Yachtblick Rotating Header Image

Produkttest

Fotokalender 2012 – “Skythia”

Bei uns im Shop findet ihr jetzt den aktuellen Fotokalender der Skythia. Der Segelkalender im DIN A3-Format ist bestückt mit einzigartigen Fotos von Holger Martens und Alexander Bergmann. Bei dem Schiff handelt es sich um einen Nachbau der legendären “America”, der Mutter aller Rennyachten, über deren Geschichte wir hier schon einen umfangreichen Artikel geschrieben haben.

Es gibt weltweit nur 3 Nachbauten – passend dazu der Kalender mit außergewöhnlichen Fotos, die es nur einmal auf der Welt gibt.

>> Hier gehts zum Shop!

Neue Rubrik – geprüfte Gebrauchte!

Der Winter ist lang, kalt und hart in Mitteleuropa – gerade für die “Segelnde-Zunft” ist das keine schöne Vorstellung! Also braucht ihr Beschäftigung in Form von Winterarbeit am Schiff! Aufgrund meines eigentlichen Berufes beschäftige ich mich tagtäglich mit Yachten und stolpere regelmäßig über interessante Angebote, die ein “Zivilist” vielleicht so nicht gefunden hätte. Aus diesem Grund habe ich vor ein paar Tagen die Rubrik “geprüfte Gebrauchte” eröffnet, in der ich euch Yachten vorstelle, die ich aus unterschiedlichen Gründen interessant finde und die zum Verkauf stehen. Bei der Atalanta sind die Schönheit des Schiffes, der Zustand und die Historie Gründe für das Erscheinen auf der Seite. Bei der “Marie-Josephine” sind es die Substanz, der Preis und die Vorstellung davon was man mit dem Schiff alles schönes anstellen kann.

Keine Sorge diese Seite wird nicht als der 483igste Abklatsch von Boatshop enden. Die Anzahl der Schiffe die ich euch hier zeige wird auf 6 Stück begrenzt und unterliegen der Prämisse, dass ich die Schiffe selbst gesehen und für gut befunden habe.

Hier gehts zur Übersichtsseite: “geprüfte Gebrauchte”

Die SY-Atalanta habe ich schon seit ein paar Tagen auf dieser Seite gelistet und euch das Portofolio auch schon mal bei Facebook gepostet. Neu im Bestand ist die “Marie-Josephine” die ihr noch bis zum 31. Oktober besichtigen könnt. Sollte sich bis dahin kein Käufer gefunden haben, wird die Yacht im Winter konsequenterweise einem Refit auf einer deutschen Werft unterzogen und im Frühjahr zu einem deutlich höheren Preis im Markt angeboten. Es ist Herbst – Zeit ein Schnäppchen zu machen um sich im Winter beschäftigen zu können.

SY “Marie-Josephine” – 14 m Alu-Sloop 

Bei dieser 14 m Yacht handelt es sich um einen reinen Zufallsfund. Ich habe Sie gesehen und mit einigem Aufwand den Eigner ermittelt, der sich daraufhin aus Gesundheits- und Altersgründen zum Verkauf entschloss. Die Motivation den Eigner ausfindig zu mache basierte seinerzeit auf eigenem Interesse. Zum Glück (für ihn) hat “Kapitän Johannes” 2 Wochen vorher eine klassische Yacht in Dänemark gefunden und kam so als Teileigner nicht mehr in Frage, was leider meine Pläne mit dem Schiff scheitern lies.
Die Yacht wurde 1983 in Groß-Britannien, als Einzelstück auf einer Werft, mit dem Ziel gebaut, Regatten zu gewinnen.
Ihre schlanke und elegant-schnörkellose Linie verrät diesen Anspruch bis heute. Verdeckt werden die Fallen und Schoten bis ins Cockpit geführt, was in Kombination mit dem optimierten Layout bequemes Einhandsegeln möglich macht. Aus Altersgründen hat der Eigner die Yacht Mitte der neunziger Jahre für das Fahrtensegeln mit 2 Personen umgebaut.

 

Hier gehts zur Präsentationsmappe

 

Varianta 18 – Der Test!

Auf diesen Film habe ich mich ganz besonders gefreut! Warum? Na um euch auf die beachtliche “Performance” dieses stattlichen Vorschoters in der Alinghi Kutte hinzuweisen! Für alle die mich noch nicht kennen – das bin ich!

Der Film ist im Rahmen unseres Varianta Tests im Herbst des letzten Jahres entstanden – wir haben hier davon berichtet. Was man auf den Bildern natürlich wieder nicht sieht, es hat tatsächlich ganz beachtlich gekachelt.

Ich müsste Lügen, wenn ich behaupten würde, dass die Varianta ein ... weiterlesen

Trimaran “Corsair Dash” im Test

Die Küche zum herausziehen oder der Salontisch=Bodenbrett, dass sind natürlich Lösungen die mein kleines Geek-Herz höher schlagen lassen. Dennoch muss ich sagen, dass ich kein großer Fan von solchen Mini-Trimaranen bin. Schiffbauer mögen Schiffe und finden diese auch schön! Aber an den Tri’s dieser Größe finde ich wenig ästhetisches – die sehen ein wenig aus wie die kleinen dicken Schwestern der Ormas – und mit kleinen dicken Schwestern hab ich es generell nicht so.

Kosten soll der Tri 62.990 € in der Grundausstattung. Für 2.000 € mehr bekommt man eine Bavaria 32 oder fast zwei mal “Rigolo”.

Yachttest – Clarc 33

Für die Konstruktion ist Dieter Blank verantwortlich und gebaut wird auf der Ridas Werft in Estland. Kosten soll das Gerät um die 130.000 €.

Länge: 10,17 m

Breite: 2,54 m

Tiefgang: 1,15 – 1,95 m

Leergewicht: ab 2.800 kg

Ballast: 1.050 kg

Ballastanteil: 38 %

Kiel: hydraulischer Liftkiel/ T-Bombe mit Knopfdruckbedienung

Need for Sailspeed – Das Motten T-Shirt und der Film!

Zugegeben, das Motiv ist recht einfach – dafür ist die Aussage aber umso klarer! Ich denke die Meisten erkennen den „roten Fleck“ im Hintergrund als das Klassenzeichen der Motte! Wer immer noch nicht weiß, was eine Motte ist, hat das T-Shirt sowieso nicht verdient. Demjenigen sei aber geraten, sich diesen Film anzusehen oder einfach pauschal nochmal alle Artikel hier auf Yachtblick zu lesen – beim Ersten angefangen!
Hinter diesem T-Shirt steht kein begabter Designer … ich bin es selbst gewesen. Die Idee für „Need for Sailspeed“ kommt allerdings von meinem Kumpel Jan, dessen Agentur für Kommunikationsdesign aus Kiel, gerade an den nächsten T-Shirts für unseren Shop arbeitet.
Das dieses Shirt nicht ganz so günstig ist wie das Erste, liegt nicht unbedingt an meiner persönlichen Gier, sondern daran, dass der zweifarbige Druck einfach teurer ist als bei „Warnefornien“.

Hier gehts zum Shop >>

“Warnefornien” – unser erstes T-Shirt für Segler ist da!

Heute ist ein großer Tag für Yachtblick, denn heute präsentiere ich Euch hier unser erstes T-Shirt. Ich ärgere mich schon länger über die Typen, die in rosa Polos oder Rugbyshirts mit Aufschriften wie „Sailing Team“ oder  „Offshore Sailing Crew“ in den Innenstädten rumtucken und einen auf Segler machen. Gut, die meisten Typen können gar nichts dafür, denn das rosa Nicki hat wahrscheinlich die blondierte Schnitte an ihrer Seite gekauft, weil Sie es für stylisch hält und hofft, dass ihr weichgespülter Banker dadurch wie ein Seemann aussieht!

Das erste T-Shirt dieser Serie stammt von dem Rostocker Grafikdesigner Friedemann Ohse. Für die Blitzmerker – Warnefornien setzt sich zusammen aus Warnemünde + Kalifornien. Die ganze Welt läuft in T-Shirts mit der Aufschrift „California“ herum. Auch wenn der Vergleich zwischen dem beschaulichen Fischerdörfchen und dem bevölkerungsreichsten Staat der USA vielleicht ein bisschen hinkt, gibt es seit diesem T-Shirt keinen Grund mehr nicht auch ein bisschen sommerlichen Lokalpatriotismus auf der Brust zu tragen. Der Jahreszeit angemessen gibt es das Motiv natürlich auch auf einem muggelig warmen Kapuzenpullover.

Ich finde der Grafiker hat das wirklich gut hinbekommen – danke Friedemann!

Hier gehts zum Shop!

Lieblingsteile #2 – Rooster Sailing “Black Diamond”

Wenn ich mir neue Ausrüstung zulege, dann plane ich schon mit ein, dass die Teile auch guten Test-Content liefern. Deshalb entscheide ich mich vielleicht eher für den unbekannten Marken-Underdog als es „normale“ Menschen tun würden. Im aktuell vorliegenden Fall, bin ich darüber sogar sehr froh. Unter olympischen Seglern ist das britische Label vielleicht noch einigermaßen bekannt, der Rest der Segelszene hat es nach meiner Einschätzung aber kaum auf dem Sender.

Ich habe mir kürzlich die Rooster Sailing Regattaweste „Black Diamond“ zugelegt und bin damit voll zufrieden, das Teil ist leicht und sitzt bequem. An Hüfte und Schulter ist die Weste verstellbar und sämtliche Schnallen sind versteckt angebracht, sodass man daran nicht hängen bleiben kann. Last but not least – schwimmt die Schwimmweste sogar … verrückte Welt! =) Was mir aber wirklich gefällt ist die Verarbeitungsqualität und die Wertigkeit des Materials. Rooster hat mich überzeugt und wird wieder gekauft, obwohl die Briten nicht unbedingt ein Discount Label sind.

Ich habe die Regattaweste zusammen mit der Trapezhose bei Aquaequip.de bestellt. Soweit ich das überblicke, gibt es sonst kaum noch andere Rooster-Händler in Deutschland.

Lieblingsteile #1 – Windeln für den Wassersport!

Musto passt sich dem demographischen Wandel an, mit der neuen Trapezhose „Race“ in Windelform! Ok zugegeben, ich glaube nicht, dass die Undichtigkeit des menschlichen Lenzproppen im Alter – bei der Entwicklung dieser Trapezhose irgendeine Rolle gespielt hat, dennoch motiviert mich das Wort „Windelform“ zu Sprüchen über alte Segler. Alte Boote ziehen ungewollt Wasser – alte Segler lassen ungewollt Wasser! … u.v.m. – aber ich will meine Leser 60 + ja nicht vergraulen … die Beiden!

Also abgesehen davon, dass der Name für dieses Konzept ungefähr so clever gewählt ist wie ipad (als pads bezeichnen die Amis Damenbinden) ist die Überlegung möglichst viele Strippen und Schnallen weg zu lassen eine sehr löbliche. Nachdem unser deutscher Laser49er alles-Crack Tobias Schadewaldt im Frühjahr vor Malle fast ertrunken wäre, weil er sich bei einer Kenterung in irgendwelchen Leinen verfangen hatte, habe ich den Kauf dieser Hose ernsthaft in Betracht gezogen.

Nach der ersten trockenen Anprobe, ungefähr 10 Sekunden nachdem mich das Paket erreichte, war ich ja noch arg skeptisch, denn mir erschien das alles sehr locker im Lendenbereich. Darüber hinaus hatte der Händler mir diese Hose auch mit dem Hinweis empfohlen, dass sie, wenn sie einmal richtig eingestellt ist, auch der männlichen Anatomie entgegen kommt. Doch auch danach sah es bei der trockenen Anprobe zunächst nicht aus.

Meine Schwäche für den Underdog hat wohl dazu geführt, dass ich der Hose dennoch eine Chance auf dem Wasser gegeben habe – also Hose an und den Schultergurt dicht gezogen und ab aufs Trampolin vom Cat! Was soll ich sagen … aua! „Richtig eingestellt“ heißt in diesem Fall nicht zu eng – denn sonst ist das beim aufsteigen/sitzen/knien alles andere als günstig für die männliche Anatomie!

Also bisschen rum gemeckert, den Gurt locker gemacht und ab ins Trapez … und siehe da, man hängt wie in Abrahams Schoß (ist das jetzt schon Blasphemie?) Keine Gurte die irgendwo einschneiden, nichts was reibt oder drückt – perfekt! Meine anfängliche Skepsis konnte ich auf dem Wasser vollends wiederlegen und jetzt mag ich meine neue Trapezhose – Liebingsteil #1

Gekauft hab ich die Hose beim Online-Krämerladen meines Vertrauens! Link zur Trapezhose!

RS 100! Die etwas schnellere Einhandjolle!

“Wir segeln hier Laser und Finn! Warum? Weil das schon immer so ist!”

Die klassische Argumentation wie sie gefühlt in jedem deutschen Segelclub stattfindet! Viel zu oft bleiben dabei die technischen Entwicklungen des modernen Bootsbaus auf der Strecke! Betrachtet man dazu noch die Preise mit denen RS antritt, müssen die Mitbewerber aufpassen, dass die klassischen Jollen nicht bald nur noch bei Ebay verkauft werden.

Liebe RS-Crew,

unser Christoph hat den Laser gerade “eingepackt”! Über ein Testboot, für den Rest der Saison, würden wir uns sehr freuen =)

Grüße Tommy