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Jochen Schümann sorgt für Wind bei der Warnemünder Woche!

Jochen Schümann und das Audi Sailing Team Germany tagten am Rande der Warnemünder Woche in der Yachthafenresidenz Hohe Düne:„Wir freuen uns, hier in Warnemünde unsere Sitzung abhalten zu können und wünschen den Veranstaltern und Organisatoren weiterhin viel Erfolg“, so Jochen Schümann beim kurzen Empfang durch den WSC Vorsitzenden Malte Arp. Der dreimalige Olympiasieger scheint über göttliche Verbindungen zu verfügen, denn kurz darauf konnte Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh die Startverschiebung aller Klassen aufheben, da der Wind einsetzte.

Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Jugendbootsklasse 29er kämpften sich am zweiten Wettfahrttag die Favoriten nach vorne. Der bayrische 29er-Steuermann Justus Schmidt und sein Vorschoter Max Boehme liegen nach sechs Wettfahrten auf Rang eins. Nachdem sie gestern aufgrund einer Disqualifikation zunächst zurückfielen, dominierten sie die letzten drei Rennen und liegen mit elf Punkten vor den zweitplatzierten Kim Niclas/Yannik Holste aus Wunstorf. Auch in der FD Klasse setzten sich die Favoriten Dirk Bogumil/Falko Bier mit drei ersten Plätzen nach derzeit fünf Wettfahrten an die Spitze. Die Leichtwind-Crew der Klasse 505er bleibt in ihrem laufenden Titelkampf weiterhin vorne. Die 59 Kilo Steuerfrau Meike Schomäker liegt mit ihrem Vorschoter Holger Jess nach der fünften Wettfahrt mit sechs Punkten Vorsprung vor den zweitplatzierten Rostockern Lutz Stengel/Frank Feller. „Bei so wenig Wind ist es sehr hilfreich mit einem insgesamt niedrigen Crewgewicht zu starten“, so Multisegler Christian Kellner, der erst am Mittwoch Deutscher Meister der Dyas vor Warnemünde wurde.

In der olympischen Bootsklasse Finn legte Lokalmatador Jan Kurfeld, trotz Prüfungsstress am Vormittag, einen hervorragend Start in die Warnemünder Woche hin. Mit dem Sieg in der letzten Wettfahrt des Tages setzte er sich an die Spitze des Feldes. Auch den Zuschauern an Land bot sich gegen 13.00 Uhr ein schönes Bild: als der Seewind einsetzte starteten auch die J24, Korsar und Pirat zur ersten Wettfahrt ihrer Ranglistenregatta. Auf Platz eins liegen Peer Kock (J24), Uti/Frank Thieme (Korsar) und Bernd Höft/Burkhard Rieck (Pirat). Die Melges 24 machten heute bereits am dritten Tag das Segelrevier von Warnemünde unsicher. Nach neun Wettfahrten liegt das Team um Hendrik Wetzmann vom Yachtclub Berlin-Grünau vor dem Niederländer Henrik Hellman.

Ab Morgen dürfen die Offshorebegeisterten wieder ran! 19 Crews starten um 9.00 Uhr zwischen dem Regattaleitungshaus und der Hafeneinfahrt in die rund 30 Seemeilen lange „Mecklenburgische Bäderregatta“. Von Warnemünde geht’s über Kühlungsborn nach Heiligendamm und wieder zurück in den Zielhafen nach Warnemünde. Mit dabei auch die Crew der „Geronimo“ um Steuermann Falk Einecke, die als zweitschnellste Yacht (nach berechneter Zeit) die 270 Seemeilen Langestreckenregatta „Rund Bornholm“ beendet hatte.

P.S. Ich hätte euch bestimmt noch bessere Bilder von Schümi geliefert, wenn die Crew der Warnemünder Woche nicht so frei gewesen wäre, die Pressekonferenz eine halbe Stunde vor zu verlegen! Uncool und ärgerlich!

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