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Megayachten

Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 7

Die heutige Ausgabe dieser Serie zeigt uns Roberto Cavallis Yacht, mit dem bezeichnenden Namen: Roberto Cavalli. Der leicht extrovertierte italienische Modeschöpfer hat sich diese “Bunte Kuh” 2004 bei Baglietto bauen lassen. Die Yacht mit dem “leicht” negativen Deckssprung, ist 40,8 m lang und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 35 Knoten. Für mich ist das keine Design-Frage mehr, dass ist einfach nur noch platt plakativ. Verglichen mit den großen Weißen im Hafen von Monaco hat sie die Klasse einer bunt bemalten Hafendirne. Weil noch Farbe übrig war, hat sich Herr Cavalli auch gleich noch diverse Autos und einen Helikopter damit überziehen lassen. Die Yacht wird derzeit auf diversen Webseiten zum Verkauf angeboten.

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Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 5

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Zu dieser Yacht möchte ich an dieser Stelle gar keine großen Worte verlieren. Auf Yachtblick steht bereits ein längerer Artikel zum Thema SWATH im Yachtbau und der Silver Cloud. Ich habe auch länger mit mir gehadert, ob es die Silver Cloud wirklich „verdient“ hat, in diese Liste aufgenommen zu werden. Zugegeben, sie ist keine Schönheit! Die ungewöhnliche Form ist hier aber vor allem auf die Funktion zurück zu führen, obwohl es sicherlich auch etwas schöner gegangen wäre. Bei diesem exzellentem Verhalten im Seegang, kann man schon mal Abstriche im Design in Kauf nehmen. Das es funktioniert ist in dem Video gut zu sehen.
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Deutsche Yachteigner beim Rolex Maxi Yacht Cup!

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Deutschen, vor allem Nicht-Yachtis, der Meinung sind, dass große Yachten kein deutsches Thema sind. Zugegeben, deutsche Eigner versuchen, anders als manch russischer Magnat, vielleicht nicht unbedingt damit in den großen Zeitungen (BILD) zu landen. Das dies in unserem vom Neid zerfressenen Land auch nicht gut tut, zeigte kürzlich die von Reinhold Würth in Auftrag gegebene „Vibrant Curiosity“.

Am Wochenende fand vor Porto Cervo /Sardinien der Maxi Yacht Rolex Cup statt. Vor allem aus deutscher Sicht war dieses Wochenende sehr erfolgreich. Gestartet wurde in 3 Klassen: Mini-Maxi Racing, Wally und Crusing/Spirit of Tradition. Bei den Wallys konnte der Hamburger Reeder Claus Peter Offen, der auch gleichzeitig Präsident der Internationalen Klassenvereinigung der Maxi Yacht ist, die Trophäe und die von Rolex gesponserte, individuell gravierte, Uhr mit nach Hause nehmen. Wenn die Kumpels alle auch schon Rolex tragen, dann muss es schon die gravierte vom Rolex Maxi Cup sein, um in der „Clipue noch zu Punkten“. Wir gratulieren Herrn Offen auf jeden Fall zu diesem grandiosen Sieg. Unser Blogkapitän Johannes hat im Übrigen mehrere Jahre für ihn gearbeitet. Der zweite Platz in der Wally Klasse ging an Thomas Bscher (kein Tippfehler). Bscher war bis 1996 haftender Anteilseigner an der Sal. Oppenheim Bank, startete danach eine erfolgreiche Karriere als Rennfahrer. 1995 gewann er die BPR Global Endurance GT Series in einem McLaren F1 GTR. Von 2003 bis 2007 war er Präsident von Bugatti Automobiles SAS.

Einen weiteren 2. Platz konnte Deutschlands bekanntester Maxi-Eigner, der SAP-Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner einfahren. Etwas unglücklich, weil die 145 Fuß lange Visione in der Cruising/Spirit of Tradition Klasse, nur von der hochmodern ausgerüsteten und mit Profi-Crew versehen J-Class-Yacht „Velsheda“ geschlagen wurde. Selbige hatte nach IRC so viel Altersvergütung bekommen, dass alle 5 Wettfahrtsiege nahezu ungefährdet waren.

Weitere deutsche Starter in dieser Klasse waren Otto Happel (auf Hetairos) und Albert Büll (auf Saudade). Bei Otto Happel handelt es sich um den ehemalige Besitzer der GEA, einem großen deutschen Maschinenbauer und Metallverarbeiter (etwa 20.000 Mitarbeiter). Happel konnte im Februar sein GEA Aktienpaket für 1,5 Milliarden Euro an die Metallgesellschaft (MG) verkaufen. Er lebt in den Nähe von Luzern und gilt als Besitzer der 2,19 km² großen Seychellen Insel Frégate. Albert Büll ist ein Hamburger Immobilien-Magnat, er ist Gründer und Gesellschafter der B&L Gruppe, Aufsichtsrat der Kalorimeta AG, sowie der URBANA Energietechnik AG.

In der kleinsten Klasse, den Mini-Maxis, reichte es für die bei Knierim in Kiel gebaute „Container“ nur für den 5. Rang. Container, bereits der Name der Rennyacht, mit der Udo Schütz 1993 beim  Admirals Cup erfolgreich war. Die Schütz Werke sind ein überregional bekannter Hersteller von Industrieverpackungen, Lagersystemen und Leichtbaumaterialien (Nomex-Waben) . Auch Udo Schütz war bis zu einem Unfall beim 24 h Rennen 1969, erfolgreich als Rennfahrer unterwegs.

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Y3K von Claus Peter Offen

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Open Season von Thomas Bscher

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Visione von Hasso Plattner

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Container von Udo Schütz

Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 3

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Der Kauf einer Yacht stellt für viele Menschen die Erfüllung eines lange gehegten Traumes dar. Der Kauf einer Megayacht, also einer Yacht über 30 m Länge, bleibt für viele Menschen ein Traum. Die Eigner von Superyachten liefern mit den Yachten die sie sich bauen lassen, die Grundbausteine dieser Träume, sie haben daher eine ästhetische Verantwortung für die Schlafphasen der Menschheit! Je größer die Yacht, desto mehr Verantwortung hat der Eigner. Yachten wie die gezeigte Enigma bauen zu lassen ist daher verantwortungslos und ein ästhetisches Verbrechen an der Menschheit. Es ist eigentlich schade, denn wenn man das bei Fliegenaugen abgeschaute Design der Fenster durch einfach Scheiben ersetzen würde … aber es geht hier ja darum gesehen zu werden.
Die bei Blohm und Voss gebaute Yacht ist 75 Meter lang und wird derzeit dem Barclay Clan zugeordnet. Die Barclays sind aber schon die 3. Besitzer der 1991 gebauten Yacht. Sie war bis zum Erwerb der Rising Sun in Besitz von Larry Ellison, welcher sie von dem mexikanischen Medienmogul Emilio Azcárraga erworben hatte.

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Bildquelle: www.yachtmati.com

Die hässlichsten Yachten der Welt – Teil 1

yacht1Das Cover der aktuellen “Boote Exclusiv” hat mich auf die Idee gebracht, die hässlichste Yacht der Welt zu suchen! Dass der Hochbau alle paar Jahre mal eine kleine Krise durchleidet ist nichts neues, dass es im Schiffbau ähnlich läuft auch nicht. Die aktuelle Entwicklung im Yachtdesign zeigt wohl, dass wir derzeit eine Talsohle im Hochbau und ein Hoch im Yachtbau haben müssen. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass sich derzeit Stararchitekten auf Yachtprojekte stürzen wie Fliegen auf einen … na Sie wissen was ich meine.

Die von Philippe Starck entworfene “A” finde ich gar nicht mal so schlimm. Ich sperre mich auch in keinster Weise gegen neue Designs. Die Feeling 55 finde ich durchaus gelungen, bei der Moody 45 bin ich mir da aber schon nicht mehr so sicher.

yacht2Die erste, wie ich finde, echt hässliche Yacht die ich vorstellen möchte, ist die von Sir Norman Foster (entwarf die Reichstagskuppel) entworfene “Ocean Emerald”. Die Yacht ist 41m lang wurde bei Rodriquez in Sarzana gebaut. Es handelt sich hier um ein Fractional Ownership Konzept, die Kosten für die Yacht sollen sich also 8 Eigner teilen. Vier Exemplare der “Signature” Baureihe sollen bis 2010 bei Rodriquez fertig gestellt werden. Jeder der 32 Eigner soll etwa 1,875 Millionen Euro als Einstiegsprämie zahlen. Ich habe wirkliches Interesse an diesem Konzept und bin ernsthaft gespannt, ob es möglich ist 32 Kunden zu finden.

Als möglicher Kunde fällt mir spontan Katharina Saalfrank ein! Stille Treppen hat die Yacht genug!

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Bildquelle: Yachtplus

P.S. Es handelt sich hier um einen Blog, nicht um meine Zeitung! Interaktion von Seiten der Leser ist also durchaus erwünscht. Ich werde hier in nächster Zeit einige hässliche Yachten vorstellen. Natürlich ist das alles Geschmackssache. Ich möchte Sie daher bitten, mir Yachten vorzuschlagen, die Sie richtig hässlich finden. Am Ende der Serie werde ich eine Abstimmung stattfinden lassen und den “Sieger” küren.

mail: info@yachtblick.de oder via Kommentarfunktion

Wie viele Megayachten gibt es auf der Welt!

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Eos via Flickr

Branchengröße Camper & Nicholson hat kürzlich, in Kooperation mit The Luxury Institute, die zweite Auflage ihres Jahresberichts für die Megayachtbranche herausgegeben. Im aktuellen Bericht für das Jahr 2008 befindet sich ein Kreisdiagramm, welches die Anzahl der sogenannten Megayachten ( > 24 m ) im Verhältnis zu ihrer Länge darstellt.

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Allein im Jahr 2008 sind insgesamt 261 Yachten mit einer Länge von über 30 m hinzugekommen. 2008 war damit das bis dato erfolgreichste Jahr für die Branche. Die Anzahl der Neubauten betrug im Jahr 2007 bereits 218 Einheiten, davon waren 89% Motoryachten und 11 % Segler. Dieses Verhältnis ist annähernd gleich geblieben, 12 % der Neubauten in 2008 waren Segler. Lag die durchschnittliche Länge im Bericht von 2007 noch bei 39,61 m, so liegt sie jetzt bei 41,41 m.
Betrachtet man die globale Verteilung der Kunden, so gingen 23 % aller Megayachten an US-Amerikaner, 16,5 % an Italiener und 10 % an Russen.
Doch sind nicht die USA das Megayacht-Land dieser Erde sondern Italien. 44 % der Auslieferungen ( 116 Yachten ) wurden in Italien gebaut. Mit einigem Abstand folgen die USA (30 Yachten), die Türkei (22 Yachten) und die Niederlande (18 Yachten). Deutschland nimmt Platz 6 der Rangliste mit 12 Yachten ein. Betrachtet man aber die gesamte ausgelieferte Länge der Yachten, liegt Deutschland mit 1090 m Yacht auf Platz 3 nach Italien und den USA.
Insgesamt wurden im letzten Jahr 5,45 Milliarden Euro in Neubauten investiert. Auch hier ist wieder die regionale Verteilung aus deutscher Sicht sehr interessant, denn die deutschen Werften liegen mit 1,57 Milliarden Euro an zweiter Stelle weltweilt, gleich nach Italien mit 1,691 Milliarde Euro. Das krasse Verhältnis von Anzahl der gebauten Yachten und Gesamtkosten erklärt sich dadurch, dass in Deutschland keine Segelyachten über 30 m gebaut wurden (meist deutlich günstiger als Motoryachten) und die Durchschnittslänge der in Deutschland gebauten Yachten bei 90,8 m lag. Dem gegenüber steht eine Durchschnittslänge für in Italien gebaute Yachten von 37,97 m.
Der Bericht endet mit einer Zusammenfassung von Toby Walker, dem Sales Director bei Camper & Nicholson. Für Walker hat die Finanzkrise natürlich auch in der Megayachtbranche ihre Spuren hinterlassen. Bauverträge wurden gekündigt und Kunden haben ihre finanziellen Reserven eher dazu benutzt ihre eigenen Unternehmen zu stabilisieren, als sich neue Yachten zu kaufen. Seine Prognose ist aber eher zuversichtlich, da die Vorteile, die das Leben auf einer Yacht mit sich bringt die Selben sind, wie vor der Finanzkrise. Er prognostiziert vor allem den „Barzahlern“ und Charterunternehmen sehr gute Yachtkäufe in diesem Jahr und sieht den Markt für Superyachten auch in 2009 wieder wachsen und das stärker als in der vorangegangenen Saison. Der Bericht endet mit dem Satz „Full steam ahead and full sails on“.

Ich bin dann mal kurz weg …

… ne Runde träumen gehen.

Bilder von der Loro Piana Superyacht Regatta auf Sardinien vom letzten Wochenende.

via

Wie für mich geschaffen!

Ich weiß nicht warum, aber bei ihr komm ich einfach aus dem Schwärmen nicht mehr raus Sie is vielleicht n bissl groß, aber sonst perfekt! Hier gibt es mal wieder bewegte Bilder von meinem kleinen Lieblingsschiff.

via H2uh0

Raus aus der Krise – De Luxe!

Er hat eines der größten Egos dieser Erde und ist jetzt endlich auch im Besitz der größten Motoryacht der Erde. Die Rede ist natürlich von unserem russischen Lieblingsfinanzkrisenopfer ( von ca. 20 Mrd. auf ca. 3 Mrd. ), Herrn Roman Abramowitsch. Am Freitagmorgen wurde in Hamburg bei Blohm & Voss die 170 m lange „Eclipse“ ausgedockt. Die Eckdaten des ganzen Projekts waren im Groben schon länger bekannt. Sie hat ein Mini-U-Boot, ein eigenes Raketenabwehrsystem, 2 Helipads und natürlich alle anderen „Standards“ die es auf Megayachten geben sollte. 70 Mann Besatzung sollen an Bord sein, um maximal 24 Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Herr Abramowitsch dürfte externen Einschätzungen zu folge, etwas zwischen 340 und 390 Millionen Euro für sein neues Spielzeug bezahlt haben.
In Zeiten von insolventen Werften können wir ein solches Kräftemessen der oberen „100“ nur unterstützen! Ich muss allerdings sagen, für das ganze Geld hätte man sich sicher auch ein schickeres Schiff bauen können. Verglichen mit den Schiffen der letzten Jahre, wie „Alfa Nero“ oder „A“ ist die Eclipse einfach nur groß!
Es gab während der Bauphase immer mal wieder Gerüchte, dass Herr Abramowitsch den Bau gerne abgebrochen hätte, dies aber nicht konnte, weil angeblich 3 weitere Milliardäre das Projekt direkt übernommen hätten. Ich hoffe man hat besagten Herren bereits ein Angebot für eine 171 m lange Yacht unterbreitet.

3 Megayacht Videos zum Montagmorgen.

Superyachts in Palma! via Megayachtnews



Owner Suite der Sea Force One

 

Sea Force One – Imagefilm