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Segelyachten

“Eigenart” – die wirklich bunte Kuh

Vor ca. 2 Wochen hat Jochen den Weg nach Rostock auf sich genommen um sich, mit der Kamera bewaffnet, den interessanten Schiffen im Hafen von Rostock anzunehmen. Der erste an diesem Tag entstandene Film zeigt die “Eigenart” – die Tequila 24 von Carolin Wißmann und Daniel Stolzenberg. Ich war im Rahmen dieser Dreharbeiten auf den anderen Booten unterwegs und hatte mit den Beiden relativ wenig Kontakt. Der kurze Plausch vor dem Ablegen bestätigt aber, dass die beiden wirklich so nett und entspannt sind wie Sie im Film rüber kommen.

Ich wünsche immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und noch einen schönen Resturlaub!

P.S. Bei der “bunte Kuh” handelt es sich um jene berühmte “Schnigge”, die im Jahre 1401 den Angriff auf Klaus Störtebecker führte.

Danish Dynamite – XP44

Die XP44 ist die erste Yacht einer neuen Linie bei X-Yachts. Kollege Toby Hodges hat sich der dänischen Rennziege in gewohnter Qualität angenommen und sie für euch getestet. Statt des in GFK Yachten üblichen Stahlrahmens der die Kräfte von Rigg und Kiel aufnimmt, arbeitet man bei dieser neuen Serie jetzt mit einem Gerippe aus Kohlefaser.  Das so gesparte Gewicht wandert natürlich in den Kiel. Auch wenn ich für mich immer noch nicht ganz entschieden habe, ob der “Yacht of the Year” Award wirklich Repräsentativ oder nur gut für die Anzeigenverkäufe der teilnehmenden Magazine ist, so scheint mir die Nominierung für den Award 2011/12 doch eine angemessene Ehrung für dieses Schiff zu sein.

 

Baltic Yachts launcht Hetairos (Projekt Panamax)

Wenn man von PanMax oder Panamax Schiffen spricht, dann sind das Schiffe (294 m lang und 32,3 m breit bei einem Tiefgang von 12,04 m) die aufgrund der Schleusenabmessungen gerade noch so durch den Panama Kanal passen. Wenn die Eigner von Yachten sich über diese Abmaße gedanken machen müssen, dann nenn ich das mal ein echtes Luxusproblem. Natürlich hat kein Eigner eine 294 m lange Yacht gebaut … davon hätte man sich im Vorfeld schon einmal gehört. Die in Finnland bei Baltic Yachts gebaute Hetairos trug trotzdem den Projektnamen Panamax, da es dem Eigner wichtig war, die Masthöhe so auszulegen (max 62,5 m bei Niedrigwasser), dass die Yacht gerade noch unter den Brücken des Panamakanal hindurch fahren kann.

Hetairos ist die bis dahin größte vollkommen aus Carbon hergestellte Yacht der Welt. Rumpf und Deck wurden aus Prepregs mit Nomex und Corecell Kernen gebaut. Das die Yacht dadurch verhältnismäßig leicht ist, muss nicht weiter erwähnt werden.

Gezeichnet haben Reichel / Pugh Yacht Design und Dykstra & Partners, für das Interieur sind Rhoades Young verantwortlich.

LOA: 66.9 m
LWL: 49.8 m
BEAM: 10.5 m
DRAFT: 9.5 m
DISPLACEMENT: 220 ton
UPWIND: 2620 m2

http://www.balticyachts.fi/

Gewinnspiel beim Vercharterer unseres Vertrauens

Das Team von 1A-Yachtcharter

Seit mittlerweile 2 Jahren arbeiten wir immer mal wieder mit 1A-Yachtcharter
zusammen. Warum? Weil es einfach passt! Die Jungs sind im Umgang nicht nur Unkompliziert, sondern können auch mal komplizierte Sachen möglich machen. Was mir aber noch wichtiger ist, ich wurde von ihnen noch nicht enttäuscht und da steht 1A im Vergleich zu den anderen Charter-Firmen, mit denen ich bisher gearbeitet habe, ziemlich allein.

Sebastian von 1A schrieb mir gestern eine Mail und fragte mich, ob es denn Möglich wäre, die Yachtblick-Leser mal auf ihr Gewinnspiel hinzuweisen. Die Meisten solcher Anfragen werden von mir nicht weiter verfolgt, aber diese Geschichte fand ich irgendwie ganz nett, weil die Crew sich hier echt Mühe gegeben hat.

Die Auswahl der Gewinne ist auch ganz Interessent … einzig das „Yacht-Abo“ … Abo – was war das noch … Google Hilft … aha… so etwas wie eine frühe Form des RSS-Feed … voll retro-kultig ;-)

Also hier der Link zum Gewinnspiel. Wenn nach den ersten Zeilen die Motivation sinkt, weil ihr lest, dass ihr was schreiben sollt, dann macht euch die Mühe und öffnet die „.pdf Dateien“ – so wie die Crew von 1A das aufbereitet hat, ist der Bericht in recht kurzer Zeit fertig zu bekommen … alternativ könnt ihr aber auch nur eure Reisebilder ins Rennen schicken.

Flabria 40 – Quality Made in Poland

Anfang Dezember waren Gerrit und Bastian zusammen in Polen um die neue Flabria 40 Probe zu segeln. Der Film wurde sehnsüchtig erwartet, weil die Beiden immer wieder von dem Dreh erzählt haben. Zum einen natürlich, weil die Bedingungen des Test durchaus nicht alltäglich waren, zum anderen, weil das Schiff durchaus begeistert hat. Da ich selbst nicht dabei kann ich zur tatsächlichen Qualität des Schiffes natürlich wenig sagen. Wer sich die Flabria ansehen möchte hat bei der Nordseewoche und bei der Ancora Boat Show Gelegenheit dazu.

Neue Imoca 60 für Bernard Stamm

Der Schweizer Dauerbrenner Bernard Stamm hat sich eine neue Open 60 gebaut, um an der nächsten Ausgabe der Vendée Globe teilzunehmen. Die Eckdaten der “Rivages” sind beeindruckend und das Projekt ist sicher nicht auf hinterher segeln ausgerichtet. Gebaut wurde die Yacht bei Decision SA in der Schweiz, einem Yachtbauer, der sich mit so “unbekannten” Booten wie den Alinghi Cuppern, dem Hydroptére oder Groupama 2 seine Lorbeeren verdient hat.
Gezeichnet hat Juan K, dessen Name hier auf Yachtblick zuletzt bei dem Bericht über “Rambler 100″ fiel. Das sich Bernard Stamm mit den Open 60 Yachten auskennt, hat er mit 2 Siegen im Velux 5 Oceans bewiesen … ob es auch jenseits der “Rentnerliga” für einen Sieg reicht, muss er erst noch beweisen.

Es ist wohl fast schon Neuland, dass die Yacht den Weg nach Frankreich, zur Endausrüstung, auf einem LKW unternommen hat und nicht wie gewohnt mit dem Helikopter ausgeflogen wurde. =)

“Rambler” bei der Le Voiles de Saint Barth

Dieses Goldstück filmischer Segeldokumentation wurde uns von einem unserer vielen Undercover-Informaten zugespielt, wobei dem ein oder anderen geübten Segel-Blog Leser unsere Quelle, das schwedische Yachtblick-Äquivalent Blur.se, schon bekannt sein dürfte. Zu sehen ist die 32 Meter lange und 6 Meter breite Carbon-Maxi „Rambler 100“ bei der Les Voiles de Saint Barth. Gezeichnet wurde sie beim grandiosen Juan Kouyoumdjian – der Einfachheit halber besser bekannt als Juan K.

Bei der Le Voiles de Saint Barth geht es ... weiterlesen

Dream Symphony – die längste Segelyacht der Welt!

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Nicht kleckern sondern klotzen! Nach Informationen von Superyachttimes sollen am 9. Februar im Amstel Hotel in Amsterdam die Weichen für einen Neubau der Superlative gestellt worden sein. Die “Dream Symphony” wird mit 141 m LOA die mit Abstand längste Segelyacht der Welt werden. Sie verweist damit die EOS (92,92 m), die Athena (90,00 m) und die legendäre Maltese Falcon (88,00 m) auf die Plätze. Mit Gerard Dijkstra und Ken Freivokh geht hier ein Team von Weltrang an der Start, welches bereits bei der Maltese Falcon gezeigt hat, dass es außergewöhnliche Projekte umsetzten kann.  ... weiterlesen

Das E-Ship und der Einsatz von Flettner Rotoren auf Yachten

Ich habe vor einigen Jahren mal ein Buch über den Flettner Rotor gelesen und seitdem hat mich das Thema nicht mehr so ganz losgelassen.

Das erste Schiff dieser Art war die “Buckau”, die 1924 mit 2 Rotoren, von Anton Flettner auf ihre erste Probefahrt geschickt wurde. Im Mai 1926 überquerte dieses erste Flettner-Schiff erfolgreich den Atlantik.
Das zweite Schiff, die “Barbara”, lief noch im gleichen Jahr vom Stapel. Das im Auftrag der Reichsmarine gebaute Schiff hatte bereits 3 Rotoren an Deck stehen.


Der zu dieser Zeit günstige Rohölpreis machte die Enwicklung weiterer Schiffe dieser Art allerdings unrentabel und auch die beiden fertigen Frachter wurden binnen weniger Jahre zurückgebaut.
Erst 1973 kam das Thema ... weiterlesen

Vanjam in Neuseeland + Porno Content!

Du verreist? Du machst einen Blog darüber? Krass! Das da noch keiner vor dir drauf gekommen ist?

Reiseblogs – es gibt sie zu tausenden da draußen und die meisten sind so Lesenswert wie die Packungsbeilagen von Magnesium-Brausetabletten. Zum Glück gibt es aber auch ein paar wenige Ausnahmen. Wie zum Beispiel “The World Tour” von Alex und Taru! Kritker könnten behaupten das der Erfolg dieses Reiseblogs allein darauf basiert, dass Taru nicht unbedingt aussieht wie eine Kloschüssel und der gute Alex und sein Kameraobjektiv das auch wissen. Ich verfolge die Reise der beiden schon ziemlich von Anfang an und ich bin der festen Überzeugung, dass auch die Texte total gut sind … gelesen habe ich zwar auch noch keinen … aber hatte ich euch schon erzählt, dass Alex ein ganz guter Fotograf ist und Taru ein ziemlich heißes Gerät?

Was das jetzt mit “Vanjam in Neuseeland” zu tun hat? Sagen wir mal, Vanjam ist das “Anti-Projekt” zu the World Tour! Die Inhalte sind cooler, doch auch wenn die Jungs sich mehrfach mit freiem Oberkörper präsentieren, sind sie für mich eher das “Sexuelle-Reziprok” zu Taru.

Die “Vanjam-Crew” besteht aus drei Kameramännern/Cuttern, die sich vor ein paar Monaten aus ... weiterlesen