Das Cover der aktuellen “Boote Exclusiv” hat mich auf die Idee gebracht, die hässlichste Yacht der Welt zu suchen! Dass der Hochbau alle paar Jahre mal eine kleine Krise durchleidet ist nichts neues, dass es im Schiffbau ähnlich läuft auch nicht. Die aktuelle Entwicklung im Yachtdesign zeigt wohl, dass wir derzeit eine Talsohle im Hochbau und ein Hoch im Yachtbau haben müssen. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass sich derzeit Stararchitekten auf Yachtprojekte stürzen wie Fliegen auf einen … na Sie wissen was ich meine.
Die von Philippe Starck entworfene “A” finde ich gar nicht mal so schlimm. Ich sperre mich auch in keinster Weise gegen neue Designs. Die Feeling 55 finde ich durchaus gelungen, bei der Moody 45 bin ich mir da aber schon nicht mehr so sicher.
Die erste, wie ich finde, echt hässliche Yacht die ich vorstellen möchte, ist die von Sir Norman Foster (entwarf die Reichstagskuppel) entworfene “Ocean Emerald”. Die Yacht ist 41m lang wurde bei Rodriquez in Sarzana gebaut. Es handelt sich hier um ein Fractional Ownership Konzept, die Kosten für die Yacht sollen sich also 8 Eigner teilen. Vier Exemplare der “Signature” Baureihe sollen bis 2010 bei Rodriquez fertig gestellt werden. Jeder der 32 Eigner soll etwa 1,875 Millionen Euro als Einstiegsprämie zahlen. Ich habe wirkliches Interesse an diesem Konzept und bin ernsthaft gespannt, ob es möglich ist 32 Kunden zu finden.
Als möglicher Kunde fällt mir spontan Katharina Saalfrank ein! Stille Treppen hat die Yacht genug!
Bildquelle: Yachtplus
P.S. Es handelt sich hier um einen Blog, nicht um meine Zeitung! Interaktion von Seiten der Leser ist also durchaus erwünscht. Ich werde hier in nächster Zeit einige hässliche Yachten vorstellen. Natürlich ist das alles Geschmackssache. Ich möchte Sie daher bitten, mir Yachten vorzuschlagen, die Sie richtig hässlich finden. Am Ende der Serie werde ich eine Abstimmung stattfinden lassen und den “Sieger” küren.
mail: info@yachtblick.de oder via Kommentarfunktion


:-)
Ja, dieses Design ist durchaus sehr gewöhnungsbedürftig. Praktisch ist auch, dass man auf den Decks wenig unverbauten Blick auf den Himmel hat.
Der Vorteil bei 32 Eignern ist, dass man – rein rechnerisch betrachtet – das Schiff maximal 11 Tage pro Jahr zur Verfügung hat.
Zwar keine Luxusyacht, aber ein innovatives Segelschiff-Design ist übrigens noch hier zu finden:
http://home.comcast.net/~famcarr1/wsb/html/view.cgi-home.html-.html
(Quelle: http://blauwasser.bootslog.de/2007/04/27/ein-einzigartiges-angebot/)
:-)
Hallo Peter,
die 32 Eigner sind für alle 4 Yachten dieses Typs. Es wird noch 3 Schwesterschiffe geben, heißt pro Schiff also 8 Eigner.
Danke für den Link!
Was, die bauen gleich 4 Yachten mit diesem Design??? ;-) SCNR…
Hab die Yacht vor 2 Woche zufällig um Urlaub in Rovinj gesehen und auch mein Gedanke war: “was für ein hässliches Schiff”!