Yachtblick Rotating Header Image

Design

Crowdsourcing: Helft mir ein Schiff zu bauen!

Das Yachtblick schon seit einigen Wochen auf „Schmalspur“ läuft, liegt in erster Linie daran, dass ich momentan mit der Vorbereitung auf meine letzten Prüfungen und mit dem Schreiben meiner Thesis beschäftigt bin.

Im Rahmen dieser Thesis arbeite ich gerade an der Planung für einen ca. 30 m langen Katamaran für einen Binnensee mit. Das Schiff ist knappe 10 m breit und es gibt keine Möglichkeit es auf dem Wasserweg von der Werft zum Fahrgebiet zu transportieren. Aus diesem Grund muss der Katamaran also teilbar/zerlegbar sein … sozusagen ein 30 m langer Hobie.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass das Unterwasserschiff mindestens alle 5 Jahre auf Helling inspiziert werden muss. Blöderweise gibt es an dem See keine Werft, die in der Lage ist ein 10 m breites Schiff mit einer Verdrängung von 150 Tonnen aus dem Wasser zu heben – ein weiterer Grund für die Teilung. ... weiterlesen

Das E-Ship und der Einsatz von Flettner Rotoren auf Yachten

Ich habe vor einigen Jahren mal ein Buch über den Flettner Rotor gelesen und seitdem hat mich das Thema nicht mehr so ganz losgelassen.

Das erste Schiff dieser Art war die “Buckau”, die 1924 mit 2 Rotoren, von Anton Flettner auf ihre erste Probefahrt geschickt wurde. Im Mai 1926 überquerte dieses erste Flettner-Schiff erfolgreich den Atlantik.
Das zweite Schiff, die “Barbara”, lief noch im gleichen Jahr vom Stapel. Das im Auftrag der Reichsmarine gebaute Schiff hatte bereits 3 Rotoren an Deck stehen.


Der zu dieser Zeit günstige Rohölpreis machte die Enwicklung weiterer Schiffe dieser Art allerdings unrentabel und auch die beiden fertigen Frachter wurden binnen weniger Jahre zurückgebaut.
Erst 1973 kam das Thema ... weiterlesen

Little America’s Cup! C-Class Catamaran Championship!


Watch live video from onthewateranarchy on Justin.tv

Für den heutigen Tag ist das erste Rennen beim “Little America’s” Cup” angesetzt – der Internationalen Meisterschaft der C-Class Katamarane! In dieser recht offenen und kleinen Klasse treten nur 6 Boote an – eine weitere Meldung musste zurück gezogen werden, weil das Boot nicht rechtzeitig fertig geworden ist.

Die C-Class Katamarane sind, wie ich finde, schon so ein kleines Highlight in diesem Segeljahr!

Die Teilnehmer:

Boat Sail # Helm Crew
Canaan CAN 009 Fred Eaton Magnus Clarke
Aethon USA 002 Steve Clark Oliver Moore
Invictus GBR 001 Paul Larsen Helena Darvelid
Patient Lady VI FRA 002 Antoine Koch Jérémie Lagarrigue
Alpha CAN 004 Glenn Ashby Jimmy Spithill
Orion CAN 002 Dan Cunningham Rob Paterson

Die Boote:

Das Klassenvorschriften für diese Katamarane sind durchaus überschaubar gestaltet. Ich fasse die 7 Punkte für euch mal mit meinen eigenen Worten grob zusammen:

1. Ein Katamaran ist definiert als ein Boot mit 2 identischen (oder gespiegelt) Rümpfen die parallel zueinander stehen.

2. Die Segelfläche darf nicht größer sein als 27,868 m² (300 square feet).

3. Die Kats dürfen maximal 7.62 Meter (25 feet) lang sein.

4. Mit Auslegern darf der Kat nicht breiter als 14 Fuß werden, er muss von 2 Leute in normalen Trapezen gesegelt werden.

5. Das Klassenzeichen muss geführt werden.

Diese wenigen Vorgaben lassen den Designern natürlich viel Spiel um das Maximum aus den Booten herauszuholen. Dieser Fakt macht diese Veranstaltung so interessant und sorgt dafür, dass das “who is who” der Design und Segelszene angetreten ist.

Varianta 44 gesichtet! Bilder!

Kurz bevor ich gestern Abend aufgebrochen bin, um die Hanse Sail 2010 der jährlichen Bierpreiskontrolle zu unterziehen, rief mein Kumpel Rico an und erzählte mir, dass sein Vater Bilder von einer “Varianta 44″ gemacht hat. Rico aka “Kühli” hat hier auch schon einen Artikel veröffentlicht. Ich danke seinem Vater Olaf Kühlewind für die Bilder! Segler mit dem Nachnamen “Kühlewind” – mehr geht nicht!

Das durchaus sportliche Schiff wurde in den letzten Tagen in Stralsund gesichtet,also unweit von Greifswald, der Firmenzentrale von Hanse Yachts. Wie bekannt sein dürfte, gehört Dehler seit einiger Zeit zum Hanse Konzern.

Yacht.de erfuhr auf Anfrage in Greifswald, dass die Werft das Boot als Technologieträger und Ideenfinder einsetzt. Ob die Yacht so auf den Markt kommt und ob es dann wirklich eine Varianta sein wird, steht also angeblich noch nicht ganz fest, so die offiziellen Informationen. Allerdings glaube ich nicht, dass man die Yacht dick als “Varianta 44″ brandet, um sie dann als Dehler oder Hanse zu verkaufen.

Die “branchenfernen”-Medien werden ja nicht müde den Preis von Megayachten mit 1 Million pro laufenden Meter abzuschätzen – was gelinde gesagt Unsinn und überholt ist. Dennoch möchte ich diesen Gedanken einmal aufgreifen und nachrechnen. Die Varianta 18 ist, wie der Namen schon sagt, 18 Fuß lang und kostet etwa 10.000 €. Die Varianta 44 müsste dieser Logik folgend also 24.444,44 € kosten! Das Video verrät euch, dass “Schmiddel” ein 68iger war – wenn er die Yachtwelt jetzt mit einer schnellen 44 Fuß Yacht  für knappe 25.ooo € beglückt, dann werde ich doch noch ein Fan von Hanse Yachts! ;-)


“Ocean Emerald” – die Norman Foster Yacht!

Diese Yacht hat mich seinerzeit auf die Idee für die Suche nach der “hässlichsten Yacht der Welt” gebracht! Bis heute ist das die meistgelesene Rubrik hier auf Yachtblick! Quasi als Dank dafür wird die Ocean Emerald hier noch einmal mit einer kleinen Doku geehrt!

Bilder vom Westward Cup … es geht nur um die Bilder!

Man muss ja jetzt nicht über jede Dorf-Regatta vom anderen Ende der Welt schreiben! Wenn das andere Ende der Welt aber Cowes auf der Isle of Wright ist und damit eine der Geburtsstätten des Segelsports und wenn dann noch der altehrwürdige Royal Yacht Squadron eingeladen hat, dann kann man sich zumindest die Bilder ansehen, auch wenn man die Segler nicht kennt.

Namensgeber für diese Veranstaltung ist der Segelschoner “Westward”, gezeichnet vom erfolgreichsten Cup-Konstrukteur aller Zeiten. Nathanael Herreshoff hat zwischen 1893 und 1920 insgesamt 5 siegreiche Cupper gezeichnet (6 Siege)!

Besagter Schoner hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern können – wäre er nicht versenkt worden! Grund genug für den Eigner der “Eleonora”, dem Nachbau der “Westward”, eine Regatta für klassische Segelyachten zu initiieren.

So sehr mir die Vorstellung, dass diese Yachten aus einer Zeit stammen, als der Segelsport noch den gekrönten und privilegierten Häuptern vorbehalten war auch widerstrebt, so muss man eindeutig sagen, dass die Bilder, die auf solchen Regatten entstehen, die der Einheitsklassen um Längen übertreffen. Die schwarz-weiß Bilder zeigen die “Westward” im Jahre 1929 bei einer Regatta!

Ich danke den Jungs von Kos Pictures dafür, dass sie mir die Bilder überlassen haben.

Für ein “Mobo” echt schick!

Ich habe es bis dato bewusst vermieden über Designentwürfe von Yachten zu schreiben, denn die letzen Jahre Schiffbaustudium haben mich gelehrt, dass die meisten der teilweise wilden Konzepte technisch nicht umsetzbar sind. Deshalb geht es mir auch bei diesem Projekt weniger um das Schiff als solches, sondern mehr um den Entwurf an sich! Ich find ihn schick! Die Linien, die Fenster, die “dicken Backen” am Heck – ein rundum gelungener Entwurf. Ich denke das fertige Schiff wird nicht ganz ohne Luken oder ähnliches auf dem Vorschiff auskommen. Kritisch seh ich auch die langgezogene Scheibe im Rumpf, denn dafür einen Stempel vom Lloyd, oder einer anderen Zertifizerungsgesellschaft zu bekommen, ist sicher keine ganz einfache Aufgabe. Das Auto … ist sicherlich optional durch einen schicken Daysailor zu ersetzen! =)

Fakten: Name: Strand Craft 122; Top Speed: 43 kn (optional 55 kn); Länge: 38 m; Breite: 7,5 m; Tiefgang: 1,4 m

via Luxusblogger.de

Film zum Neubau der “Haspa Hamburg”

Der Film begleitet die neue Vereinsyacht des Hamburgischen Verein Seefahrt e.V. vom Entwurfsgedanken, über den Bau in Neuseeland, den ersten Probeschlägen bis hin zur Taufe am Mittwoch im Hamburger Sandtorhafen. Neben beeindruckenden Bildern liefert dieser Clip Kommentare und Interviews von vielen beteiligten Personen und verdeutlicht dem Zuschauer, wie viel arbeit in so ein Projekt fließt, bis das fertige Schiff endlich gesegelt werden kann.

Interieur der Megayacht “A”

Seit langem gibt es hier auf Yachtblick mal wieder ein wenig Megayacht-Content. Für das nicht ganz handelsübliche Design zeichnet der Architekt und Produktdesigner Phillipp Starck verantwortlich. Ich kann mir nicht helfen, aber man sieht der Yacht irgendwie an, dass Herr Starck oft für Badausrüster wie Duravit oder Grohe gearbeitet hat. Bis dato gab es nur recht vereinzelt Aufnahmen vom Interieur und auch die waren nicht sonderlich vielversprechend. Das Video gibt einen recht umfangreichen Einblick in das Innenleben der Yacht und mich enttäuscht es “starck” (ich liebe den einfachen Wortwitz). Ich hätte es mir “apple-artiger” gewünscht. Ein Aufgreifen des Exterieur-Designs im Inneren, wie bei Wally. Leider werden Yachten nicht nach Ästhetik, sondern nach Eignerwunsch gebaut und bei der “A” handelt es sich dabei um Andrej Melnitschenko, einen russischen Mulitmilliardär.

gefunden bei bitterendblog.com

Mirabaud LX – Die große Schwester der Motte!

Dem Ingenieur ist nix zu schwör! Schwör ist der Rohrahmen dieser Übermotte, mit nur 35 Kg, wirklich nicht. In einem der letzten Artikel habe ich die These geäußert, dass auch der Yachtbau Trends unterliegt und “Hydrofoils” als einen dieser Trends beschrieben. Wie zur Bestätigung dieser Aussage, liefert uns segel-filme.de diesen Beitrag.

Das “Schiff ohne Rumpf”, wie es von seinem schweizer Konstrukteur Thomas Jundt bezeichnet wird, ist 10 m lang, 1,8 m breit (ohne Ausleger) und wiegt segelfertig nur 150 kg. Eine Segelfäche am Wind von 32 m² und 62 m² vor dem Wind, dürfte dafür sorgen, dass dieses Gerät auch bei leichten Winden schon für Freude sorgt.

Die Privatbank Mirabaud & Cie unterstützt dieses innovative Projekt, was Thomas Jundt erlaubt, sein Boot über einen Zeitraum von drei Jahren weiter zu entwickeln. Antonio Palma, ein Gesellschafter der Bank, sagte dazu: „Es ist ein spannendes Projekt fernab von ausgetretenen Pfaden, welches dem Segelsport einen total neuen und originellen Ansatz bietet. Genau diese Herausforderung und die damit verbundene Innovation sind es, welche uns dazu bewogen haben, das Projekt zu unterstützen“.