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Portimao Global Ocean Race


Im Schatten des Volvo Ocean Race startete am 12. Oktober das Portimao Globlal Ocean Race, noch nie von gehört? Könnte daran liegen, dass es sich bei diesem Rennen um eine Premiere handelt. Diese Regatta wurde ins Leben gerufen von Josh Hall ( Teilnahme am Vendée Globe ) und Brian Hancock ( Teilnahme am Whitebread Race ).

Am Rennen nehmen zwei Open 40 Yachten Teil, die jeweils Einhand gesegelt werden sowie 4 „Class 40“ Yachten. Bei den Class 40 Yachten handelt es sich um High Tech Rennyachten mit überschaubaren Kosten. Diese Klasse schafft es wie kaum eine andere dem Konstrukteur eine gewisse Entwicklungsfreiheit zu schenken ohne dabei in eine Millionen verschlingende Materialschlacht auszuarten. Den beiden Veranstaltern war dieser Punkt besonders wichtig. Das Regelwerk der Klasse ist bewusst simpel gehalten. Neben den allgemeingültigen Regeln (OSR) des Weltseglerverbandes (ISAF) für hochseetaugliche Yachten müssen Class40-Designer sich innerhalb der Klassengrenzen bewegen. Das bedeutet, die Boote sind rund zwölf Meter lang (= 40 Fuß, daher Class40) und viereinhalb Meter breit, sie haben drei Meter Tiefgang, verfügen über 19 Meter Masthöhe und 115 Quadratmeter maximale Segelfläche am Wind. Die Yachten sind minimal viereinhalb Tonnen schwer, haben bis zu acht Segel und 320 Kilogramm aufrichtendes Moment bei 90 Grad Schräglage. Nicht zugelassen sind Schwenkkiele, Drehmasten und Karbonrümpfe. Nach Angaben von www.class40racing.com liegen die Preise für eine deratige Yacht in Polyester zwischen 145.000 € und 185.000 € bzw. 209.000 € und 220.000 € in Epoxy. Die weiteren Kosten für Segel, laufendes Gut, Navigation, Abnahmen und Sicherheitsequipment werden hier mit ca. 100.000 € angegeben … but by then you should be ready to race.“

Die erste Etappe des Rennens führt die 6 Boote nach Kappstadt. Auf http://www.portimaoglobaloceanrace.com finden sie ähnlich dem Volvo Ocean Race auch wieder einen „Race Tracker“ . Das erfreulichste an diesem Rennen ist die Tatsache, dass ein deutsches Team daran teil nimmt. Skipper Boris Herrmann ( 2. bei der Artemis Transat 2008 ) und Co-Skipper Felix Oehme werden von der Beluga Shipping GmbH gesponsert, welche in den letzten Jahren vor allem durch den Einsatz von „Skysails“ für Aufsehen sorgte.

http://www.beluga-racer.com/

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