Yachtblick Rotating Header Image

Das E-Ship und der Einsatz von Flettner Rotoren auf Yachten

Ich habe vor einigen Jahren mal ein Buch über den Flettner Rotor gelesen und seitdem hat mich das Thema nicht mehr so ganz losgelassen.

Das erste Schiff dieser Art war die “Buckau”, die 1924 mit 2 Rotoren, von Anton Flettner auf ihre erste Probefahrt geschickt wurde. Im Mai 1926 überquerte dieses erste Flettner-Schiff erfolgreich den Atlantik.
Das zweite Schiff, die “Barbara”, lief noch im gleichen Jahr vom Stapel. Das im Auftrag der Reichsmarine gebaute Schiff hatte bereits 3 Rotoren an Deck stehen.


Der zu dieser Zeit günstige Rohölpreis machte die Enwicklung weiterer Schiffe dieser Art allerdings unrentabel und auch die beiden fertigen Frachter wurden binnen weniger Jahre zurückgebaut.
Erst 1973 kam das Thema im Zuge der Ölkrise wieder auf den Tisch und bei Blohm & Voss in Hamburg wurde die Ausrüstung eines Tankers mit Flettner-Rotoren geplant … da der Ölpreise aber schneller wieder viel, als die Ingenieure planten, landete das Konzept wieder in der Schublade.
Jacques-Yves Cousteau nahm sich in den 80igern dem Thema an und entwickelte seinen “Turbosail” Antrieb, der zwar auch auf dem Magnus-Effekt basiert, aber kein Flettner-Rotor im klassischen Sinne ist, da sich die beiden Zylinder an Bord der Alcyone nicht drehen.
Statt durch Rotation wird der Magnus-Effekt der Turbosails durch eine Absaugung der Grenzströmung entlang der Zylinderseiten bewirkt. Mithilfe eines Generators wird diese mechanische Energie in elektrische Energie umgewandelt und zum Betrieb des Propellers benutzt. Das Schiff ist heute noch für die Cousteau Society im Einsatz.
Diese Abwandlung des Flettner-Rotors hat einen geringeren Wirkungsgrad, vermeidet aber die technisch aufwendigere Erzeugung der Zylinderrotation und ermöglicht zudem den Einbau leichterer Zylinder.

Der tauchende Visionär plante allerdings sein nächstes Schiff mit einem “richtigen” Flettner-Rotor auszustatten und dieser Entwurf kommt dem Yachtthema unter allen Rotor-Schiffen noch am nächsten. Nach Cousteau’s Tod 1997 wurden seine Pläne aber nicht mehr umgesetzt.

Auch wenn seit der Buckau eine Menge hässliche Yachten gebaut wurden, fand das “Rohr” an Deck bei den Yachteignern doch nie wirklich Anklang. Im letzten Jahr hatte ich mich auf die Suche nach einer Yacht mit Flettner Rotor gemacht, von der ich ein paar Jahre vorher gelesen hatte. Nach einiger Zeit der Suche wurde ich auch wieder fündig und es gelang mir Kontakt zum Eigner herzustellen. Das Ergebnis dieser Konversation war in vielerlei Hinsicht enttäuschend. Die Yacht ist zwar noch existent, steht aber restaurierungsbedürftig und fahruntüchtig an Land. Darüber hinaus waren die weiteren Ausführungen des Eigners doch sehr fragwürdig. Der Herr unterschrieb seine Emails mit “Dipl. Ing. (FH) (der Name) Heilpraktiker”. Letzteres ist an sich ja nix verwerfliches und erklärt die leicht verquere Sicht auf die Welt ja noch auf eine drollige Art und Weise. Wenn mir aber ein Dipl. Ing. erklären will, dass sein Schiff durch eine ominöse Raumenergie und nicht durch einfache Effekte der Strömungsmechanik angetrieben wird, dann treibt mir das ganz tiefe Zweifelsfalten auf die Stirn. Beim Weiterlesen merkte ich dann, dass es nicht nur mangelndes physikalisches Verständnis war, das den Herren zu seinen Aussagen brachte. Er konnte generell mit allerlei unsinnigen Verschwörungstheorien über die Ölindustrie aufwarten. Unter anderem war es auch die Ölindustrie die den Flettner-Rotor unter Verschluss hält und dafür sorgt, dass seine Yacht nicht restauriert wird.

Nachdem sich das ernsthafte Entsetzen über den Unsinn, der in der Mail zu lesen war, ein wenig gelegt hatte, entschied ich mich die Sache auf sich beruhen zu lassen und auf gar keinen Fall auf diesen Blödsinn zu antworten. Ganze 2 Tage konnte ich diesem Vorsatz treu bleiben, bis ich entschied, dass ich es der Wissenschaft schuldig bin, das so nicht auf sich beruhen zu lassen. In meiner Antwort stellte ich die physikalischen Grundlagen klar auf denen der Flettner-Antrieb beruht und erklärte ihm das diese Technologie absolut jedem Schiffbauingenieur bekannt sein dürfte, sie in der modernen Seefahrt aber aufgrund der Unzuverlässigkeit des Windes und dem Platz den der Rotor an Bord benötigt, selten in Frage kommt. Das gezeigte E-Ship ist einer dieser seltenen Fälle und siehe da, ein Schiffbau-Ing. hat sich erinnert und das Schiff hat 4 Rotoren an Deck.

Wäre der Rotor wirtschaftlicher zu betreiben als ein konventionelles Schiff, würden die Reeder ihn auch im Liniendienst einsetzen. Denn ich glaube eher an den Willen der Reeder ihre Schiffe günstig zu betreiben, als an die Macht der bösen Ölindustrie, die das Wissen um den Flettner Rotor in der selben Schublade versteckt hält, wie die Pläne für das mit Wasser zu betreibende Auto.

Unabhängig davon finde ich den Flettner nach wie vor ziemlich faszinierend. Gemeinsam mit der Crew von segel-filme.de möchte ich über den Sommer gern ein paar kleine Reportagen über ungewöhnlich “segelnde” Boote auf den Weg bringen. Die Willensbekundungen vom Eigner eines “Windmill-Ships” und zwei jungen Ings. die ein System entwickelt haben, das es möglich macht, Strandkatamarane mit einem Kite auszustatten, habe ich schon. Die Flettner Yacht ist ja leider raus! Ich weiß, dass es an der Uni-Flensburg den Uni-Kat gibt, aber von dem Projekt habe ich auch leider länger nichts gehört. Weiß jemand ob das Boot einsatzbereit wäre? Kennt ihr andere Boote die mit ungewöhnlichen Rigg-Systemen oder auf irgendeine andere Art durch die Kraft des Windes angetrieben werden?

8 Comments

  1. Uiuiui,
    lieber Tommy Kaitofen,
    schade daß sie so schlecht über die Weiterentwickelung in der Physik informiert sind. Wahrscheinlich haben sie wenig Zeit, daß möchte ich jetzt mal lieber unterstellen, als Unbelehrbarkeit oder Stagnation im Geist. Ich weiss, daß es sehr viel gut Erfoschtes auf unserem sehr großen Planeten gibt und in Folge dessen eben nur sehr wenige Menschen einen Überblick haben, was in Sachen Energie seit über 100 Jahren neu aber unbenutzt ist. Das kann man niemanden vor werfen, aber aus dieser Unwissenheit heraus andere Menschen und riesen Forschungsgebiete so “billig” zu beurteilen und damit auch zu verurteilen, finde ich ja doch sehr fraglich!

    Auffällig finde ich dabei, daß Sie Ihren eigenen “Mangel an Verständnis und Informiertheit” für zum Beispiel Raumenergie, was jeder ernst zu nehmende Physiker längst anerkennen muss, diesem Herrn (Dipl. Ing. Name Heilpraktiker) zu schustern. Wieder mal eine klassische Spiegelung…

    Aber daß Sokrates stellvertretend für uns Alle recht hatte, werden Sie sicherlich anerkennen müssen, oder?

    many blessings
    Andreas Körber
    Vorstand AllgemeinGut e.V.

  2. Tommy sagt:

    Ich bitte um eine umfassende Erläuterung was “Raumenergie” ist und entschuldige mich für meine Unwissenheit!
    Meine Recherchen zu dem Thema habe ich seinerzeit abgebrochen, als ich zu dem Schluss kam, dass es sich hier um ein Märchen handelt das man versucht mit pseudowissenschaftlichen Taschenspielertricks zu beweisen.
    Darüber hinaus würde ich gerne wissen inwiefern es nicht der Magnuseffekt sondern die Raumenergie ist, die dafür sorgt das sich das Schiff bewegt.
    Wer sind die “ernstzunehmenden Physiker” haben die auch Namen … im übrigen finde ich es schön das Sie bereits selbst zwischen ernstzunehmenden und nicht-ernstzunehmenden Physikern unterscheiden.

    Ich freue mich auf ihre Ausführungen. Wenn Raumenergie wissenschaftlich greifbar ist dürfte dies ja problemlos in wenigen Sätzen machbar sein.

  3. Fridtjof sagt:

    Hi!
    Netter Beitrag.
    Sehr schön, dass solche Spielereien endlich mal auch gebaut werden. Etwas unschöner als das Skysail, aber – wie ich finde – ein Schritt in die richtige Richtung!

    Zu alternativen/ungewöhnlichen Segelmethoden bin ich im Laufe der Recherchen eines Vortrags über die Proa auf das Vortex-Segel gestoßen.
    Vielleicht geht das ja in die geplante Richtung

  4. Tommy sagt:

    Moin Fridtjof,

    ist Vortex eine andere Bezeichnung für “Krebsschären” bzw. Delta-Segel?
    Kennst du irgendwelche Schiffe die so unterwegs sind und für uns “greifbar”, also nicht am anderen Ende der Welt unterwegs sind.

  5. Florian Axt sagt:

    Ach ja genau, die raumenergie… Hatte nicht letztens Lidl einen raumenergiegenerator im Angebot?! Oder war das Penny….

    Wie dem auch sei.
    Vielen dank Herr Kaitofen für ihren interessanten Beitrag. Es ist ein Jammer dass diese fundiert erforschte und gänzlich rational(!) begründbare Technologie ein Schattendasein fristet wo sie doch so dringend gebraucht wird.
    Als nautiker auf Containerschiffen fahrend erlebe ich den Wahnsinn in Form von rauchenden Schornsteinen Tag ein Tag aus und kann doch nichts weiter tun als hustend den Kopf zu schütteln.
    Exakt seit meinem Eintritt in die kommerzielle Seefahrt in 2004 beobachte ich mit Argusaugen was am schiffbaumarkt so vor sich geht aber leider blieb es bis jetzt bei den wenigen lichtblicken(e-ship1, Maltese Falcon, Rainbow warrior 3) und jeder Menge Beteuerungen von seitens der Reedereien. Ich glaube mittlerweile selbst ein wenig an eine petrolgesteuerte Verschwörung allerdings eher in genetischer Form als Bestandteil des humanen Erbgutes. Kann dahingehend auch von der anderen Front, der elektromobilität berichten wo der Starrsinn ähnlich weit verbreitet ist.
    Nachdem ich nun der erste private e-Auto Fahrer meines Landkreises geworden bin denke ich es ist zeit dass wieder eine “Buckau” die Elbe hinauf ‘segelt’!
    Bislang nur ein tollkühner plan aber wenn die fertigungstechnischen Hürden überwunden sind und meine Heuer es hergibt dann hoffe ich Sie dereinst zur Jungfernfahrt einladen zu können.

    Mit freundlichen,
    Florian Axt

  6. Flettner Rotor,ach ja davon Träume ich seit ich unser Schiff in Rostock ausgebaut habe. Einen 36 ft katamaran. Nach 6 Jahren als Segelnde Rentner unterwegs,z.Zt. Dom. Rep. wir planen nächstes Jahr das Schiff zu den Azoren zu Segeln und dort neben Relaishen Ship zu Stellen auf der Insel Terseira und über einen Umbau mit Flettner Rotor nachzudenken. Das Schiff sollte unbemannt und Ferngesteuert um die Welt segeln.
    Das Buch die” Segel Maschine “habe ich an Bord.

  7. im Zuge der Ölkrise wieder auf den Tisch und bei Blohm & Voss in Hamburg wurde die Ausrüstung eines Tankers mit Flettner-Rotoren geplant … da der Ölpreise aber schneller wieder viel, als die Ingenieure planten, landete das Konzept wieder in der Schublade.
    Jacques-Yves Cousteau nahm sich in den 80igern dem Thema an und entwickelte seinen “Turbosail” Antrieb, der zwar auch auf dem Magnus-Effekt basiert, aber kein Flettner-Rotor im klassischen Sinne ist, da sich die beiden Zylinder an Bord der Alcyone nicht drehen.
    Statt durch Rotation wird der Magnus-Effekt der Turbosails durch eine Absaugung der Grenzströmung entlang der Zylinderseiten bewirkt. Mithilfe eines Generators wird diese mechanische Energie in elektrische Energie umgewandelt und zum Betrieb des Propellers benutzt. Das Schiff ist heute noch für die Cousteau Society im Einsatz.
    Diese Abwandlung des Flettner-Rotors hat einen geringeren Wirkungsgrad, vermeidet aber die technisch aufwendigere Erzeugung der Zylinderrotation und ermöglicht zudem den Einbau leichterer Zylinder.

    Der tauchende Visionär plante allerdings sein nächstes Schiff mit einem “richtigen” Flettner-Rotor auszustatten und dieser Entwurf kommt dem Yachtthema unter allen Rotor-Schiffen noch am nächsten. Nach Cousteau’s Tod 1997 wurden seine Pläne aber nicht mehr umgesetzt.

    Auch wenn seit der Buckau eine Menge hässliche Yachten gebaut wurden, fand das “Rohr” an Deck bei den Yachteignern doch nie wirklich Anklang. Im letzten Jahr hatte ich mich auf die Suche nach einer Yacht mit Flettner Rotor gemacht, von der ich ein paar Jahre vorher gelesen hatte. Nach einiger Zeit der Suche wurde ich auch wieder fündig und es gelang mir Kontakt zum Eigner herzustellen. Das Ergebnis dieser Konversation war in vielerlei Hinsicht enttäuschend. Die Yacht ist zwar noch existent, steht aber restaurierungsbedürftig und fahruntüchtig an Land. Darüber hinaus waren die weiteren Ausführungen des Eigners doch sehr fragwürdig. Der Herr unterschrieb seine Emails mit “Dipl. Ing. (FH) (der Name) Heilpraktiker”. Letzteres ist an sich ja nix verwerfliches und erklärt die leicht verquere Sicht auf die Welt ja noch auf eine drollige Art und Weise. Wenn mir aber ein Dipl. Ing. erklären will, dass sein Schiff durch eine ominöse Raumenergie und nicht durch einfache Effekte der Strömungsmechanik angetrieben wird, dann treibt mir das ganz tiefe Zweifelsfalten auf die Stirn. Beim Weiterlesen merkte ich dann, dass es nicht nur mangelndes physikalisches Verständnis war, das den Herren zu seinen Aussagen brachte. Er konnte generell mit allerlei unsinnigen Verschwörungstheorien über die Ölindustrie aufwarten. Unter anderem war es auch die Ölindustrie die den Flettner-Rotor unter Verschluss hält und dafür sorgt, dass seine Yacht nicht restauriert wird.

    Nachdem sich das ernsthafte Entsetzen über den Unsinn, der in der Mail zu lesen war, ein wenig gelegt hatte, entschied ich mich die Sache auf sich beruhen zu lassen und auf gar keinen Fall auf diesen Blödsinn zu antworten. Ganze 2 Tage konnte ich diesem Vorsatz treu bleiben, bis ich entschied, dass ich es der Wissenschaft schuldig bin, das so nicht auf sich beruhen zu lassen. In meiner Antwort stellte ich die physikalischen Grundlagen klar auf denen der Flettner-Antrieb beruht und erklärte ihm das diese Technologie absolut jedem Schiffbauingenieur bekannt sein dürfte, sie in der modernen Seefahrt aber aufgrund der Unzuverlässigkeit des Windes und dem Platz den der Rotor an Bord benötigt, selten in Frage kommt. Das gezeigte E-Ship ist einer dieser seltenen Fälle und siehe da, ein Schiffbau-Ing. hat sich erinnert und das Schiff hat 4 Rotoren an Deck.

    Wäre der Rotor wirtschaftlicher zu betreiben als ein konventionelles Schiff, würden die Reeder ihn auch im Liniendienst einsetzen. Denn ich glaube eher an den Willen der Reeder ihre Schiffe günstig zu betreiben, als an die Macht der bösen Ölindustrie, die das Wissen um den Flettner Rotor in der selben Schublade versteckt hält, wie die Pläne für das mit Wasser zu betreibende Auto.

    Unabhängig davon finde ich den Flettner nach wie vor ziemlich faszinierend. Gemeinsam mit der Crew von segel-filme.de möchte ich über den Sommer gern ein paar kleine Reportagen über ungewöhnlich “segelnde” Boote auf den Weg bringen. Die Willensbekundungen vom Eigner eines “Windmill-Ships” und zwei jungen Ings. die ein System entwickelt haben, das es möglich macht, Strandkatamarane mit einem Kite auszustatten, habe ich schon. Die Flettner Yacht ist ja leider raus! Ich weiß, dass es an der Uni-Flensburg den Uni-Kat gibt, aber von dem Projekt habe ich auch leider länger nichts gehört. Weiß jemand ob das Boot einsatzbereit wäre? Kennt ihr andere Boote die mit ungewöhnlichen Rigg-Systemen oder auf irgendeine andere Art durch die Kraft des Windes angetrieben werden?
    Weitere Artikel zum Thema:

    Stena Jutlandica – vertikale Turbinen auf dem Vorschiff
    Wing ist King – jetzt auch auf Mirabaud LX

    Posted in: Segelyachten, Yachtdesign & Technik.
    Tagged: Design · Flettner Rotor · High Tech · Technik
    ← Trimaran “Corsair Dash” im Test Videointerview mit Schümi →
    5 Comments

    Andreas Körber
    13. Februar 2011 um 04:57

    Uiuiui,
    lieber Tommy Kaitofen,
    schade daß sie so schlecht über die Weiterentwickelung in der Physik informiert sind. Wahrscheinlich haben sie wenig Zeit, daß möchte ich jetzt mal lieber unterstellen, als Unbelehrbarkeit oder Stagnation im Geist. Ich weiss, daß es sehr viel gut Erfoschtes auf unserem sehr großen Planeten gibt und in Folge dessen eben nur sehr wenige Menschen einen Überblick haben, was in Sachen Energie seit über 100 Jahren neu aber unbenutzt ist. Das kann man niemanden vor werfen, aber aus dieser Unwissenheit heraus andere Menschen und riesen Forschungsgebiete so “billig” zu beurteilen und damit auch zu verurteilen, finde ich ja doch sehr fraglich!

    Auffällig finde ich dabei, daß Sie Ihren eigenen “Mangel an Verständnis und Informiertheit” für zum Beispiel Raumenergie, was jeder ernst zu nehmende Physiker längst anerkennen muss, diesem Herrn (Dipl. Ing. Name Heilpraktiker) zu schustern. Wieder mal eine klassische Spiegelung…

    Aber daß Sokrates stellvertretend für uns Alle recht hatte, werden Sie sicherlich anerkennen müssen, oder?

    many blessings
    Andreas Körber
    Vorstand AllgemeinGut e.V.
    Tommy
    13. Februar 2011 um 11:11

    Ich bitte um eine umfassende Erläuterung was “Raumenergie” ist und entschuldige mich für meine Unwissenheit!
    Meine Recherchen zu dem Thema habe ich seinerzeit abgebrochen, als ich zu dem Schluss kam, dass es sich hier um ein Märchen handelt das man versucht mit pseudowissenschaftlichen Taschenspielertricks zu beweisen.
    Darüber hinaus würde ich gerne wissen inwiefern es nicht der Magnuseffekt sondern die Raumenergie ist, die dafür sorgt das sich das Schiff bewegt.
    Wer sind die “ernstzunehmenden Physiker” haben die auch Namen … im übrigen finde ich es schön das Sie bereits selbst zwischen ernstzunehmenden und nicht-ernstzunehmenden Physikern unterscheiden.

    Ich freue mich auf ihre Ausführungen. Wenn Raumenergie wissenschaftlich greifbar ist dürfte dies ja problemlos in wenigen Sätzen machbar sein.
    Fridtjof
    13. Februar 2011 um 20:59

    Hi!
    Netter Beitrag.
    Sehr schön, dass solche Spielereien endlich mal auch gebaut werden. Etwas unschöner als das Skysail, aber – wie ich finde – ein Schritt in die richtige Richtung!

    Zu alternativen/ungewöhnlichen Segelmethoden bin ich im Laufe der Recherchen eines Vortrags über die Proa auf das Vortex-Segel gestoßen.
    Vielleicht geht das ja in die geplante Richtung
    Tommy
    14. Februar 2011 um 11:44

    Moin Fridtjof,

    ist Vortex eine andere Bezeichnung für “Krebsschären” bzw. Delta-Segel?
    Kennst du irgendwelche Schiffe die so unterwegs sind und für uns “greifbar”, also nicht am anderen Ende der Welt unterwegs sind.
    Florian Axt
    22. April 2013 um 16:43

    Ach ja genau, die raumenergie… Hatte nicht letztens Lidl einen raumenergiegenerator im Angebot?! Oder war das Penny….

    Wie dem auch sei.
    Vielen dank Herr Kaitofen für ihren interessanten Beitrag. Es ist ein Jammer dass diese fundiert erforschte und gänzlich rational(!) begründbare Technologie ein Schattendasein fristet wo sie doch so dringend gebraucht wird.
    Als nautiker auf Containerschiffen fahrend erlebe ich den Wahnsinn in Form von rauchenden Schornsteinen Tag ein Tag aus und kann doch nichts weiter tun als hustend den Kopf zu schütteln.
    Exakt seit meinem Eintritt in die kommerzielle Seefahrt in 2004 beobachte ich mit Argusaugen was am schiffbaumarkt so vor sich geht aber leider blieb es bis jetzt bei den wenigen lichtblicken(e-ship1, Maltese Falcon, Rainbow warrior 3) und jeder Menge Beteuerungen von seitens der Reedereien. Ich glaube mittlerweile selbst ein wenig an eine petrolgesteuerte Verschwörung allerdings eher in genetischer Form als Bestandteil des humanen Erbgutes. Kann dahingehend auch von der anderen Front, der elektromobilität berichten wo der Starrsinn ähnlich weit verbreitet ist.
    Nachdem ich nun der erste private e-Auto Fahrer meines Landkreises geworden bin denke ich es ist zeit dass wieder eine “Buckau” die Elbe hinauf ‘segelt’!
    Bislang nur ein tollkühner plan aber wenn die fertigungstechnischen Hürden überwunden sind und meine Heuer es hergibt dann hoffe ich Sie dereinst zur Jungfernfahrt einladen zu können.
    Ich würde gerne mit Ihnen Kontact aufnehmen.

    Mit freundlichen,
    Florian Axt
    Lothar Dorloff
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    1. Mai 2013 um 18:31

    Flettner Rotor,ach ja davon Träume ich seit ich unser Schiff in Rostock ausgebaut habe. Einen 36 ft katamaran. Nach 6 Jahren als Segelnde Rentner unterwegs .Im Moment in Curacao wir planen nächstes Jahr das Schiff zu den Azoren zu Segeln und dort neben Relaishen Ship zu Stellen auf der Insel Terseira und über einen Umbau mit Flettner Rotor nachzudenken. Ein Modell Cat mit Flettner Rotor habe ich an Bord,leider nur 1 Meter lang.
    Das Buch die” Segel Maschine “habe ich an Bord.

  8. Bitte um Kontaktnahme! Baue soeben eine 11,5m Motoryacht mit Hilfssegen (Genua) und verstehe leider etwas zuwenig vom Rotorantrieb – würde mich über ein Gespräch telephonisch oder e-mail Austausch freuen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *