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Interview mit einem Mini-Transat Segler!


via www.segel-filme.de

Morgen startet die diesjährige Ausgabe des Mini-Transat, oder wie der offizielle Name lautet: “Transat 6,50 Charente-Maritime/Bahia”. Das Rennen findet seit 1977 alle 2 Jahre statt. Gesegelt wird, wie der Namen schon sagt, über den Atlantik von Ost nach West auf nur 6,5 m langen Einrumpfyachten. Als Initiator der Regatta gilt der Brite Bob Salmon, der diese Veranstaltung ins Leben gerufen hat, weil andere Transatlantikrennen für viele Teilnehmer zu teuer geworden waren.

Aufgrund des großen Interesses an dieser Regatta wird die Teilnehmerzahl seit 2001 begrenzt. In diesem Jahr sind  85 Teilnehmer, 49 auf Serienyachten und 36 Prototypen, am Start. Die Zulassung zum Rennen erfolgt über die Reihenfolge der Meldungen der Skipper, gemeldet wird offiziell aber erst sobald alle Auflagen des Rennens erfüllt wurden. Zu diesen Auflagen gehört, dass Skipper und Boot mindestens 2000 Seemeilen Erfahrung nachweisen können. Mindestens 1000 Seemeilen müssen bei Regatten zustande gekommen, weitere 1000 dürfen als Training zurück gelegt worden sein. Desweiteren müssen die Skipper an einem, im offiziellen Qualifikationskalender, gelisteten Rennen teilgenommen haben und ein Survival Training absolvieren. Das Rennen wird in 2 Etappen gesegelt. Gestartet wird im französischen Department Charente-Maritime. Die erste Etappe führt die Teilnehmer über 1100 Seemeilen nach Funchal, der Hauptstadt der Insel Madeira. Von hier aus geht es am 3. Oktober weiter,  über eine Distanz von 3100 Seemeilen nach Salvador de Bahia in Brasilien.

Das Transat 650 hat vielen Skippern den Weg in die Profikarriere geebnet. So finden sich unter den Teilnehmern vergangener Jahre Namen wie, Ellen Mc Arthur oder Jean Luc van den Heede (2. Platz Vendée 1993 ). Auch der deutschte Skipper der Beluga Racer, Boris Herrmann, belegte als jüngster Teilnehmer im Jahr 2001 den 11. Platz der Serienwertung.

http://www.photo-lindlahr.de/

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