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Produkttests

Wunderschöne klassische Tore Holm Yacht!

Ich habe mich kürzlich mit einem Yachtgutachter darüber unterhalten, dass Eigner, die bei der aktuellen Marktlage ihre Schiffe verkaufen wollen eindeutig mehr tun müssen, als das Boot in einem Gebrauchtbootportal anzumelden. Aus dieser Unterhaltung und dem Besuch auf einem ganz besonderen Schiff, wuchs in mir die Überlegung irgendwas daraus für Yachtblick zu machen.

In den letzten Jahren haben allein die Großserienwerften Jeanneau, Beneteau, Bavaria und Hanse, tausende nahezu identischer Schiffe auf den Markt geworfen, die so langsam das Alter für den Gebrauchtbootmarkt erreichen – Gebrauchtbootschwemme!? Wenn ein Auto verkauft wird, kauft man sich meistens direkt ein neues und der Restwert des „Alten“, ist in den Kaufpreis des „Neuen“ mit einkalkuliert. Bei Yachten ist das ein bisschen anders, denn hier handelt es sich um ein Luxusgut, die meisten Eigner die ihre Schiffe in den Bootsbörsen haben, müssen Sie nicht zwangsläufig innerhalb kurzer Zeit verkaufen – würden es aber tun, wenn das Angebot passt – das hat zur Folge, dass es zwar viele angebotene Yachten gibt – der Preis, anders als es der Theorie entsprechen würde, aber noch nicht fällt.

Was kann der Eigner also tun wenn er sein Schiff nicht verschenken will? Er muss ... weiterlesen

Need for Sailspeed – Das Motten T-Shirt und der Film!

Zugegeben, das Motiv ist recht einfach – dafür ist die Aussage aber umso klarer! Ich denke die Meisten erkennen den „roten Fleck“ im Hintergrund als das Klassenzeichen der Motte! Wer immer noch nicht weiß, was eine Motte ist, hat das T-Shirt sowieso nicht verdient. Demjenigen sei aber geraten, sich diesen Film anzusehen oder einfach pauschal nochmal alle Artikel hier auf Yachtblick zu lesen – beim Ersten angefangen!
Hinter diesem T-Shirt steht kein begabter Designer … ich bin es selbst gewesen. Die Idee für „Need for Sailspeed“ kommt allerdings von meinem Kumpel Jan, dessen Agentur für Kommunikationsdesign aus Kiel, gerade an den nächsten T-Shirts für unseren Shop arbeitet.
Das dieses Shirt nicht ganz so günstig ist wie das Erste, liegt nicht unbedingt an meiner persönlichen Gier, sondern daran, dass der zweifarbige Druck einfach teurer ist als bei „Warnefornien“.

Hier gehts zum Shop >>

Jens Westerbeck aka “Nick de la Mooring” hat ein Buch geschrieben! Boatpeople!

Wenn Sie in der Yachtbranche unterwegs sind und Ihnen der Name Jens Westerbeck bekannt vorkommt, dann liegt das nicht unbedingt daran, dass er gerade ein Buch veröffentlicht hat oder Skripte für Atze Schröder schreibt. Jens war als Broker für das Italian Yacht Centre unterwegs und damit der Mann in Deutschland für die großen Italiener wie Pershing, Ferretti, Mochi Craft und Pegiva.

Mein Engagement für eine aufstrebende deutsche Werft geht mittlerweile in die dritte Woche und die Anzahl der hier erscheinenden Artikel hat sich seitdem erheblich dezimiert.  Tut mir leid! Lässt sich aber nicht ändern, da es offensichtlich unmöglich ist jemanden zu finden, der mich hier unterstützt. Trotzdem habe ich irgendwie die Zeit gefunden, dass Erstlingswerk von Jens Westerbeck zu lesen. Ich kann mich an kein Buch erinnern, dass ich in kürzerer Zeit gelesen habe ohne im Urlaub oder krank zu sein.

Nick weist eingangs darauf hin, das Marcel Reich-Ranicki aus Respekt vor dem Schriftsteller ein Buch nur  im Anzug liest und fordert seine Leser auf, sein Buch ausschließlich nackt zu lesen … ich habe seinen Vorschlag natürlich beherzigt und diesen noch um Campari-Orange ergänzt – das Lieblingsgetränk des Protagonisten.

Das Buch erzählt die Geschichte eines desaströsen Lebens in der Luxusindustrie, bestehend aus Koks, Nutten und pornösen Motoryachten. Nick reflektiert dabei aber auch sehr stark auf das was er da tut und liefert so auch ein paar Hinweise, wie man als Mensch mit Verstand in dieser Branche überleben kann.

Die Figur Nick de la Mooring ist trotz des Themas sehr authentisch, woraus sich die ganze Zeit die Frage ergibt, was wahr ist und was Fiktion. Der letzte Satz der Danksagung beantwortet die Frage nur zum Teil und das ist gut so, denn ganz genau will man es gar nicht wissen.

Das Buch gibt es natürlich bei Amazon!

Hier gibt es ein Video in dem Jens Westerbeck den folgenden Text auch vorliest!

Leseprobe:

Hi. Mein Name ist Nick de la Mooring.
Aber die meisten Leute nannten mich einfach Nick. Wurde ich doch mal mit vollem Namen angesprochen, stand ich entweder auf einem Polizeirevier oder ein Mann mit mindestens fünfzig Millionen Euro Privatvermögen rief mich zum ersten Mal an. Für beides standen die Chancen nie schlecht, denn ich war ein Yachtbroker.

Knapp zehn Jahre verkaufte ich Luxusyachten für eine der größten Schiffswerften weltweit. Diese Werft produzierte an zweiundzwanzig Standorten, beschäftigte dreitausend Mitarbeiter direkt und gab weiteren zweitausend Menschen in der Zuliefererindustrie ihr täglich Brot. Allein in Italien gibt es fünftausend Werften. Manche davon produzieren nur ein Boot im Jahr, zum Beispiel ein Fischerboot, andere produzieren ein Jahr später Käse oder Parmaschinken, egal was, auf jeden Fall keine Boote mehr. So waren wir nicht.

Wir waren die Größten. Wir waren der Rolls-Royce unter den Limousinen, das Aqua di Parma unter den Düften, das Kelly Bag unter den Handtaschen, der Todd’s unter den Schuhen, die Rolex unter den Uhren, die Julia Roberts unter den Edelnutten.
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Varianta 44 – Der Test

Wie bereits im „2 Jahre Yachtblick.de“ Artikel erwähnt, war ich mit Carsten von segelreporter.com und Jochen von segel-filme.de in Greifswald, um die beiden Varianta-Modelle dem vielleicht einzigen unabhängigen Test in der deutschen Medienlandschaft zu unterziehen. Wer Yachtblick schon länger kennt, weiß, dass die Hanse Gruppe hier in der Vergangenheit nicht immer gut weg gekommen ist. Es ist anzunehmen, dass man mich nur auf den Hof gelassen hat, weil ich mit den beiden anderen da war und man mich nicht direkt einzuordnen wusste.

Wenn die 18er mir noch Raum für konstruktive Kritik lässt (Artikel folgt), so fühlt sich die große 44er an wie ein erhörtes Gebet! Am Steg umweht das Schiff eine kraftvolle Aura, die hohe Seitenlinie hat etwas Gewaltiges. Das Cockpit aufgeräumt, das Deck clean und ohne überflüssigen Firlefanz! Wo sich sonst bei Yachten dieser Größenordnung das Vorsegel als Wurst um die Rollfockanlage wickelt, präsentiert die Varianta blanken Stahl - Stagreiter  – geil – Männersegeln! Über Rollgroßanlagen brauchen wir gar nicht erst diskutieren und so praktisch Lazy-Jacks auch sein mögen, ohne sieht eine Yacht einfach schicker aus. Ok – Vorsegel zusammenlegen und Großsegel auftuchen nerven schon – aber gelernt ist auch gelernt und allerspätestens hier trennt sich dann die Seglerspreu vom Weizen.

Ich möchte das Konzept mal großspurig als „reduce to the max“ bezeichnen, denn das Interieur der Varianta kommt ebenso clean wie das Deck. Das Design von Ikea, die Ausführung vom Tischlermeister um die Ecke – so könnte man es ungefähr beschreiben. Die letzten Kleingeister möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ikea hier nicht negativ zu besetzen ist!

Die Varianta 44 ist ein Schiff, das bei einem kleinen Blogger große Gefühle ausgelöst hat! Ich glaub ich bin verliebt! Ich habe jetzt schon Angst davor, irgendwann eine gebrauchte Varianta zu betreten und einen an die Wand geschraubten Messinghaken vorzufinden oder schlimmer noch klassische Chronometer und Holzintarsien … würg!

Wie sie sich segelt? Ein gefühlt leichtes Schiff mit recht viel Segelfläche, die sich gut reffen lässt. Dank des blanken Vorstags könnte das Sturmsegel hier mal wieder ein Revival erleben. Das große Steuerrad gibt erstaunlich gute Rückmeldung und unterstreicht den sportlichen Anspruch. Vielleicht habe ich den besagten sportlichen Anspruch auch nur empfunden, aber dass jeder Segler in der Varianta das sehen kann was er will, ist sicher auch Teil des Konzeptes.

P.S. Ich habe es, anders als das ein oder andere gedruckte Magazin, nicht nötig hier rum zu schleimen. Nachdem die Hanse-Jungs (und Katja) mitbekommen haben dass ich der Blogger aus Rostock bin, der für Artikel wie „Pupsi die Innenraumbelüftung“ oder „Nicht mal eine Hüpfburg“ verantwortlich ist, war man erstaunlich wenig nachtragend.

In den zwei Dreh- und Testtagen habe ich so einiges an Hanse-Crew kennen gelernt – alle durchweg nett und entspannt – das hat wirklich Spaß gemacht in HGW. Am Ende hatte ich sogar so etwas wie einen hausinternen Spitznamen.

Es grüßt die „Hüpfburg“!

Lieblingsteile #2 – Rooster Sailing “Black Diamond”

Wenn ich mir neue Ausrüstung zulege, dann plane ich schon mit ein, dass die Teile auch guten Test-Content liefern. Deshalb entscheide ich mich vielleicht eher für den unbekannten Marken-Underdog als es „normale“ Menschen tun würden. Im aktuell vorliegenden Fall, bin ich darüber sogar sehr froh. Unter olympischen Seglern ist das britische Label vielleicht noch einigermaßen bekannt, der Rest der Segelszene hat es nach meiner Einschätzung aber kaum auf dem Sender.

Ich habe mir kürzlich die Rooster Sailing Regattaweste „Black Diamond“ zugelegt und bin damit voll zufrieden, das Teil ist leicht und sitzt bequem. An Hüfte und Schulter ist die Weste verstellbar und sämtliche Schnallen sind versteckt angebracht, sodass man daran nicht hängen bleiben kann. Last but not least – schwimmt die Schwimmweste sogar … verrückte Welt! =) Was mir aber wirklich gefällt ist die Verarbeitungsqualität und die Wertigkeit des Materials. Rooster hat mich überzeugt und wird wieder gekauft, obwohl die Briten nicht unbedingt ein Discount Label sind.

Ich habe die Regattaweste zusammen mit der Trapezhose bei Aquaequip.de bestellt. Soweit ich das überblicke, gibt es sonst kaum noch andere Rooster-Händler in Deutschland.

Lieblingsteile #1 – Windeln für den Wassersport!

Musto passt sich dem demographischen Wandel an, mit der neuen Trapezhose „Race“ in Windelform! Ok zugegeben, ich glaube nicht, dass die Undichtigkeit des menschlichen Lenzproppen im Alter – bei der Entwicklung dieser Trapezhose irgendeine Rolle gespielt hat, dennoch motiviert mich das Wort „Windelform“ zu Sprüchen über alte Segler. Alte Boote ziehen ungewollt Wasser – alte Segler lassen ungewollt Wasser! … u.v.m. – aber ich will meine Leser 60 + ja nicht vergraulen … die Beiden!

Also abgesehen davon, dass der Name für dieses Konzept ungefähr so clever gewählt ist wie ipad (als pads bezeichnen die Amis Damenbinden) ist die Überlegung möglichst viele Strippen und Schnallen weg zu lassen eine sehr löbliche. Nachdem unser deutscher Laser49er alles-Crack Tobias Schadewaldt im Frühjahr vor Malle fast ertrunken wäre, weil er sich bei einer Kenterung in irgendwelchen Leinen verfangen hatte, habe ich den Kauf dieser Hose ernsthaft in Betracht gezogen.

Nach der ersten trockenen Anprobe, ungefähr 10 Sekunden nachdem mich das Paket erreichte, war ich ja noch arg skeptisch, denn mir erschien das alles sehr locker im Lendenbereich. Darüber hinaus hatte der Händler mir diese Hose auch mit dem Hinweis empfohlen, dass sie, wenn sie einmal richtig eingestellt ist, auch der männlichen Anatomie entgegen kommt. Doch auch danach sah es bei der trockenen Anprobe zunächst nicht aus.

Meine Schwäche für den Underdog hat wohl dazu geführt, dass ich der Hose dennoch eine Chance auf dem Wasser gegeben habe – also Hose an und den Schultergurt dicht gezogen und ab aufs Trampolin vom Cat! Was soll ich sagen … aua! „Richtig eingestellt“ heißt in diesem Fall nicht zu eng – denn sonst ist das beim aufsteigen/sitzen/knien alles andere als günstig für die männliche Anatomie!

Also bisschen rum gemeckert, den Gurt locker gemacht und ab ins Trapez … und siehe da, man hängt wie in Abrahams Schoß (ist das jetzt schon Blasphemie?) Keine Gurte die irgendwo einschneiden, nichts was reibt oder drückt – perfekt! Meine anfängliche Skepsis konnte ich auf dem Wasser vollends wiederlegen und jetzt mag ich meine neue Trapezhose – Liebingsteil #1

Gekauft hab ich die Hose beim Online-Krämerladen meines Vertrauens! Link zur Trapezhose!

Der derbste Yachttester der Welt – Vol. I

Gestern ging in Düsseldorf die Boot 2010 zu Ende und natürlich waren auch wir zum Messebesuch angetreten. Nachdem wir im letzten Jahr in Hamburg in Begleitung des „kleinsten Yachttesters der Welt“ waren, mussten wir natürlich auch in diesem Jahr mit einem Superlativ auftrumpfen. Für die Boot haben wir uns für den „derbsten Yachttester der Welt“ entschieden, mal schauen was sich bis zur Hanseboot ergibt, ich wäre für die „schönste Yachttesterin der Welt“. Die Bewerbungen können ab heute per Mail an mich gerichtet werden.

Da Düsseldorf nicht unbedingt der nächste Weg ist, begann mein Tag bereits um 3:30 – aber was tut man nicht alles für seine Leser. In Düsseldorf angekommen, bekam unser John erstmal sein offizielles Messe T-Shirt verpasst (siehe Bild), er wusste bis zu dem Zeitpunkt nur, dass er ein Shirt bekommt, was drauf sein würde, davon hatte er keine Ahnung. Ich kann bis dato so viel sagen, der Plan, über dieses Shirt schneller mit Leuten ins Gespräch zu kommen, ist aufgegangen. Ob wir Yachtblick.de in der Branche dadurch ein wenig bekannter gemacht haben, wird sich noch zeigen. Fakt ist, dass unser John mehrfach mit Aussagen wie: „Muss ich Angst haben, dass gleich was kaputt geht“ auf den Yachten begrüßt wurde.

Wie bereits im Vorfeld erwartet, kam es bei der Presseakkreditierung zu kurzen Diskussionen. Als mir leicht abschätzig der Satz „… das ist ja nur ein Blog“ entgegen gebracht wurde, war ich sauer und wies die junge Dame darauf hin, in welchem Jahrhundert wir leben und das der ein oder andere Verlag froh über unsere Leserzahlen wäre.

Nachdem ich die erste Hälfte des Tages mit vorher verabredeten Gesprächen bei diversen Ausrüstern und anderen Unternehmen verbracht habe, durfte auch ich endlich Boote gucken.

Zu diesem Zeitpunkt war der Großteil der Yachtblick-Reisegruppe allerdings bereits mit Freigetränken und Messe-Hostessen beschäftigt. Doch trotz der brütenden Hitze in den Messehallen und den Booten, hat mich unser „derber Yachttester“ durch die Hallen mit den Segelyachten begleitet, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Einen etwas enttäuschenden Auftakt in der Halle der Klassiker, lieferte die in 2 Jahren Handarbeit entstandene „pommersche Flunder“, ein Catboot über das ich gerne detaillierter Berichtet hätte, aber leider war es nicht zur öffentlichen Besichtigung frei gegeben und zu dem Zeitpunkt war auch niemand in der Nähe, den ich mit meinem hart erkämpften Presseausweis hätte beeindrucken können.

In derselben Halle befand sich neben allerlei Budenzauber zum Thema Yachtbau, noch ein Zeesenboot, ausgestellt von der Werft Rammin. Zeesenboote sind traditionelle Boddensegler auf denen Kapitän Johannes und ich schon einiges an anständigem Segelspaß hatten.

Wenn man des Öfteren Bootsmessen besucht, gibt es bei den Segelyachten von Messe zu Messe nicht all zu viel zu entdecken. Lobend sei an dieser Stelle noch einmal die Niesche für nasses Ölzeug erwähnt, die Alubat bei ihrer Ovni Serie in den Bädern platziert. Die Tatsache, dass die Möglichkeit Ölzeug zu trocknen mir nur bei dieser Yacht bewusst aufgefallen ist, zeigt, dass viele, gerade Serienyachten, einfach am Segler vorbei konstruiert werden.

Eine der besten Yachten die in diesem Jahr vertreten waren, ist für mich die Winner 12.20. Die niederländische Werft beweist mit diesem Schiff, dass sie hervorragende Yachten bauen kann. Ich weiß nicht, was die Tester bewogen hat, die Grand Soleil 46 bei der Wahl zur „European Yacht of the Year“ der Winner vorzuziehen, aber gravierende Schnitzer können es nicht gewesen sein.

… Fortsetzung folgt!

Europäische Yacht des Jahres! Die Gewinner!

© www.grandsoleil.net

Da haben wir mit unseren Prognosen doch mal ganz sauber daneben gegriffen. Das heißt dann wohl, dass wir alle keine Ahnung haben und Yachtblick lieber schließen sollten – Widersprüche erbeten!

Wieso überrascht es mich eigentlich nicht, dass unser Rookie John mit 2 von 5 Treffern noch die Besten Tipps abgegeben hat. Dass ich komplett daneben gegriffen habe, ist mir aber schon ein wenig peinlich.

Bevor ich aber meine Jungs in Frage stelle, stell ich, ganz Yachtblick-typisch, lieber das Test-Team in Frage. Ich behaupte sogar, ich finde zu jeder Kategorie 4 Werften die in diesem Punkt mit mir einer Meinung sind. =)

Ich habe noch nicht nachgesehen, welche der nominierten Yachten auf der Boot vertreten sind, aber soweit das möglich ist, werden wir das da mal „nach-testen“. Wo ist Freitagabend (29. Januar) Stand-Party? Freibierstifter werden im Messe-Artikel erfahrungsgemäß lobend erwähnt!

Hier die Gewinner:

Family Cruiser – Dufour 405

Luxury Cruiser – Hallberg Rassy 372

Performance Cruiser – Grand Soleil 46

Mulithulls – Outremer 49

Special Boats – Seascape 18

Europäische Yacht des Jahres 2010! Die Ergebnisse!

Heute Abend wird, im Rahmen der heute eröffneten Boot 2010, der begehrte Titel „Europäische Yacht des Jahres“ vergeben. Preise gibt es dabei in 5 Kategorien: Family Cruiser, Performance Cruiser, Luxury Cruiser, Multihulls und Special Yachts. Zum Testteam gehören jeweils die Chefredakteure bzw. Testleiter von 11 Wassersportmagazinen aus ganz Europa. Wie lange dieses Test-Team noch besteht, bzw. noch repräsentativ ist, wird die Zeit zeigen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass schon jetzt einige Websites zu dem Thema eine höhere „Auflage“ haben, als die gedruckten Magazine. Ich bin da großzügig – lassen wir den Opas noch ein bisschen Spaß, bevor wir sie endgültig  in die ewigen Jagdgründe des Printjournalismus schicken. Nur Online-Redakteure auf einer Test-Yacht stell ich mir nämlich auch schwierig vor. Wer soll die Kiste denn segeln, wenn die komplette Crew mit twittern und „twitpicen“ beschäftigt ist?

Die Test-Phase wurde mit einer Kamera begleitet, die Berichte findet ihr hier.

Die Yachtblick-Redaktion war so frei, vorab ihre Tipps abzugeben – mal schauen inwiefern wir heute Abend mit dem Test-Team übereinstimmen. Auch ihr habt die Möglichkeit in der Kommentarfunktion eure Tipps abzugeben.

P.S. unsere Ergebnisse wurden, anders als beim Test-Team, nicht abgesprochen!

Family Cruiser:

Christoph: Dufour 405

John: Bavaria 32 Cruiser

Tommy: Delphia 47

Performance Cruiser:

Christoph: First 40

John: Grand Soleil 46

Tommy: Winner 12.20

Luxury Cruiser:

Christoph: Jeanneau 57

Tommy: Allures 51

John: Allures 51

Multihull:

Christoph: Dragonfly 28

John: Outremer 49

Tommy: Lagoon 400

Special Boats:

Christoph: Tofinou 12m

John: Tofinou 12m

Tommy: Tofinou 12m

Bonus:

Johns Kommentar zu den Multithulls: “die sind alle so unförmig, dass man sich fragen muss, seit wann Bosch nicht mehr genug Haushaltsgeräte verkauft, dass sie ihre Designer an die Bootsindustrie verleihen müssen. Zwei verschraubte Kühlschränke mit nem Wäscheständer drauf sind doch noch kein Kat. Aber ich schau noch mal drüber, man ist ja kein Unmensch, in 40 Jahren wollen wir vielleicht genau sowas” Ich entscheid mich für den Outremer 49 – wegen der Mädels – mehr Liegefläche, mehr Bräune, mehr XXX – die Aspekte des Segelns haben wir schon in den anderen Klassen berücksichtigt.”

Europäische Yacht des Jahres!

Noch 3 mal schlafen dann wissen wir mehr …