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Produkttest

Ho‘okahii steht für Einzigartigkeit!

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Mit Anschreiben von irgendwelchen „web-to-print“ Anbietern können wir uns mittlerweile bewerfen. Das Angebot der Unternehmen ist aber immer nahezu gleich: „Schreiben sie auf ihrem Blog einen Artikel über uns und erhalten sie 250 Visitenkarten kostenlos“. Das uns mal jemand etwas cooles schickt, ist auf Yachtblick neu, darf sich aber gern wiederholen.

Vielleicht liest das ja auch jemand aus dem Marketing von Musto, Helly Hansen oder Marinepool, denn ich wäre natürlich nicht böse, wenn mich spontan ein Paket mit neuem Ölzeug zum Testen erreicht.

Vor ein paar Wochen habe ich, bezeichnenderweise im Salon einer kleinen Yacht, einen lustigen Segelmacher kennen gelernt. Nachdem wir mit dem who is who durch waren, erzählte er mir von seinem Projekt Ho‘okahii. Letzte Woche erreichte uns dann ein kleines Paket, darin grüße von Nils und ein Gürtel, den unser Christoph seitdem mit Stolz trägt.

Für diesen Artikel habe ich Nils per Mail ein paar Fragen gestellt, um zu klären was es mit Ho’okahii auf sich hat:

Kannst du das Konzept kurz zusammen fassen! Was macht/ist Ho‘okahii? Wer ist Ho‘okahii?

Ho`okahii wurde durch meinen Cousin Daniell Bohnhof, seine Freundin Katrin und mich, Nils Molkentin vor einigen Jahren gegründet. Während die beiden in Pozo auf Gran Canaria die Stellung halten und an einem der beliebtesten Surfspots leben, habe ich das „deutsche“ Ho`okahii Geschäft in meiner Hand. Die Idee hinter Ho`okahii ist eigentlich ganz simple, Daniell und ich sind gelernte Segelmacher und Katrin ist Schneiderin, da am Ende einer Surfsaison sehr viel „Müll“ anfällt, haben wir uns überlegt, was wir am besten damit anfangen können. Unser Angebot beschränkt sich bisher hauptsächlich auf Taschen, Gürtel, Geldbörsen und maßgeschneiderte Boardshorts, die wir aus ausrangierten Windsurfsegeln herstellen. Es ist uns wichtig, dass jedes unserer Stücke ein Unikat ist.

Was bedeutet der Name Ho`okahii?

Ho`okahii kommt aus dem hawaianischen und bedeutet „einzigartig“, wir finden, dass dieser Name sehr gut zu unseren Produkten und unserer Idee passt. Wie gesagt, alle unsere Stücke sind Unikate

Wie lange gibt es Ho`okahii schon und wie zufrieden seid ihr mit dem bisherigen Verlauf?

Vor drei Jahren haben wir angefangen aus ausrangierten Segeln und hauptsächlich Resten, Taschen zu nähen und die an gute Freunde und Familie zu verschenken/verkaufen. Mit unserer Arbeit haben wir genau den Nerv der Surfer getroffen und haben ein sehr gutes Feedback erhalten. Da wir Spaß an der Sache hatten und unsere Kreativität scheinbar keine Grenzen kennt, wollen wir unsere Produktlinie weiter ausbauen und neue Interessenten dazu gewinnen.

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© Daniell Bohnhof – daniell@hookahii.com

Mehr Segel als Bäder!

Wer die ersten 2 Teile unseres kleinen Segelfilmes verfolgt hat, dem dürfte mein Kumpel John aufgefallen sein. Als wir am ersten Tag unseres Absegel-Törns vom Steg ablegten, war das für ihn sein erster Kontakt mit Yachten und der Segelei. Klar das er als frisch infizierter “Neu-Segler” alles liest und anschaut was ihn zum Thema Yachten in die Hände kommt. Der folgende Dialog entstammt einem Gespräch via Skype heute Morgen und bezieht sich auf den Film über die Tests zur “European Yacht of the Year”. Ich möchte Sie bitten das alles mit einem kleinen Augenzwinkern zu sehen, seien Sie sicher das auch er seine neue Position als “Profi-Yachtkritiker” nicht so ganz ernst nimmt!

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[11:34:50] John Uplegger: ich mag die Allures 51

[11:35:02] Tommy Kaltofen: jo ist auch n Guter, kleine Werft, schicke Schiffe

[11:36:18] John Uplegger: ich find das mit dem erhöhten Kartentisch an dem man sich zu zweit gegenüber sitzt ziemlich geil

[11:37:35] John Uplegger: ich sehe gerade, da können sogar drei Leute sitzen

[11:39:11] Tommy Kaltofen: was ich nicht versteh ist was der bei der Grand Soleil mit der Schot macht, warum der die über 2 Winschen führt

[11:39:44] John Uplegger: Grand Soleil?

[11:40:15] Tommy Kaltofen: das Schiff über das der Schwede lästert

[11:40:30] Tommy Kaltofen: bei 3:16 im Video

[11:40:34] John Uplegger: ach so, das interessiert mich nicht

[11:40:40] John Uplegger: das ist für Schönwettersegler

[11:40:46] Tommy Kaltofen: … brav =)

[11:40:47] John Uplegger: ab da schalte ich auf Durchzug

[11:41:06] Tommy Kaltofen: mich interessiert auch nur was das bringen soll was der da macht

[…]

[11:50:01] John Uplegger: was ich vor allem gut finde ist dass die nicht wie jedes andere Boot über 40 Fuß mehr Bäder als Segel besitzt

[11:50:20] Tommy Kaltofen: =)

[11:50:25] John Uplegger: ne 55er Bavaria hat in der 8 Mann Variante einfach mal 4 Bäder, so ein Quatsch kostet nur Platz, die Allures hat nur 2

[11:50:46] John Uplegger: und dafür gibts dann diesen obergeilen Kartentisch

[11:51:02] John Uplegger: den man auch als Frühstücksecke nutzen kann.

[11:52:08] John Uplegger: und im kleineren Bad ist neben der Dusche noch so ein großer Schrank. sollte da etwa jemand an eine Unterbringung für nasses Ölzeug gedacht haben? man weiß es nicht

[12:01:48] Tommy Kaltofen: nicht eine gebrauchte bei Boatshop

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[12:12:59] Tommy Kaltofen: http://www.alubat.com/?lang=de&keyRubrique=ovni-445_de …meintest du das vorhin mit dem Ölzeug-Schrank =)

[12:13:32] John Uplegger: ich werd bescheuert, was kostet das Ding?

[...]

[12:20:14] Tommy Kaltofen: auf jeden Fall werden wir nächstes Jahr anfangen Yachten zu testen – und Uppi ist mit dabei

[12:20:27] John Uplegger: die werden zittern

[12:21:30] John Uplegger: vom Design her erinnern mich die Kisten ein bisschen an die Vision von Bavaria

[12:21:46] John Uplegger: semi raised Deck halt

[12:22:28] Tommy Kaltofen: wo hast du denn gerade das “semi raised” Deck hergeholt?

[12:22:48] John Uplegger: so nennen die das bei Swan

[12:23:09] Tommy Kaltofen: mit anderen Worten gibt es keine Yacht-Seite die du noch nicht besucht hast

[12:23:16] John Uplegger: Richtig

[12:23:11] John Uplegger: ich bevorzuge eigentlich Flush-Decks, aber das gefällt mir irgendwie ganz gut

[12:24:08] Tommy Kaltofen: http://www.nordship.dk/ … das ist unter Deck das Beste was ich bis jetzt gesehen habe

[12:24:53] John Uplegger: aber von außen schon ein bisschen peinlich

[12:25:13] Tommy Kaltofen: sind halt, obacht neues Wort: Decksalonyachten

[12:25:27] John Uplegger: ist nicht neu, kenn ich schon

[12:25:46] John Uplegger: ist mir aber zu „Hausbootig“

[12:26:01] John Uplegger: schöner Bavaria-Nadelstreifen-Fußboden

[12:26:18] Tommy Kaltofen: ich find bei der 43er geht es schon wieder – bei den kleinen sieht es natürlich bescheiden aus

[12:27:00] John Uplegger: das mit der abgesenkten Küche ist ganz nett. da kann man von der Couch besser in den Topf gucken

[12:27:02] Tommy Kaltofen: ich überleg gerade ob ich die komplette Konversation auf yachtblick veröffentliche

[12:27:20] John Uplegger: nach dem letzten Satz wohl schon

[12:27:26] Tommy Kaltofen: jop

[12:27:29] Tommy Kaltofen: ich lache noch

Europäische Yacht des Jahres! Die Tests!

Ich hatte euch ja bereits im August die nominierten Yachten in Bildern vorgestellt. Hier gibt es jetzt noch einen kleinen Beitrag von Jochen, der die Yachten in bewegten Bildern zeigt. Viel Spaß!

Hanseboot 2009! Der kleinste Yachttester der Welt!

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Der junge Mann oben im Bild ist Henri. Der Vater Nautiker und mich zum Patenonkel, ein bisschen „Yachti“ wurde ihm also schon in die Wiege gelegt. Henri hat mich ein paar Stunden über die 50. Hanseboot begleitet und wie sich herausstellte, hat die Yachtszene in ihm einen der unbestechlichsten und härtesten Kritiker aller Zeiten gefunden.

So war es nicht verwunderlich, dass die neuen Modelle von Hanse Yachts sogar Tränen verursachten, wie uncool ist denn bitte eine Segelyacht ohne richtigen Kartentisch, keine Knöpfe und Displays im Schiff, das musste bei dem jungen Tester durchfallen. Auch mich hat Hanse eher enttäuscht, ich nehme an, man sieht seine Kunden hier bei den Charterfirmen im Mittelmeer, für schweres Wetter in Nord- und Ostsee ist das neue Interieur sicher nicht mehr geeignet. Nach einer kleinen Pause im letzten Jahr war Dehler wieder vertreten und erweiterte das Hanse Portfolio um sehr durchdachte Segelyachten. Bei Dehler enttäuschte einzig das Personal, auf einer Messe über die Mitbewerber im Markt herzuziehen ist ganz schlechtes Tennis, das hinterlässt keinen guten Eindruck!

Die von Bruce Farr gezeichnete Bavaria 55 löste auch Tränen und großes Geschrei bei unserem Nachwuchstester aus, Grund dafür war aber weniger die Yacht selbst, sondern eher ein gehetzter Messebesucher, der dem kleinen Mann die Finger in der Tür eingeklemmt hatte. In Bezug auf Verarbeitung und Konzept gibt es an den neuen Modellen aus Giebelstadt nix auszusetzen, bei Preis/Leistung sowieso nicht. Einzig der Fußboden der 55 und der neuen 32 ist die totale Katastrophe! Die Maserung des Holzbodens erinnert stark an das Linoleum in Erichs Plattenbauten!

Meine persönlichen Messefavoriten sind auch in diesem Jahr wieder Comfortina  und Nordship! Yachten im mittleren Preissegment die alles richtig machen.

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Henri bei Najad, die “Haptik” der Leder überzogenen Griffe hat ihn überzeugt!

Ganz besonders überzeugt zeigte sich der kleine Mann von Najad und Hallberg Rassy, von letzterer war Henri kaum weg zu bekommen, böse Zungen könnten behaupten es lag einzig am laufenden Fernseher, aber das glaube ich nicht. Warum allerdings in einer Yacht dieser Preisklasse ein Fernseher von Samsung verbaut ist, kann ich nicht nachvollziehen. Loewe darf es für knappe 700.000 Euro mindestens sein. Nach wie vor finde ich bei den beiden Schweden die Preisgestaltung absolut ungerechtfertigt. Sicher ist Hallberg Rassy „state of the art“ im Segelyachtbau, doch verglichen mit einer Comfortina ist die Hallberg Rassy fast doppelt so teuer, versucht man das in ein Verhältnis zu setzen, müsste sie doppelt so gut sein, für mich geht diese Rechnung bei den Schweden nicht auf.

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Enttäuschend auch die Yachten bei unseren französischen Großserienfreunden. Hier bot sich mir ein ähnliches Bild wie bei Hanse, Yachten die nur für den Schönwetter-Segler gebaut werden. Da sieht man fummelige Verschlüsse am Kühlschrank, einklappbare unbequeme „Hocker“ am Kartentisch oder zwei Türen die nebeneinander in die Selbe Kabine führen. Alles in allem hatte ich den Eindruck, dass man hier nicht mit den Top Ausstattungen angetreten ist. Wenn doch, umso schlimmer!

Den absoluten „Anti-Service“ lieferte in diesem Jahr Nautor’s Swan ab. Mir ist schleierhaft, wie man mit derartig ungeschickt agierenden Hostessen eine Yacht dieser Preisklasse verkaufen kann.

Mein persönliches Messe Highlight war die Pacer 376, eine einfach aber elegant ausgebaute Yacht, deren Rumpf hohe Geschwindigkeiten verspricht. Eine Rennziege im mittleren Preissegment, wenn sich dafür keine Kunden finden, dann weiß ich auch nicht mehr. Da man mich auf ein Probesegeln für die „Presse“ hingewiesen hat, bin ich mir sicher, dass es hier noch einen ausführlichen Artikel zur Pacer geben wird.

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Den Abschluss fand Henris Rundgang bei einem Besuch am Stand von Laser Deutschland, hier kümmerte sich der Chef selbst, eloquent und freundlich wie immer, um den Nachwuchssegler. Wie die Bilder zeigen, war Henri mit den Einsteigerboot „Bug“ trotz intelligenter Detaillösungen nicht so zufrieden, der etwas größere „Pico“ hingegen hatte es ihm angetan!

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Auch wenn das auf der hohen Kante schon gut aussieht, in den nächsten 4 Jahren wird sich Henri noch mit dem Spielzeug Opti begnügen müssen.

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Für den kleinen Yachttester war der Rundgang hier vorbei, für uns ging es noch weiter zur Messeparty. Das Team vom Jugendsegelprojekt Utsider hatte zur Standparty geladen. Da blieb kein Auge, und vor allem kein Gaumen trocken.

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Ein interessanter Tag fand hier, mit noch viel Interessanteren Gesprächen, seinen Ausklang. Herrn Petersen von Baltic Yachting in Kappeln habe ich dabei als sehr interessanten Gesprächsparter in Erinnerung und auch mit Martin von www.ostsee-action.de gab es regen Gedankenaustausch. Bei letzterem handelt es sich um den Betreiber eines Blog, der sich neben dem Wind- und Kitesurfen, vor allem auch mit Offshore Events wie dem Volvo Ocean Race beschäftigt.

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Das Buch der Vorleute

Als Vormann wird üblicher Weise der Schiffsführer eines Seenotrettungskreuzers der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger) bezeichnet.  Ganz klar, dass an diese Herren besonders ausgeprägte Fähigkeiten in Sachen Seemannschaft gestellt werden.
Im Zuge veränderter Anforderungen  in der professionellen Seefahrt haben die seemännischen Ausbildungseinrichtungen ihre Lehrinhalte in den letzen Jahren angepasst und modernisiert, leider oft zum Nachteil der klassischen Seemannschaft.
„Das Buch der Vorleute“ wurde von erfahrenen Rettern der DGzRS mit dem Ziel geschrieben, wertvolles Wissen an kommende Generationen weitergeben zu können. Und das ist ihnen auch in hervorragender Weise gelungen.
Der Schwerpunkt der Themen liegt natürlich im Anwendungsbereich der Kreuzer und Boote der DGzRS, welche auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter und zu jeder Zeit auf ihren Einsatz warten.
Aber auf den 175 Seiten soll mehr vermittelt werden als klassische Seemannschaft.  Behandelt werden neben Themen  wie charakteristische Wellen- und Wetterverhältnisse von Nord- und Ostsee, beispielhafte Seenotfälle auf Yachten, auch psychologische Aspekte wie Sicherheitsdenken, Gefahrenerkennung und das Thema „Angst“.
Und das ist es, was dieses Buch so speziell und einzigartig macht. Von Profis für Profis geschrieben kann es sicherlich auch so manchem Freizeitskipper wertvolle Informationen und Denkanstöße liefern, zumal es in sehr verständlicher Weise geschrieben ist und den Leser mit Fachbegriffen nicht allein lässt.
In meinen Augen eine sehr sinnvolle Investition und gute Ergänzung für jede Bordbibliothek.

Die wasserdichte Notebooktasche – „Overboard“

Mir klingt immer mal wieder die Zeile eines Shantys im Ohr, welches ich in Bezug auf Interpret und Herkunft nicht mehr zuordnen kann: „ In jedem Hafen der Welt, hab ich mir n Schnaps bestellt“.

Der Segeln 2.0 Version dazu wäre dann wohl irgendwie: „ in jedem Hafen der Welt hab ich bei Amazon ein Buch bestellt“. ( Anmerkung der Redaktion: zusätzlich zum Schnaps natürlich )

Zum Standard moderner Marinas gehört, ein anständiger W-Lan Zugang. Was nützt einem aber der Zugang ohne Computer bzw. die nass gewordene Version eines ehemals super funktionierenden Laptops. Glücklicherweise musste ich diese Erfahrung noch nicht machen. Eine wasserdichte Notebook- bzw. Aktentasche erscheint mir nicht nur aber vor allem auf dem Wasser eine prophylaktisch gute Entscheidung zu sein.

So, wer packt jetzt sein Notebook da rein und schmeißt es ins nächste Hafenbecken? Ich wünsche dem Tester, dass er mir das Ergebnis des Tests per Mail mitteilen kann.

Gefunden auf:

http://neuerdings.com/2008/10/22/wasserdichte-laptop-tasche-mit-dem-laptop-duschen-gehen/

Hersteller:

http://www.over-board.co.uk/catalog/product_info.php?cPath=30_49&products_id=87

Ölzeug – Point von Helly Hansen

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Selbstverständlichkeit die Yachtszene auf alten Traditionen der Seefahrt beharrt. Das Segeln bzw. Fahren moderner Yachten hat zugegebenermaßen nicht mehr viel mit dem Leben des Wolf Larsson aus Jack London‘s Seewolf zu tun. Aber dennoch wird penibel darauf geachtet, dass ja kein Teil des laufenden Gutes aus Versehen mit dem falschen Namen angesprochen wird. Ich denke, dass diese Schrulligkeit Yachtis bei Außenstehenden altklug erscheinen lassen. Mein Liebling in dieser Kategorie der Namensgebung ist dabei der Begriff Ölzeug. Mit dem Begriff Ölzeug assoziiere ich nur bedingt die modernen High-Tech-Klamotten, die man bei Yachtausrüstern bekommt. Ich denke dabei an diese ( in meiner Vorstellung gelben ) gummierten Hosen und Jacken und vor allem an die großen Gummisüdwester. Aber da ich mir nur schwer vorstellen konnte, dass dieses „Gummizeug“ für die Namensgebung verantwortlich ist, habe ich bei Wikipedia recherchiert, dass der Name Ölzeug auf Leinöl getränktes Baumwollgewebe zurück zu führen ist.

Zum Beginn der Sommersaison 2008 habe ich mich also mit Ölzeug von Helly Hansen ausgestattet. Da es nicht mein Ansinnen war in diesem Jahr über den Atlantik zu segeln, habe ich mich für ein Ölzeug entschieden, welches unter der Kategorie „Küste“ verkauft wurde. Da ich kein Fan von der Einstellung bin „”ey guck ma ich seh Sch*** aus,aber ich bin Segler“” , war mir der optische Eindruck nicht unwichtig. Mag man mich für diese Haltung an den Pranger stellen so erwidere ich, dass die modernen Atmungsaktiven Membranen, aus denen derartige Sachen hergestellt werden, eh alle mehr oder weniger gleich sind (
ähnliche Preisklasse vorausgesetzt ). Mein Fazit nach einer Saison ist: Ich bin bis auf Kleinigkeiten zufrieden bis positiv überrascht. Sorgen, ob es die richtige Entscheidung war, machte mir anfänglich der Reißverschluss, der nach demselben Prinzip wie bei der Dare2Be Jacke, die in einem früheren Artikel ausgewertet wurde, mit einer Gummierung zwischen eigentlichem Reißverschluss und Funktionsstoff versehen ist. Bei klassischen Modellen wird die Undichtigkeit des Reißverschluss durch eine zusätzliche Klappe aus dem Stoff der Jacke kompensiert. Nach einem Jahr Dauereinsatz, da sich die Jacke aufgrund ihrer Blouson Form auch super bei Shitwetter an Land benutzen lässt und ich das auch regelmäßig getan habe, zeigen sich an dem Verschluss keinerlei Abnutzungserscheinungen. An dieser Stelle Lob und Anerkennung für Helly Hansen. Die Aufteilung der Taschen ist zweckmäßig, die Verarbeitung tadellos. Was man vielleicht wissen sollte ist, dass die Jacke, anders als die Hose, nicht besonders warm ist; soll bzw. muss sie aber auch nicht sein, da das Zwiebelprinzip allen bekannt ist. Das einzige was ich derzeit zu beanstanden habe ist, dass die Jacke an beiden Armen einen weißen Streifen hat, der diesem Modell ausnahmslos gut steht und bis zum Handgelenkt reicht. Das letzte Stück dieses Streifens bekommt aber natürlich allen Dreck ab und sieht nach einiger Zeit nicht mehr ganz so schick aus; mit Geduld und Spucke ist das zwar immer wieder abzubekommen, zweckmäßig ist es trotzdem nicht.
Liebe Designer mitdenken! Weiterhin hoffe ich, dass ich niemals herausfinden muss, ob Seenotretter dunkelblaues Ölzeug in der Nacht sehen =)

P.S. kann mir mal einer erklären welche Funktion diese grauen
Gummilaschen haben? Zur Bergung? Zum Einpicken? Ich weiß es einfach
nicht!

Dare2be – Softshell, versagt auf ganzer Linie

Als mir vor ein paar Wochen die erschreckende Einsicht kam, dass auch diese Segelsaison ein Ende haben wird, entschied ich mich dafür der Kälte so lange wie möglich zu trotzen und kaufte mir ein Softshell. Der ortsansässige Ausrüster hatte ein Modell von Regatte und eins von Dare2be im Angebot. Die beiden Jacken unterschieden sich optisch kaum. Da aber Peter bereits das Modell von Regatta hat, entschied ich mich für das Konkurrenzprodukt.

Erstes Fazit: Softshell ist Super! Kaufen!

Leider hat Dare2be versagt! Nach 4 Tagen löste sich die Klettfläche am rechten Handgelenk von dem Gummiverschluss an dem sie angeklebt war. Ich habe mich darüber zwar geärgert, war aber so in das Material verliebt, dass ich es einfach wieder angeklebt habe. Nun konnte ich mit der Jacke weitere 3 Wochen glücklich sein. Doch leider war mein Glück nicht von langer Dauer!

Der Übergang vom Stoff zum Reißverschluss ist bei dieser Jacke mit einer Gummischicht überzogen, um Spritz- und Regenwasser abzuhalten. Diese Gummischicht hat sich nach gerade mal 3 Wochen, ohne Waschgang, in Wohlgefallen aufgelöst. Die Jacke habe ich nun zurückgegeben und werde es in den nächsten Wochen mit einem anderen Modell versuchen.

Zweites Fazit: dieses Modell is “Ramsch”! Nicht kaufen!

Segelhandschuhe von Gill

Sind sie schon mal ein Zeesenboot gesegelt? Ich hatte das Glück! Zeesboot segeln ist das was man im Segelsport wohl als „Back to the roots“ bezeichnen kann. Die Fans und Liebhaber dieser Boote sind natürlich darauf bedacht einen möglichst authentischen Eindruck zu wahren und verwenden deshalb nur diese Retro Seile; sollen aussehen wie gewachste Hanfseile sind aber auch aus Nylon. Aufgrund dieses Bootes und vorallem der Seile habe ich mir Anfang der Saison Segelhandschuhe von Gill gekauft. Diese Handschuhe wurden von mir die ganze Saison auf Herz und Nieren getestet und mussten dabei auch für Tätigkeiten herhalten, die eher für Arbeitshandschuhe als für Segelhandschuhe vorgesehen sind. Zum Ende der Saison sind die Dinger immer noch ziemlich fit, auch optisch kann man sie durchaus noch anbieten. Das einzige was ich nicht so richtig mag ist die Tatsache, dass man nach jedem Ablegen Nasse Hände/Handschuh hat, aber das wird wohl bei allen Segelhandschuhen so sein, oder? Das zweite Problem ist, dass Neopren beim trocknen ziemlich stinkt, aber damit muss man bei Neopren generell leben und deshalb kann das Gill nicht wirklich angelastet werden. Alles in allem finde ich das sich die Investition in Höhe von ca. 20 € gelohnt hat, sie bekommen das Prädikat: „würde ich wieder kaufen“ .

MfG Tommy