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Americas Cup

BMW-Oracle leider nur Vorletzter!

© Jaime Reina/AFP/33rd America’s Cup

Oh oh! Ein schwarzer Tag für den europäischen Segelsport. Wenn Alinghi in den nächsten beiden Nächten nicht noch eine Geheimwaffe auspackt, dann geht der Cup wohl wieder nach Amerika. Das wäre für andere europäische Cup-Projekte sicherlich mit enormen Kosten verbunden, sodass sich einige wohl noch überlegen werden, ob sie da teilnehmen.
Aber kommen wir zum heutigen Rennen. Wie kann man sich den so doof anstellen – sorry aber anders kann man es wohl gar nicht sagen – und sich einen Penalty in der ersten Minute einfangen. Da hat doch wohl irgendwer gepennt. Alinghi ist aber zum Glück noch mit einem blauen Auge davon gekommen, da die Amerikaner bei geringen Geschwindigkeiten nicht ganz so gut manövrieren können.
Dann jedoch kam der Schock, BMW Oracle Racing nahm Fahrt auf und fuhr einfach in unglaublicher Zeit ran, ohne das Alinghi auch nur Chancen gehabt hätte da mit zu halten.
Damit war das Rennen dann leider auch schon entschieden. Kurze Spannung kam noch mal an der Tonne auf, weil man die Geschwindigkeiten auf den Down-Wind-Kurs noch nicht kannte. Dies entschied James Spithill aber klar für sich, da er einfach der ruhigere und bessere Skipper war und ist.
Hoffen wir nun also auf ein Wunder für Sonntag.

Das 1. Rennen des 33. AC kommentierte  Oliver für Sie. Der Berliner hat langjährige Erfahrungen in olympischen Bootsklassen und einen Trainerschein. Oliver segelt regelmäßig für Speedsailing auf ausgedienten Volvo Ocean Racern und blickt auf Einsätze auf Yachten wie der Utsider (Elliott 45) oder auf Farr 52 (Yacht Racing Academy) zurück.

Ihr stimmt ab! Wer gewinnt den 33. America’s Cup?

© Alinghi

Lobster-One hat die Webseiten aufgezeigt die uns “Daheimgebliebenen” die Möglichkeit bieten den 33. Americas Cup zu verfolgen. Ich biete euch an dieser Stelle mehrere Optionen für den Fall an, dass der ein oder andere Server dem Traffic nicht gewachsen ist.

http://www.boatson.tv/

http://www.livestream.com/bmworacleracing

http://www.americascup.com/en/index.php

Wer gewinnt den 33. America's Cup?

  • Alinghi! (77%, 20 Votes)
  • BMW Oracle! (23%, 6 Votes)

Total Voters: 26

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Gericht bestätigt America’s-Cup-Match für den 8. Februar!

Richterin Kornreich schickt die Teams zum Segeln: keine Entscheidung oder Hearing wird vor dem Match stattfinden!

Valencia, Spanien – (2010-01-29)

Richterin Korneich vom New York Supreme Court informierte heute bei einer Telefonkonferenz den titelverteidigenden Yacht-Club, die Société Nautique de Genève, und den herausfordernden Golden Gate Yacht Club, dass sie sich weigert, die Beschwerde des amerikanischen Challengers betreffend der ‘Constructed in Country’-Erfordernis in der Deed of Gift vor dem America’s Cup-Match anzuhören, dessen Beginn auf den 8. Februar angesetzt ist.

Dies bedeutet, dass der 33. America’s Cup so ablaufen kann, wie dies die vorhergenden Urteile aus New York anordneten: am 8., 10. und 12. Februar in Valencia.

[...]

[Quelle: Alinghi]

So Jungs, ich denke jetzt könnt ihr die Flüge buchen!

Ich finde es ganz nett zu sehen, dass Arbeitsverweigerung und Amtsschimmel auch mal zu was nutze sein können. Jetzt bleibt Herrn C. eigentlich nur noch eine Instanz – sich am 8. Februar schreiend auf den Steg zu werfen und mit Beinen und Armen gegen den Boden zu trommeln! Das haltet ihr für unrealistisch? Abwarten!

Sollte das Wetter tatsächlich alle vertraglich festgelegten Bedingungen erfüllen, kann der Cup Live bei Eurosport und auf www.americascup.com, auch in de Web-Glotze, verfolgt werden. Andernfalls wird einfach das Wetter wegen Nichteinhaltung der Vertragsbedingungen verklagt!

Sturmschaden bei Alinghi!

Es gibt sicherlich mehrere Dinge die America’s Cup noch verhindern können – an zu wenig Wind wird es aber sicherlich nicht liegen.

Alinghi Wetterflugzeuge im Video!

Ich denke die Jungs haben nicht den schlechtesten Job rund um den America’s Cup.

Segel-Rassismus im Americas Cup!

© http://www.alinghi.com/de/

Das kürzlich beendete Treffen von Vertreten beider Teams in Singapur, kann in Folge der neuesten Meldungen über eine neue Klage des US-Syndikats, getrost als gescheitert bezeichnet werden.

Bereits kurz vor Weihnachten hatte BMW-Oracle die Vermutung in den Raum gestellt, dass die von Alinghi benutzten Segel aus den USA stammen und deshalb nicht der “Constructed in Country”-Regel entsprechen. Alinghi dementierte seinerzeit – zu Recht wie ich finde.

Laut Aussagen von Chefkonstrukteur Rolf Vrolijk, wurden die Bahnen des Segels in der Schweiz zusammengesetzt. Der Vorwurf von BMW-Oracle bezieht sich lediglich auf das Rohmaterial. Im selben Interview verwies Vrolijk darauf, dass die beim Bau des US-Trimarans verwendete Kohlefaser, auch nicht aus den USA stammt. Ob das der Wahrheit entspricht oder Spekulation ist, vermag ich nicht zu sagen.

Auf jeden Fall besteht nun wieder die Gefahr, dass sich der Cup erneut verzögert. Ich wäre allerdings sehr schockiert, wenn das Gericht hier erneut zu Gunsten von BMW Oracle entscheidet. Über den wahren Beweggrund für dieses Verhalten der Amerikaner kann man nur spekulieren. Da die “segelbaren” Wetterbedingungen im Regelwerk festgehalten wurden, kann es eigentlich nicht sein, dass Russell Coutts Angst vor den derzeit rauen Verhältnissen vor Valencia hat.

Möglicherweise ist es einfach eine Art Abfindung für seinen Anwaltsstab. Findet der Cup statt, dürfte es schließlich in New York zu einem plötzlichen Überangebot an hochqualifizierten Juristen kommen.

Man sollte das Wissen der Juristen in Sachen Segelsport nutzen, um eine Einstweilige Verfügung zu erwirken, die verhindert, dass Russell Coutts jemals wieder näher als 100 m an einen Cupper heran kommt.

Americas Cup – Ein Kuriositätenkabinett

© Alinghi

Diese beiden kleinen lustigen Flugzeuge gehören zum Team Alinghi und sollen eine Ergänzung zum üblichen Wetterboot sein.

Ein Mast so hoch ist wie ein 17-stöckiges Haus, ein Regattagebiet von 450 Quadratmeilen und die hohe Geschwindigkeit der Multihulls, sind für Alinghi Wettermann Jon Bilger, Grund genug für eine derart aufwendige Wetterdatenermittlung.

Ein Weihnachtsgeschenk für Alinghi!

In der Stiftungsurkunde des Americas Cup wurde festgelegt, dass jedes Schiff komplett in dem Land gebaut werden muss, für das es antritt. Gestern wurde die Anschuldigung von Seiten des BMW Oracle Syndikats laut, dass die Segel der Alinghi 5 nicht in der Schweiz, sondern in den USA hergestellt wurden. Ich habe aufgrund der Sinnlosigkeit der Debatte in den letzten Wochen nicht mehr vollständig über das Gezänk berichtet. Die mir aktuell vorliegende Pressemitteilung der SNG finde ich aber derartig lustig, dass ich finde, dass sie hier abgebildet werden muss. Sie ist eine sarkastische “Watschen” an das US-Team:

Genf, Schweiz – (2009-12-23)

Die Société Nautique de Genève und Alinghi danken dem Golden Gate Yacht Club und BMW Oracle für ihr Weihnachtsgeschenk und ihren Wunsch für weitere Rechtsstreitigkeiten im neuen Jahr!

“Nachdem sie durch ihre juristische Strategie alle anderen Challenger im 33. America’s Cup ausschlossen haben, versucht Larry Ellisons Team nun, das gleiche mit dem Schweizer Titelverteidiger zu tun. Er versucht weiterhin, den America’s Cup vor Gericht anstatt auf dem Wasser zu gewinnen”, sagt Fred Meyer, Vice-Commodore der SNG.

“Wir befürchten, dass dies ein Versuch von BMW Oracle ist, dem Rennen gegen Alinghi am 8. Februar aus dem Weg zu gehen”, ergänzt Alinghi-Designkoordinator Grant Simmer.

BMW Oracles Anschuldigungen gegen die titelverteidigende Yacht sind schlicht und einfach falsch: Alinghi 5 erfüllt die Anforderung “gebaut im Land” der Deed of Gift; das Boot wurde in der Schweiz gebaut, genau wie die Segel auch.

Updates Americas Cup!

AlinghiSailing_09_cb02568Soeben kam eine Pressemitteilung von Team Alinghi:

“New York Supreme Court Justice Kornreich has brought a degree more certainty to the 33rd America’s Cup today. It is good to at last have her decision on some of the pending issues. Alinghi continues to focus on its training programme ahead of the Match for the 33rd America’s Cup against BMW Oracle on 8 February 2010.”

Hintergrund: Richterin Kornreich hat soeben beschlossen, dass DOGzilla nicht zu lang ist und in Valencia gesegelt werden kann.

Yacht.de hat heute einen Artikel veröffentlicht, der sich mit den Ausschreibungsunterlagen zum Cup in Valencia beschäftigt. Ein kleines Highlight ist dabei der Punkt 6.7, in dem ein Wind- und Wellenlimit von 15 Knoten und einem Meter festgelegt wird. Schönwettersegler!

Der Kenner weiß, dass der Louis Vuitton Cup früher den offziellen Herausforderer des Americas Cup ermittelt hat. Ernesto Beratelli hat anfänglich immer darauf verwiesen, dass es BMW-Oracle beim Louis Vuitton Cup nie geschafft hat, Alinghi heraus zu fordern und deshalb den Weg über die Gerichte wählen musste. Bei der aktuellen Ausgabe des LV-Cups, hat BMW-Oracle wieder bitter versagt. Bei einem Sieg im letzten Rennen, kann man bestenfalls noch Platz 5 erreichen.

Bild © Team Alinghi

Jetzt zankt Alinghi!

Alinghi Comic

© Alinghi.com

Mit diesem kleinen Comic spottet man derzeit im Media Bereich auf Alinghi.com. Bis dato war die Berichterstattung auf Yachtblick ja eher “pro Alinghi”, doch will man einem Gestern auf Yacht.de erschienen Artikel glauben schenken, sind es jetzt die Schweizer die den Rechtsstreit am laufen halten. Obwohl Alinghi bekannt gegeben hat, dass man bereit ist zwischen dem 1. und 25. Februar in Valencia zu segeln, wurde letzte Woche gegen die Entscheidung von 30. Oktober, die Ras al-Khaimah als Austragungsort ausschloss, in Berufung gegangen. Ein weiterer Punkt dieser Berufung ist die Vermessung der Wasserlinie des BMW-Trimarans. Das Gericht hatte entschieden, dass die Ruder nicht in die zulässige Gesamtlänge eingehen, andernfalls wäre der Tri zu lang, was BMW-Oracle in erhebliche Schwierigkeiten bringen würde. Sollte Alinghi damit Erfolg haben, kann es noch ewig dauern bis endlich gesegelt wird. Hoffen wir also, dass die Richter nicht zugunsten einer Partei, sondern zugunsten des Sports entscheiden.