Когда срочно нужны деньги, можно воспользоваться сайтом Кредиты Онлайн в Казахстане и взять кредит на карту без отказа. За 7 минут не выходя из собственного дома.
Yachtblick Rotating Header Image

olympische Klassen

Bericht zum Weltcup in Medemblik

Trotz der geringen deutschen Beteiligung, ging heute ein sehr spannender und medial wirklich gut verarbeiteter Weltcup in Medemblik/NED zu ende.
Hervorzuheben ist sicher der sechste Platz des deutschen Starboot Teams Stanjek/Kleen, die ein weiteres Mal ihre gute Form unter Beweis stellen. Während gestern Abend sicherlich viele zu Hause waren und sich dem deutschen Bildungsfernsehen hingaben, habe ich an meinem Rechner gesessen und ein wirklich interessanten Medal Race gesehen. Stanjek/Kleen waren auf einem sehr guten zweiten Platz, direkt hinter dem als zehnten ins Race gegangenen Roy Heiner aus Holland. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, denn das deutsche Team wurde auf dem ersten Vorwind durch die Jury geflagged und musste einen Penalty absolvieren.
Nach vielen Winddrehern, (mehr…)

Nachtrag – Franzi berichtet über Palma

Nachdem am vergangenen Wochenende eine, aus deutscher Sicht, sehr erfolgreiche Princes Sofia Trophy zu Ende ging, melden sich nun auch die ersten Stimmen aus dem deutschen Team.

Seht selbst, was Franzi zu berichten hat.

“Diesmal berichte ich aus dem leicht verregneten Kiel, ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche der Princess Sofia Trophy.
Nach 5 Tagen und 10 Rennen, in einem Weltklasse Feld von 78 Schiffen, beendete ich meinen ersten Wettkampf des Jahres auf Rang 17.
Die Woche hatte uns wieder viel abverlangt. Am ersten Tag im Durchschnitt 23 Knoten Wind und in Spitzen bis zu 30 Knoten.

Im Rennen war ich eigentlich ganz gut (mehr…)

Der Schwerdtfisch fährt die Flossen aus?

Am vergangenen Wochenende begann für einige unserer Laserhelden im italienischen Torbole  die Europacup Saison 2011.

Am Start waren auch einige meiner ehemaligen Trainings- und Reisegefährten. Erfreulich ist  das gute Abschneiden von Frithjof Schwerdt und Marco Grasse.

Vor einigen Wochen habe ich noch mit Frithjof telefoniert und er erzählte mir, dass er einen langen Winter mit viel zu wenig Wasserarbeit und zu viel „Eisen biegen“ in Kombination mit Studium hinter sich habe. Da ist dieser achte Platz, in einem mit 110 Seglern besetzen Feld, doch ganz anders zu bewerten.

Sehr erfreulich ist auch die Platzierung von (mehr…)

Videointerview mit Schümi

Altmeister Jochen Schümann berichtet im Interview von seiner ersten Opti-Regatta, schlägt von da den Bogen zu seinem jüngsten Kind, dem Sailing Team Germany und äußert sich zu den Chancen der Deutschen bei den Spielen in Weymouth 2012.

“White Squall” trifft die Teilnehmer der Sail Melbourne

Da hat es ja mal ganz königlich gekachalt! Ab 6:13 min im Video seht ihr auch schön die Audi-Ringe mit dem Wind kämpfen. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Hollywood doch nicht immer lügt (siehe White Squall). Laut Pressetext ist ein 2,4mR untergegangen, RS:X Bretter haben Schaden genommen und einige Segler musste sich medizinisch behandeln lassen. Regattaleiter Ross Wilson wies darauf hin, dass das Wetter rund um den Kurs ständig überwacht wird, aber keiner der Messepunkte im Vorfeld irgendeinen Hinweis auf dieses Wetterphänomen geliefert hat.

Zur Erklärung:

Eine Weiße Bö (engl. white squall) ist eine extrem starke, ohne Vorwarnung aufkommende Fallbö, die teilweise von Nebel, Sturzregen oder sogar Schnee begleitet wird.
Weiße Böen sind ein seltenes und in der Seefahrt gefürchtetes Wetterphänomen auf hoher See. Ohne die sonst üblichen Anzeichen bestimmter Sturmwolken wird die See infolge der plötzlichen Windböen weiß (Schaumkronen auf den Wellen); manchmal baut sich bei sonst klarem Himmel extrem schnell eine aufsteigende weiße Wolke auf. Diese Begleiterscheinungen – weiße Schaumkronen, Nebel, die Wolke und in bestimmten Breiten auch Schnee – gaben dem Phänomen den Namen.
Ursache dieser Erscheinung sind wahrscheinlich starke Veränderungen wie Luftdruck-Einbrüche in Wolkenschichten der oberen Atmosphäre, die quasi eine stoßartige Luftlawine von Orkanstärke auslösen und zu extremen Turbulenzen wie in Hurrikanen bis auf Seeniveau führen. Das Geschehen dauert meist nur wenige Sekunden bis einige zehn Minuten. Besonders gefährlich wird dieses Phänomen Segelschiffen, da es nur sehr schwer früh genug erkennbar ist und damit keine Möglichkeit für Gegenmaßnahmen – wie Reduktion der Segelfläche und Kurskorrektur – lässt.

Quelle: Wikipedia

Ob es jetzt wirklich wie beschrieben eine “weiße Bö” war weiß ich nicht. Da die Definition aber recht schwammig ist, behaupte ich zugunsten der Dramaturgie einfach das es eine war! =)

Bericht von Anke Helbig:

Auch für den heutigen Tag waren 3 Rennen geplant, die Windvorhersage versprach gute Bedingungen mit bis zu 18kn. Aber es kommt ja bekanntlich immer anders als man denkt.

Gegen 1300 verließ ich den Hafen, um zum Regattagebiet auszulaufen. Ich segelte mich bei sehr unkonstanten Bedingungen ein und stellte fest, dass der Wind sowohl in seiner Richtung, aber auch in seiner Stärke stark pendelte. Mit einem soliden Start konnte ich meinen taktischen Plan, Streckbug segeln und eher rechts orientiert, gut durchsetzen. Vor der Tonne kam es dann aber von links nochmal ordentlich, sodass ich nur mit Anschluss an die erste Marke kam. Leider erwischte ich einen schlechten ersten Downwind, ich fand meinen Rhythmus nicht und kam nicht richtig ins fahren. Die zweite Kreuz war dann eine solide, bei der ich sowohl taktisch als auch Geschwindigkeitstechnisch etwas Meter und Plätze gutmachen konnte. Und auch beim 2.Vorwind fand ich nach Anlaufschwierigkeiten meinen Rhythmus und konnte einige gute Surf´s mitnehmen. Im Ziel steht dennoch wieder nur ein 21.Platz zur Buche. Also sollte im 2. Rennen alles besser werden…

 

Kurz vor dem 2. Start des Männerfleets kam dann das, was unseren 5. Wettkampftag enden ließ. Eine Front zog über die gesamte Bucht, mit Regen und bis zu 40kn Wind befand sich fast das gesamte Laserfeld auf ihren gekenterten Booten und warteten auf ein Ende. Dies war aber nicht wirklich in Sicht und so entschied die Wettfahrtleitung uns alle in den Hafen zu schicken, mit der Option nocheinmal auf´s Wasser zu gehen! Aber dazu kam es nicht mehr, sodass wir auch heute wieder nicht alle Rennen fahren konnten.

Für mich steht im Moment ein 22. Rang auf der Ergebnisliste. Ich bin ein wenig enttäuscht aufgrund des heutigen Rennens und den vielen kleinen vermeidbaren Fehlern im Laufe der gesamten Woche. Morgen steht noch ein Rennen für uns aus und ich hoffe, dass ich nocheinmal einen versöhnlichen Abschluss für mich zu Stande bringe, auch fürs Ego.

Ich schick euch liebe Grüße aus Melbourne

Anke