Nach zwölf Rennen an fünf Tagen mit überwiegend, für deutsche Verhältnisse, sommerlichen Temperaturen um 25°C und Wind von 6 bis 20 Knoten hat der Vorjahressieger Lorenzo Bressani (ITA) und Crew mit dem Schiff „UKAUKA Racing“ erfolgreich den Titel verteidigt. Mit einem Vorsprung von 23 Punkten auf den zweitplatzierten Brian Porter (USA) mit der „Full Throttle“ konnte sich der amtierende Weltmeister sogar ein Party-Rennen leisten und nahm eine DNS-Wertung im letzten Rennen in kauf. Die Jungs könnten es natürlich auch einfach nur ein bisschen eilig mit dem Packen gehabt haben, dagegen spricht allerdings der vom Wettfahrtleiter angekündigte Siegerumtrunk.
Die Italiener zeigten, dass sie die Klasse dominieren: Mit einer überlegen Leistung von 6 Einzelsiegen sowie zwei zweiten Plätzen bei 12 Rennen, gönnt man dem Skipper den wohlverdienten Schluck aus dem Pokal und das meist eher unfreiwillig Bad im Hafenbecken.
Dritter wurde Connor Clarke (IRL) mit der „Embarr“ und einem Rückstand von 7 Punkten.
Besonderen Augenmerk verdient die „Corinthian“-Wertung, der Amateur-Wertung. Gewonnen wurde diese Wertung von Eiichiro Hamazaki (JPN) mit der „Esprit“. Die Japaner zeigten eine hervorragende Leistung und könnten jedes Rennen in dieser Wertung für sich entscheiden.
Besonders erfolgreich war auch das deutsche Team um Christof Wieland vom Bayrischen Yachtclub, welche in der „Corinthian“-Wertung einen hervorragenden zweiten Platz mit 13 Punkten Vorsprung ersegeln konnten. In der Gesamtwertung entsprach dies einem 18. Platz bei 32 Teilnehmern und damit nur 5 Plätze hinter den in der gleichen Klasse segelnden Japanern.
Im Rahmen dieser Veranstaltung gab es eine mit 1000 Euro dotierte Speed- Challenge, zu der das Ergebnis zu Redaktionsschluss leider noch nicht vorlag.
An dieser Stelle unseren Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und natürlich insbesondere an Christof Wieland, der in dieser sehr anspruchsvollen Klasse die deutsche Segel-Fahne hochgehalten hat.
- Die siegreichen Italiener



















