Когда срочно нужны деньги, можно воспользоваться сайтом Кредиты Онлайн в Казахстане и взять кредит на карту без отказа. За 7 минут не выходя из собственного дома.
Yachtblick Rotating Header Image

Expeditionen & Törnberichte

Planet Solar / MS Turanor … auf der Flucht!

Hallo Yachtblicker,

gestern haben wir die 25000 nm-Marke (46500km) gebrochen. Wir befinden uns an der Küste von Indien 11°21.3 N  57°17.8 E mit heading to Mumbai (ehemals Bombay).

Nachdem wir von Singapur, über Thailand und Sri Lanka, die indische Küste erreicht haben, können wir sagen, dass der Maintenance-Stopp in Singapur ein voller Erfolg war. Alle körperlichen Anstrengungen, die durch die tropische Hitze unermesslich erschwert wurde, sowie die Probleme, die gelöst wurden, haben uns ein Stück näher an unser Ziel, der ersten Weltumrundung eines Solarbootes, gebracht. Die Entscheidung, des Einfliegens, unseres kompletten Competence-Teams aus Europa, hat sich dabei als goldrichtig erwiesen.

Jetzt können wir voller Stolz sagen, dass die Turanor PlanetSolar so gut wie nie zuvor läuft.

Seit den letzten Tagen beunruhigt uns das geschehen, welches sich an der Südspitze Indiens abspielt. Etwa 200nm hinter uns baut sich ein riesiger tropischer Sturm auf, wobei wir die Ausmaße nur erahnen können. Mit jedem Wetter-Update nimmt die Größe des Zyklons zu. Unsere aktuelle Position ist 440nm südlich von Mumbai. In zwei Tagen wird dieser tropische Wirbelsturm über uns rollen. Da der einzige sichere Hafen Mumbai ist und wir mit Sicherheit sagen können, dass wir diesen unmöglich in zwei Tagen erreichen können, sind wir an der indischen Westküste auf der Suche nach möglichen Not-Ankerbuchten. Es gestaltet sich nicht einfach diese zu finden, da alle bisher gefundenen Buchten, die in Frage kommen würden, mindestens 200nm weit weg sind. Wir können jetzt nur hoffen, dass die Sonne mit uns ist und uns schnell macht, damit wir vor dem Sturm eine dieser Buchten erreichen.

Seit dem Erreichen der Westküste Indiens sind wir in das gefährlichste Gewässer der Welt eingelaufen, die arabische See. Wir werden jetzt vor ein, für uns bisher unbekanntes, Problem gestellt – Piraten! Bei jedem Fischerboot, welches uns zu nahe kommt, ist ein unwohles Gefühl dabei und die ständige Angst gekapert zu werden.

Drückt uns die Daumen, dass jedes Fischerboot auch weiterhin nur Fische fischt und dass uns die Sonne treu bleibt.

Save the Future

Jens

Das Vermächtnis eines Tauchers

Der Film “Ray: A Live Underwarter” ist ein liebevolles Portrait über einen Mann und sein Leben als Taucher. Ray erzählt anhand seiner außergewöhnlichen Sammlung von Schätzen, die er der Tiefe entrissen hat. Wie ein moderner Pirat hat der 75 jährige Ray Ives sein Leben lang den Meeresboden nach Schätzen abgesucht. Seit über 50 Jahren bringt der ehemalige Industrietaucher alles zurück an die Oberfläche, was glänzt und sich die See einst genommen hat … auch Gold! Sein kleines Museum voller Kanonen, Glocken, Schwerter, Bullaugen und Tauchgerät hat Ray stilecht in einem alten Seecontainer nahe der Wasserkante untergebracht. Laut Aussage des Kameramannes kann man ihn an den meisten Tagen in seinem “Museum” im Yachthafen Quay in Plymouth antreffen.

Ray: A Life Underwater from Danny Cooke

Im Ruderboot von London nach Istanbul

Giacomo di Stefano will mit seiner 5.200 Kilometer langen Reise, im Ruderboot von London nach Istanbul, auf die Zerstörung der Flusslandschaften aufmerksam machen.

Prinzipiell finde ich es immer ein wenig seltsam, wenn jemand versucht seinen Abenteuerdrang und seine Reiselust einem höheren Ziel unterzuordnen. Wohin dieser selbstauferlegte Druck führen kann, hat der Fall Lüchtenborg seinerzeit eindrucksvoll demonstriert. Der Film hat mich auch irgendwie an die Begegnung mit dem “falschen Arved Fuchs” erinnert – wenn ihr euch den Link anseht – es steht nach wie vor die Frage im Raum, ob irgendjemand diesem Herren auch einmal begegnet ist oder ihn kennt.

Der echte Arved Fuchs präsentiert am 12. Dezember um 19.00 Uhr  im Theater im Stadthafen in Rostock  seine neue Multivisionsshow „Nordpoldämmerung“, über eine Expedition nach Westgrönland in die Kanadische Arktis.

Mit seiner internationalen Crew reiste Fuchs von Hamburg aus auf den Spuren der historischen Greely-Expedition (1881-1884), die den Beginn der modernen Polarforschung einläutete. Die Überwinterung des Haikutters nahe der grönländischen Siedlung Upernavik stellt dabei einen Höhepunkt der 469 Tage dauernden ,,Nordpoldämmerung“-Expedition dar, während der insgesamt mehr als 12.000 Seemeilen zurückgelegt wurden. Nach dem langen Winter in Grönland erforschte das Team abgelegene und nur schwer zu erreichende Inseln im Nordatlantik.

Eintrittskarten im Vorverkauf zum Preis von 16,00 EUR (12,00 EUR ermäßigt für Kinder, Schüler & Studenten) sind ab dem 1. November im Büro Hanse Sail (Tel. 0381-208 52 33), in den Tourist-Informationen Rostock und Warnemünde, an der Vorverkaufskasse des Volkstheaters Rostock in der Doberaner Straße und in der Buchhandlung Weiland in der Kröpeliner Straße erhältlich.

Den Hinweis auf den Vortrag habe ich zuerst gesehen bei rostocksailing.de – ein Gruß an den Kollegen!

Stimmen zum Thema Piraterie

Da Piraterie auch immer wieder zum Thema für Yachties wird und auch wir uns gerade Sorgen um einen Freund machen, der demnächst mit einem sehr langsamen Boot durch dieses Gebiet muss, möchte ich das Problem auch hier wieder ins Gedächtnis rufen.

Lloyd’s List interviewt in diesem Video einige gewichtige Experten wie den IMO General Sekretär Efthimios E. Mitropoulos, Frank Johnsson – einen Kommandanten der schwedischen Marine, Torbin Skaanild von BIMCO und Robert Young Pelton vom Insider-Magazin somaliareport.com

Hier findet ihr zwei weiterführende Reportagen zum Thema und auch ein wenig Meinung.

Kurzmeldung aus Singapur – MS Turanor PlanetSolar

Es berichtet Jens Langwasser von Bord der PlanetSolar:

Wir gucken mit Stolz auf die letzten Wochen zurück, für uns waren das wohl auch die härtesten Wochen, die wir seit dem Tour-Start in Monaco hatten. In der Typhoon Saison haben wir die komplette chinesische See durchquert, in Manila wurde uns sogar davon abgeraten, die Tour nach Hong Kong anzutreten. „Schwierig sei es mit jedem Boot” sagten sie, “jedoch unmöglich mit einem Solarboot!“

6 Tage später sind wir in Hong Kong eingelaufen!  Dank unserer hervorragenden Zusammenarbeit mit einem französischen Wetterteam und unserer perfekten Technik, konnten wir uns so bis Singapur durchkämpfen.

Der Einlauf in Singapur war einmalig. Dank der ganzen vor Anker liegenden Frachter, konnte man vom Wasser aus, die Skyline nicht sehen. Singapur ist sonst sehr schön aber speziell, es ist sauber, man könnte fast behaupten, dass es sogar zu sauber ist. Wer ein Schmutziges Auto besitzt – bekommt ein Strafzettel, wer Kaugummi in der Öffentlichkeit kaut – bekommt einen Strafzettel und so weiter.

Unser Hauptanliegen in Singapur waren die Wartungsarbeiten der Turanor Planetsolar, dafür sind wir für 2 Wochen in ein Trockendock gegangen und haben das komplette technische Personal aus Deutschland und der Schweiz einfliegen lassen. Die Wartungsarbeiten sind notwendig, um sicher auf die letzten 10 000 nm bis Monaco zu gehen.

Am Montag werden wir endgültig den Pazifik hinter uns lassen und in einen neuen Ozean aufbrechen – der Indische.

Hätte ich fast noch vergessen, meinen ersten Award habe ich bekommen. Das Team wurde mit dem Special Achievement Award ausgezeichnet.

Save the Future

Jens

Mit einer Oyster 54 durch die Ostsee

Kollege Richard Langdon von yachtingworld.com zeigt hier einen kurzen Zusammenschnitt seiner Reise durch die Ostsee mit einer Oyster 54. Er bezeichnet es als eines der Highlights eines Sommers der nie wirklich stattgefunden hat. Für ihn ist das wohl sein Job. Wenn ihr schon immer wissen wolltet wie es ist in der Yachtbranche zu arbeiten … es ist genau so … gut … bei mir jetzt irgendwie auch nicht … aber ich bin der festen Hoffnung Überzeugnung das es eines Tages so sein wird =)

Win-Win Werbung

Die Crew von segel-filme.de hat diesen Film über einen Törn in Thailand für die Charterfirma Moorings erstellt und wir haben danach über den inhaltlichen Wert dieser “Werbung” diskutiert. Ich finde wenn Werbung dem Werber und dem Kunden nützt ist das die totale Win-Win Situation. Wenn also ein Unternehmen aus der Yachtbranche einen Film mit derart guten Bildern produzieren lässt, schau ich mir das gern an, auch wenn es Werbung ist. Ich würde mir sogar wünschen, dass mehr unternehmen auf diesen Zug aufspringen und zukünftig interessanter Werben. Hat jemand eine andere Meinung dazu?

P.S. Ich bekomm diesen Post weder von Moorings noch von segel-filme.de noch von irgend jemand anders bezahlt. Ich zeig euch den Bericht weil ich ihn mag.