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Weitere Ausfälle bei der Vendée Globe

Auch weiterhin wird die Vendée Globe ihrem Ruf als härteste Regatta der Welt gerecht. Zusätzlich zu den bereits vermeldeten Ausfällen erwischte es noch:

Sebastian Josse ( BT ) am 29. Dezember – Ruderschaden

Derek Hatfield (Algimouss Spirit of Canada ) am 29. Dezember – Ausfall des GPS Systems

Jean-Pierre Dick (Paprec-Virbac 2)am 01. Januar – Ruderschaden

Jonny Malbon (Artemis) am 04. Januar – Delaminierung des Großsegels

Vorraussichtlich hat es auch den Franzosen Jean Le Cam auf seiner Yacht VM Matériaux schwer erwischt. Heute Nacht um 0:26 informierte Le Cam sein Land-Team darüber, dass er Probleme hat, das Gespräche wurde wohl durch seltsame Geräusche unterbrochen, um 1:40 mitteleuropäischer Zeit löste dann sein erstes EPIRB aus und heute morgen um 8:50 das Zweite. Seine Yacht wurde aber gegen Mittag von einem zu Hilfe gekommenen Tanker und einem Flugzeug das über dem Gebiet kreiste, bereits gesichtet. Le Cam befindet sich derzeit ca. 200 Seemeilen westlich von Cap Horn.

Yann Eliès, der bei der aktuellen Ausgabe der Vendée Globe verletzt wurde, konnte nach Frankreich zurück geflogen werden. Nach seiner Rettung durch eine australische Fregatte ergaben die Untersuchungen allerdings, dass sich Eliès, anders als bisher angenommen, neben dem Oberschenkel auch noch das Becken und einige Rippenwirbel gebrochen hat. Man kann also davon ausgehen das sich Eliès einige Monaten Reha unterziehen muss, bevor er wieder segeln kann. Seine bei der Rettung zurück gelassene Regattayacht Generali konnte nicht wie geplant von seinem Team geborgen werden. Die Yacht hatte aufgehört, ihre Position an das Land-Team zu senden. Aufgrund der vor Ort herrschenden Wetterbedingungen musste auch auf weitere Suchmaßnahmen verzichtet und die Yacht aufgegeben werden.

Bildquelle: http://www.vendeeglobe.org/en/

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