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Darßer Ort

Zankapfel – Darßer Ort!

Seit unserem letzen Artikel zum Tod eines Anglers vor Darßer Ort, ist schon wieder einiges an Zeit vergangen und es wird noch mehr Zeit vergehen. Dem Angler konnte seiner Zeit nicht geholfen werden, weil die Rettungskräfte aus Kiel und Warnemünde zu lange unterwegs waren.

Der Nothafen Darßer Ort wird frühestens im Herbst ausgebaggert, die Ausschreibung dafür soll in dieser Woche starten. Warum das alles so lange dauert und man einen Nothafen zum Ende der Saison fertigstellt ist mir völlig unklar, zumal man bereits im September 2008 das Geld für den neuen Hafen in Prerow freigegeben hat.

Ebenso komisch findet das ganze wohl auch die Bürgerinitiative “Rettet Prerow”, die auf www.darsserhafen.de  für den Erhalt von Darßer Ort Unterschriften sammelt. Ich habe mir die Seite angesehen, möglicherweise bin ich schlichtweg zu doof, aber die Ziele dieser Bewegung erschließen sich mir nur bedingt. Ich bin auch weiterhin für einen neuen Hafen in Prerow! So und jetzt dürfen sie mich steinigen.

Bildquelle

Neuer Etappenhafen für den Darß entsteht in Prerow

Bereits Mitte November 2008 übergab der Wirtschaftsminister von Mecklenburg Vorpommern, Jürgen Seidel ( 60, CDU), den Förderbescheid des Landes in Höhe von 446.000 € an die Gemeinde Prerow. Die Gemeinde will sich mit 19.000 € an den Kosten beteiligen. Wirtschaftsminister Seidel sagte zum Projekt: “Mit der konkreten Planung findet eine jahrzehntelange Diskussion um die Schließung und Verlagerung des Nothafens Darßer Ort ihr Ende”. Weiterhin beschreibt er das Projekt wie folgt: “Ziel ist ein so genannter Buchtenhafen mit 250 Liegeplätzen für Sportboote, die örtlichen Berufsfischer und den Seenotrettungskreuzer. Ein Etappenhafen an der Außenküste des Darß ist erforderlich. Zum einen, um die Funktion eines Sportbootetappenhafens als Lückenschluss zwischen den Häfen Hohe Düne und Barhöft zu erfüllen. Zum anderen wird ein Standort auf dem Darß für den Seenotrettungskreuzer benötigt. Jetzt sind wir auf dem Weg zur Verwirklichung der Pläne.”

Ich selbst sehe dieses Projekt als einen wichtige Schritt in die richtige Richtung an. Für viele nicht allzu erfahrene oder ältere Skipper war, von Westen kommend, in Hohe Düne oftmals Schluss mit der Reise. Für diese Skipper war die Strecke, von 50 Seemeilen, nach Barhöft einfach zu lang. Der neue Hafen teilt diese Strecke um fast die Hälfte und ermöglicht es den Yachteignern nun in eines der, wie ich finde, schönsten deutschen Seegebiete vorzustoßen.

http://www.mvregio.de/nachrichten_region/173834.html

Bild: www.ostseebad-prerow.de