hat uns viel Energie gekostet. Es ist ein Neustart. Wir fangen praktisch bei null an, denn wir müssen ja auch noch ein neues Crew Mitglied aus den USA anlernen.

Das Ersatzboot fährt leider noch nicht so richtig vorwärts. Zu wenig Druck am Wind und keine Höhe. Da muss man schon etwas extreme ausprobieren um überhaupt vorne segeln zu können. Das geht allerdings mehr daneben als nach vorne. Aber wir machen kleine Schritte nach vorne. Allerdings war der erste Segeltag mit dem Ersatzboot eine echte Baustelle.

Ein Sieg heute war da mal ein Highlight, das die Schmerzen der Langsamkeit etwas mindert. Denn der Wind vor Boston ist mehr als Lau. Wir hatten alles auf eine Karte gesetzt und den perfekten Start in Lee der Linie hingelegt. Eine perfekte Wende auf den Anlieger und es passt. Der erste Sieg war eingefahren.

Unser vierter Mann ist Robert Merrick, er hat bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im 470er die Silbermedaille gewonnen. Somit haben wir hier in Boston 3 Olympia Medaillen an Bord. Robert ist Bowman und macht einen tollen Job. Doch wir kommen nicht in die Routine der anderen Teams, die seit Dezember zusammen trainieren.

Die Location hier am Stadtzentrum von Boston ist toll und gestern hatten wir auch mal etwas Thermik. Die Vorhersage ist besser und heute könnte der Wind auch mal ein bisschen besser werden. Vielleicht sind dann auch ein paar bessere Plätze drinnen.

von Roland Gäbler

Bericht zum Weltcup in Medemblik

Trotz der geringen deutschen Beteiligung, ging heute ein sehr spannender und medial wirklich gut verarbeiteter Weltcup in Medemblik/NED zu ende.
Hervorzuheben ist sicher der sechste Platz des deutschen Starboot Teams Stanjek/Kleen, die ein weiteres Mal ihre gute Form unter Beweis stellen. Während gestern Abend sicherlich viele zu Hause waren und sich dem deutschen Bildungsfernsehen hingaben, habe ich an meinem Rechner gesessen und ein wirklich interessanten Medal Race gesehen. Stanjek/Kleen waren auf einem sehr guten zweiten Platz, direkt hinter dem als zehnten ins Race gegangenen Roy Heiner aus Holland. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, denn das deutsche Team wurde auf dem ersten Vorwind durch die Jury geflagged und musste einen Penalty absolvieren.
Nach vielen Winddrehern, (mehr…)

Flabria 40 – Quality Made in Poland

Anfang Dezember waren Gerrit und Bastian zusammen in Polen um die neue Flabria 40 Probe zu segeln. Der Film wurde sehnsüchtig erwartet, weil die Beiden immer wieder von dem Dreh erzählt haben. Zum einen natürlich, weil die Bedingungen des Test durchaus nicht alltäglich waren, zum anderen, weil das Schiff durchaus begeistert hat. Da ich selbst nicht dabei kann ich zur tatsächlichen Qualität des Schiffes natürlich wenig sagen. Wer sich die Flabria ansehen möchte hat bei der Nordseewoche und bei der Ancora Boat Show Gelegenheit dazu.

Zusammenfassender Filmbericht zum Barcelona World Race

Boris Herrmann und Ryan Breymaier haben das Barcelona World Race auf Platz 5 beendet! Herzlichen Glückwunsch! An dieser Stelle sei auch einmal Neutrogena für das Sponsoring gedankt … Segeldeutschland ist jetzt ein besserer Ort! Interessant finde ich die Frage, die der Film am Beispiel von Iker Martinez und Xabi Fernandez aufwirft, ob die Entwicklungen bei den modernen Offshore-Rennern, die Zeit der alten Salzbuckel ein für alle mal beendet haben.

Nachtrag – Franzi berichtet über Palma

Nachdem am vergangenen Wochenende eine, aus deutscher Sicht, sehr erfolgreiche Princes Sofia Trophy zu Ende ging, melden sich nun auch die ersten Stimmen aus dem deutschen Team.

Seht selbst, was Franzi zu berichten hat.

“Diesmal berichte ich aus dem leicht verregneten Kiel, ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche der Princess Sofia Trophy.
Nach 5 Tagen und 10 Rennen, in einem Weltklasse Feld von 78 Schiffen, beendete ich meinen ersten Wettkampf des Jahres auf Rang 17.
Die Woche hatte uns wieder viel abverlangt. Am ersten Tag im Durchschnitt 23 Knoten Wind und in Spitzen bis zu 30 Knoten.

Im Rennen war ich eigentlich ganz gut (mehr…)

Zusammenfassung Sydney Hobart

Riesige Welle, Sturmböen bis zu 50 Knoten und zahlreiche Ausfälle: Das Rolex Sydney Hobart Rennen ist in seiner 66. Auflage seinem Ruf als einer der härtesten Hochseeregatten der Welt mehr als gerecht geworden. Doch in großartiger Seemannschaft kämpfte das Gros der 87 teilnehmenden Crews gegen die rauen Bedingungen, die sich vor allem in der berüchtigten Bass-Straße zwischen dem australischen Festland und Tasmanien dem Feld entgegen warfen. Allen voran der 100 Fuß (30,48 Meter) lange Super-Maxi „Wild Oats XI“ von Bob Oatley (Australien), der bereits zum fünften Mal in seinem sechsten Rennen seit 2005 als erste Yacht das Ziel erreichte. Den Gesamtsieg nach berechneter Zeit holte die „Secret Men’s Business 3.5“ von Geoff Boettcher (Australien), die als 14. Yacht nach drei Tagen, 42 Minuten und zehn Sekunden im Ziel einlief. 18 Yachten mussten das Rennen aufgeben.

Zwar verfehlte Oatley den selbst aufgestellten Streckenrekord nach zwei Tagen, sieben Stunden, 37 Minuten und 20 Sekunden um rund 13 Stunden, erreichte aber dennoch dreieinhalb Stunden vor der ebenso langen „Investec Loyal“ von Sean Langman und Anthony Bell (Australien) das Ziel in der tasmanischen Hauptstadt Hobart. In einem taktisch nahezu perfekten Rennen hielt die australische Crew die Konkurrenz stets in Schach. Skipper Mark Richards war anschließend sehr glücklich und sagte: „Wir hätten kein besseres Rennen abliefern können. Hier in Hobart als erste Yacht anzukommen, ist das (mehr…)

Aktuelle Videoberichte und Bilder vom Sydney Hobart Yacht Race

Ein australischer Fernsehsender begleitet das aktuell stattfindende Sydney to Hobart Yacht Race.

Bericht vom 1. Tag inkl. der Kollision zwischen einem Kameraboot und der von Grant Wharington geskipperten Wild Thing.

Bericht vom 2. Tag

Eine zusammenfassenden Bericht liefere ich wenn das Rennen gelaufen ist, soviel vorab es gab schon einigen Bruch.

89 Crews und eine Legende! Sydney Hobart 2010

Während Europa im Klammergriff der Eiseskälte erstarrt, bereiten sich die Segler in Australien bei 30 Grad im Schatten auf eines der sportlichen Höhepunkte des südlichen Hochsommers vor. Traditionell fällt am 2. Weihnachtstag um 13 Uhr Ortszeit (3 Uhr nachts deutscher Zeit) im Hafen von Sydney der Startschuss zum Rolex Sydney Hobart Race. Es ist die 66. Auflage des seit 1945 ununterbrochen ausgetragenen Segelklassikers, der neben dem Fastnet Race zu den bekanntesten und berüchtigsten Segelrennen weltweit gehört. Medien aus aller Welt werden dabei sein, wenn sich 89 Yachten aus sechs Nationen vor riesiger Publikumskulisse im Hafen von Sydney auf den 628 Seemeilen langen Kurs in Richtung Hobart auf der südlich des australischen Kontinents gelegenen Insel Tasmanien machen.

Oft werden die Crews dabei von schwerem Wetter überrascht. Vor allem in der Bass-Straße, die Tasmanien und die Hauptinsel des australischen Kontinents trennt, treffen die Elemente ungebremst auf das Teilnehmerfeld. Starke Winde und riesige Wellen fordern hier in höchstem Maße gute Seemannschaft. Aber auch die Taktiker an Bord müssen stets auf der Hut sein, vor allem wenn es zum Rennfinale hin in schwierigen Bedingungen den Derwent River hinauf zum Ziel nach Hobart geht.

Auf der Jagd nach der schnellsten Zeit wird erneut die „Wild Oats XI“ hoch gewettet. Eigner Bob Oatley wird nach der Niederlage gegen die „Alfa Romeo“ aus Neuseeland im vergangenen Jahr nun versuchen, seinen fünften Sieg seit 2005 einzufahren. Die australische 100-Fuß-Yacht (30,48 Meter), ein Reichel/Pugh-Design, setzte vor fünf Jahren mit einem Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden eine Rekordzeit, die weiterhin Gültigkeit hat. Sie wird in der „Investec Loyal“ von Sean Langman, einer ebenfalls 100 Fuß langen Yacht aus der Cookson-Schmiede, sowie den 30-Meter-Maxis „Lahana“ von Peter Millard und „Wild Thing“ von Grant Wharington (alle Australien) die größten Konkurrenten finden. Die „Wild Thing“ wurde berühmt, als sie 2003 beim Rolex Sydney Hobart Rennen zum Sieg segelte. Ein Jahr später verlor sie allerdings im Rennen ihren Schwenkkiel und kenterte. Nach dem Wiederaufbau zeigte sie mit Platz drei in 2005 und einem herausragenden zweiten Rang 2008 hinter der „Wild Oats XI“ jedoch erneut ihre Klasse.

Auch der Wettstreit um die wichtigste Trophäe, den Tattersall’s Cup für den Sieger über alles nach der IRC-Handicap-Wertung, zieht hochinteressante Yachten und Athleten an, denn wie in jedem Jahr werden hochprofessionelle Crews am Start sein. 89 Teams haben ihre Meldung abgegeben; sie kommen aus allen Bundesstaaten Australiens sowie aus den USA, Großbritannien, Russland, Italien und Frankreich. Unter ihnen sind Wirtschafts-Magnaten, Medienmogule und Unternehmer aus der Telekom- und Internet-Branche.

So etwa Niklas Zennström, der Mitbegründer des Internet-Telefonkonzerns Skype, der auf seinem 72-Fuß-Mini-Maxi „Ràn“ segeln wird. Bevor Zennström zu einem vielbeschäftigten Unternehmer wurde, war er ein begeisterter Segler. Er begann als Siebenjähriger mit dem Wassersport und segelte als Teenager Jollenregatten in seiner schwedischen Heimat. Als jedoch die schnell wachsende Technologiefirma seine ganze Arbeit forderte, trat der Segelsport zunächst einmal in den Hintergrund. Nach dem Verkauf der Firma widmete er sich aber wieder dem Sport: „Segeln war immer eine große Passion von mir. Also habe ich mich 2005 entschlossen, die Zeit zu nutzen, um wieder zu aktiv zu werden“, sagt der Schwede. Seitdem hat Zennström viele Erfolge eingefahren wie beispielsweise den Sieg beim Rolex Fastnet Race 2009 und die Mini-Maxi-Weltmeisterschaft 2010. Im vergangenen Jahr nahm Zennström ebenfalls am Rolex Sydney Hobart Rennen teil und platzierte sich in den Top-Ten. Auf die Frage, was ihn an dem Rennen fasziniert, sagt der 44-Jährige: „Es ist eines der berühmtesten und berüchtigsten Hochseerennen, das ein Segler auf sich nehmen kann. Davon abgesehen, ist es schlicht toll, zu dieser Jahreszeit nach Sydney zu kommen.“

2009 schien es in der Anfangsphase, als könnte die „Ràn“ das gesamte Rennen gewinnen. Im weiteren Verlauf bekam sie allerdings Probleme und beendete es schließlich auf dem sechsten Platz. Es war ein gutes Resultat, vor allem vor dem Hintergrund der ersten Teilnahme. Zennström zog schließlich ein zufriedenes Fazit: „Wir sind sehr gut gesegelt und haben das Rennen der großen Boote gewonnen, also haben wir getan, was wir konnten.“ Letztlich wurde das Rolex Sydney Hobart im vergangenen Jahr von zwei 40-Fuß-Serienyachten gewonnen. „So ist eben Offshore-Handicap-Segeln. Schnelle und langsame Boote segeln in unterschiedlichen Bedingungen. Im vergangenen Jahr hat sich das Blatt eben zugunsten der kleinen Boote gewendet“, sagt Zennström, der in diesem Jahr ganz auf die Vorbereitung für das Rolex Sydney Hobart Rennen fokussiert ist.

Daneben erfüllt sich für viele Segler mit der Teilnahme an dem Rennen ein Traum. So etwa für die Crew der US-amerikanischen „Dawn Star“, eine Baltic 46, die von Bill und William Hubbard geführt wird, dem einzigen Vater-Sohn-Team in diesem Jahr. Die beiden sind erfahrene Segler, die schon bei vielen Rennen auf der Welt gemeinsam gesegelt sind. „Das Rolex Sydney Hobart Rennen zu segeln, ist ein lebenslanger Traum von uns“, sagt William, der 26-jährige Sohn. Gemeinsam mit seinem 76-jährigen Vater und der Zehn-Mann-Crew sind die beiden New Yorker sehr gespannt auf das Rennen. „Wir sind bereit für das Rennen und denken, dass wir mit allem klar kommen werden, was auf uns zukommt“, sagt William auf die Frage, ob die Crew auf die teilweise heimtückischen Bedingungen vorbereitet ist.

Auch der Start der britischen Swan 68 „Titania of Cowes“ ist aus mehreren Gründen sehr bemerkenswert. Zum einen ist die Yacht die 17.000 Seemeilen von Newport/Rhode Island auf eigenem Kiel gesegelt, um rechtzeitig zum Start in Sydney zu sein. Zum anderen wird Sir Robin Knox-Johnston an Bord sein und an seinem ersten Rolex Sydney Hobart Rennen teilnehmen. 1969 war Sir Robin der erste Mensch, der einhand und nonstop um die Welt gesegelt ist. Zudem gewann er die Jules Verne Trophy 1994 für die damals schnellste Weltumsegelung, als er mit Sir Peter Blake den Katamaran „Enza New Zealand“ segelte. Knox-Johnston wird gemeinsam mit Eigner Richard Dobbs, dem Olympiamedaillengewinner Mark Corvell und dem britischen Matchracer und Kommentator Andy Green segeln. Nachdem die Yacht, die frühere „Chippewa“, bisher Erfolge in den USA, der Karibik und Europa eingefahren hat, erfährt sie nun ihre Premiere beim Rolex Sydney Hobart Rennen – auch für eine Segel-Legende wie Sir Robin Knox-Johnston ein Höhepunkt in seiner Karriere.

Auch der Altmeister des Segelsports Sir Robin Knox-Johnston will es noch einmal wissen – er ist immerhin stolze 71 Jahre alt. Wie man im hohen Alter noch so fit sein kann habe ich hier bereits einmal aufgedeckt – Segeln und ein “Whikey-Sponsor” sind sein Geheimnis. Den Titel „Sir“ bekam Knox-Johnston 1995 von der Queen verliehen, da er der Sieger des Sunday Times Golden Globe Race war und damit keine geringere Leistung vollbracht hat, als der erste Einhand-Nonstop-Weltumsegler zu sein! Der Erste – nicht der Jüngste, nicht der Grünste und nicht der Einäugigste – der Erste!