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Segelyachten

“Rambler” bei der Le Voiles de Saint Barth

Dieses Goldstück filmischer Segeldokumentation wurde uns von einem unserer vielen Undercover-Informaten zugespielt, wobei dem ein oder anderen geübten Segel-Blog Leser unsere Quelle, das schwedische Yachtblick-Äquivalent Blur.se, schon bekannt sein dürfte. Zu sehen ist die 32 Meter lange und 6 Meter breite Carbon-Maxi „Rambler 100“ bei der Les Voiles de Saint Barth. Gezeichnet wurde sie beim grandiosen Juan Kouyoumdjian – der Einfachheit halber besser bekannt als Juan K.

Bei der Le Voiles de Saint Barth geht es (mehr…)

Dream Symphony – die längste Segelyacht der Welt!

Nicht kleckern sondern klotzen! Nach Informationen von Superyachttimes sollen am 9. Februar im Amstel Hotel in Amsterdam die Weichen für einen Neubau der Superlative gestellt worden sein. Die “Dream Symphony” wird mit 141 m LOA die mit Abstand längste Segelyacht der Welt werden. Sie verweist damit die EOS (92,92 m), die Athena (90,00 m) und die legendäre Maltese Falcon (88,00 m) auf die Plätze. Mit Gerard Dijkstra und Ken Freivokh geht hier ein Team von Weltrang an der Start, welches bereits bei der Maltese Falcon gezeigt hat, dass es außergewöhnliche Projekte umsetzten kann.

Neben der schieren Größe ist auch die Tatsache, dass es sich bei der Yacht um 141 m klassischen “Bootsbau” in Holz handelt, durchaus beeindruckend.

Die Yacht wird bei Dream Ship Victory in der Türkei gebaut, einem Unternehmen das zwar durchaus Erfahrungen mit großen Holzyachten hat, ihr bisher größtes Projekt aber mit 65 m weniger als halb so lang ist wie die Dream Sympnhony. Der Baubeginn soll bereits im Sommer 2011 sein und man rechnet derzeit mit einer Auslieferung im Jahr 2016.

Als Eigner wird der Herrscher des Emirats Dubai und Premierminister, Verteidigungsminister sowie Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate Muhammed bin Raschid Al Maktum genannt. Durchaus erwähnenswert ist hierbei die Tatsache, dass seine Yacht Dubai (162 m) kürzlich von der “Eclipse” vom Platz eins der Liste der längsten Motoryachten der Welt verdrängt wurde.

Der Zweite ist nun mal der erste Verlierer und es würde mich durchaus amüsieren hier die Meldung zu Präsentieren, dass Roman Abramowitsch eine 141,5 m lange Segelyacht in Auftrag gibt. Work Hard – Play Hard!

 

Das E-Ship und der Einsatz von Flettner Rotoren auf Yachten

Ich habe vor einigen Jahren mal ein Buch über den Flettner Rotor gelesen und seitdem hat mich das Thema nicht mehr so ganz losgelassen.

Das erste Schiff dieser Art war die “Buckau”, die 1924 mit 2 Rotoren, von Anton Flettner auf ihre erste Probefahrt geschickt wurde. Im Mai 1926 überquerte dieses erste Flettner-Schiff erfolgreich den Atlantik.
Das zweite Schiff, die “Barbara”, lief noch im gleichen Jahr vom Stapel. Das im Auftrag der Reichsmarine gebaute Schiff hatte bereits 3 Rotoren an Deck stehen.


Der zu dieser Zeit günstige Rohölpreis machte die Enwicklung weiterer Schiffe dieser Art allerdings unrentabel und auch die beiden fertigen Frachter wurden binnen weniger Jahre zurückgebaut.
Erst 1973 kam das Thema (mehr…)

Mirabaud LX bekommt einen Flügel über Wasser!

Der Genfer Ingenieur und Segler, Thomas Jundt, wird für die Mirabaud LX, sein Segelboot mit Hydrofoils, einen Flügelmast konzipieren.
Seit dem allerersten Einwassern im April 2008 wurde die Mirabaud LX laufend weiterentwickelt: neue Schwimmer, neue Segel, neue Hydrofoils und kleine Modifikationen und Verbesserungen hier und da an der Gesamtstruktur.
Mittlerweile überall auf der Welt bekannt und von den internationalen Segelzeitschriften gefeiert, hat die Mirabaud LX sowohl auf Binnengewässern als auch auf Hochsee zahlreiche Erfolge verzeichnen können. Gegen ein aus 200 Booten bestehendes Teilnehmerfeld holten sich Thomas Jundt, Antoine Ravonel und Eric Gobet den Sieg bei der Regatta Genf-Rolle-Genf im Jahr 2009 in der Kategorie der Einrumpfboote und setzten zugleich auch einen neuen Geschwindigkeitsrekord.
Im Mai desselben Jahres gelang der Mirabaud LX als erstes Segelboot ohne Rumpf das Befahren eines Gewässers nur fliegend auf seinen Hydrofoils und ohne Hilfe durch einen Schwimmkörper.
Und nicht zuletzt hat die Mirabaud LX in diesem Herbst die berühmte internationale Weymouth Speed Week in der Kategorie „Segelboote“ gewonnen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,24 Knoten über eine Rennstrecke von 500 Meter, wobei sie gar einmal für einen Moment bis auf 25,8 Knoten kam.
„Ich bin in diesem Herbst nach Newport (Rhode Island, USA) gereist, um vor Ort den Little America’s Cup mitzuverfolgen und mir einen Eindruck über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Flügelmasten zu verschaffen“, erzählt Thomas Jundt. „Seit Jahren beobachte ich eine stetige Verbesserung bei den Flügelmasten, doch die neuesten Entwicklungen, vor allem hinsichtlich einer vereinfachten Bedienung und daraus resultierenden Performance, sind schlicht einzigartig. Ich war sofort davon überzeugt, dass dies genau
das ist, was wir für die Mirabaud LX brauchen“.
Der Flügelmast der Mirabaud LX ist momentan im Konzeptionsstadium. Die Konstruktion wird vor Beginn der neuen Segelsaison mit den grossen klassischen Regatten auf dem Genfersee beendet sein.

Wenn ihr keine genaue Vorstellung davon habt wie ein Schiff ohne richtigen Rumpf aussieht, dann empfehle ich euch diesen Film:

Wally Fulcrum Katamaran Konzept! Hübsch!

Wenn ich mich nicht irre, dann ist das überhaupt erst das zweite Konzept einer Yacht das ich euch hier präsentiere. In erster Linie liegt das daran, dass ich wohl mehr Techniker als Künstler bin und man vielen Entwürfen schon ansieht, dass sie nicht realisierbar sind.
Während des Schiffbaustudiums hat man ja schon hin und wieder mal ein paar wilde Ideen im Kopf.
Ich hab eigentlich immer von einem Monohull mit Glasdom geträumt, darunter ein dicker Pilotensessel mit kardanischer Aufhängung, Joystick fürs Ruder in der einen und ein Tastenfeld für die E-Winschen an der anderen Hand. Der vorliegende Entwurf ist zwar kein Monohull, kommt der Vorstellung meines persönlichen Spaceships aber schon ziemlich nahe. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache, ich müsste nicht unbedingt ein schwarzes Schiff haben.
Bevor die Carbonfaser verwoben wird müsste man sie doch eigentlich einfärben können – weißes Carbon – braucht kein Mensch, wär aber cool! Wurde so etwas im Yachtbau schon einmal großflächig verwendet – weiß da einer was?

Yachttest – Clarc 33

Für die Konstruktion ist Dieter Blank verantwortlich und gebaut wird auf der Ridas Werft in Estland. Kosten soll das Gerät um die 130.000 €.

Länge: 10,17 m

Breite: 2,54 m

Tiefgang: 1,15 – 1,95 m

Leergewicht: ab 2.800 kg

Ballast: 1.050 kg

Ballastanteil: 38 %

Kiel: hydraulischer Liftkiel/ T-Bombe mit Knopfdruckbedienung

“Warnefornien” – unser erstes T-Shirt für Segler ist da!

Heute ist ein großer Tag für Yachtblick, denn heute präsentiere ich Euch hier unser erstes T-Shirt. Ich ärgere mich schon länger über die Typen, die in rosa Polos oder Rugbyshirts mit Aufschriften wie „Sailing Team“ oder  „Offshore Sailing Crew“ in den Innenstädten rumtucken und einen auf Segler machen. Gut, die meisten Typen können gar nichts dafür, denn das rosa Nicki hat wahrscheinlich die blondierte Schnitte an ihrer Seite gekauft, weil Sie es für stylisch hält und hofft, dass ihr weichgespülter Banker dadurch wie ein Seemann aussieht!

Das erste T-Shirt dieser Serie stammt von dem Rostocker Grafikdesigner Friedemann Ohse. Für die Blitzmerker – Warnefornien setzt sich zusammen aus Warnemünde + Kalifornien. Die ganze Welt läuft in T-Shirts mit der Aufschrift „California“ herum. Auch wenn der Vergleich zwischen dem beschaulichen Fischerdörfchen und dem bevölkerungsreichsten Staat der USA vielleicht ein bisschen hinkt, gibt es seit diesem T-Shirt keinen Grund mehr nicht auch ein bisschen sommerlichen Lokalpatriotismus auf der Brust zu tragen. Der Jahreszeit angemessen gibt es das Motiv natürlich auch auf einem muggelig warmen Kapuzenpullover.

Ich finde der Grafiker hat das wirklich gut hinbekommen – danke Friedemann!

Hier gehts zum Shop!

Hanseboot 2010 – Video zum Messebesuch!

Ich hatte im Vorfeld ja bereits meinen Messebesuch in Hamburg angekündigt. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich diesen aber leider vorzeitig abbrechen. Ganz besonders bitter war dabei für mich, dass ich auch auf die Fabrik-Party und den Dimension Polyant Nightcup verzichten musste. Bis auf die im Vorfeld vereinbarten Termine, habe ich also nicht viel von der Messe gesehen. Als Ersatz zeige ich euch einen Messerundgang mit Bastian Hauck. Bastian Hauck ist der Autor von “Raus ins Blaue”. In dem Buch berichtet er über seine Reise auf einem Folkeboot nach St. Petersburg.

(Wenn ihr das Bild anklickt findet ihr das Buch bei Amazon)

“Allein über den Atlantik” von Johannes Erdmann! Der Film in voller Länge!

Das ist doch mal wieder ein schöner Film zum Sonntag! Johannes Erdmann, der nicht der Sohn von Wilfried E. ist, hat sich nach dem Abitur aufgemacht, um mit einer 36 Jahre alten Fellowship 27 über den Atlantik zu segeln. Der Trip hat ihm in der deutschen Segelszene sehr viel Respekt eingebracht. Ich freue mich euch nach “Klein, breit und bunt” auch diesen Segelfilm vollständig präsentieren zu können.

Varianta 44 – Der Test

Wie bereits im „2 Jahre Yachtblick.de“ Artikel erwähnt, war ich mit Carsten von segelreporter.com und Jochen von segel-filme.de in Greifswald, um die beiden Varianta-Modelle dem vielleicht einzigen unabhängigen Test in der deutschen Medienlandschaft zu unterziehen. Wer Yachtblick schon länger kennt, weiß, dass die Hanse Gruppe hier in der Vergangenheit nicht immer gut weg gekommen ist. Es ist anzunehmen, dass man mich nur auf den Hof gelassen hat, weil ich mit den beiden anderen da war und man mich nicht direkt einzuordnen wusste.

Wenn die 18er mir noch Raum für konstruktive Kritik lässt (Artikel folgt), so fühlt sich die große 44er an wie ein erhörtes Gebet! Am Steg umweht das Schiff eine kraftvolle Aura, die hohe Seitenlinie hat etwas Gewaltiges. Das Cockpit aufgeräumt, das Deck clean und ohne überflüssigen Firlefanz! Wo sich sonst bei Yachten dieser Größenordnung das Vorsegel als Wurst um die Rollfockanlage wickelt, präsentiert die Varianta blanken Stahl – Stagreiter  – geil – Männersegeln! Über Rollgroßanlagen brauchen wir gar nicht erst diskutieren und so praktisch Lazy-Jacks auch sein mögen, ohne sieht eine Yacht einfach schicker aus. Ok – Vorsegel zusammenlegen und Großsegel auftuchen nerven schon – aber gelernt ist auch gelernt und allerspätestens hier trennt sich dann die Seglerspreu vom Weizen.

Ich möchte das Konzept mal großspurig als „reduce to the max“ bezeichnen, denn das Interieur der Varianta kommt ebenso clean wie das Deck. Das Design von Ikea, die Ausführung vom Tischlermeister um die Ecke – so könnte man es ungefähr beschreiben. Die letzten Kleingeister möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ikea hier nicht negativ zu besetzen ist!

Die Varianta 44 ist ein Schiff, das bei einem kleinen Blogger große Gefühle ausgelöst hat! Ich glaub ich bin verliebt! Ich habe jetzt schon Angst davor, irgendwann eine gebrauchte Varianta zu betreten und einen an die Wand geschraubten Messinghaken vorzufinden oder schlimmer noch klassische Chronometer und Holzintarsien … würg!

Wie sie sich segelt? Ein gefühlt leichtes Schiff mit recht viel Segelfläche, die sich gut reffen lässt. Dank des blanken Vorstags könnte das Sturmsegel hier mal wieder ein Revival erleben. Das große Steuerrad gibt erstaunlich gute Rückmeldung und unterstreicht den sportlichen Anspruch. Vielleicht habe ich den besagten sportlichen Anspruch auch nur empfunden, aber dass jeder Segler in der Varianta das sehen kann was er will, ist sicher auch Teil des Konzeptes.

P.S. Ich habe es, anders als das ein oder andere gedruckte Magazin, nicht nötig hier rum zu schleimen. Nachdem die Hanse-Jungs (und Katja) mitbekommen haben dass ich der Blogger aus Rostock bin, der für Artikel wie „Pupsi die Innenraumbelüftung“ oder „Nicht mal eine Hüpfburg“ verantwortlich ist, war man erstaunlich wenig nachtragend.

In den zwei Dreh- und Testtagen habe ich so einiges an Hanse-Crew kennen gelernt – alle durchweg nett und entspannt – das hat wirklich Spaß gemacht in HGW. Am Ende hatte ich sogar so etwas wie einen hausinternen Spitznamen.

Es grüßt die „Hüpfburg“!