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Medal Races vor Kiel

Ich habe es schon einige Male erwähnt, aber die Technik zur diesjährigen Kieler Woche ist einfach einzigartig. Während meiner aktiven Zeit bin ich auch bei einigen Kieler Wochen gewesen, doch was sich medial in diesem Jahr gemacht hat, ist einfach tadellos. Ich kann es sagen, denn ich sitze in Rostock vor meinem Rechner und verfolge mit großem Interesse die Rennen.

Der heutige Tag begann mit dem Medal Race der Laser Standards, die Klasse, die mir persönlich natürlich am meisten Spaß macht. Simon gut gestartet und das gesamte Feld unter Kontrolle gehabt, für meinen Geschmack dann jedoch etwas zu wenig auf Buhli geachtet, der sich langsam aber bemerkbar von Platz acht auf zwei vorschieben konnte. Es kam zu dem erwarteten Zweikampf und einem sehr spannenden Duell, in dem Simon Grotelüschen das bessere Ende für sich fand. Philipp konnte knapp 10 Meter hinter Simon auf Platz zwei ins Ziel einlaufen. Dieses sind nun auch die Endplatzierungen im Gesamtergebnis der Kieler Woche 2011.
Wichtig für die Olympiaqualifikation – Simon hat nun sechs Punkte Vorsprung auf Philipp und fährt im August zu den Pre-Olympics. Simon meinte in einem Interview nach dem Medal Race, dass es aber keinesfalls so ist, dass er sich nun auf diesem Vorsprung ausruhen könnte, abgerechnet wird in Perth bei der WM und da ist noch alles drin.

Das zweite Rennen des Tages fand bei den Laser Radial Damen statt, Franziska Goltz konnte nach einem sehr durchwachsenen Rennen auf Platz vier ins Ziel kommen. Anke Helbig vom NRV konnte diese, für sie, wirklich gute Regatta mit einem Sieg im Medal Race beenden. Nach einem zehnten Platz in Weymouth und diesem vierten Platz in Kiel, wird Franzi wohl auch das Ticket für die Pre-Olympics sichern können.

Schöner Dreikampf um die Medaillen bei den 470er Damen. Zwei deutsche Crews und eine Crew aus den Staaten matchten sich um die vorderen Platzierungen. Nach der kleinen Meinungsverschiedenheit am gestrigen Nachmittag zwischen Kadelbach und Lutz, konnten Tina Lutz/Susann Beucke heute mit einem vierten Platz auf den Silberrang vorrücken und damit Kathrin Kadelbach/Friedericke Belcher auf den dritten Rang verdrängen. Gewinnerin der Kieler Woche 2011 bei den Damen ist die Besatzung Erin Maxwell/Isabelle Farrar aus den vereinigten Staaten.

Mit einem grandiosen Rennen sicherten sich Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann den Sieg bei der Kieler Woche, der wohl bisher größte Triumph für dieses noch relativ junge Team. Tobi, der vor einigen Jahren noch sehr erfolgreich den Laser beherrschte, hat es innerhalb nur weniger Jahre, auch dank Hannes Baumann, geschafft, dieses sehr anspruchsvolle Boote perfekt unter Kontrolle zu haben.

Das letzte im Internet übertragende Rennen des Tages und auch des olympischen Teils der Kieler Woche fand bei den Starbooten statt. Wie ich finde, ein überaus spannendes Rennen, mit auch einigen Auswirkungen auf die Gesamtplatzierungen, aber leider nicht nur positive.
Bestes deutsches Team konnte die Besatzung Stanjek/Kleen auf vier werden, Polgar/Koy auf Platz sechs und Schlonski/Bohn auf Platz sieben der Gesamtwertung. Auf Platz acht die letzte deutsche Besatzung in den Top 10 – Babendererde/Jacobs.

Die Ergebnisse findet ihr spätestens heute Abend unter www.kielerwoche.de

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