Der dreimalige Olympiateilnehmer Franesco Bruni und sein Team Mascalzone Latino haben das Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Im Finale besiegten die Italiener den australischen Rekordsieger Peter Gilmour, der das Match Race Germany zwischen 2004 und 2006 dreimal gewinnen konnte, mit 2:0.
«Ich danke vor allem meiner Crew, mit der ich schon so lange zusammen segle“, sagte der 36 Jahre alte Bruni bei der Siegerehrung in Langenargen, wo er erst ein Bad in der Menge, dann ein Bad in Champagner und schließlich das traditionelle Siegerbad im Bodensee nahm, «wir hatten eine großartige Woche, sind gut mit den neuen großen Bavaria-Yacht zurechtgekommen. Ich bin überglücklich über meinen ersten Toursieg!» ... weiterlesen
Als Mathieu Richard auf der letzten Kreuz im dritten Rennen des Finals des St. Moritz Match Race gegen Ian Williams auf der linken Seite eine starke Böe erwischte und förmlich über das Wasser flog, erhielt der Franzose von den vielen Zuschauern noch vor der Zieleinfahrt eine Standing Ovation. Nach drei äusserst spannenden Rennen auf höchstem Niveau sah St. Moritz einen verdienten Sieger. Mathieu wurde nach 2008 zum zweiten Mal « King of the Mountain ».
Das französische Team, das seit fast zehn Jahren praktisch unverändert miteinander segelt, feierte den Sieg schon an Bord mit Champagner. „Wir sind sehr glücklich, wir hatten einen ausgezeichneten Tag. Wir haben im Halbfinal und im Final jeweils einen 1:0 Rückstand in einen Sieg umgedreht. Es ist phantastisch“, sagte der strahlende Mathieu Richard.
Williams, zweifacher Match Race Weltmeister und 2007 Sieger in St. Moritz, war ein hartnäckiger Gegner, doch er kam mit dem taktisch äusserst klug und ruhig segelnden Gegner nicht zu recht. Er hatte schon in der Round Robin, die er gewonnen hatte, gegen den Franzosen verloren. In Rennen 2 und 3 des Finals versuchte er seinen Rückstand jeweils auf dem Vorwind mit der Wahl der rechten Seite zu verringern. Doch nicht die Waldseite des Sees, sondern die Westseite brachte am sonnigen Nachmittag mehr Druck durch den Malojawind. „Sie haben einen phantastischen Job gemacht“, gratulierte Williams dem Gegner. Richard hat den Vorsprung in der WM-Wertung mit seinem Sieg in St. Moritz weiter ausgebaut, gefolgt von Wiliams, der dank dem zweiten Platz auf Rang 2 vorrückte. Adam Minoprio, der den kleinen Final, den Kampf um Platz 3, gegen Ben Ainslie gewann, liegt auf Platz 3.
Das 8. St. Moritz Match Race brachte spannende und ausgeglichene Duelle auf sehr hohem Niveau. Die besten der Match Race Szene sind noch enger zusammengerückt. Das 6. Event der World Match Racing Tour mit einer Gewinnsumme von 150.000 Franken (etwa 115.000 €) hat seinen festen Platz in dieser spektakulären Segelklasse gefunden.
Schlussklassement des St. Moritz Match Race 2010:
1) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
2) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar
3) Adam Minoprio (NZL) BlackMatch Racing
4) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN
5) Bertrand Pace (FRA) Aleph Sailing Team
6) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team
7) Damien Iehl (FRA) French Match Racing Team
8) Francesco Bruni (ITA) Azzurra
9) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team
10) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Race Team
11) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing Team
12) Jerome Clerc (SUI) Team CER Geneve
World Match Racing Tour Zwisschenklassement nach sechs Regatten:
Mit einem klaren 2:0-Sieg über den Schweden Björn Hansen hat sich der dreifache Olympiasieger Ben Ainslie problemlos für das Halbfinale des 8. St. Moritz Match Race qualifiziert. Damit stehen nach dem gesetzten Ian Williams zwei Engländer unter den letzten vier Seglern, die morgen um den Titel des Bergkönigs von St. Moritz kämpfen.
«Wir sind erleichtert, dass wir das zweite Rennen segeln und gewinnen konnten », meinte der dreifache Olympia-Sieger Ainslie nach seinem zweiten Sieg. „Solche Bedingungen sind immer mit viel Risiken verbunden, und man ist erst am Ziel sicher, dass man gewonnen hat“, meinte der Engländer.
Ainslie sprach von schwierigen Windverhältnissen, mit welchen die Segler am vierten Tag des St. Moritz Match Race zurecht kommen mussten. Der schwache Wind war häufig drehend, die Organisatoren mussten den Wettkampf zeitweise unterbrechen. Schlussendlich konnten nur Ben Ainslie und Björn Hansen ein zweites Rennen austragen. Mathieu Richard und Adam Minoprio, welche ihren ersten Lauf gewonnen hatten, mussten nach langem Warten mit unverrichteten Dingen wieder an Land kommen. Sie hatten Bertrand Pacé und Damien Iehl besiegt, die nun heute am Sonntag morgen die Chance haben, die Best-of-Three-Serie noch zu drehen. Die Rennen müssen allerdings bis um zehn Uhr gestartet werden können, sonst zählen die Ergebnisse von gestern. Das würde bedeuten, dass Richard und Minoprio das Halbfinale bestreiten könnten.
Ian Williams hat die Round Robin im 8. St. Moritz Match Race gewonnen. Mit nur zwei Niederlagen in elf Rennen schaffte er damit den direkten Sprung in das Halbfinale. Die Segler auf den Plätzen zwei bis sieben werden morgen die drei anderen Halbfinalisten küren.
Williams bestätigte auch am dritten Tag seine momentan gute Form. Der Engländer, zweifacher Match Race Weltmeister und 2007 Sieger des St. Moritz Match Race, verlor lediglich das letzte Rennen gegen den Neuseeländer Adam Minoprio nach einem äusserst spannenden Duell. Minoprio qualifizierte sich dank diesem Sieg gerade noch für das Viertelfinale.
Der dreifache Olympiasieger Ben Ainslie (GBR) wurde mit acht Siegen zweiter der Round Robin. Die beiden Engländer sind die grossen Favoriten für den Titel des Bergkönigs von St. Moritz. Bedrängt werden könnten sie am ehesten vom französischen Duo Mathieu Richard und Bertrand Pacé, welche in der Qualifikations-Regatta die Plätze drei und vier belegen. Björn Hansen (SWE), Damien Iehl (FR) und Adam Minoprio (NZL) sind die Aussenseiter, ihr Ziel wird es sein, wenigstens unter die letzten Vier zu kommen.
Verabschieden mussten sich die beiden Schweizer Teams. Mit insgesamt vier Siegen schaffte Eric Monnin nicht den Sprung unter die letzten Sieben. Er zeigte sich trotz der verpassten Qualifikation versöhnlich. „Nach dem gestrigen Tag mit vier Niederlagen konnten wir heute noch zwei Mal gewinnen. Wir sind besser klassiert als letztes Jahr, wo wir Letzter wurden.“ Die Schweizer klassierten sich auf dem zehnten Rang.
Eric Monnin zog gesamthaft eine positive Bilanz: „Wir haben dieses Jahr eine bessere Saison als im Vorjahr. Vor allem sind wir mental besser.“ Dass er und seine Crew es nicht in den Viertelfinal geschafft haben, erklärt er mit dem hohen Niveau im World Match Racing. Als Saisonschluss steht noch das Event von Bermuda im Oktober bevor. Dort wurden die Schweizer schon zwei Mal Vierte.
Mit Null Punkten muss sich das Westschweizer Team mit Skipper Jerome Clerc verabschieden. Die jungen Genfer mussten viel Lehrgeld bezahlen. Dass sie mit den Besten der Welt nicht mithalten können, war von Anfang an klar. Doch auch sie können eine positive Bilanz ziehen: „Wir haben sehr viel gelernt“, meinte der Skipper.
St. Moritz Match Race, Schlussklassement der Round Robin mit 22 Flights :
(Klassement, Name des Teams, Anzahl der gewonnenen / verlorenen Matches, Punkte)
1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 9/2 – 9 Punkte
2) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 8/3 – 8 Punkte
3) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 7/4 – 7 Punkte
4) Bertrand Pacé (FRA) Aleph Sailing Team 7/4 – 7 Punkte
5) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team 6/5 – 6 Punkte
6) Damien Iehl (FRA) French Match racing Team 6/5 – 6 Punkte
7) Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 6/5 – 6 Punkte
8) Francesco Bruni (ITA) Azzurra 6/5 – 6 Punkte
9) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team 5/6 – 5 Punkte
10) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team 4/7 – 4 Punkte
11) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team 2/9 – 2 Punkte
12) Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève 0/11 – 0 Punkte
Mit je drei Siegen sorgten Ian Williams und Ben Ainslie für einen englischen Tag am St. Moritz Match Race. Williams, der zweifache Match Race Weltmeister, übernahm im Gesamtklassement mit sieben Punkten die Führung, sein Landsmann Ainslie, dreifacher Goldmedaillengewinner, liegt zusammen mit dem Franzosen Mathieu Richard mit sechs Punkten auf dem zweiten Platz.
Für das Deutschschweizer Team Eric Monnin war der zweite Tag des St. Moritzer Match Race, der bei guten Bedingungen ausgetragen werden konnte, kein guter Tag: In vier Rennen erlitt das Quartett vier Niederlagen. Mit zwei Punkten und zwei ausstehenden Läufen kann die Mannschaft noch auf vier Punkte kommen. Mit viel Glück liegt der achte Platz, der die Viertelfinal-Qualifikation bedeuten würde, somit noch drin.
„Das Resultat ist hart“, meinte Skipper Eric Monnin nach der vierten Tagesniederlage. „Die Art und Weise, wie wir verloren haben, ist aber nicht so schlimm.“ Monnin wies vor allem auf das Rennen gegen Ian Williams hin, bei dem die Schweizer gut aussahen. „Bei der Luv-Boje hatten wir Pech, weil der Wind drehte.“ Monnin musste eingestehen, dass er vor allem im Vorstart gegen die weltbesten Match Racer stets unter Druck geriet. Insgesamt vier Strafen wurden gegen ihn verhängt. „Es hat einfach überall ein wenig gefehlt“, resümierte der Segler, der sich vom hohen seglerischen Niveau am 8. St. Moritzer Match Race beeindruckt zeigte.
Das zweite Schweizer Team, Jerome Clerc aus der Romandie, verlor ebenfalls alle Rennen. „Wir sind heute mehr Risiken eingegangen und haben deshalb auch mehrere Strafen erhalten“, so Jerome Clerc. Er hofft jetzt auf das Schweizer Duell von morgen. Gegen Monnin möchte die junge Mannschaft den ersten Sieg einfahren. In den restlichen Rennen wird vor allem der Kampf um den achten Platz interessant werden. Wenn Monnin die beiden letzten Rennen gewinnt und der Australier Mirsky und der Italiener Bruni keine Punkte mehr erringen, käme das Trio auf je vier Punkte. Und da würden die Schweizer auf den achten Rang gesetzt, weil sie die beiden in der direkten Begegnung geschlagen haben. Ian Williams hingegen wird versuchen, seinen ersten Platz zu verteidigen. Er berechtigt den direkten Einzug in den Halbfinal.
St. Moritz Match Race, provisorisches Klassement nach17 Flights:
(Klassement, Name des Teams, Anzahl der verlorenen / gewonnenen Matches, Punkte)
1) Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 1/7 – 7 Punkte 2) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 2/6 – 6 Punkte
2) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 2/6 – 6 Punkte
4) Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 3/5 – 5 Punkte
4) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team 3/5 – 5 Punkte
4) Damien Iehl (FRA) French Match racing Team 4/5 – 5 Punkte
4) Bertrand Pacé (FRA) Aleph Sailing Team 4/5 – 5 Punkte 8) Francesco Bruni (ITA) Azzurra 4/4 – 4 Punkte
8) Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team 4/4 – 4 Punkte
10) Eric Monnin (SUI) Swiss Match Racing team 6/2 – 2 Punkte
10) Johnie Berntsson (SWE) Berntsson Sailing team 7/2 – 2 Punkte
12) Jérôme Clerc (SUI) Team CER Genève 9/0 – 0 Punkte
Mit einem phantastischen Segeltag hat das 8. St. Moritz Match Race begonnen. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Windbedingungen konnten 10 Rennserien absolviert werden. Für das Deutschschweizer Boot Eric Monnin fiel die Bilanz durchzogen aus. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen bleiben die Chancen für eine Viertelfinal-Qualifikation jedoch intakt.
Die Schweizer zeigten sich selbstkritisch. „Wir haben die Rennen beim Start verloren“, bilanzierte Eric Monnin nach dem langen Renntag. „Wenn der Start nicht optimal verläuft, ist man weg vom Fenster.“ Gegen den amtierenden Match Race Weltmeister Adam Minoprio seien auch die Manöver nicht gut gewesen.
Mit grosser Spannung wurde das Duell der beiden Engländer Ian Williams gegen den dreifachen Olympiasieger Ben Ainslie erwartet. Williams rettete einen knappen Vorsprung ins Ziel, obschon er noch einen Strafkringel fahren musste; er konnte so das erste Prestige-Duell der beiden Landsleute zu seinen Gunsten entscheiden. Der Sieger des St. Moritz Match Race aus dem Jahr 2007 könnte erneut Engadiner Bergkönig werden.
Nach dem ersten Tag haben alle Teams mindestens einen Sieg errungen – mit Ausnahme des Westschweizers Jerome Clerc, der wie erwartet Lehrgeld bezahlen muss. Die Romands zeigten jedoch im ersten Rennen eine ausgezeichnete Leistung, indem sie gegen Williams lange Zeit in Führung lagen.
Neben Williams weisen auch der Schwede Björn Hansen und der Neuseeländer Minoprio vier Siege bei je einer Niederlage auf. Aus diesem Trio wird wohl der Gewinner der Round Robin (jeder gegen jeden) kommen, der dann direkt für den Halbfinal qualifiziert ist. Die Ränge 2 bis 7 segeln um die drei anderen Halbfinal-Plätze. Die restlichen fünf Teams scheiden aus.
St. Moritz Match Race, provisorisches Klassement nach 10 Flights:
(Klassement, Name des Teams, Anzahl der verlorenen Matches / gewonnenen Matches, Punkte)
1) Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing 1/4 – 4 points
1)Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar 1/4 – 4 points
1) Björn Hansen (SWE) Hansen Global Team 1/4 – 4 points
4) Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN 2/3 – 3 points
4) Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team 2/3 – 3 points
Heute startete das St. Moritz Match Race, die sechste Etappe der Match Race WM des Internationalen Segelverbandes ISAF. Zwölf der besten Match Racer haben den Weg nach St. Moritz gefunden. Sie haben gestern auf dem St. Moritzer See bei Sonnenschein aber kalten Temperaturen Trainingseinheiten absolviert. Von der prächtigen Bergkulisse mit den leicht verschneiten Gipfeln waren vor allem die ausländischen Segler beeindruckt. Der Neuseeländer und Vorjahressieger Adam Minoprio und der Führende in der World Match Racing Tour, der Franzose Mathieu Richard äusserten sich begeistert über das ungewohnte Revier. Adam Minoprio, Skipper Black Match Racing: “Das St. Moritz Match Race ist ein sehr spezielles Event, es unterscheidet sich von allen anderen Regatten. Es ist kalt hier oben, und gestern, bei unserer Ankunft, hat es sogar geschneit! Diese speziellen Bedingungen bringen eine neue Dimension, was ich sehr schätze. Der Wind kann sehr wechselhaft und sehr rauh sein. Aber das ergibt auch spannende Situationen.”
Mathieu Richard, Skipper des französischen French Match Racing Team: “Zwei Monate haben wir in der Match Racing Tour nicht gesegelt. Doch wir hatten einige sehr gute Trainings-Sessionen. Ich denke wir sind bereit. Es ist eine grosse Regatta, ich schätze sie, weil sie so anders ist. Die Boote sind auch technisch sehr anspruchsvoll.”
Am Start sind auch zwei Schweizer Teams, mit unterschiedlichen Erwartungen. Während Eric Monnin zu den erfahrensten St. Moritz Startern gehört, ist Jérôme Clerc Neuling im Engadin.
Eric Monnin, Skipper des Swiss Match Racing Team: “Wir haben vor kurzem sehr gute Resultate erreicht, und wir kennen die blu26 sehr gut. Wir sind die Lokalmatadoren, wir haben also gute Voraussetzungen, um gut zu segeln. Falls es unsere Gegner zulassen…”
Jérôme Clerc, Team CER Genève: «Wir sind hier um zu lernen. Für uns ist das St. Moritz Match Race eine hervorragende Gelegenheit. Doch wir müssen bescheiden bleiben, wir sind uns unserer schwierigen Aufgabe bewusst.
Die weltbesten Match Racer werden sich nächste Woche zum achten Mal in St. Moritz duellieren. Die Regatta ist die sechste Etappe der Match-Race-WM des Internationalen Welt-Segelverbandes (ISAF).
Zwölf Mannschaften aus sieben Nationen kämpfen um das Titel und das Preisgeld. Am Start ist der aktuelle WM-Leader Mathieu Richard, ebenso der Vorjahressieger von St. Moritz und amtierender Weltmeister Adam Minoprio aus Neuseeland. Siegen möchte auch Ben Ainslie, vierfacher Gewinner Olympischer Medaillen und Skipper des englischen America’s Cup-Teilnehmers Team Origin.
Ebenfalls in St. Moritz dabei sind der Genfer Jérome Clerc und der Schwede Johnie Berntsson, die dank ihren exzellenten Ergebnissen in diesem Frühling Wild Cards erhalten haben. Clerc und seine drei Mitsegler des „Centre d’Entrainement a la Régate (CER) von Genf klassierten sich als Zweite im Volvo Match Race von Zug, während Berntsson amtierender Europameister im Match Race ist.
Torvar Mirsky, Ian Williams, Francesco Bruni, Björn Hansen, Bertrand Pacé, Damien Iehl und der Schweizer Eric Monnin vervollständigen die Teilnehmerliste. Vor kurzem Sieger des Sopot Match Race in Polen, befindet sich Monnin und seine Crew in Topform, in Polen dominierten sie einige der weltbesten Match Racer, darunter Karol Jablonski, Halbfinalist im vorletzten America’s Cup 2007.
Das St. Moritz Match Race beginnt am 31. August, der prestigeträchtige Titel „King of the mountain“ wird am Sonntag, 5. September vergeben.
“Mit dem St. Moritz Match Cup tritt die World Match Racing Tour in die zweite Hälfte der Renn-Serie und in die nun entscheidende Phase: Jede Crew will möglichst viele Punkte sammeln”, sagt Jim O’Toole, der CEO der ISAF World Match Race Tour. “Der phantastische Ort, die enthusiastischen Fans, das eindrückliche Preisgeld und die Fähigkeit, die besten Match Racer an den Start zu bringen, verleiht dem Event von St. Moritz einen aussergewöhnlichen Status. Es ist mit ein Grund, weshalb die World Match Race Tour so schnell zu einer globalen Sportsmarke werden konnte. Ich sehe der verbleibenden Renn-Serie mit grosser Spannung entgegen, auf dem Wasser wird die Entscheidung fallen, wer World Match Racing Champion wird.”
Vom 22. – 27. Juni machte die World Match Racing Tour halt in Portimao/Portugal! Gesegelt wurde auf SM 40 Yachten
Specifications SM 40
Designer – Pelle Petterson Builder – Maxi Yachts
LOA — 39’4” (12.0 m)
LWL — 31’6” (9.6 m)
Beam — 7’6” (2.3 m)
Draft — 6’10” (2.1 m)
Displacement — 8,377 lbs. (3,800 kg)
Mainsail — 430.5 sq.ft. (40 sq.m.)
Genoa — 344.4 sq.ft. (32 sq.m.)
Jib — 215.2 sq.ft. (20 sq.m.)
Spinnaker — 1076.3 sq.ft. (100 sq.m.)
Ergebnisse:
1 Peter Gilmour (AUS) YANMAR Racing ………………………. 25 Points
2 Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team ………………….. 20 Points
3 Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing …………15 Points
4 Ian Williams (GBR) Team GAC Pindar ………………………..12 Points
5 Francesco Bruni (ITA) Azzurra ……………………………………. 10 Points
6 Magnus Holmberg (SWE) Victory Challenge ……………….. 8 Points
7 Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team …….. 6 Points
8 Manuel Weiller (ESP) Team Iberdrola ………………………….. 4 Points