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olympische Klassen

“Mit Halbgas mache ich’s nicht”

Wer sich fragt, was Alexander Schlonski jetzt eigentlich macht, findet im heutigen Artikel der NNN genau diese Antwort.

Viel Spaß beim Lesen!

Beitrag der NNN

Für die verschneiten Wintertage

Wer kennt es nicht, draußen beginnt es jeden Tag aufs Neue zu schneien und das Fernweh nagt an unseren Nerven. Wir wollen wieder aufs Wasser, ob nun in der Ferne, oder vor unserer eigenen Haustür – das Wasser muss her!

Schnee in allen Ehren, aber 25 Grad Lufttemperatur und eine zweistellige Wassertemperatur, wobei eine zwei ruhig vorn stehen darf, sind einem Segler doch wesentlich lieber, als morgens das Auto von Schnee und Eis zu befreien und in einen Tag zu starten, wo es abends 18 Uhr schon wieder dunkel ist und man sich vor den Karmin, oder an die warme Heizung setzt, um den Tee zu genießen.

Für alle, denen es so geht, wie auch mir ab und an mal, schaut euch gern die Videos auf dem youtube Channel des IOC an und lasst die Medal Races der vergangenen olympischen Spiele in London/Weymouth nochmal Revue passieren.

Meinen persönlichen Favoriten gibt es an dieser Stelle natürlich auch, Medal Race der Finn Klasse mit einem historischen Sieg für Ben Ainslie. Wer sich nicht so sehr für die Stare interessiert, spult einfach ein wenig vor.

 

 

The winner takes it all!

Spannender hätte das Medal Race der Stare gar nicht verlaufen können. Vor diesem letzten Rennen, in dem nur die besten 10 Boote gegeneinander starten und jeder Punkt doppelt zählt, stand Iain Percy mit seinem Vorschotmann Andrew Simpson eigentlich schon ziemlich sicher auf Platz eins des Podiums und es sollte alles doch ganz anders kommen.

In einem Rennen, in dem es viele Positionswechsel gab und einiges an Spannung geboten war, konnten sich die beiden Schweden, die vor diesem Rennen auf Platz drei rangierten, die ganze Zeit in der Spitze des Feldes behaupten und wahrten damit ihre Chancen, sich im Gesamtklassement noch zu verbessern. Scheidt/Prada aus Brasilien hatten einen Vorsprung von nur sechs Punkten, bedeutet also im Medal Race einen Vorsprung von drei Plätzen ins Ziel zu retten, damit es zu Silber reicht. Die beiden Briten Percy/Simpson, lagen sogar 12 Punkte vor den Schweden.

Die Sensation war zehn Meter hinter dem Ziel perfekt, die Schweden gewannen das Rennen und mussten nun abwarten, was die Konkurrenz ins Ziel bringt. Die Brasilianer kamen als siebtes Boot ins Ziel und die Briten sogar nur auf Platz acht. Nach kurzem ungläubigen Schauen, realisierten Loof/Salminen dann doch, dass sie das beinahe unmögliche geschafft hatten und tatsächlich Gold vor Percy/Simpson und Scheidt/Prada gewinnen konnten.

Mit einem dritten Platz im Medal Race konnten sich die Stanjek/Kleen auf einen wirklich guten sechsten Platz verbessern. Ein Ergebnis, mit dem die beiden Berliner in einigen Tagen sicherlich sehr zufrieden sein werden, auch wenn sie sich insgeheim sicherlich etwas mehr versprochen hatten, nachdem sie im vergangenen Jahr bei der WM in Perth zweiter werden konnten.

Es stand heute allerdings noch ein weiteres Medal Race auf dem Programm und es wurde zu einem geschichtsträchtigen Ereignis. Der Brite Ben Ainslie lag vor diesem Rennen auf Platz zwei, nur zwei Punkte hinter dem Dänen Jonas Hogh-Christensen, allerdings mit genügend Vorsprung auf den an dritter Position liegenden Niederländer Postma.

Ainslie, von dem alle ein Match Race gegen den Dänen erwartet haben, machte seine Sache perfekt und lieferte ein wirklich kontrolliertes Rennen ab, in dem er am Ende auf Platz neun, einen Platz vor Hogh-Christensen durchs Ziel fuhr und damit seine vierte olympische Goldmedaille in Folge gewinnen konnte.

Jonathan Lobert aus Frankreich konnte mit seinem Sieg im Medal Race noch den dritten Gesamtplatz und somit die Bronzemedaille ersegeln

Unsere Sportler haben dann mal eingecheckt

Noch etwas mehr als zwei Tage und unsere Segelsportler haben sich bei den Olympischen Spielen in London eingecheckt. Um mehr über die jeweiligen Sportler zu erfahren und vielleicht auch ein lustiges Bild eures Lieblings zu finden, schaut einfach auf der offiziellen Seite vorbei.

Hier nun unser deutsches Fahndungsteam

Mein persönlicher Favorit ist ganz klar Fritte 

„RIO RUFT MIXED“ – KATAMARAN SICHTUNGSTRAINING

Gemeinsam mit Lisa Rattemeyer habe ich vom 13. – 15. Juli in Surendorf am Sichtungstraining Katamaran mixed für Rio 2016 teilgenommen.
Es war toll, endlich mal wieder auf dem Wasser zu sein und dabei professionell von den Trainern Rigo de Nijs, Helge und Christian Sach sowie Jocky Hellmich betreut und „gesichtet“ zu werden.

Lisa hat gesteuert und ich bin als Vorschoter gesegelt. In jedem 4.-5. Rennen haben wir getauscht, um auch mal die andere Perspektive kennen zu lernen. Bereits am Freitag (13.07.) haben wir direkt mit kurzen Up and Down Wettfahrten begonnen und konnten uns sofort mit dem Boot anfreunden.

Am Samstag nahm der Wind kontinuierlich bis auf 20kn zu und wir hatten unsere ersten Gennaker Vorwind „Rides“ mit extrem viel Spaß und ziemlich viel Speed…Und nur einer Kenterung.
Wir waren beide begeistert, wie schnell wir dazu lernten und wie große Fortschritte im Handling und auch in der Bootsgeschwindigkeit wir schon in diesen drei Tagen erzielen konnten.

Sonntags sind wir noch einige Wettfahrten gesegelt und jedes der 4 Sichtungs-Teams hat auch ein bisschen was kaputt machen können

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Vielen Dank an den Deutschen Segler-Verband und das Audi Sailing Team Germany für die hervorragende Organisation des Sichtungstrainings und an unsere Trainer: Rigo, Helge, Christian und Jocky.

Malte Kamrath

Philipp Buhl – Gold, aber diesmal bei den Senioren!

“Nach dem Gewinn von drei Weltcup-Medaillen – Bronze (Weymouth / England) und zweimal Gold (Hyeres / Frankreich und Kiel) bestätigt Philipp Buhl weiterhin seine Topform. Er führt bei der Laser-EM im französischen Hourtin zur Halbzeit das Feld über 98 Boote aus 43 Nationen an.

1. bis 3. Tag (Montag bis Mittwoch): Qualifying Race 1 bis 6

Am ersten Tag ersegelte Buhl bei extremen und sehr schwer einschätzbaren Windveränderungen einen zweiten Platz und noch einen kleinen Ausrutscher (Platz 18, wurde später sein Streicher), was bei solchen Bedingungen durchaus normal ist.

Am zweiten Tag preschte der Segler vom Alpsee mit zwei Wettfahrtsiegen und schließlich auch dem Tagessieg unaufhaltsam vom siebten Rang in die Führung.

Auch am dritten Tag herrschte ein Windspektrum von leicht bis mittelmäßig, alledings war der Wind weniger unverschämt. Und Buhl hatte seiner Konkurrenz bereits wiederholt gezeigt, dass er auch bei Leicht- und Mittelwind gefährlich schnell sein kann, so auch in den letzten beiden Qualifying-Races. Er hatte offensichtlich ganz und gar nicht im Sinn, das gelbe Trikot wieder abzugeben. Mit einem vierten Platz und einem weiteren Wettfahrtsieg sticht er erneut als Tagesbester hervor und baut damit seine Führung aus.

Ashley Brunning (Australien), Juan Maegli (Guatemala) und Jesper Stahlheim (Schweden) belegen die Plätze zwei bis vier.

4. und 5. Tag (Donnerstag und Freitag): Finale-Races 1 bis 4 (gesamt 10)

Kleine Fehler und eine gelbe Flagge der Jury führten zu einem 17. Platz. Anschließend konnte Philipp Buhl das Lot wieder herstellen: Platz drei. Allerdings griff nun sein gefährlichster Gegner, der Australier Ashley Brunning, erfolgreich nach der Führungsposition.

Am 5. Tag kämpft sich Buhl aufgrund seiner stabilen und soliden Leistung (5. und 3.) wieder in die Führungsrolle zurück und tauscht mit dem Australier das blaue gegen das gelbe Trikot. Auf die dritte Position dringt der Tagessieger Sergey Komissarov (Russland) vor.”

(Text: Friedl Buhl)

Und wie nun aus zuverlässigen Quellen zu hören ist, hat Philipp heute den Sack zu gemacht und seinen ersten großen Titel im Senioren Bereich gewinnen können.

Herzlichen Glückwunsch!

Bilder: Friedl Buhl
Mehr Infos zu Philipp findet ihr hier

Buhli holt Bronze auf Olympiarevier

In 48 Tagen beginnen die Olympischen Spiele und die Leistungen der deutschen Olympiasegler weisen auf die vorderen Plätze. Beim ISAF Sailing World Cup im olympischen Revier vor Weymouth gewinnt Philipp Buhl (SCAI) aus dem Audi Sailing Team Germany im Laser Standard Bronze. In fünf Klassen erreichen die Deutschen die finalen Medaillenrennen.

Bereits beim dritten Sailing World Cup in diesem Jahr gewinnt ein deutscher Lasersegler eine Medaille. Philipp Buhl (SCAI) sicherte sich im Medal Race – punktgleich mit dem Zweitplatzierten – die Bronzemedaille. Sein Trainingskollege und Olympiateilnehmer Simon Grotelüschen (LYC) wird Sechster. „Die Lasergruppe mit Philipp, Simon und ihrem Trainer Thomas Piesker hat sich endgültig in der internationalen Spitze etabliert. Der Ausblick auf die Spiele 2016 macht Lust auf mehr“, freut sich Nadine Stegenwalner, Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbands.

In vier weiteren Klassen erreichten die deutschen Olympiateilnehmer die finalen Rennen um die Medaillen. Beide Sportler der Surfklasse RS:X platzierten sich unter den besten Zehn: Toni Wilhelm (WYC) wird Siebter, seine Kollegin aus der Segel-Nationalmannschaft Moana Delle Neunte. Somit schaffte es Trainer Pierre Loquet, dass beide Schützlinge erneut unter die Top Ten fuhren. Ebenfalls den neunten Platz erkämpften sich mit einer souveränen Leistung Kathrin Kadelbach & Friederike Belcher (VSaW/NRV) im 470er. Im Starboot beenden Robert Stanjek & Frithjof Kleen die olympische Generalprobe auf dem 8. Platz.

In den paralympischen Klassen erkämpfte Heiko Kröger (NRV), der sich für die Paralympics 2012 qualifizierte, im 2.4mR einen guten fünften Platz. Wären mehr als sechs Rennen gesegelt worden, wäre auch noch eine Medaille möglich gewesen. Im Sonar werden Jens Kroker, Robert Prem und Siegmund Mainka (YCBG/NRV) Neunte.

Am letzten Finaltag wurden auf Grund von Starkwind – bis zu 90 Km/h – keine Rennen gesegelt. „Das Olympiarevier in Weymouth hat wieder eine bemerkenswerte Maske aufgesetzt. Hier wird Wetter zum Erlebnis. Es ist und wird elementar wichtig, dass man das Szenario und die Gewalt nicht nur erträgt. Man muss sie lieben lernen, wenn man hier gewinnen will“, beschreibt Joachim Hellmich, Direktor der STG Academy, die unberechenbaren Windverhältnisse im olympischen Revier.

Nach intensiven drei Monaten mit drei Sailing World Cups, Welt- und Europameisterschaften präsentieren sich die deutschen Olympiateilnehmer vom 16. bis zum 20. Juni 2012 während der Kieler Woche in heimischen Gewässern. Danach heißt es: Vollgas geben für die Olympischen Spiele 2012!

Zur Zeit geht´s rund!

Keine WM ohne deutsche Top-Platzierungen?

Wenn man die letzten Tage und Wochen Revue passieren lässt, kann man diese Frage nur mit einem dicken fetten JA beantworten. Nicht nur die Weltcups, die in diesem Jahr fest in deutscher Laserhand zu scheinen sind, sondern auch die aktuellen Ergebnisse der Weltmeisterschaften im 49er, dem Laser und der Starbootklasse, lassen so einiges für die in 79 Tagen beginnen Sommerspiele in London hoffen.

Aber jetzt mal im Einzelnen. Bei den 49ern liegen Schadewaldt/Baumann (2,3,5,1,3,(8)) nach sechs Rennen und einem Streicher mit drei Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. (Resultate)

Bei dem Feld der 168 Laser in Boltenhagen, haben wir beide unserer Weltcup-Sieger aus dieser Saison unter den ersten 20 Platzierten. Simon Grotelüschen ist nach den ersten beiden Finalrennen auf dem siebten und Philipp Buhl auf dem siebzehnten Platz. Eine Medaille würde Simon wohl kurz vor seiner Teilnahme an den olympischen Spielen gut zu Gesicht stehen und das sportliche Selbstbewusstsein ins unermessliche treiben. (Resultate)

Die Platzierungen bei den Staren sind erfolgsversprechend. Nach vier gewerteten Läufen liegen Stanjek/Kleen mit den Platzierungen 8,8,16,14 auf dem siebten Rang, gefohlt von Polgar/Koy auf Platz 15. (Resultate)

Noch sind die WM´s nicht vorbei und es stehen schon die nächsten Bootsklassen in den Startlöchern, auch ihr Können unter Beweis zu stellen. Ab dem 13. Mai geht es für Matze Miller nochmal um Alles und er versucht sein “last minute ticket” für die olympischen Spiele beim diesjährigen Finn Gold Cup zu lösen. Und auch Franziska Goltz startet am Wochenende in ihre WM vor Boltenhagen.

 

 

 

Eine große Hoffnung steigt aus – vorerst!

Was mir schon seit einigen Tagen bekannt war, ist nun auch ganz offiziell auf der Seite des Finn Team Germany e.V. zu lesen. Jan Kurfeld steigt von seinem Finn vorerst auf etwas größere Schiffe um.

“Ich habe mich, nach Absprache mit meiner Familie und Betrachtung der Rahmenbedingungen dazu entschlossen, nicht die Möglichkeit der Ausnahmeregelung für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen zu nutzen. Ich werde mich vorerst aus dem Leistungssegeln zurückziehen.

Die Weltmeisterschaft in Perth im Dezember 2011 war die letzte Ausscheidungsregatta der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012. Leider hat mein Abschneiden nicht ausgereicht, um mich für die Spiele zu qualifizieren. Nach Beendigung der Weltmeisterschaft habe ich mir einige Zeit genommen um darüber nach zu denken, wie es bei mir weitergehen soll.

Das Kriterium für die Ausnahmeregelung ist eine Platzierung unter den ersten zehn Nationen bei der WM im Mai in Falmouth. Die Erfüllung dieser Norm halte ich in Anbetracht der mir gegebenen Umstände und der verbleibenden Zeit fur relativ unwahrscheinlich.

Ich werde den Fokus für die nächste Zeit auf mein Nautik/Seeverkehr‐Studium richten. Für den Abschluss meines Studiums fehlen mir noch zwei Praxissemester auf See und ein Semester für die Abschlussarbeit. Mit den Semestern auf See werde ich voraussichtlich im März dieses Jahres beginnen.

Sofern es die äusseren Bedingungen zulassen, würde ich gerne nach meinen Praxissemestern auf See wieder ins Leistungssegeln einsteigen und eine Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Angriff nehmen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in all den Jahren – gleich in welcher Form – unterstützt, gesponsert und gefördert haben! Vielen Dank für alles!”

Viel Glück auf deinem weiteren Weg und auf ein baldiges Wiedersehen.

Jetzt auch online – London 2012

177 Tage vor den Olympischen Spielen hat die ISAF nun endlich die offizielle Website der Olympischen Segelspiele online gestellt. Auf den Seiten werdet ihr während der Olympischen Spiele alles erfahren. Euch werden Bilder, Videos, Berichte und natürlich die Ergebnisse präsentiert. Aber auch im Voraus gibt es schon so einiges zu entdecken, so werden die einzelnen Nationen ihre Teilnehmer auflisten und jeder bekommt die Möglichkeit, etwas über seine Favoriten zu erfahren.

Wir sind gespannt, wann wir die ersten deutschen Segler auf der Seite sehen werden.

Hier ein kleiner Vorgeschmack.