Когда срочно нужны деньги, можно воспользоваться сайтом Кредиты Онлайн в Казахстане и взять кредит на карту без отказа. За 7 минут не выходя из собственного дома.
Yachtblick Rotating Header Image

Regatten

Warnemünder Woche – erster Teil überstanden!

Der erste Teil der Warnemünder Woche ging gestern zu Ende und ich war dabei, diesmal zwar nur als Trainer, aber dennoch auf dem Wasser.

Ich musste aber leider auch mit Erschrecken feststellen, dass die WaWo nicht mehr das ist, was sie früher einmal war. Die Bootsklassen erinnern immer mehr an ein Fahrtenseglertreffen und so richtig sportliches Flair will einfach nicht aufkommen, wenn man morgens gegen neun Uhr auf der Terrasse der Sportschule steht und in den Hafen schaut. Einzig die olympische Laser Klasse sorgt für einen kleinen Lichtblick. Auch wenn in diesem Jahr die Beteiligung der Laser nicht so berauschend war, so ist es nur der Tatsache geschuldet, dass zeitgleich die Europameisterschaft in Helsinki stattfindet.

Aus MV´er Sicht gab es natürlich auch etwas zu feiern, so konnte Franziska Goltz die Warnemünder Woche gewinnen und damit erneut unter Beweis stellen, dass sie in diesem Jahr wirklich fit ist und unbedingt ihren Traum von der Teilnahme in London 2012 verwirklich will.

Link: Franziska Goltz im NDR Interview

Ich hoffe nicht, dass sich dieser Trend fortsetzt und sich die WaWo zu einer Stadtmeisterschaft in Rostock entwickelt, denn den Vergleich zur Travemünder und Kieler Woche haben wir mittlerweile längst verloren.

Was also tun?

Für diese Woche wohl lieber den Blick nach Italien wenden, denn da startet Philipp Buhl im FD bei der Weltmeisterschaft und bisher schlägt er sich da wirklich gut. Außerdem beginnt in einigen Tagen auch die EM für die Finns in Helsinki, gespannt werden wir dann verfolgen können, wie sich die Anwärter für ein Olympiaticket dort schlagen.

Yachtblick wird natürlich darüber berichten.

Roland Gäbler berichtet aus Boston

Nachdem uns Team Alinghi in Istanbul durch einen fatalen Crash versengt hat und unser Boot ein Totalschaden ist, haben wir ein altes Ersatzboot bekommen. Das wir hier in Boston an den Start gehen können ist schon super…. doch dieses etwas mehr gebrauchte Ersatzboot wieder in flott zu machen hat uns viel Energie gekostet. Es ist ein Neustart. Wir fangen praktisch bei null an, denn wir müssen ja auch noch ein neues Crew Mitglied aus den USA anlernen.

Das Ersatzboot fährt leider noch nicht so richtig vorwärts. Zu wenig Druck am Wind und keine Höhe. Da muss man schon etwas extreme ausprobieren um überhaupt vorne segeln zu können. Das geht allerdings mehr daneben als nach vorne. Aber wir machen kleine Schritte nach vorne. Allerdings war der erste Segeltag mit dem Ersatzboot eine echte Baustelle.

Ein Sieg heute war da mal ein Highlight, das die Schmerzen der Langsamkeit etwas mindert. Denn der Wind vor Boston ist mehr als Lau. Wir hatten alles auf eine Karte gesetzt und den perfekten Start in Lee der Linie hingelegt. Eine perfekte Wende auf den Anlieger und es passt. Der erste Sieg war eingefahren.

Unser vierter Mann ist Robert Merrick, er hat bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im 470er die Silbermedaille gewonnen. Somit haben wir hier in Boston 3 Olympia Medaillen an Bord. Robert ist Bowman und macht einen tollen Job. Doch wir kommen nicht in die Routine der anderen Teams, die seit Dezember zusammen trainieren.

Die Location hier am Stadtzentrum von Boston ist toll und gestern hatten wir auch mal etwas Thermik. Die Vorhersage ist besser und heute könnte der Wind auch mal ein bisschen besser werden. Vielleicht sind dann auch ein paar bessere Plätze drinnen.

von Roland Gäbler

Medal Races vor Kiel

Ich habe es schon einige Male erwähnt, aber die Technik zur diesjährigen Kieler Woche ist einfach einzigartig. Während meiner aktiven Zeit bin ich auch bei einigen Kieler Wochen gewesen, doch was sich medial in diesem Jahr gemacht hat, ist einfach tadellos. Ich kann es sagen, denn ich sitze in Rostock vor meinem Rechner und verfolge mit großem Interesse die Rennen.

Der heutige Tag begann mit dem Medal Race der Laser Standards, die Klasse, die mir persönlich natürlich am meisten Spaß macht. Simon gut gestartet und das gesamte Feld unter Kontrolle gehabt, für meinen Geschmack dann jedoch etwas zu wenig auf Buhli geachtet, der sich langsam aber bemerkbar von Platz acht auf zwei vorschieben konnte. Es kam zu dem erwarteten Zweikampf und einem sehr spannenden Duell, in dem Simon Grotelüschen das bessere Ende für sich fand. Philipp konnte knapp 10 Meter hinter Simon auf Platz zwei ins Ziel einlaufen. Dieses sind nun auch die Endplatzierungen im Gesamtergebnis der Kieler Woche 2011.
Wichtig für die Olympiaqualifikation (mehr…)

Sonne strahlt, doch der Wind bleibt aus

Heute ging ein langer Tag des Wartens zu Ende, nur einige wenige Bootsklassen haben es heute überhaupt geschafft, eine vernünftige Wettfahrt zu segeln. Somit kommt es auch nicht zu sehr großen Änderungen auf den Ergebnislisten des olympischen Teils bei der Kieler Woche 2011.

Ein Rennen konnte ich heute Morgen jedoch live mitverfolgen, das neunte Rennen der 470iger Damen. Auf einem ersten Rang fuhr die als “Allround” Besatzung betitelte Mannschaft Kadelbach/Belcher ins Ziel. Vom Start an geführt und ihrem Namen aller Ehre gemacht, haben die beiden Mädels nichts anbrennen lassen und gewannen das Rennen vor Papadopoulou/Stratigiou aus Griechenland, auf Platz drei konnten sich die Schwedinnen Subdklev/Antman ins Ziel retten, bevor der Wind dann fast ganz weg war.

Wenn gestern die Besatzung des (mehr…)

Erfolgreicher dritter Tag bei der Kieler Woche

Heute Nachmittag bereits beendeten die Starboote ihren Wettfahrttag mit einem mehr als gelungenen Ausgang. Alexander Schlonski und Matthias Bohn konnten einen perfekten Tag hinlegen und beide Rennen in der Starboot Klasse gewinnen. Damit konnten sich die beiden zwischen Stanjek/Kleen und Polgar/Koy auf dem fünften Rang einsortieren.

Bei den Lasern entwickelt sich die Regatta immer mehr zu einem Zweikampf zwischen Philipp Buhl (auf Platz zwei) und Simon Grotelüschen (derzeit Führender bei den Standards), die sich, wenn es um die Qualifikation für die olympischen Spiele geht, nichts zu schenken haben. Nach acht Rennen trennen die beiden Sportler nur fünf Punkte  und sie haben einen Vorsprung von mindestens 13 Punkten auf den (mehr…)

Franzi berichtet von ihrem 10ten Platz in Weymouth

Beim ISAF Sailing World Cup im britischen Weymouth erreichte die deutsche Segel-Elite vier Top 10 Platzierungen. Mit Simon Grotelüschen (Lübeck) und Philipp Buhl (Immenstadt) im Laser Standard bewiesen gleich zwei Segler des Audi Sailing Team Germany ihre Weltkasse durch die Plätze vier und sieben. Bei den Damen segelte Franziska Goltz (Schwerin) eine starke Serie und belegte am Ende den zehnten Platz; in der 470er-Klasse kam das Team Kathrin Kadelbach (Berlin)/Friederike Belcher (Hamburg) auf den neunten Platz.

In vielen anderen Klassen taten sich die Deutschen schwerer auf dem Strömungs-Revier.Trotzdem (mehr…)

Bericht zum Match Race Germany

Der dreimalige Olympiateilnehmer Franesco Bruni und sein Team Mascalzone Latino haben das Match Race Germany vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. Im Finale besiegten die Italiener den australischen Rekordsieger Peter Gilmour, der das Match Race Germany zwischen 2004 und 2006 dreimal gewinnen konnte, mit 2:0.

«Ich danke vor allem meiner Crew, mit der ich schon so lange zusammen segle“, sagte der 36 Jahre alte Bruni bei der Siegerehrung in Langenargen, wo er erst ein Bad in der Menge, dann ein Bad in Champagner und schließlich das traditionelle Siegerbad im Bodensee nahm, «wir hatten eine großartige Woche, sind gut mit den neuen großen Bavaria-Yacht zurechtgekommen. Ich bin überglücklich über meinen ersten Toursieg!» (mehr…)

Bericht zum Weltcup in Medemblik

Trotz der geringen deutschen Beteiligung, ging heute ein sehr spannender und medial wirklich gut verarbeiteter Weltcup in Medemblik/NED zu ende.
Hervorzuheben ist sicher der sechste Platz des deutschen Starboot Teams Stanjek/Kleen, die ein weiteres Mal ihre gute Form unter Beweis stellen. Während gestern Abend sicherlich viele zu Hause waren und sich dem deutschen Bildungsfernsehen hingaben, habe ich an meinem Rechner gesessen und ein wirklich interessanten Medal Race gesehen. Stanjek/Kleen waren auf einem sehr guten zweiten Platz, direkt hinter dem als zehnten ins Race gegangenen Roy Heiner aus Holland. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, denn das deutsche Team wurde auf dem ersten Vorwind durch die Jury geflagged und musste einen Penalty absolvieren.
Nach vielen Winddrehern, (mehr…)

Roland Gäbler kommentiert seinen Crash in Istanbul

Es hat mal wieder gekracht bei der Extreme Sailing Series, diesmal in Istanbul. Sicher generiert man so Aufmerksamkeit – der Sponsoren-Aufkleber auf dem Gehgips ist aber sicher nicht die erste Wahl um seinen Sport zu finanzieren. Auch hier hätte mehr “Bow-Volume” die Kollision möglicherweise verhindert.

Kommentar von Roland Gäbler zum heutigen Tag: (mehr…)

Volvo Ocean Race 05/06 – Der Film in voller Länge!

Ich weiß nicht ob ihr euch so etwas wirklich anschaut – ich hab mir beiden (01/02 u. 05/06) Filme in den letzten Tagen noch einmal angeschaut und ich mag die Ocean Race Filme einfach. 05/06 war die erste Ausgabe die mit den VO70 Yachten gesegelt wurde, was im Fall der von Bouwe Bekking geskipperten “Movistar”, auch zu einem Totalverlust des Bootes im Atlantik führte. Es war auch diese Ausgabe des Rennens um die Welt, die der Segelwelt mal wieder vor Augen führte, dass Offshore Rennsport gefährlich ist. Auf der letzten langen Etappe von New York nach Portsmouth ging der Niederländer Hans Horrevoets, aus dem Team “ABN ANRO Two”, über Bord und verlor dabei sein leben.