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Zwischenbilanz nach Pre-Olympics

Die deutschen Segler konnten bei den Pre-Olympics zwischen dem 31. Juli und dem 13. August in Weymouth noch nicht zu voller Form auflaufen. Insgesamt platzierte sich das deutsche Segelnationalteam dreimal in zehn Bootsklassen unter den ersten Zehn. Für den Veranstalter als auch für die Segler des Audi Sailing Team Germany waren die Pre-Olympics eine hilfreiche Standortbestimmung.

Hoffnungsträger wie Simon Grotelüschen (LYC) im Laser oder Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (beide NRV) im 49er gaben mit einem siebten Platz ihre Visitenkarte ab und haben wieder einmal gezeigt, wie wettkampfstark sie sind. Die Zwischenbilanz aus diesem Testevent fällt „im Medaillenergebnis leider nicht so vielversprechend aus, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber diese Generalprobe war eine lehrreiche Erfahrung für unsere Segler, die im nächsten Jahr zur gleichen Zeit und unter gleichen Bedingungen kämpfen werden“, so Sailing Team Germany Geschäftsführer Oliver Schwall. „Wir haben unser Wissen über das Revier, die Wettkampfbedingungen und die Konkurrenz deutlich verbessern können“, ergänzt Nadine Stegenwalner, Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes. Für die deutsche Segelnationalmannschaft gibt es also noch viel zu tun. „Gegen Nationen, die viele erfahrende Teams haben, sind wir leider noch ganz am Anfang. Nur Toni Wilhelm (WYC), diesmal neunter im RS:X M, ist 2004 schon einmal die Spiele gesegelt. Wir nehmen unsere Erkenntnisse mit nach Hause und werden bis London 2012 hart an uns arbeiten“, verspricht Nadine Stegenwalner. Die Gesamtwertung gibt ihr Recht: Die Engländer sind mit sieben Medaillen, die Holländer mit fünf und die Polen mit vier Medaillen nach Hause gefahren. Jetzt sind die Blicke nach Perth, Australien gerichtet. Dort wird im Dezember um das Ticket nach London 2012 gesegelt. Es ist für die deutschen Segler also noch vieles offen.

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