© www.sail2horinzs.com Bernt Lüchtenborg auf seiner Glacer 52
Ich habe hier auf Yachtblick bisher noch nicht ein Wort über das sail2horizons Projekt verloren, denn für mich war das von Anfang an eine Reise, deren tieferer Sinn sich mir nicht erschlossen hat. Bernt Lüchtenborg wollte mit seiner Yacht “Horizons”, nonstop 2-mal um die Erde segeln, einmal mit dem Westwind und einmal entgegen. Nach neuesten Meldungen treibt er derzeit manövrierunfähig im Südpazifik und muss abgeborgen werden.
Was für einen Pionierleistung soll es denn bitte sein, etwas, dass vorher schon einige Hundert andere Menschen gemacht haben, einfach 2 mal zu tun. Offensichtlich war das dem Skipper auch irgendwie selbst klar und so hat er das ganze noch mit den Schlagworten “Klimawandel” und “benachteiligte Kinder” versehen … und alle so yeaahh! Was soll sowas? Ich hab das schon bei dem Wassermarsch-Projekt in Frage gestellt und auch hier ist mir nicht klar, was die Kinder und der Klimawandel davon haben, dass da jemand um die Welt segelt, oh pardon, 2 mal um die Welt segelt.
Ich lass mich natürlich gern eines Besseren belehren, bin ja keine Zeitung. Wenn mir irgendjemand eine Statistik bringt, die belegt, dass sich so eine Aktion für die Kinder und die Umwelt lohnt, dann schau ich mir das gerne an, im Moment bin ich da aber sehr skeptisch.
Nach einem Bericht auf seiner Seite, sieht es mit der “grünen”- Rechtfertigung für die Reise derzeit eher schlecht aus, da wäre ein wahrscheinlich verletzter schlafender Wal, auf den Herr Lüchentenborg in der Nacht zum Sonntag aufgelaufen ist, der Treibstoff den das Flugzeug der Küstenwache und das zur Hilfe gerufene Passagierschiff verbrennen und wenn es ganz ungünstig für die Yacht läuft, auch noch ein kleiner Öl-Teppich im Südpazifik!
Ich will damit auf keinen Fall sagen: hört auf um die Welt zu segeln. Ich will damit nur sagen: hört auf einen Heiligenschein dahin zu setzen, wo er nicht hingehört. Yachten, Sportwagen, Golf und ausgedehnte Reisen sind nichts, womit man explizit zum guten Menschen wird und das ist auch völlig ok. Es ist ok eine große Yacht zu kaufen und damit bei der Umverteilung des Kapitals zu helfen. Sicherlich wäre es noch viel besser, das Geld in die Schulen der dritten Welt zu investieren. Wenn man Luxus nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, sollte man versuchen ohne zu leben. Yachten durch “Charity-Projekte” zu rechtfertigen wirkt auf mich etwas scheinheilig!

[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von boote, Tommy & Christoph erwähnt. Tommy & Christoph sagte: Konnte es mir nicht verkneifen das sail2horizons-Projekt mit meiner Meinung zu belegen http://tinyurl.com/yfe337h Ich war nicht nett! [...]
Ein Seemann, der nicht in der Lage ist, sich bei seinen Rettern in aller Form und Öffentlichkeit zu bedanken, ist von einem grenzenlosen Egoismus befallen. Dieser zieht sich wie ein roter Faden durch seine gesamten Logbucheintragungen. Menschen mit einem derartigem Drang nach Anerkennung und Selbstbestaetigung sollten sich nicht dem Risiko einer Ein-Mann Non-Stop-Weltumsegelung aussetzen. Darüber hinaus scheint ihm offensichtlich die seemännische Befähigung zu fehlen, sich im Falle eines Ruderbruchs aus der entstandenen Lage selbst zu befreien. Es ist schon grob fahrlässig, ohne einen sinnvollen Ruderersatz wie zB eine zweite Windsteueranlage oder verschiedene Seeanker so eine Reise zu beginnen. Es ist fuer mich nicht erkennbar, weshalb er sich von einem weitgehend dichten Schiff in zwar ungemütlicher aber nicht gefährlichen See abbergen liessen. Das Abbergen erscheint wesentlich risikoreicher als das Ausharren bis Schlepphilfe da ist. Die Fahrt durchs Wasser hätte er ohne weiteres durch Ausbringen von Seeankern reduzieren koennen und Schlepphilfe anfordern koennen. Die wären auch innerhalb von 3 Tagen da gewesen. Schliesslich befand er sich in einem freien Seegebiet. Wenn jeder Fahrzeugfuehrer sein Schiff aufgibt, der Manoevrierunfähig auf hoher See treibt, wuerden ungezaehlte herrenlose Schiffe auf den Weltmeeren treiben. Die Aktion wirft mehr Fragen auf als Lüchtenborg bisher überzeugende Antworten lieferte. Man darf gespannt sein, wie er sein Verhalten erklaeren wird.
Das schnelle Ende dieser Reise war doch seit der Ankündigung absehbar.
Die Meeresgötter mögen halt keine Schaumschläger.
Und Schaumschlägerei war dieses Projekt seit der Veröffentlichung dieser Idee.
Die Idee, sich mit einem Luxusliner für 350.000 € aus Alu, unter der Zuhilfenahme eines Kinderprojektes aus Wismar und fragwürdigen – im Sinne von nutzbringenden – Umweltexperimenten für irgendein Institut aus Warnemünde, das Herz der Öffentlichkeit zu erobern, ist schon recht dreist. Zumal die Nachfragen bezüglich Nutzen für Umwelt und Kinderprojekt nie beantwortet wurden. Fragt nach beim Team Lüchtenborg! Frau Anita antwortet, dass einem Segler die Haare zu Berge stehen.
Aber die Menschen sind leichtgläubig. Sponsoren werden gesucht und auch gefunden. Lüchtenborg ist ein gut verkaufter Autor und Weltumsegler. Mindestens das Logo auf der Website und eine Erwähnung im Livestream oder Logbuch. Genauso liest sich das Log und hören sich die Streams an.
Wie bei den Privatsendern: 10 Minuten Film und 5 Minuten Werbung. Zwischendurch ein paar Weisheiten vom Meister.
Der ‘Anti-Kommerz-Papst’ aus dem Buch ‘Meereslust’ mutiert zum Mainzelmännchen der ZDF-Werbung. Erlebt man selten bei Seglern.
Nochmal zum sozialen Engagement: 350.000€ Bootsanschaffung + 100.000€ Umbau + den Einsatz der Sponsoren, macht gut eine halbe Million für den Egotrip eines Menschen, der eigentlich schon alles hatte. 5 Jahre Weltumseglung, Anerkennung und Aufmerksamkeit.
Mit diesem verpulverten Geld hätte jedenfalls der Verein Licht am Horizont e.V. aus Wismar – jenes Kinderprojekt – für die nächsten 10 Jahre keine Überlebensängste.
Mit der Anerkennung ist es leider auch vorbei. So’n Pech!
pemue
aus Berlin
DANKE Leute. Lest die YACHT Ausgabe 19/12/2009
So, nun ist es raus- vorsätzlicher Betrug von Anfang an, ausgetragen auf den Rücken von sozial benachteiligten Kindern . Hier sollte rechtlich vorgegangen werden! Es ist eine Schande für alle ehrlichen Segler!! Nun verlangt er noch eine 2. Chance- wofür? für weitere Betrügereien?? Gesponserte Gelder sofort zurück, Aberkennung von allen Unterstützungen und Aufmerksamkeiten. Alle Medien sollten sich zurückziehen, das bereits erschienene Buch aus den Handel nehmen. Nur so kann man meiner Meinung nach wieder Realität und Ehrlichkeit in das echte Segler Leben bringen.
Es ist wirklich unbeschreiblich wie Bernd Lüchtenbrog auf seinem Ego Trip weiterfährt! Seit Beginn des Projektes habe ich aufmerksam alles mitverfolgt. Als Hochseesegler waren mir seine Strapazen mehr als bewusst. Für all die enromen Herausforderungen mit all den Problemen erhielt er meinen gössten Respekt! Aber mit Dank an die Redaktion Yacht, wurde die grosse Lüge aufgedeckt. Hier geht es nur noch um ein kommerzielles Verhalten. Bernd Lüchtenborg hätte es bei seiner Geschichte mit “Auryn” bleiben lassen sollen. Das Buch Meereslust sowie seine Veranstaltungen waren wirklich sehr beeindruckend und gebührten grossem Respekt und Bewunderung. Aber die Gier nach noch mehr Annerkennung kennt leider keine Grenzen. Doch die Gerechtigkeit und Wahrheit hat ihn eingeholt. Es gibt viele andere Segler die eine Einhand Weltumsegelung bestreiten. Aber keiner von denen betreibt einen solchen Medienwirbel. Die Aktion wirft wirklich mehr Fragen auf, als ehrlich beantwortet werden. Unten dem Schutzschild von “Klimawandel” und “benachteiligte Kinder” sollte Bernd Lüchtenborg keinen Profit ziehen. Er hat alle belogen und durch seine Unehrlichkeit sollte er das Projekt abbrechen. Sein Vertrauen ist über Bord gegangen! Es ist alles nur noch eine Farce. Seinen Erklärungen kann man leider keinen Glauben mehr schenken. Schade, dass man einem Mann den man bewundert hat, nur noch raten kann wieder zur Realität zurück zu kehren.
Schøne weihnachtsgeschichte.
Passend zu allen scheinheiligkeiten .
Bernd ist fast schon ein heiliger wenn mann bedenkt fuer welche luegen
geld und leben verschwendet wird.Oder hat obama seinen friedenspreis zureuckgegeben ?
Schummeln ,das tun wir alle ,spætestens bei der steuererklærung.
Das eine 16jæhrige einhandseeglerin mit einem frachter zusammen stiss wird nicht als schaden fuer die seglerzene verbucht.
Das er kein held sein will und zwischenstops einlegen will wenn er es notwendig hælt hat er von anfang an gesagt -das mit der Frau an bord ist scheinbar zuviel fuer die meisten , allerdings sind die rytmischen bewegungen einer yacht stimmulieren- nicht nur fuer das gleichgewichtsorgan.Das die verschmæte geliebte gleich zur presse rennt konnte Beernd doch nicht wissen ,bei einer normalen prostituierten wære das nicht passiert.
Seit seinem suendenfall ist mir der Bernd mir richtig ans herz gewachsen,
ich hoffe nur das er jetzt nicht ins kloster geht oder andere dummheiten macht. Soll er doch ruhig weiter schummeln solange was gutes am ende rauskommt . Segeln und segeln lassen , und erinnert euch mal , alles nur willenserklærungen auf die ihr euch beruft, versprochen hat er garnichts. -Im zweifelsfall fuer den angeklagten , so gesehen ist der betrugsvorwurf juristisch nicht haltbar , und auch unsportlich, der Bernd wird jetzt wohl nicht einmal mal mehr ein babanaboot gesponsert kriegen.
Danke für den Kommentar Max, ich versteh nur den Bezug zu dem Artikel nicht. Es geht hier um die Charity-Geschichte, dieser Artikel ist bereits erschienen bevor das Lügenhaus in sich zusammen gefallen ist.
Wenn du den zweiten Artikel zu Thema liest wirst du erkennen, dass ich die Tatsache das man Zwischenstops einlegt gar nicht schlimm finde. Wenn er, wie du sagtest, kein Held sein will, warum hat er dann versucht seine Zwischenstops zu verschleiern? Ein “Nicht-Held” hätte es einfach zugeben, und einem “Nicht-Helden” hätte das auch niemand übel genommen.
Bei der Frauengeschichte nehme ich auch wieder nicht die Rolle des Moralapostels ein, deshalb habe ich dir Information ja auch lange zurück gehalten. Viel Interessanter finde ich dabei die Frage: Wie groß muss das eigene Ego sein, wenn man glaubt das man 2 Frauen vor den Augen der Öffentlichkeit miteinander betrügen kann ohne das es auffliegt.
Des Weiteren verbuche ich es schon als Schaden für die Segelszene, dass eine 16 jährige überhaupt los segeln darf. Was auch der Grund dafür ist, dass ich nicht mehr über die Weltumseglerkinder schreibe. Kein Applaus für Sch****
Danke fuer die antwort Tommy
Sorry das mein bezug zur Charity-Geschichte unklar formuliert ist .
Deine Kritik ist ok ,nur die proportionen stimmen nicht.Einem fussballverein wird das sponsorgeld eben auch nicht zurueckverlangt wegen einer schwalbe.
Den lebensgefæhrliche zusammenstoss der 16 jæhrigen zu verbuchen ist etwas anderes als lange komentare , wenn auch berechtigt.
Das Bernd sich nicht bei seinen rettern bedankt hat wie behauptet wird, ist falsch.
Ok ich bin inhabil wenns um Bernd geht ,versøhnt so ein typ mich mit meinem inneren schweinehund, und læsst so mansche kontrollfræks der seglerzene alt aussehen.
Fuer mich und viele andere steht Bernd von nun an im mittelpunkt der seglerzene, und seine reise werde ich mit grossen interesse verfolgen.
Hier wird eine kunstfigur zum mensch ,und das existenzielle dilemma in dem er sich befindet macht ihn zum spiegelbild der grotesken fixirung menschlicher sympatie an unmenschlichen leistungen.
Nicht offenzulegen oder zu schweigen ist nicht luegen.
Den pedagogischen gewinn den Bernd ausløst sollte auch angerechnet werden.
Spannend wie Bernd da was draus machen wird , hoffe seine frau wird ihm verzeihen, und den armen kindern hat bernd nichts weggenommen und denen kann und muss er auch ganz persøhnlich helfen ob er will oder nicht, sonst verlier ich den glauben an den rest menschlichkeit im positiven sinne.
Du hast recht, bedankt hat er sich bei seinen Rettern sogar mehrfach. Was das zurückfordern der Sponsorengelder und die Pseudo-Empörung der Yacht angeht muss ich beiden Institutionen ein gewissen Scheinheiligkeit vorwerfen. Bis der Uhrenbauer sein Geld zurück forderte hat niemand interessiert, dass selbiger da Sponsor ist. Die PR-Leute in den beteiligten Firmen haben doch bei bekannt werden der Schummelei einen Luftsprung gemacht und auch der Yacht hätte nix besseres passieren können. Das alte Bild-Prinzip, nix verkauft sich besser als ein Skandal!
Ps:
Wenn ich richtig recherschiert habe hat Bernt bis jetzt so um die 1000 Euro fuer die Kinder gespendet, lassen wir sein ding erst mal durschziehen , seine lageberichte sollte der menschheit nicht vorenthalten werden, in die mangel nehmen kønnen wir ihn erst wenn er zurueck ist.
Dei meisten kommentare hier finde ich zum kotzen,-kleinkarierte møchtegern experten die die eigene unfæhigkeit auf den Bernt projezieren , als wenn er nur glueck hat und eigentlich viel weniger kann wie man selbst.
Der bernt ist wie ein wolf in einem rudel schæferhunde , das kann nicht ohne bessereien abgehen , was richtig oder falsch ist scheint da wohl keine rolle mehr zu spielen – hiermit møchte ich das verhalten von bernt keineswegs fuer richtig uminterpretieren, bin da einfach ueberfordert.
Ps
Lieber Tommy
Du læsst vermutungen reifen:
Bernd KØNNTE das element geheimer Traum eines jeden møchtegern weltumseglers ” Grossegel:65% ,f.. 100% “, mit seiner truppe inclusiv seiner frau konstruiert haben,-
Eine geliebte geniesst und schweigt ,das diese alte bekannte von seiner heirat nichts gewusst hat ist unwahrscheinlich.
Von seiner Frau hørt und sieht man nichts ,
die bauchschmerzen der armen Frau kønnten im gegensatz zu den vermutungen der øffentlichkeit aus den lachkræmpfen beim lesen einiger kommentare entstanden sein . …
Zu schøn um wahr zu sein ?
Ja Max du hast Recht, das klingt zwar sehr abwegig und verwegen, aber ich habe mir im stillen schon mal die Frage gestellt ob das möglicherweise eine komplett konstruierte Geschichte ist. Dann hätte sich B.L. aber selbst ganz schön zu Bauernopfer gemacht – was ich wiederum nicht glaube.
Wenn der Bernt das glueck hatte einen schlafenden wal tot zu segeln ,
so kann das auch als Beweis fuer seinen aktiven einsatz fuer das klima gewertert weden, den es ist unbestritten das eine einzige blæhung eines wales
soviel co2 produziert wie ein nonnenkloster aus Muenchen in 5,3 monaten,oder ein kleinwagen auf der strecke von Køln nach Duessseldorf.
10.06.2010
Die SY Horizons ist am Eingang des Beagle-Kanals (Chile) an die Felsen getrieben
worden und dort zerschellt. Bernt Lüchtenborg wurde aufgrund eines
Splitterbruchs des Vorderarms ins Krankenhaus gebracht.
Er ist soweit wohlauf und wird später nähere Informationen abgeben.
Dieses verdammte einhandsegeln .
Hætte er kuechen und bett personal an bord gehabt hætte er vieleicht die katastrofe verhindern kønnen .
Aber jetzt interessiert sich keiner mehr fuer ihn –
arme yachtis armes deutschland.