Wie ihr ja in der Vergangenheit bestimmt schon mitbekommen habt, lässt mich die Laser Klasse nicht wirklich los. Die letzten sieben Tage saß ich jeden Abend mit sehr viel Herzblut vor meinem Rechner und habe die Ergebnisse verfolgt und Berichte gelesen.
Nachdem wir in diesem Jahr schon viele gute Ergebnisse sehen durften, war es anfangs etwas schockierend, lediglich drei deutsche Segler im Goldfleet der Laser WM zu sehen und einer von denen ist gar kein „richtiger“ Laser Segler mehr (Tobi, ich hoffe du verzeihst mir).
Aber was uns dann in den Finaltagen erwartete, hat sicherlich den einen oder anderen Fan überrascht. Ich muss zugeben, dass auch ich zu den Überraschten gehörte.
Spätestens am zweiten Tag der Finals konnte ich kaum noch warten und wäre am liebsten auch in Hayling Island gewesen. Tom Slingsby fährt zwei erste Plätze, Goodi erwischt schon den zweiten schwarzen Tag in Folge, aber was für mich viel schöner war, Philipp wird zweimal Zweiter.
Heute waren dann die letzten beiden Rennen, Tobi und Philipp konnten nochmal zwei sehr solide Rennen fahren und profitierten von ihren relativ niedrigen Streichern. Dies führte dazu, dass Tobi die WM auf Platz elf und Philipp einen Platz dahinter als Zwölfter beenden konnte. Wir sind also wieder bei der Statistik, drei Deutsche im Goldfleet (Malte Kamrath wurde 32ter), alle in den Top 35 und zwei von ihnen sind sogar in den Top 12 vertreten. Alles in allem wohl gar nicht so schlecht.
Zum dritten Mal konnte Tom Slingsby Weltmeister werden, der sich wohl das schönste Geschenk zu seinem 26ten Geburtstag machte, hinter ihm der Brite Nick Thompson, der im vergangenen Jahr den Weltcupgesamtsieg erringen konnte. Auf Platz drei und somit zum zweiten Mal Bronze, Andrew Murdoch aus Neuseeland.
Herzlichen Glückwunsch!
Stellt sich jetzt nur noch eine Frage: Tobi, wie soll es weitergehen?

