Yachtblick Rotating Header Image

Segelyachten

Support your Locals – Speedsailing Filmportrait

Das Thema Speedsailing war hier schon das eine oder andere Mal Thema auf Yachtblick. Wenn ihr mehr über die Boote erfahren wollt empfehle ich euch zu allererst den Film vom VOR 2001/02 – dem Rennen das von der großartigen Illbruck unter deutscher Flagge gewonnen wurde. Die 3 Volvos und die Orma 60 die im Rostocker Stadthafen vor dem Büro von Speedsailing liegen, geben dem Hafen an sich einen kleinen Hauch vom Glamour des großen Sports und schaffen damit ein Identifikationssymbol für die ortsansässige Segelszene… und ganz ehrlich – wer von den Seglern ist noch nicht mit einer jungen Dame im Arm an der Illbruck vorbeigelaufen und hat angefangen die rührselige Geschichte (sofern bekannt) vom großen Traum des Willi Illbruck zu erzählen =)
Ein Gruß an die Speedsailing Crew und weiterhin guten Wind, zahlende Gäste und immer eine handbreit Wasser unter der Bombe!

Yachttest Hallberg-Rassy 64

Ich mag die Yachttests von YachtingWorld! Das hier getestete Schiff stelle ich aber ungesehen in Frage. Die HR64 ist die bisher größte Schiff von der schwedischen Insel Orust. Ein Preis von knapp 2 Millionen Euro exklusive Steuern halte ich aber für absolut ungerechtfertigt und befürchte, dass das selbst für edelsten schwedischen Bootsbau nicht mehr so ganz marktfähig ist. Sicherlich ist die 9 Fuß kürzere Bavaria 55 nicht unbedingt der ideale Vergleich, aber sowohl die HR64 und das 55 Fuß Farr Design sind am Ende des Tages nur 2 große weiße Kunststoffyachten die dem Vergnügen unter Segeln dienen. Die Bavaria steht allerdings für 254.000 € in der Liste. Es gibt keine Maßeinheit für die Güte von Yachten. Wenn es sie aber gäbe, wäre die eine Yacht dann wirklich um den Faktor 8, den sie teurer ist, auch besser?

Vielleicht denkt man ja nach der Pleite von Najad mal darüber nach, ob man irgendwas anders machen sollte. Design entstauben und Preis anpassen. Es wäre wünschenswert!

P.S. Bei dem Preis sollte eine B&O Glotze aber drin sein! =)

Kiel ab, Epirb, Hubschrauber, Kneipe

So ungefähr war es gerade bei Kollege Lobster-One zu lesen, den wir hier vor Urzeiten schon einmal vorgestellt haben. Eigentlich wollte ich zur Kenterung von Rambler 100 nichts mehr schreiben, da es schon alle anderen getan haben. Aber die Tatsache, dass kurz nachdem die ersten Bilder des Maxi-Racers auftauchen, die ihn ohne-Kiel-oben … also sozusagen Oben-Ohne kieloben zeigen … schon ein Video auftaucht, das die Crew mit Bier in der Hand zeigt, find ich ja irgendwie schön! Ich freu mich das niemand zu schaden gekommen ist … naja und so schlecht ist das für die Werft-Konjunktur eben auch nicht, wenn ab und an mal was kaputt geht. =)

Der Kapitän verlässt die Brücke – HanseYachts AG

Hier die Pressemitteilung, Meinung wird nachgreicht:

Update (02.08.2011): Schönes Interview von Carsten zu den Beweggründen und Plänen von Michael Schmidt. Zitat: “Ich möchte mit dem Wohnmobil durch Argentinien fahren und endlich Schlagzeug lernen.”

München, 31. Juli 2011 – Der Münchner AURELIUS Konzern (ISIN: DE000A0JK2A8) hat sich mit dem Vorstandsvorsitzendem, Gründer und bisherigen Mehrheitseigentümer Michael Schmidt zur Übernahme von 64,67 Prozent an der HanseYachts AG (ISIN: DE000A0KF6M8) geeinigt. Die HanseYachts AG wurde 1990 gegründet und hat sich in den vergangenen 21 Jahren als weltweit drittgrößter Serienhersteller von Segelyachten fest am Markt etabliert. Seit dem Börsengang im März 2007 sind die Aktien der HanseYachts AG im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Im Geschäftsjahr 2009/2010 (zum 31. Juli 2010) hat das Unternehmen einen Umsatz von 73,2 Millionen Euro erzielt.

In Folge der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (mehr…)

Ein Schiff für echte Männer!

Ich weiß irgendwie noch gar nix über dieses Schiff, ich habe nur gerade dieses Video gesehen und bin total geplettet von der dreistigkeit des Erbauers, auf sämtliche gängigen Design Konfessionen zu sch*** und einfach ein Schiff zu bauen das wirkt als wäre es einem einem vollen Alublock gefräst worden. Man kann sich diese Yacht nur schwer im azurblauen Wasser des Mittelmeeres vorstellen – in meinem Kopf baut sich vielmehr das Bild von einem Skipper auf der bei 10 Windstärken in den Wind brüllt: “Ist das alles was du kannst!” =)

Laut Website ist es mehr oder weniger eine One-Man-Show basierend auf angegebenen 30.000 Seemeilen Erfahrung von Erbauer Jesper Weissglas. Ich denke ich werde ihm jetzt mal ne Mail schreiben – vom 12.-15. Oktober will Jesper mit dem Schiff auf Helgoland sein.

www.journeyman.se

Hull dimensions

Length OA 18.2 m
Length WL 17.4 m
Beam OA 4.9 m
Beam WL 3.9 m
Freeboards 1.9-1.7 m
Draft Min-Max 1.8-3.8 m
Draft Canoe Body 0,65 m
Prismatic Coefficient 0,51
LCB/LWL 56.5 %
Wetted Surface (Canoe) 49.5 m2
Wetted Surface (Appended) 62,8 m2
Unloaded Displacement [MOC] 13 tons
Loaded Displacement 16.8 tons

Rigging dimensions

P 22.4 m
E 8.6 m
I 21.9 m
J 7.3 m
Mast Height 27 m
Solent 76 m2
Main 110 m2
Gennacker 186 m2

Comparision Ratios

Hull Speed 10,2 kts
Displacement / Length 89.2
Sail Area / Displacement 29.6
Sail Area / Wetted Surface 3.0
Ballast / Displacement 28%

 

 

“Eigenart” – die wirklich bunte Kuh

Vor ca. 2 Wochen hat Jochen den Weg nach Rostock auf sich genommen um sich, mit der Kamera bewaffnet, den interessanten Schiffen im Hafen von Rostock anzunehmen. Der erste an diesem Tag entstandene Film zeigt die “Eigenart” – die Tequila 24 von Carolin Wißmann und Daniel Stolzenberg. Ich war im Rahmen dieser Dreharbeiten auf den anderen Booten unterwegs und hatte mit den Beiden relativ wenig Kontakt. Der kurze Plausch vor dem Ablegen bestätigt aber, dass die beiden wirklich so nett und entspannt sind wie Sie im Film rüber kommen.

Ich wünsche immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und noch einen schönen Resturlaub!

P.S. Bei der “bunte Kuh” handelt es sich um jene berühmte “Schnigge”, die im Jahre 1401 den Angriff auf Klaus Störtebecker führte.

Danish Dynamite – XP44

Die XP44 ist die erste Yacht einer neuen Linie bei X-Yachts. Kollege Toby Hodges hat sich der dänischen Rennziege in gewohnter Qualität angenommen und sie für euch getestet. Statt des in GFK Yachten üblichen Stahlrahmens der die Kräfte von Rigg und Kiel aufnimmt, arbeitet man bei dieser neuen Serie jetzt mit einem Gerippe aus Kohlefaser.  Das so gesparte Gewicht wandert natürlich in den Kiel. Auch wenn ich für mich immer noch nicht ganz entschieden habe, ob der “Yacht of the Year” Award wirklich Repräsentativ oder nur gut für die Anzeigenverkäufe der teilnehmenden Magazine ist, so scheint mir die Nominierung für den Award 2011/12 doch eine angemessene Ehrung für dieses Schiff zu sein.

 

Baltic Yachts launcht Hetairos (Projekt Panamax)

Wenn man von PanMax oder Panamax Schiffen spricht, dann sind das Schiffe (294 m lang und 32,3 m breit bei einem Tiefgang von 12,04 m) die aufgrund der Schleusenabmessungen gerade noch so durch den Panama Kanal passen. Wenn die Eigner von Yachten sich über diese Abmaße gedanken machen müssen, dann nenn ich das mal ein echtes Luxusproblem. Natürlich hat kein Eigner eine 294 m lange Yacht gebaut … davon hätte man sich im Vorfeld schon einmal gehört. Die in Finnland bei Baltic Yachts gebaute Hetairos trug trotzdem den Projektnamen Panamax, da es dem Eigner wichtig war, die Masthöhe so auszulegen (max 62,5 m bei Niedrigwasser), dass die Yacht gerade noch unter den Brücken des Panamakanal hindurch fahren kann.

Hetairos ist die bis dahin größte vollkommen aus Carbon hergestellte Yacht der Welt. Rumpf und Deck wurden aus Prepregs mit Nomex und Corecell Kernen gebaut. Das die Yacht dadurch verhältnismäßig leicht ist, muss nicht weiter erwähnt werden.

Gezeichnet haben Reichel / Pugh Yacht Design und Dykstra & Partners, für das Interieur sind Rhoades Young verantwortlich.

LOA: 66.9 m
LWL: 49.8 m
BEAM: 10.5 m
DRAFT: 9.5 m
DISPLACEMENT: 220 ton
UPWIND: 2620 m2

http://www.balticyachts.fi/

Gewinnspiel beim Vercharterer unseres Vertrauens

Das Team von 1A-Yachtcharter

Seit mittlerweile 2 Jahren arbeiten wir immer mal wieder mit 1A-Yachtcharter
zusammen. Warum? Weil es einfach passt! Die Jungs sind im Umgang nicht nur Unkompliziert, sondern können auch mal komplizierte Sachen möglich machen. Was mir aber noch wichtiger ist, ich wurde von ihnen noch nicht enttäuscht und da steht 1A im Vergleich zu den anderen Charter-Firmen, mit denen ich bisher gearbeitet habe, ziemlich allein.

Sebastian von 1A schrieb mir gestern eine Mail und fragte mich, ob es denn Möglich wäre, die Yachtblick-Leser mal auf ihr Gewinnspiel hinzuweisen. Die Meisten solcher Anfragen werden von mir nicht weiter verfolgt, aber diese Geschichte fand ich irgendwie ganz nett, weil die Crew sich hier echt Mühe gegeben hat.

Die Auswahl der Gewinne ist auch ganz Interessent … einzig das „Yacht-Abo“ … Abo – was war das noch … Google Hilft … aha… so etwas wie eine frühe Form des RSS-Feed … voll retro-kultig ;-)

Also hier der Link zum Gewinnspiel. Wenn nach den ersten Zeilen die Motivation sinkt, weil ihr lest, dass ihr was schreiben sollt, dann macht euch die Mühe und öffnet die „.pdf Dateien“ – so wie die Crew von 1A das aufbereitet hat, ist der Bericht in recht kurzer Zeit fertig zu bekommen … alternativ könnt ihr aber auch nur eure Reisebilder ins Rennen schicken.

Flabria 40 – Quality Made in Poland

Anfang Dezember waren Gerrit und Bastian zusammen in Polen um die neue Flabria 40 Probe zu segeln. Der Film wurde sehnsüchtig erwartet, weil die Beiden immer wieder von dem Dreh erzählt haben. Zum einen natürlich, weil die Bedingungen des Test durchaus nicht alltäglich waren, zum anderen, weil das Schiff durchaus begeistert hat. Da ich selbst nicht dabei kann ich zur tatsächlichen Qualität des Schiffes natürlich wenig sagen. Wer sich die Flabria ansehen möchte hat bei der Nordseewoche und bei der Ancora Boat Show Gelegenheit dazu.