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Schottwandhalterung und Racebox Apps! Nouveda stellt sich vor!

Vor ein paar Wochen hat mich ein Kollege auf die Schottwandhalterung für iPad Cases der Firma Nouveda aufmerksam gemacht. Es folgten einige Emails, ein Telefonat und schon war die erste Schottwandhalterung bei mir angekommen und der Artikel im Shop (hier geht es zum Artikel). Als ich für einen der letzten Artikel ein paar Segel/Yacht Apps beschrieben habe, fiel mir wieder ein, dass ich auf der Seite von Nouveda ebenfalls von einer Segel-App gelesen habe.

Ich habe den Gründer von Nouveda für euch ein wenig interviewt:

Hallo Herr Ulrich können Sie sich und ihre Firma kurz vorstellen?

Die Nouveda GmbH gibt es hier seit 2004 – eigentlich hat sie mit Software zur Elektronik-Entwicklung zu tun, aber bedingt durch meine Vorliebe für die Segelei machen wir jetzt auch Apps und iPad-Zubehör.

Wie sind Sie zum Segelsport gekommen?

Eigentlich ziemlich spät, erst mit 18 Jahren.

Regatta- und/oder Fahrtensegler? 

Habe mit Jollensegeln und -Regatten angefangen, dann gab es nach dem Studium wegen häufiger Umzüge eine längere Pause. Mit Mitte 30 habe ich mir dann eine 101 gekauft, mit der ich regattamässig ziemlich heftig unterwegs war. Heute habe ich so eine alte Artekno H323 auf dem Bodensee, gehe aber auch auf der Ostsee und im Mittelmeer auf Charterschiffen Fahrtensegeln.

Wie sind Sie dazu gekommen das iPad beim Segeln zu benutzen? 

Das liegt irgendwie auf der Hand. Mit festen Instrumenten bekomme ich begrenzte Informationen und wenn ein Instrument mir mehrere Sachen anzeigen kann, muss ich mir kryptische Tastenkombinationen einprägen. Mit einem iPad kann ich mir alle Werte von meiner Schiffs-Sensorik in ein WLAN holen, dann kann ich mit verschiedenen Apps alles darstellen, was ich wissen will, brauche zum Wechseln nur eine andere App aufzumachen. 

Ich kann Regatta-Start-Apps benutzen,  kann mir auf der Kreuz Windshifts anzeigen lassen, meine Speed, auf einem raumen Kurs kann ich mir VMG und target speed anzeigen lassen und alles auf diesem kleinen Ding. Dazu ist es auch noch vergleichsweise billig, zum Fahrtensegeln kann ich mir die Karten holen und meine emails kann ich mir im Hafen anschauen, ich kann ins Internet und zur Not könnte ich auch noch TV-Programme empfangen.

Als das iPad auf den Markt kam, habe ich es zuerst gar nicht begriffen, aber ich fürchte, das wird sich auf breiter Basis durchsetzen. (Anmerkung der Redaktion … ging mir genauso)

Wie kam es zu Entwicklung der Race Box App und der Schottwandhalterung?

Die Racebox App bestspeed wollte ich schon immer mal machen und ich habe nie verstanden, dass es das nicht gibt. Ich möchte doch wissen, ob ich bei 60 Grad zum scheinbaren Wind und bei 12 Knoten Wind so schnell fahre, wie ich es schon mal geschafft habe oder nicht. Wenn nicht, dann habe ich entweder einen Eimer am Kiel hängen, oder mein Trimm stimmt nicht oder sonst was passt nicht. Diese App speichert zu jeder Windrichtung- und -Geschwindigkeit die maximal bisher erreichte Speed ab und zeigt sie an und dazu die aktuell gefahrene. Das ist sowas wie target speed aber nicht aufgrund von velocity prediction Daten, die nicht jeder hat, sondern aufgrund von real gesegelten Geschwindigkeiten. (hier gehts zur App-Seite)

Noch heute findet man in Artikeln und Büchern den guten Tipp, sich die Werte auf Zettel zu schreiben und irgendwo ins Cockpit zu kleben, das halte ich für eine eher rückständige Methode….


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