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Motoryachten

Jens berichtet beim NDR

Jens unterwegs auf einem UFO, einem Gefährt aus einer anderen Welt?

Erfahrt alles über die letzten Wochen und den kleinen Schaden, der den Aufenthalt auf Bora Bora verlängert.

Bericht des NDR

Schadensmeldung von der MS Turanor/ Jens der Teufelskerl!

Heute Morgen erreichte mich folgende Schadensmeldung von der PlanetSolar Expedition.

Nach einem mechanischen Schaden an der Steuerung der Propellerblätter ändert die TÛRANOR PlanetSolar ihre Route und kehrt nach Bora Bora zurück. Nachdem die TÛRANOR in den Morgenstunden Bora Bora verlassen hatte, gab es gegen 16:15 Uhr Ortszeit (2:15 UTC, 30 März 2011) einen ungewöhnlichen Lärm im Bereich des Antriebs auf der Backbord-Seite. Als Vorsichtsmaßnahme wurde das Boot zum Halten gebracht; so wurde ein weiterer Schaden im Bereich des Propeller-Antriebs verhindert. Einer der zwei Propeller konnte vorübergehend durch den Schaden an der Propellerblatt-Steuerung nicht eingesetzt werden. Das gesamte Solarsystem, die Batterien sowie die Motoren selbst sind vollkommen intakt.
Mit der Unterstützung des Landteams suchte die Crew in (mehr…)

MS Turanor überquert erfolgreich den Pazifik!

Die MS Turanor, mit unserem Kumpel Jens an Bord, hat soeben die erfolgreiche Überquerung des Pazifik gemeldet. Hier die Mitteilung:

Für das größte Solarboot der Welt, die TÛRANOR PlanetSolar, verläuft die Pazifiküberquerung erfolgreich. Gestern um 8.39 Uhr Ortszeit (18.39 Uhr UTC) machte der ausschließlich mit Solarenergie betriebene Hightech-Katamaran vor Nuku Hiva auf den Marquesas Inseln in Französisch-Polynesien fest. Seit Verlassen der Galápagos Inseln hatte die vierköpfige Crew, bestehend aus (mehr…)

Jens berichtet von den Galapagos Inseln! PlanetSolar

Hallo Leute,

in den letzten Tagen haben wir historische Momente erlebt, die Planet Solar hat den  Rekord, der längsten zurückgelegten Strecke, die jemals  von einem Solar Fahrzeug gefahren wurde, gebrochen. Aufgrund dieses Anlasses haben wir die Korken knallen lassen. Der bisherige Rekord lag bei 9364nm und steht im Guinness Book of Records. Gestern haben wir (mehr…)

Crowdsourcing: Helft mir ein Schiff zu bauen!

Das Yachtblick schon seit einigen Wochen auf „Schmalspur“ läuft, liegt in erster Linie daran, dass ich momentan mit der Vorbereitung auf meine letzten Prüfungen und mit dem Schreiben meiner Thesis beschäftigt bin.

Im Rahmen dieser Thesis arbeite ich gerade an der Planung für einen ca. 30 m langen Katamaran für einen Binnensee mit. Das Schiff ist knappe 10 m breit und es gibt keine Möglichkeit es auf dem Wasserweg von der Werft zum Fahrgebiet zu transportieren. Aus diesem Grund muss der Katamaran also teilbar/zerlegbar sein … sozusagen ein 30 m langer Hobie.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass das Unterwasserschiff mindestens alle 5 Jahre auf Helling inspiziert werden muss. Blöderweise gibt es an dem See keine Werft, die in der Lage ist ein 10 m breites Schiff mit einer Verdrängung von 150 Tonnen aus dem Wasser zu heben – ein weiterer Grund für die Teilung. (mehr…)

PlanetSolar MS-Turanor im Pazifik

Moin Yachtblick,

es ist mal wieder so weit, kurzer Bericht von der Planet Solar.

Willkommen Pazifik,

nach einem 2 wöchigen Heimaturlaub sind wir jetzt wieder unterwegs und haben das Jahr mit einer erfolgreichen Panamakanal- Durchquerung gestartet.

Erfreulich war für uns, dass der PlanetSolar Eigner, Immo Ströher, mit an der Durchquerung teilgenommen hat. Der Kanal ist, mit jeweils 3 Schleusen bei der Ein- bzw. Ausfahrt und dem Höhenunterschied von geschätzten 30m – von Atlantik/Pazifik zum Kanal, wirklich beeindruckend anzuschauen.  Doch wenn man in der Geschichte zurückschaut, weiß man, dass der mit viel Blut bezahlt wurde, 25.000 Tote hat der Bau des Kanals alleine auf der Französischen Seite gekostet. Das gibt einem zu denken.

Nach einem Aufenthalt von 2 Tagen auf einer kleinen wunderschönen Insel direkt (mehr…)

MS TÛRANOR in Miami angekommen!

Im Video ist Jenner kurz bei seinem “SolarSurf” zu sehen von dem ich euch hier schon Bilder gezeigt habe.

Die TÛRANOR PlanetSolar hat auf ihrer Expedition rund um die Erde den amerikanischen Kontinent erreicht. Heute Morgen um 08.15 Uhr Ortszeit (14.15 Uhr MEZ) legte das Boot im Hafen von Miami im US-Bundesstaat Florida an. Zwischen der Abfahrt des Bootes in Monaco am 27. September 2010 und dem Anlegen in Miami sind 61 Tage, 0 Stunden und 34 Minuten vergangen. Die gesamte Expedition rund um die Erde wird mindestens zehn Monate dauern.

Nächste Station wird Cancun in Mexiko sein. Dort wird das weltgrößte Solarboot anlässlich der Weltklima-Konferenz der UNFCCC (United Nations Framework Convention on Climate Change) Station machen. Die Ankunft in Cancun ist am 6. Dezember geplant.
„Wir wollen zeigen, dass wir die Technologie, das Wissen und die Mittel für den Wechsel auf erneuerbare Energien bereits haben. Für diesen Wechsel sind wir alle verantwortlich“, bringt es Raphael Domjan auf den Punkt.
Schiffseigner Immo Ströher betont: „Mit unserem Projekt wollen wir beweisen, dass Sonnenenergie über die stationäre Stromgewinnung hinaus auch solare Mobilität bieten kann. So lässt sich mit nachhaltiger Energietechnik ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz im Bereich des Verkehrs leisten. Bislang gilt der Seetransport-Sektor als klassischer „Energieschlucker“.
Die Idee zur Weltumrundung mit Solar-Technik stammt vom Schweizer Raphael Domjan, dem Gründer des Unternehmens PlanetSolar. Das PlanetSolar-Team besteht aus Physikern, Ingenieuren, Bootsbauern und engagierten Unterstützern aus aller Welt, die sich dem Schutz der Umwelt und der Förderung erneuerbarer Energien verpflichtet haben. „Wir wollen Ingenieure und Wissenschaftler dazu motivieren, innovative Technologien zu entwickeln. Wir wollen den Träumen der Menschheit Gestalt verleihen und zeigen, dass das scheinbar Unmögliche Wirklichkeit werden kann“, so Domjan. Und Unternehmer Ströher ergänzt: „Wir sind auf dem Weg zu zeigen, dass motorisierte Schifffahrt auch ohne Brennstoffe funktionieren kann.“

Ausführlicher Bericht von Jens zum Transatlantikrekord!

Hallo Freunde,

wir haben es geschafft! In nur 26 Tagen und 19h haben wir denn Atlantik überquert und somit denn Rekord der Sun 21, die Anfang 2007 in 29 Tagen den Atlantik überquert hat und bis zum 18.11.2010 denn Titel der schnellsten Atlantik Überquerung mit einem Solarboot für sich beanspruchte, gebrochen. Allerdings nur bis zur jener Stunde, als die Turanor Planetsolar um 3 Uhr Morgens in die Bucht von St. Martin einlief.

Für mich war es ein sehr bewegender und schöner Moment, da es die erste Überquerung war und solch ein Ereignis mit einem Rekord zum Abschluss zu bringen, ist schon einzigartig. Auf jeden Fall ein Moment, der mir ein Leben lang in Erinnerung bleibt.

26 Tage auf See – einzig und allein angetrieben von der Sonne, da kann ich natürlich auf viele schöne Erinnerungen zurückblicken, es gab allerdings auch harte und regnerische Tage.

Die ersten zwei Wochen lief es ganz gut, beste Solarboot-Bedingung. Bis die Meldung kam – Hurrikan Tomas hat sich unglaublich stark entwickelt und es wird mit einem Windspeed von über 120kn gerechnet. Da wir zu jenem Zeitpunkt noch weit auf dem Atlantik waren, haben wir uns davon erstmal nicht weiter beeindrucken lassen. Jedoch bekamen wir eine Vorhersage von unserem Wetterdienst, (Meteor France): „Hurrikan Tomas dreht nach Osten ab. Direkt auf euch zu. Seht zu das ihr da wegkommt.“

Da ist uns die Entscheidung nicht schwer gefallen, nach Süden abzudrehen, um uns bestmöglich unten “durchzuschmuggeln”.

Bis auf einige regenereiche Ausläufer und jede Menge Zeit, die uns verloren ging, sind wir jeoch gut aus der Situation gekommen. Auf unserer kompletten Reise haben wir ganz nach dem Motto “Clean the Ozean” gehandelt und jeglichen Müll eingesammelt, der uns auf der Reise begegnet ist. Und glaubt mir das ist wirklich eine große Menge!

Da unser Zeitfenster durch das Ausweichmanöver von Tomas sehr zusammengeschrumpft ist, hatten wir nach dem Einlaufen in St. Martin geschlagene 8h Zeit den Rekord zu feiern und uns dann wieder auf den Weg nach Miami zu machen (1100mn).

Gestern haben wir Puerto Rico auf der Backbordseite liegen lassen und heute sind wir quer ab von der Dominikanischen Republik. Also noch 800nm bis Miami, wo wir spätestens am 29. eintreffen müssen. Aber wie soll es auch anders sein, das Wetter ist mal wieder nicht auf unserer Seite – Wind von vorne und die kommenden Tage – Regen.
Die besten Grüße von der Turanor Planetsolar
Jens

Neuer Transatlantikrekord für Solarboote!

Rostock – 6 Grad Celsius und bedeckt, St. Marteen(Karibik) 27 Grad und Sonnenschein.

Warum interessiert mich das? Ich kann es euch sagen, soeben habe ich einen Anruf von Jens Langwasser von der Turanor bekommen, der mir mit freudiger Stimme berichtete, dass die Turanor einen neuen Transatlantik Rekord für Solarboote aufgestellt hat.

Die genaue Zeit konnte Jens mir leider noch nicht sagen, da sie heute Nacht erst eingelaufen sind und es noch keine offizielle Zeit gibt. Jens erzählte mir auch, dass sie wohl noch um einiges schneller gewesen wären, wenn sie nicht dem Hurricane Tomas hätten ausweichen müssen und bessere Wetterbedingungen gehabt hätten.

Es war Jensers erste Atlantiküberquerung, so war er am Telefon doch noch ziemlich aufgeregt und schwärmte von den Weiten des Atlantiks und den gesammelten Erfahrungen und Eindrücken. „Es ist noch etwas komisch, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben, aber auch ein schönes Gefühl, am Strand zu stehen und in die Ferne zu schauen, genau zu wissen, dass man das nun erst einmal hinter sich hat.“

Auf eines war Jens ganz besonders stolz, sie hätten unterwegs Müll eingesammelt, getreu dem Motto „save the future!“.

In wenigen Stunden geht es nach Miami, von wo aus Jenser dann etwas ausführlicher berichten möchte.

Viel Glück und ordentlich sonniges Wetter.

Ahoi!

Wie es zu diesem Solar-Surf-Bild gekommen ist lest ihr hier

Bericht von Bord der MS Turanor/Planet Solar von Jens Langwasser

Hey Mölli,

nach unserem kurzen aber intensiven Stopp auf Granne, haben wir vor einer Woche am Freitag wieder Leinen los gemacht, um den Langen Trip nach Miami anzutreten (3800 nm non stop). Wir sind jetzt auf Position 24°2N 30°28W und 850 nm (stand Samstag 30.10.2010 um 4:51 Uhr) liegen jetzt hinter uns.

Hier draußen ist sonst nicht so viel los, weit und breit nur Wasser. Es gehört schon zu den Besonderheiten ein Schiff anzutreffen…! Dafür kommen jegliche Meeresbewohner vorbei, einige davon landen auf dem Grill – andere nicht…ist auf jeden Fall eine ganz gute Abwechslung zum Trockenfutter.

Heute Morgen sind wir gerade erst mit einer Walschule in Richtung Westen gefahren. Die Wale befanden sich im Umkreis von 15 m um unser Boot und ließen sich durch unsere Anwesenheit nicht stören.

Da ich den Beruf Bootsbauer erlernt habe und den Job des Bootsmanns auf der Yacht habe, wird es für mich irgendwie nie langweilig, ob ich nun die Trimmung der Yacht anpasse, kaputte Solarzellen tausche, oder irgendwelche Lüftungen in die Yacht einbaue.

Falls für mich doch mal langweilig werden sollte, suche ich mir eben meine Beschäftigungen… und wenn ich mich auf einem Surfbrett hinter unserer Yacht herziehen lasse.

Bei sonnigem Wetter und 26° Wassertemperatur fällt mir das dann auch gar nicht so schwer….=)

Das soll es dann gewesen sein, ich werde mich demnächst wieder bei euch melden, bis dahin – save the nature.

Ps. Danke an Schweizer und Daniell für die die Unterstützung auf Grane – wir sehen uns in einem Jahr…aber dann mit Windsurfer.