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Match Race

Bericht zum Match Race Germany

Der dreimalige Olympiateilnehmer Franesco Bruni und sein Team Mascalzone Latino haben das Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Im Finale besiegten die Italiener den australischen Rekordsieger Peter Gilmour, der das Match Race Germany zwischen 2004 und 2006 dreimal gewinnen konnte, mit 2:0.

«Ich danke vor allem meiner Crew, mit der ich schon so lange zusammen segle“, sagte der 36 Jahre alte Bruni bei der Siegerehrung in Langenargen, wo er erst ein Bad in der Menge, dann ein Bad in Champagner und schließlich das traditionelle Siegerbad im Bodensee nahm, «wir hatten eine großartige Woche, sind gut mit den neuen großen Bavaria-Yacht zurechtgekommen. Ich bin überglücklich über meinen ersten Toursieg!» ... weiterlesen

Auftakt zum St. Moritz Match Race!

Mit einem phantastischen Segeltag hat das 8. St. Moritz Match Race begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Windbedingungen konnten 10 Rennserien absolviert werden. Für das Deutschschweizer Boot Eric Monnin fiel die Bilanz durchzogen aus. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen bleiben die Chancen für eine Viertelfinal-Qualifikation jedoch intakt.

Die Schweizer zeigten sich selbstkritisch. „Wir haben die Rennen beim Start verloren“, bilanzierte Eric Monnin nach dem langen Renntag. „Wenn der Start nicht optimal verläuft, ist man weg vom Fenster.“ Gegen den amtierenden Match Race Weltmeister Adam Minoprio seien auch die Manöver nicht gut gewesen.

Mit grosser Spannung wurde das Duell der beiden Engländer Ian Williams gegen den dreifachen Olympiasieger Ben Ainslie erwartet. Williams rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel, obschon er noch einen Strafkringel fahren musste; er konnte so das erste Prestige-Duell der beiden Landsleute zu seinen Gunsten entscheiden. Der Sieger des St. Moritz Match Race aus dem Jahr 2007 könnte erneut Engadiner Bergkönig werden.

Nach dem ersten Tag haben alle Teams mindestens einen Sieg errungen – mit Ausnahme des Westschweizers Jerome Clerc, der wie erwartet Lehrgeld bezahlen muss. Die Romands zeigten jedoch im ersten Rennen eine ausgezeichnete Leistung, indem sie gegen Williams lange Zeit in Führung lagen.

Neben Williams weisen auch der Schwede Björn Hansen und der Neuseeländer Minoprio vier Siege bei je einer Niederlage auf. Aus diesem Trio wird wohl der Gewinner der Round Robin (jeder gegen jeden) kommen, der dann direkt für den Halbfinal qualifiziert ist. Die Ränge 2 bis 7 segeln um die drei anderen Halbfinal-Plätze. Die restlichen fünf Teams scheiden aus.

St. Moritz Match Race, provisorisches Klassement nach 10 Flights:

(Klassement, Name des Teams, Anzahl der verlorenen Matches / gewonnenen Matches, Punkte)

1) Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 1/4 – 4 points

1)Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 1/4 – 4 points

1) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team 1/4 – 4 points

4) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 2/3 – 3 points

4) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 2/3 – 3 points

4) Bertrand Pacé (FRA) Aleph Sailing Team 2/3 – 3 points

7) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team 3/2 – 2 points

7) Damien Iehl (FRA) French Match racing Team 3/2 – 2 points

7) Francesco Bruni (ITA) Azzurra 3/2 – 2 points

7) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team 3/2 – 2 points

11) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team 4/1 – 1 point

12) Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève 5/0 – 0 point

Wer wird Bergkönig!

Wer wird der neue Bergkönig von St. Moritz?
Heute startete das St. Moritz Match Race, die sechste Etappe der Match Race WM des Internationalen Segelverbandes ISAF. Zwölf der besten Match Racer haben den Weg nach St. Moritz gefunden. Sie haben gestern auf dem St. Moritzer See bei Sonnenschein aber kalten Temperaturen Trainingseinheiten absolviert. Von der prächtigen Bergkulisse mit den leicht verschneiten Gipfeln waren vor allem die ausländischen Segler beeindruckt. Der Neuseeländer und Vorjahressieger Adam Minoprio und der Führende in der World Match Racing Tour, der Franzose Mathieu Richard äusserten sich begeistert über das ungewohnte Revier. Adam Minoprio, Skipper Black Match Racing: “Das St. Moritz Match Race ist ein sehr spezielles Event, es unterscheidet sich von allen anderen Regatten. Es ist kalt hier oben, und gestern, bei unserer Ankunft, hat es sogar geschneit! Diese speziellen Bedingungen bringen eine neue Dimension, was ich sehr schätze. Der Wind kann sehr wechselhaft und sehr rauh sein. Aber das ergibt auch spannende Situationen.”
Mathieu Richard, Skipper des französischen French Match Racing Team: “Zwei Monate haben wir in der Match Racing Tour nicht gesegelt. Doch wir hatten einige sehr gute Trainings-Sessionen. Ich denke wir sind bereit. Es ist eine grosse Regatta, ich schätze sie, weil sie so anders ist. Die Boote sind auch technisch sehr anspruchsvoll.”
Am Start sind auch zwei Schweizer Teams, mit unterschiedlichen Erwartungen. Während Eric Monnin zu den erfahrensten St. Moritz Startern gehört, ist Jérôme Clerc Neuling im Engadin.
Eric Monnin, Skipper des Swiss Match Racing Team: “Wir haben vor kurzem sehr gute Resultate erreicht, und wir kennen die blu26 sehr gut. Wir sind die Lokalmatadoren, wir haben also gute Voraussetzungen, um gut zu segeln. Falls es unsere Gegner zulassen…”
Jérôme Clerc, Team CER Genève: «Wir sind hier um zu lernen. Für uns ist das St. Moritz Match Race eine hervorragende Gelegenheit. Doch wir müssen bescheiden bleiben, wir sind uns unserer schwierigen Aufgabe bewusst.

Bilder vom Portimão Portugal Match Cup

Vom 22. – 27. Juni machte die World Match Racing Tour halt in Portimao/Portugal! Gesegelt wurde auf SM 40 Yachten

Specifications SM 40

Designer – Pelle Petterson
Builder – Maxi Yachts
LOA — 39’4” (12.0 m)
LWL — 31’6” (9.6 m)
Beam — 7’6” (2.3 m)
Draft — 6’10” (2.1 m)
Displacement — 8,377 lbs. (3,800 kg)
Mainsail — 430.5 sq.ft. (40 sq.m.)
Genoa — 344.4 sq.ft. (32 sq.m.)
Jib — 215.2 sq.ft. (20 sq.m.)
Spinnaker — 1076.3 sq.ft. (100 sq.m.)

Ergebnisse:

1 Peter Gilmour (AUS) YANMAR Racing ………………………. 25 Points
2 Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team ………………….. 20 Points
3 Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing …………15 Points
4 Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar ………………………..12 Points
5 Francesco Bruni (ITA) Azzurra ……………………………………. 10 Points
6 Magnus Holmberg (SWE) Victory Challenge ……………….. 8 Points
7 Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team …….. 6 Points
8 Manuel Weiller (ESP) Team Iberdrola ………………………….. 4 Points