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Jan Kurfeld! Ein langer Weg …

Ein weiter Weg, bis Jan Kurfeld endlich Containerschiffe navigieren kann – seinen Finn hingegen hat er bereits unter Kontrolle.
Wenn wir die Saison der olympischen Bootsklassen zurückblickend betrachten, dann kommen wir sicher an einem Namen nicht vorbei – Jan Kurfeld.
Von vielen wird der Finn immer noch als ein „Altherrenboot“ bezeichnet, doch was sich in den letzten drei bis vier Jahren national, aber auch international getan hat, ist wirklich aller Ehren wert.

Ein deutscher Segler, der diese Chance nutzte und auf diesen Zug aufspringen konnte, ist Jan Kurfeld.
Der gebürtige Wismaraner, der nun schon seit einigen Jahren in Rostock wohnt, studiert an der Fachhochschule Wismar in Warnemünde Nautik/Seeverkehr und ist Mitglied der Sportfördergruppe bei der Deutschen Bundeswehr. Der 22 jährige Student hat vor vier Jahren seine Chance ergriffen und wechselte in das olympische Finn Dinghy. Jan, der vorher bereits erfolgreich Laser segelte, konnte sich sofort in dieser neuen Bootsklasse zurechtfinden und feierte im ersten Jahr bereits einige Erfolge.

Spätestens mit dem Juniorenweltmeistertitel 2007 in Moskau, hatte er sich in der Szene einen Namen gemacht. Es folgten u.a. Junioreneuropameister 2008 in Scarlino/ITA, mehrere deutsche Meistertitel, Auszeichnungen und Gewinne der Travemünder Woche, sowie der Warnemünder Woche.
Nun gibt es ein großes Ziel, von dem dieser junge Mann träumt. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London!

Um diesem Ziel näher zu kommen, muss er sich in einigen Tagen mit der gesamten Weltelite bei der Seniorenweltmeisterschaft in San Francisco/USA messen. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden euch in den kommenden Tagen auf dem Laufenden halten.

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