Die weltbesten Match Racer werden sich nächste Woche zum achten Mal in St. Moritz duellieren. Die Regatta ist die sechste Etappe der Match-Race-WM des Internationalen Welt-Segelverbandes (ISAF).
Zwölf Mannschaften aus sieben Nationen kämpfen um das Titel und das Preisgeld. Am Start ist der aktuelle WM-Leader Mathieu Richard, ebenso der Vorjahressieger von St. Moritz und amtierender Weltmeister Adam Minoprio aus Neuseeland. Siegen möchte auch Ben Ainslie, vierfacher Gewinner Olympischer Medaillen und Skipper des englischen America’s Cup-Teilnehmers Team Origin.
Ebenfalls in St. Moritz dabei sind der Genfer Jérome Clerc und der Schwede Johnie Berntsson, die dank ihren exzellenten Ergebnissen in diesem Frühling Wild Cards erhalten haben. Clerc und seine drei Mitsegler des „Centre d’Entrainement a la Régate (CER) von Genf klassierten sich als Zweite im Volvo Match Race von Zug, während Berntsson amtierender Europameister im Match Race ist.
Torvar Mirsky, Ian Williams, Francesco Bruni, Björn Hansen, Bertrand Pacé, Damien Iehl und der Schweizer Eric Monnin vervollständigen die Teilnehmerliste. Vor kurzem Sieger des Sopot Match Race in Polen, befindet sich Monnin und seine Crew in Topform, in Polen dominierten sie einige der weltbesten Match Racer, darunter Karol Jablonski, Halbfinalist im vorletzten America’s Cup 2007.
Das St. Moritz Match Race beginnt am 31. August, der prestigeträchtige Titel „King of the mountain“ wird am Sonntag, 5. September vergeben.
“Mit dem St. Moritz Match Cup tritt die World Match Racing Tour in die zweite Hälfte der Renn-Serie und in die nun entscheidende Phase: Jede Crew will möglichst viele Punkte sammeln”, sagt Jim O’Toole, der CEO der ISAF World Match Race Tour. “Der phantastische Ort, die enthusiastischen Fans, das eindrückliche Preisgeld und die Fähigkeit, die besten Match Racer an den Start zu bringen, verleiht dem Event von St. Moritz einen aussergewöhnlichen Status. Es ist mit ein Grund, weshalb die World Match Race Tour so schnell zu einer globalen Sportsmarke werden konnte. Ich sehe der verbleibenden Renn-Serie mit grosser Spannung entgegen, auf dem Wasser wird die Entscheidung fallen, wer World Match Racing Champion wird.”

