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Motoryachten

Planet Solar “Turanor” auf Gran Canaria angekommen!

Normalerweise bekommen wir unserer Informationen von der PlanetSolar Expedition ja direkt von unserem Kumpel Jens der sich mit an Bord befindet. Eben erreichte mich unabhängig davon eine Pressemitteilung von Bord mit dem Hinweis, dass der Katamaran auf Gran Canaria angekommen ist. Da “Jenner” ja leider  nicht nur an Bord ist um für Yachtblick zu berichten, weiß ich noch nicht wenn er das nächste mal dazu kommt uns davon zu berichten, deshalb hier der Bericht:

21 Tage nach dem Start der ersten Solarboot-Expedition in Monaco hat die MS TÛRANOR PlanetSolar heute die Kanarischen Inseln erreicht. Nach stürmischem Wetter im Mittelmeer kommt das weltgrößte Solarboot auf dem Atlantik sehr zügig voran und hat heute Nachmittag in Las Palmas angelegt. Die MS TÛRANOR PlanetSolar wird voraussichtlich bis Freitag in Gran Canaria bleiben. Der Aufenthalt wird unter anderem zu Servicearbeiten genutzt.

Nach Durchquerung der Straße von Gibraltar hat der Solarkatamaran das Mittelmeer verlassen und seine Reise im Atlantik fortgesetzt. „Wir hatten auf der Fahrt die Kapriolen verschiedener Strömungen zu bewältigen. Aber nachdem unsere Batterien gut geladen waren, hatten wir die nötige Antriebskraft verfügbar, um sicher unseren Weg zu finden. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verhalten des Bootes auch unter schwierigen Bedingungen,“ so Kapitän Patrick Marchesseau.

In der nächsten Etappe wird die MS TÛRANOR PlanetSolar weiter den Atlantik überqueren. Auf der vorgesehenen Route rund um den Globus sind Zwischenstopps in mehreren Städten eingeplant – vorbehaltlich der jeweiligen Wetterbedingungen und nautischen Gegebenheiten. In Miami, Cancun, San Francisco, Sydney, Singapur, Abu Dhabi und im Zielhafen Monaco soll das PlanetSolar Projekt auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien aufmerksam machen.

Aufgrund günstiger nautischer Konditionen wurde der Start der Expedition von Frühjahr 2011 auf Herbst 2010 vorgezogen.

Mit der Expedition wollen die Initiatoren des Projekts auf die Bedeutung erneuerbarer Energien für den Erhalt der Umwelt aufmerksam machen. Das Solarboot fährt unter Schweizer Flagge und mit Unterstützung seines Heimatlandes um die Welt.

Die MS TÛRANOR PlanetSolar, ein 31 Meter langer und 15 Meter breiter Katamaran, ist auf einer Fläche von knapp 540 Quadratmetern mit photovoltaischen Solarmodulen bestückt. Nachts und bei bedecktem Himmel werden die Motoren von Energiespeichern an Bord gespeist. Bis zu drei Tage wird der Antrieb voraussichtlich ohne neue Zufuhr von umgewandeltem Sonnenlicht funktionieren. Das 95 Tonnen schwere, hochtechnologische Boot wurde von dem renommierten neuseeländischen Yacht-

Designer Craig Loomes entworfen und in der Knierim Werft in Kiel gebaut.

@Jenner: Das ich das hier veröffentlicht habe heißt nicht, dass uns deine exklusiven Berichte nicht lieber sind! =)

Mit dem Solar-Katamaran um die Welt – Teil 3!

Hey Mölli,

na bisschen verspätet, aber du kennst mich ja.

Wir haben heute die ersten 1000nm der Welt-Tour hinter uns gebracht.  Sind jetzt  34°26.904N  8°04.970E auf dem direkten Weg nach Grane, wo wir für eine Woche liegen werden und die Yacht für die Atlantiküberquerung vorbereiten. Kleine Reparaturen und Logistik … ich hoffe, dass kann ich noch ein bisschen mit surfen und alte Freunde treffen verbinden.

In der vergangenen Woche sind wir aus der Straße von Gibraltar herausgefahren, um direkten Kurs nach Grane anzulegen, nach 10 nm auf dem Atlantik haben wir eine Warnmeldung von Meteorfrance bekommen, dass es vor Casablanca richtig ungemütlich werden würde – mit 50 kn Wind und 5m Swell. Da es auf der Marokko-Seite keine Schutzmöglichkeiten für uns gibt und wir nach Berechnung auf direktem Wege ins Zentrum des Tiefdruck Gebietes waren, haben wir uns dazu entschließen müssen, umzudrehen und vor Tanger (Marokko) das Wochenende abzuwettern.

Das Wochenende habe ich dann dazu genutzt, meine Wellenreitkünste weiter auszubauen und die Nachtkultur von Tanger kennenzulernen.

Montagfrüh hat sich dann für uns ein relativ akzeptables Zeitfenster aufgetan, um den 720nm Sprung von Tanger nach Grane zu vollziehen. Was allerdings heißt, dass wir die ersten zwei Tage Regen und Wind von vorne haben. Danach haben wir allerdings mit einer Wetterbesserung zu rechnen. Das wichtigste war, keine Zeit zu verlieren, da das nächste Tiefdruckgebiet mit ähnlich schlechten Bedingung anrollt und wir eh Zeitdruck haben, den Termin am 09.12. in Cancun einzuhalten, um die Umweltkonferenz nicht zu verpassen. Dort werden immerhin alle wichtigen Leute anwesend sein.

Das Leben auf der Yacht spielt sich langsam ein, jeder hat seine Aufgaben, die er am Tage zu erledigen hat und seine Wachen, die jeder von uns abhalten muss. Ich bin der Bosun (vom Bow to Sterne) am Bord, bedeutet, dass ich dafür zu sorgen, dass die Yacht funktioniert und in einem guten Zustand ist. Das Wachsystem ist unterteilt in drei Teams, die alle 4h tauschen. Während der Wachen gibt es immer einen Wachverantwortlichen, Patric der Kapitän, dann Mikaela the first made und ich. Meine Wache geht immer von 12-4 Uhr. Die restliche Zeit, die dann bleibt, wird mit schlafen verbracht oder mit Berichte schreiben für Yachtblick.

Muss dann jetzt auch reichen ;)

Die besten Grüße nach Rostock/Kiel und alle meine Lieben

Teil 1 und Teil 2

Mit dem Solar-Katamaran um die Welt! Teil 2

Bei dem Boot handelt es sich um einen Katamaran aus der kieler Knierim-Werft, der eine Wasserlänge von 31 Metern und eine Gesamtlänge von 35 Metern besitzt. Die Breite liegt zwischen 15 und 23 Metern, je nachdem, ob das Boot die Solaranlage ausgefahren hat, oder nicht. Die Masse des Katamarans beträgt 85 Tonnen.

Soweit die Daten, die bisher wahrscheinlich schon jeder von euch in der Presse gehört oder gelesen hat. In der vergangenen Woche habe ich mit Jens telefoniert und er gab mir noch einige Daten, die vielleicht nicht so einfach zu finden sind, aber dennoch euer Interesse wecken können.

Der Kat besteht aus drei Hauptkomponenten: 20,6 t Carbon, 11,5 t Schaum und 28 t Harz.

An Deck des Bootes befinden sich insgesamt 825 Solarmodule, die aus 38000 Photovoltaikzellen bestehen. Die Module „fangen“ die Solarenergie auf und speichern diese dann in 648 Lithium-Ionen Zellen, um den 93,5 kW Solargenerator anzutreiben. Unter Volllast schafft der Katamaran eine Geschwindigkeit von 14 Knoten, wobei jedoch auf der „Reise“ eine Durchschnittsgeschwindigkeit von sieben Knoten angestrebt wird.

Der Verbrauch des Kats beträgt 2 mal 10 kWh pro Stunde. In jedem der beiden Schwimmer befinden sich zwei Motoren, wobei jedoch nur einer pro Schwimmer in Betrieb ist.

PlanetSolar kann ohne eine komplette Ladung etwa drei Tage unterwegs sein. Falls dann nicht die Möglichkeit gegeben ist, das Schiff komplett zu laden, wird der Verbrauch des Katamarans auf ein Minimum reduziert und verharrt.

Ganz schön viele Zahlen aber auch sehr interessant, was alles in dem Kat steckt.

Letzte Nacht hat mich ein kleiner Edit von Jens erreicht:

moinsen,

der Katamaran hat zwar 3 Rümpfe, fährt aber im Normalzustand nur auf zwei und der Mittelrumpf ist über der Wasseroberfläche.
Der Mittelrumpf kommt nur in der Welle zum Einsatz, um dort den notwendigen Auftrieb zu bringen. Das Ganze ist ein Wave Piercer-Konzept, das bedeutet, die Welle wird durchschnitten und nicht überfahren, ist effizienter.

Gezeichnet von Craig Loomes (Lomocean), der auch den Earth Racer gezeichnet hat. http://www.lomocean.com/index.php
Unsere Tour muss man als Expedition ansehen, da das vor uns noch keiner angestrebt hat, wollen wir es jetzt versuchen und somit den Anstoß geben, die Solarenergie besser zu nutzen und weiter zu entwickeln. Desweiteren ist das auch ein kleiner Wettlauf für uns, es als erster zu schaffen, nur mit Solarenergie um die Welt zu kommen. Wir haben noch ein weiteres Boot als Konkurrenz, das die Tage auch aus dem Mittelmeer starten will und dann auch noch ein Flugzeug.
Wenn wir es schaffen sollten, kommen wir ins Guinness book of records.

save the future
in liebe jens
=)

Ein rostocker Jung geht auf eine lange Reise!

Wie ihr in den Medien sicherlich schon mitbekommen habt, ist Anfang vergangener Woche der Solar-Trimaran „Turanor PlanetSolar“ auf seine Reise um die Welt gegangen.

Das Projekt sieht vor, in 160 Tagen mit Hilfe von Solarenergie um die Welt zu fahren.

Mit an Bord ist einer meiner besten Freunde, Jens Langwasser. Jens war Projektleiter und ist somit maßgeblich am Bau und der Entwicklung des Trimarans beteiligt.

Woher kenne ich Jens?

Jens begann schon im frühen Kindesalter mit dem Segelsport, geführt durch seinen Vater Ulf, der selbst erfolgreicher Finn-Segler war, machte Jens erste Segelversuche auf der Warnow in Rostock. Unser Weg kreuzte sich das erste Mal vor etwa zehn Jahren, als Jens und ich uns beim Training in der rostocker Lasergruppe kennenlernten. Mir war sofort klar, dass dieser chaotisch wirkende Typ mit seinem lilafarbenden Laser auf meiner Wellenlänge liegt.

Nach seinem Realschulabschluss 2001 in Rostock, entschied sich Jens, in Lübeck bei der Böbs-Werft Bootsbauer zu lernen. Nachdem er die Lehre 2004 erfolgreich beenden konnte, suchte Jens nach einer neuen Herausforderung. Der Weg führte ihn direkt nach Kiel, zur Knierim Werft.

Nach anfänglichen Gehversuchen, wurde Jens schnell einer der Projektleiter der Werft.

Das erste durch Jens betreute Projekt, war die Auliana II. Ein Performance Cruiser, der aus der Feder von Judel/Vrolijk stammt.

Bei der Endfertigung der Classic 33 zeigte Jens ein weiteres Mal sein Können.

Jens ist sehr zielstrebig und ein Perfektionist auf seinem Gebiet, Eigenschaften, die ihm sicherlich zu Gute kamen, als das Projekt PlanetSolar ins Leben gerufen wurde.

Gestern erreichte mich der erste „Funkspruch“ der Turanor:

Moinsen,

haben jetzt die ersten 400nm und die ersten Härtetests hinter uns und noch immer kein Bericht bei Yachtblick….!?
Haben jetzt Ibiza neben uns und noch ca. 23600 nm vor uns. Nach dem Sturm im Golf von Lion wo wir mit guten 40 kn Wind und 4-5.5m Wellen uns durch geprügelt haben, hatten wir die letzten Tage gutes Wetter, nur leider nicht ganz so viel Sonneneinstrahlung wie gewünscht, Tage werden auch kürzer. Wir fahren gerade mit 4.2 kn Richtung spanisches Festland, ab Sonntag ist wieder mit Wind zu rechnen schön von vorne…so wie wir das lieben. Müssen zusehen, dass wir auf den Atlantik kommen und uns die Passatwinde zu nutzen machen.

Lieben Gruß

Jens

Yachtblick wünscht Gute Fahrt!

Die letzte deutsche Staatsyacht! Erichs Ostseeland!

(zur Melodie von die Partei)

Die Partei, die Partei, die hat eine Yacht!

Und Genossen es bleibe dabei;

Denn wer kämpft für das Recht,

Der braucht so eine Yacht.

Wer die Menschheit verteidigt,

der hat das Recht,

auf Luxus und Völlerei.

Wer von der Yacht spricht der

ist dumm oder schlecht.

So, gegen leninschen Geist,

wächst, in Wolgast geschweißt,

Die Partei – die Partei – die Yacht der Partei.

Hätte ich einen derartigen Text vor der „Wende“ verfasst, dann wäre das möglicherweise das Ende dieses Blogs gewesen. Aber wieso hätte man im Osten auch über Yachten bloggen sollen – diese bösen kapitalistische Protzkisten. Der Ostbürger war gleich und wenn er ein Boot hatte, dann eins aus dem Osten – am besten alle das Gleiche. Für Erich galt das natürlich nicht, denn als geborener Saarländer durfte er natürlich ein etwas größeres Schiff haben.

Die Recherche für diesen Artikel gestaltete sich etwas schwierig, es gibt zwar einige verfügbare Quellen, allerdings sind selbige streckenweise so von Widersprüchen und Ideologien durchtränkt, dass man ihnen kaum Glauben schenken kann. Ich bin also statistisch vorgegangen. Je häufiger ein Fakt erwähnt wurde, umso wahrscheinlicher erschien er mir. So blieb mir auch nix anderes übrig, als mich an den Fakten entlang zu hangeln und die Geschichten und Legenden, die sich um die „letzte deutsche Staatsyacht“ ranken, weitestgehend außen vor zu lassen.

Erichs Staatsyacht, die „Ostseeland“, war nichts, worauf ein guter Sozialist stolz war. Sie war fast sowas wie ein kleines Geheimnis. So wundert es nicht, dass es keinen Staatsakt, keine Medienberichte und noch nicht einmal eine Schiffstaufe gab, als die Yacht am 30. Juni 1971 zu Wasser gelassen wurde. Basierend auf den Plänen eines Minensuchbootes der Kondorklasse (MSR-lang), wurde sie bei der Peene-Werft in Wolgast gebaut. Der ursprüngliche Entwurf wurde zu Gunsten eines Sonnendecks um 5 Meter verlängert und misst nun stolze 61 m Länge, bei einer Breite von nur 8 m.

Aufgrund von zwei Dieselmotoren aus russischer Produktion (M40 von Bryansk), mit jeweils 2500 PS, erreichte die Ostseeland eine Reisegeschwindigkeit von 18 kn. Im Wesentlichen hat man sich bei der Ausrüstung der Yacht an Ostprodukte gehalten, bis auf Kleinteile waren nur die britische Schlingerdämpfungsanlage und die weiße Farbe aus westlicher Produktion. Immerhin 15 Millionen volkseigene DDR-Mark soll die Yacht seinerzeit gekostet haben.

… Fortsetzung im 2. Teil!

Motorisierte Kohle!

Ein Erfahrungsbericht aus den heiligen Hallen von Marström Composites!

Zum erfolgreichen Abschluss meines Studiums gehört ein achtwöchiges Fachpraktikum. Da ich mich in Fachrichtung Leichtbau spezialisieren möchte, habe ich mich auf die Suche nach einem Kohlefaser verarbeitenden Unternehmen gemacht. Nach einiger Recherche bin ich auf die Firma “Marström Composites AB” in Schweden gestoßen. Marström baut, neben Teilen für Flugzeuge und Motorboote, alles was das Seglerherz begehrt. Bekannt wurde die Firma durch ihre hochqualitativen Tornados und Yacht-Zubehör wie, Kohlefasermasten, Steuerräder, Ruderblätter und Schwerter. Besonders erfolgreich ist die Firma derzeit mit dem Bau von Extreme 40 Katamaranen für den iShares-Cup.

Nach einer Woche praktischer Übung an Kleinteilen wurde ich vom Werkstattleiter gefragt, ob ich nicht Lust hätte, an einem richtigen Boot zu arbeiten. So kam es, dass ich am Prototyp des Marström-Rib mitbauen durfte. Die Formen für das Boot waren schon vorhanden und wurden vom Formen-Departement Marströms selber gebaut, auch der Rumpf war bereits fertig, lediglich die Fertigung des Decks stand noch aus. Die Marström Ingenieure haben sich hier für eine Sandwich-Bauweise in Kohle und Nomex (Kevlar-Honigwaben) entschieden. Der leichtesten und steifsten Versuchung seit es Composite gibt.

Bei dem Deck wurde zuerst weißes Gelcoat aufgetragen, was in diesem Fall die Nachbearbeitung und Lackierung vereinfachen sollte. Nach einem recht aufwändigen Laminierplan haben wir dann drei Tage lang Prepregs in die Formen geklebt. Der Aufbau bestand aus verschiedenen Kohlegewebearten mit unterschiedlichen Stoffdichten. Hier wurde besonderer Wert darauf gelegt, das Motorboot an den weniger beanspruchten Stellen, so leicht wie möglich und an den höher beanspruchten Stellen, so fest wie nötig zu bauen.

Ein spannender Teil war die Nomex Verarbeitung. Zum einen mussten die Kanten der Nomex-Platten angeschrägt werden, um einen besseren Übergang zum restlichen Kohlegewebe herzustellen, zum anderen wurden zusätzliche Epoxidharzschichten eingefügt um eine optimale Einbindung der Honigwaben zu schaffen. Im finalen Arbeitsschritt wurde das ganze Deck Vakuum-verpackt und für zwei Stunden bei 125 Grad in einer Autoklave gebacken. Dieser Arbeitsschritt ist, neben einer guten Rohstoffwahl, für die hohe Qualität der ganzen Struktur verantwortlich. Im der Firmeneigenen Lackiererei gab es dann das obligatorische Hochglanzfinish, zusammen mit einigen aggressiv-roten Designelementen.

Die Eckdaten des Ribbs: 227 kg Rumpfgewicht, 57 Knoten max.speed, 220 ps! Der stolze Preis: 109.000 Euro ohne Mehrwertsteuer – Kaufanfragen an mich =)

Leider war meine Zeit bei Marström noch vor der Probefahrt zu Ende. Eine Woche nach meiner Rückkehr aus Schweden erhielt ich folgenden Sms von einem Teammitglied: ”Dude, we just tested the Rib… 35 knots at half throttle and it doesn’t make a f***ing sound. Amazing!!!”

Und wir sahen, dass es gut war.

Dieser Artikel wurde von meinem Kommilitonen Rico Kühlewind geschrieben. Rico ist Laser-Segler und hat auch im Offshore Bereich bereits einige Erfahrungen sammeln können. Er war so freundlich uns diesen Artikel über seine Zeit in Schweden zu schreiben.

Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 11

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Auch diese graue Maus stammt aus dem Hause Baglietto. Die Blue Ice ist 41 m lang, wurde 1999 gebaut und wird von zwei, jeweils 2700 PS starken, Motoren angetrieben. Mit 5400 PS bringt sie es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 28 Knoten. Der Eigner spricht angeblich russisch und luxist.com will wissen, dass die Yacht für knapp 16 Millionen kürzlich zum Verkauf stand.

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Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 10

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“Moon Goddess” – Mondgöttin nennt sich diese ungewöhnliche Yacht. Mich erinnern Farb- und Formgebung aus irgendeinem Grund aber eher an Schnellrestaurants aus alten Hollywood Filmen. Gebaut aus Karbon bei Danish Yachts, zeichnet auch hierfür Espen Øino verantwortlich. Mit 2 x 3750 PS für 35 m Länge, ist das gute Stück alles andere als untermotorisiert.

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Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 6

So langsam komme ich in einen Bereich von Yachten, die ich als solche gar nicht mehr ernst nehmen kann. Der Fotoblog “The Chive” liefert diese tollen Bilder. Es handelt sich hier um ein umgebautes russisches Tragflächen-Flussschiff. Gebaut wurde das Schiff 1970 und auf den Namen Meteor getauft. Wenn mich meine schwachen Russischkenntnissen nicht täuschen, hört die Yacht seit dem Umbau im Jahre 2005, auf den Namen “Верный”, was so viel bedeutet wie “richtig” oder “wahr”. Das wired-magazin will wissen, dass der Eigner ein sibirischer Politiker ist. Die lustigen Tigerprints geben dem Interieur einen gewissen Rotlicht-Charme.

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Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 4

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Wir alle kennen die wilden Entwürfe der Designer, die sich in den Yachtmagazinen, meistens als kleine Bildchen, irgendwo auf den ersten 10 Seiten finden. Die meisten dieser Entwürfe landen, nach einem kurzen Intermezzo in der Presse, ganz schnell wieder in den Schubladen. Sie haben ihren Zweck, den Bekanntheitsgrad der meist jungen Designer zu steigern, erfüllt und die Herren (&Damen) können sich nun an umsetzbaren Projekten versuchen. Wenn so ein wilder Entwurf doch mal realisiert wird, dann ist es meistens eine Wally. Die dürfen das! =)

Der Ellips 28 Katamaran der russischen Firma Paritetboats, ist nach meinem Geschmack etwas, dass besser für die Schublade entworfen worden wäre. In meinem Kopf entwickelt sich gerade das Bild eines sich entschuldigenden Designers, dessen Blick sagen will: „Ich konnte ja nicht ahnen, dass die das wirklich bauen“!

Bei den anderen Produkten des Unternehmens erfüllt das schwarze Zyklopenauge wahrscheinlich sogar einen Zweck. Es handelt sich dabei nämlich um „glass-bottom-boats“, bei denen der Lichteinfall von oben sicher nicht schadet. Bei der Ellips 28 ist es nur ein Design-Element.

Das gute Stück ist 8,5 m lang, 3,5 m breit, bietet Platz für 6 Personen + Skipper und soll in der größten Version von 2 x 500 PS Yanmar Maschinen befeuert werden. Der Hersteller gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 65 Knoten an.

Ich frage mich, ob man das so zertifiziert bekommt? 65 Knoten und die große Scheibe! Vielleicht wird das ja von einem freundlichen GL-Ingenieur gelesen, der dazu mal was sagen kann. (darf anonym schreiben, Mail Adresse wird von mir nicht veröffentlicht)

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Erinnert mich irgendwie an das Interieur getunter VW-Polo!

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Der Kracher ist der Kontrast zwischen dem “Beam me up”-Design und der russischen Hafenlandschaft!

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Bildquelle: www.paritetboat.com