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Allgemein

Bavaria übernimmt Dufour & Grand Soleil!

Bavaria Yachtbau GmbH und Cantiere del Pardo Group (Grand Soleil und Dufour) verkündeten am 4. Dezebmer die Unterzeichnung eines Abkommens, dass für den sofortigen Lease der Cantiere del Pardo Gruppe und die anschließende Akquisition durch Bavaria steht.

Wie in dem Abkommen vereinbart, wird Bavaria sofort das benötigte Kapital zur Unterstützung des Geschäfts von Cantiere del Pardo bereitstellen, während die Kreditgeber die existierenden Bilanzaufstellungsschulden neu strukturieren. Die drei Marken (Grand Soleil, Dufour und Bavaria) werden weiterhin ihr bestehendes Kundenprofil in dem jeweiligen Markensegment betreuen, Produkte in den jeweiligen Werften produzieren und diese über ihr Distributions-Netzwerk verkaufen.

Dr. Jens Ludmann, CEO Bavaria Yachtbau kommentierte die Akquisition wie folgt: «Wir freuen uns sehr, diese großartigen Marken zusammenzubringen um einen globalen Anbieter zu schaffen. Unsere verfügbare Liquidität und die starke Bilanzaufstellung werden das angestrebte Geschäftswachstum stärken. Wir sehen wesentliche Synergien zwischen den drei Marken in verschiedenen Geschäftsbereichen. Diese Synergien werden uns ermöglichen, unsere jeweiligen Marktpositionen weiter auszubauen.»

Herr Federico Minoli, CEO der Cantiere del Pardo Gruppe kommentierte: «Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den Zusammenschluss mit einem strategischen Partner wie Bavaria erreicht haben. Gleichzeitig lösen wir unsere finanziellen Angelegenheiten, gründen eine starke Gruppe mit abgestimmten Produktlinien, guter geografischer Repräsentanz und einem starken Führungsteam. Der Erfolg, den unsere neuen Produkte bei unseren Kunden erreicht haben, kann nun einen erheblichen Beitrag zum Wachstum unserer Gruppe beisteuern.»

Ist Bavaria damit jetzt die Größte Serienwerft der Welt oder fehlt da noch was? Hat jemand verlässliche Zahlen?

Zwei Jahre Yachtblick.de!

Zwei Jahre Yachtblick – so langsam wird das Baby groß! So wie es jetzt aussieht, schaffen wir in diesem Monat die 20.000 Besuche-Marke. Zeit zurück zu blicken und Danke zu sagen:

Zuerst möchte ich natürlich meinen treuen  Lesern danken. Welchen Sinn hätte es etwas zu schreiben, das keiner liest! Als Nächstes möchte ich Jochen danken (segel-filme.de), ohne dessen Feedback und Hilfe es Yachtblick vielleicht nicht mehr geben würde. Erst der tägliche Umgang mit Kollegen aus der Szene wie Jochen, Karsten, Gerrit und Christoph motiviert und sorgt für das nötige Feedback.

Weiterhin sei unserem Chef-Logistiker John und unserem Opti-Offshore-Experten Johannes für zwei Jahre Treue gedankt.

Was wäre ein Online-Magazin ohne gute Positionierung in Suchmaschinen? Daher möchte ich unseren vielen Link-Partnern danken, dass Yachtblick heute da steht, wo es hingehört – oben!

Ein Dank geht auch an unsere Partner und Sponsoren aus der Wirtschaft. Allen voran meiner Lieblings-PR-Mitarbeiterin von Odlo, die uns zu Beginn des Jahres mit der Original-Ausstattung des Team „Alinghi“ versorgt hat. Unsere „antidezent“  weißen Alinghi-Jacken haben den Yachtblick-Reportern einen unvergleichlichen Wiedererkennungswert verpasst.

Wir danken auch ganz besonders unseren Seglern wie Malte Kamrath, Anke Helbig, Philipp Buhl, Jan Kurfeld und dem neugegründeten Starboot-Team Schlonski/Bohn für die Weitsichtigkeit, mit uns zu reden und nicht nur auf die alten Herren der gedruckten Presse zu setzen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Vertrauen nicht fehl-investiert ist, da das Internet und wir als Online-Magazin weiter wachsen werden. Print is dead! … und wir waren haben den Sarg getragen!

Was bedeuten zwei Jahre Yachtblick: Unzählige Kilometer auf der Autobahn, beeindruckende Bilder von unseren Presse-Partnern, unterhaltsame Segel-Filme, kritische Texte und  interessante Begegnungen mit Menschen rund um den Segel-Sport.

Die Zukunft?

In Folge meiner Arbeit an Yachtblick klingelte vor einiger Zeit das Telefon. Ein ziemlich interessantes Unternehmen stellte mir die Möglichkeit in Aussicht, meine ersten Geh-Versuche in der Megayacht-Industrie bei ihnen zu machen. Mehr wird für den Moment noch nicht verraten. Aber allein deshalb hat sich die Arbeit an Yachtblick schon gelohnt. Das heißt aber auch, dass wir bei unserer Suche nach neuen Köpfen für die Yachtblick-Redaktion dringend Fortschritte machen müssen. Wenn einer von Euch für Yachten oder den Segel-Sport brennt und einigermaßen geradeaus schreiben kann, so möge er sich doch bitte bei uns melden. Um der hoffentlich bald wachsenden Anzahl von Schreiberlingen finanzielle Anreize bieten zu können, sind wir auf Werbepartner aus der Industrie angewiesen.

Liebe Unternehmer, wagt das Experiment „Online-Werbung“ und hört endlich auf, eure Werbe-Budgets für die “Fantasie”-Preise der gedruckten Magazine zu verpulvern.

Wie feiert man sein zweijähriges Jubiläum? Gar nicht. Ich verbringe den Tag mit Jochen (segel-filme.de) und Karsten (segelreporter.com) in den Gewässern vor Greifswald und teste Yachten.

Gefeiert wird später, wir haben zu tun!

Zwei Jahre Yachtblick in Bildern:

Entscheidung gegen Seehafen Prerow! 645.000 € versenkt!

Die Gemeindevertreter des Ostseebads Prerow auf dem Darß haben sich letzte Woche gegen den Neubau eines Hafens in ihrer Gemeinde ausgesprochen.

Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass ein Etappenhafen zwischen Rostock und Barhöft den Yachttourismus in der Gemeine Prerow massiv Geld bringen würde, aber ein Gutachten der Fachhochschule Stralsund hatte im März schwerwiegende Risiken für den Neubau beschrieben. Der rund 30 Millionen Euro teure Hafen, der auch als Ersatz für den umstrittenen Nothafen Darßer Ort dienen sollte, könne in seiner aktuellen Planung als unrealistisch betrachtet werden, lautete das Resultat des Gutachtens. Der Gutachter stellte unter anderem fest, dass statt der 250 geplanten Liegeplätze 400 nötig seien.

Ob die Jungs von der Halbinsel da nun Geldverdienen oder sich finanziell ruinieren ist mir persönlich absolut egal, denn ich habe nix von etwaigen Chartertouristen vor meine Haustür, mir geht es nur um die Sicherheit im Seegebiet.

Im vergangenen Jahr hatte die Landesregierung in dem Glauben, dass die Prerower dem seit langem erwünschten Neubau grünes Licht geben werden, der letztmaligen Ausbaggerung der versandeten Einfahrt des Nothafens zugestimmt. Der Nothafen ist Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers Theo Fischer.

Prerows Bürgermeister Meller betonte, dass der weitere Betrieb des Nothafens die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung ist. Dies ist nach Ansicht meiner Kumpels vom WWF wegen der Lage des Nothafens im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft aber unmöglich.

Der Zingster Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) zeigte seine Bereitschaft für einen Hafenbau in seiner Stadt. Er habe bereits Gutachten zur Machbarkeit in Auftrag gegeben, so Kuhn. Mit ersten Ergebnissen rechne er noch vor Weihnachten. Ende Februar soll klar sein, ob der Hafen gebaut werden kann. Sollten die Gutachten positiv ausfallen, stünde einem Hafen-Neubau nichts im Wege. Entsprechende Beschlüsse der Gemeindevertretung lägen seit Anfang 2010 vor.

Die als Inselhafen angelegte Marina würde etwa 30 Millionen Euro kosten. In Europa wäre das ein einzigartiger touristischer Anziehungspunkt. Zudem gebe es in Zingst eine größere Bereitschaft zum Hafen-Neubau. Wirtschaftsminister Seidel setzt ebenfalls auf eine Lösung in Zingst, ergänzt aber, die Baukosten für die Marina seien nicht verhandelbar. Genaues werde jetzt in einer Machbarkeitsstudie ermittelt. Schlotmann hofft auf einen Baubeginn für den Inselhafen Zingst im Jahr 2012.

Der Streit um diesen Hafen ist nicht nur nervig er kostet auch Geld! Laut einem Bericht in der NDR Mediathek wurden bereits 400.000 € in die Planung des Hafens Prerow investiert! Hinzu kommt, dass auf Wunsch der Naturschützer im letzten Jahr ein Teil der Steganlage im Hafen Darßer Ort abgerissen wurde – Kosten: 45.000 Euro! Das man einen maroden Steg im Nationalpark nicht vergammeln lässt ist klar – aber besagter Steg war erst im Jahre 2004 für ca. 200.000 Euro gebaut worden und kann daher noch gar nicht so schlecht gewesen sein. Fassen wir zusammen 645.000 Euro ohne das irgendwo auch nur ein Festmacher auf einem Poller gelandet ist! Hinzukommen sicherlich einiges an Prozesskosten und die neue Machbarkeitsstudie in Zingst!

Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei seinen braven Steuerzahlern bedanken! Steuern sind wichtig und mit ihnen wird verantwortungsvoll umgegangen, wer etwas anderes behauptet lügt!

Segeln auf der Illbruck dem VOR-Sieger von 2002!

Gemeinsam mit den Jungs von Speedsailing hat das Lifestyle-Couponing-Portal DailyDeal ein ganz besonderes Angebot geschnürt: Für 169 statt 290 Euro können Segelfans die Ostsee an Bord der Hochseeyacht Illbruck einen ganzen Tag lang erleben und der Crew des Ocean Racers über die Schulter blicken. Bordverpflegung und die Leihgebühr für Segelkleidung sind bereits inklusive. Das Angebot ist noch bis zum 26. September, 20 Uhr, auf DailyDeal.de in der Rubrik „Weekly Deal“ erhältlich (http://dailydeal.de/specialdeals/weeklydeal). Die Gutscheine gelten bis zum 30. September 2011.

Die Hochseeyacht Illbruck (heute: Glashäger) ist Segelsportfans spätestens seit dem 9. Juni 2002 bekannt: Damals gewann Skipper John Kostecki (USA) mit der Illbruck das 32.700 Seemeilen lange „Volvo Ocean Race“, eine der härtesten Segelregatten der Welt. Und auch heute noch muss sich die Illbruck, was Technik und Speed angeht, keinesfalls vor anderen Yachten verstecken: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Knoten (37 km/h) durchpflügen die Illbruck und ihre baugleichen Schwesterschiffe SEB und SEB2 die Ostsee.

Die Illbruck wurde auf dem Reißbrett übrigens von Starkonstrukteur Bruce Farr entworfen und vom irischen Bootsbauer Killian Bushe angefertigt. Um die Yacht so leicht und gleichzeitig stabil wie möglich zu gestalten, griffen Farr und Bushe auf eine spezielle Kevlar-Schaumkern-Sandwichbauweise zurück. Die beiden Wassersport-Enthusiasten statteten die Yacht zudem mit einem Kohlefasermast aus und leisteten so echte Pionierarbeit: Die Illbruck war der erste V.O.60-Racer, der mit diesem innovativen, erst seit 2001 durch das Reglement erlaubten Mast aufwarten konnte.

Martin Kringel, der Mann an der Pressefront bei Speedsailing hat kürzlich in seinem “News-Stream” einen sehr netten Artikel mit dem Titel “support your local yachtblog” geschrieben” – vielen Dank dafür!

In dem unteren Video (0:18; 0:40; 0:54) ist sogar unser Christoph zu sehen – ja der hatte auch mal Haare auf dem Kopf – früher! =)

Mit dem Opti von Gedser nach Rostock! Der Film!

Da ist er! Der Film zur “Opti-Offshore-Challenge”! Auch wenn das Jahr noch nicht ganz vorbei ist, gehe ich davon aus, dass das mein Lieblingsfilm 2010 sein wird! Ich danke Jochen für den Schnitt, der Film ist toll geworden! Die letzten Bilder dieser Aktion möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten! Die Windhose auf den Bildern lässt die Kritiker sicherlich verstummen! =)

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal der Crew danken! Es war ein super lustiges Wochenende und ich freue mich auf das nächste Jahr!

Überprofessionalisiert! VOR-Schaltzentrale eröffnet!

Während man in Villarriba noch putzt, wird in Villabajo schon wieder gefeiert! (P.S. die Nester gibts wirklich) Ich fand diesen alten Werbespruch gerade ganz passend! Während die einen noch von der Zukunft des AC träumen, zeigen die anderen schon heute das “Headquarter” von morgen!

Im spanischen Alicante wurde Vorgestern das neue Hauptquartier des Volve Ocean Race eröffnet. Ich finde es total schick und die Bilder machen Lust da zu arbeiten – obwohl die Yachtblick-Schaltzentrale natürlich nur unwesentlich Bescheidener ist =)

Wenn man etwas nicht besonders gut kann, aber einen hohen Anspruch an sich selbst hat, dann übt man es solange bis man es kann! Ich glaube ähnliches passiert auch gerade im Segelsport! Die Berichterstattung vom “Sport der Könige” war lange Zeit eher so “mittel” aufgrund der Tatsache, dass es natürlich relativ schwer ist unseren Sport medial abzubilden. Es ist interessant zu beobachten, wie sich die Berichterstattung von Segelevents langsam professionalisiert und ich begrüße diese Entwicklung natürlich sehr. Ich möchte sogar die These aufstellen, dass die Medien-Segler deutlich “über das Ziel hinaus” schießen und wir im Segelsport bald Bilder geliefert bekommen, die andere Sportarten in den Schatten stellen – einfach weil wir länger darüber nachdenken mussten, wie wir an die Bilder kommen und mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, denen sich andere Sportarten niemals stellen mussten.

Mit dem Opti von Gedser nach Rostock! Teil 1! Credits!

Mit dem Opti von Gedser /Dänemark nach Rostock/Deutschland! Die Story und wie es dazu kam, kennt der Yachtblick Abonnent ja bereits – sollte dem nicht so sein, findet ihr hier und hier Artikel darüber.

Bevor ich irgendwelche Geschichten auspacke, möchte ich, auch im Namen von Johannes, dem Team danken, das wirklich großartig und mit Herzblut gearbeitet und funktioniert hat.

Skipper Fritz  war auf seiner Bora (JOUËT Regent 28) am Freitagmorgen aufgebrochen, um von Großenbrode nach Gedser zu segeln. Seine wirklich schicke runderneuerte Bora war das Begleitboot für die Reise. Mindestens genauso in das Projekt verliebt, wie Johannes selbst, war unserer Werftleiter „Dinghy“ , der den Opti  über 2 Monate in seinem Wohnzimmer umgebaut und an den Offshore-Einsatz angepasst hat. Man sollte meinen zum Leidwesen seiner Freundin – aber weit gefehlt, denn auch Sandra war am Opti-Wochenende mit von der Partie und kümmerte sich liebevoll um das Catering für die Crew und die „Stullenpakete“ für Johannes! Die beiden waren extra aus Hamburg mit einem Wohnwagen angereist, welcher dann in Gedser das Basislager für unser Experiment darstellte.

Der vierte Mann im Bunde war Jochen von segel-filme.de, unser Kameramann und tiefenentspannter Ruhepol! Auch  Jochen hatte die Reise von Hamburg nach Gedser auf sich genommen.

Weiterer dank geht an Erik Møller, ein freundlicher Däne, der uns bis zur Abfahrt helfend zur Hand ging und mit Lampen und verschiedenem technischem Gerät ausgeholfen hat.

„Für Kinder tun wir alles“ war die Antwort von Werner, Hafenmeister auf der Mittelmole in Warnemünde, auf die Frage, ob wir in seinem Hafenbecken probesegeln können. Soviel Verständnis für „die Kleinen“ verdient unseren Dank!

Last but not least, sei der freundliche TT-Line Wachoffizier erwähnt und Johannes-Freundin für das Verständnis gedankt! Der Rest der Crew dankt Lena für die abschließende Pizza am Samstagabend!

Weitere Bilder, der Bericht und der Film folgen in den nächsten Tagen!

3 Panasonic Camcorder zu gewinnen!

Die Jungs von segel-filme.de haben ein neues Projekt in Arbeit, mit dem Titel “Zum Goldenen Anker – die virtuelle Hafenkneipe”! Das ganze ist eine Art soziales Netzwerk für Segler, das vor allem in Sachen Video- und Bildverarbeitung weitreichende technische Möglichkeiten bietet. Ihr könnt hier zum Beispiel eure eigenen Filme hochladen und diese dann wieder als “Channel” auf euren Webseiten einbinden!

Um das ganze für den Anfang ein wenig interessanter zu gestalten, haben die Jungs keine Kosten und Mühen gescheut und verschenken drei Panasonic HD-Camcorder. Die Ausschreibung des Wettbewerbs lässt sehr viel Raum für Kreativität und stellt keinen großen Anspruch an eure Fähigkeiten als Kameramann.

Der Text:

Wir suchen den Segelfilm 2010!

Gewinnt einen von 3 Panasonic Camcordern!

Wie ? Ganz einfach. Ladet eure Filme, egal ob Handy Video, Törnfilm oder Regattavideo hier in ZumGoldenenAnker.net hoch. Zum Ende der Segelsaison 2010 werden dann mit eurer Hilfe die 3 besten Filme prämiert. Technische Fragen werden übrigens in unserer FAQ Sektion beantwortet. Solltet ihr dort keine Antwort finden, dann einfach eine eMail an kontakt@segel-filme.de. Wir freuen uns auf eure Filme

Von uns gibt es für diese Aktion einen dicken Daumen und unser Film vom Absegeln 2009 ist auch schon hochgeladen – allerdings dürfen wir als “Insider” des Segelnetzwerk wohl nicht teilnehmen =(

www.zumgoldenenanker.net

Bericht zur Laser Radial WM von Anke Helbig!

Gegen 14.45 Uhr entschied die Wettfahrtleitung:” No races today!” Was für uns bedeutet, dass die Weltmeisterschaft nach 5 Qualirennen und einem Finalrennen beendet ist. Wie ich gestern schon geschrieben habe, wollten Franzi und ich heute nochmal allen zeigen, wo der Hammer hängt, aber auch heute kamen wir nicht dazu. Als um 06:30 Uhr der Wecker klingelte, waren wir noch im Land der Träume, als wir in der Realität ankamen – sahen wir Wind, viel Wind und Regen. Im Hafen angekommen wurde ziemlich schnell klar, dass es wieder WARTEN heißen musste. Die Vorhersage war wohl so, dass der Wind im Laufe des Tages abnehmen sollte, aber bei Ost Winden, soll die Vorhersage auch meist
nicht ganz mit der Realität übereinstimmen. Auch dies bekamen wir heute zu spüren, denn anstatt der Abnahme vom Wind, nahm er noch zu. In Boen erreichten wir 42 kn.
Somit beende ich die WM auf Platz 37 und Franzi auf 18. Ich werde in den nächsten Tagen mich ersteinmal mit der Uni beschäftigen, so dass mein Abschlussbericht erst Ende der kommenden Woche zu euch gelangen wird. Ich danke wieder allen, die fleißig die Daumen gedrückt haben!

Liebe Grüße aus Largs

Eure Anke

Anke Helbig berichtet von der Laser Radial WM!

Ein kleiner Zwischenbericht nach dem 2. Finaltag von mir. Gestern war ein sehr nervenaufreibender Tag, wir starteten unser Rennen und innerhalb einer Stunde

drehte der Wind um 130°, das Rennen segelten wir dennoch bis zum
bitteren Ende ins Ziel.

Ich konnte mich leider in dem Rennen nicht mit Ruhm bekleckern. Nach einem “saumäßigen” Start und einer verschlafenen Nachstartphase blieb nicht viel übrig. Leider verpasste
ich es im Verlauf des Rennens die ein oder andere Chance auf eine bessere
Platzierung mitzunehmen, wiederum eigenen Fehlern geschuldet. Aber gut,
es hieß für heute das Rennen abzuschließen und sich auf die geplanten 3
Rennen zu konzentrieren. Allerdings kommt es ja immer anders, als man denkt…
Als wir im Hafen ankamen war da noch ein wenig Wind, der sich während des Aufbauens der Boote in Luft auflöste. Nach einer
Stunde Warten schickte uns die Wettfahrtleitung aufs Wasser, wo wir
weitere 5h warteten. Gott sei Dank meinte es aber
diesesmal das Wetter etwas besser mit uns und bescherte uns sogar ein
paar Sonnenstrahlen. Um 16 Uhr entschied man sich auf Verschiebung  der
Wettfahrten auf morgen. Wie sollte es anders sein, pünktlich als wir
am Motorboot hingen. entwickelte sich ein leichter Wind. Ich ärgerte
mich ein wenig, weil ich mir viel für heute vorgenommen hatte und mich auf die Rennen freute.Gut, dann eben Morgen!
Morgen ist der letzte Tag unserer WM und wiederum sind 3 Wettfahrten
geplant, so dass wir schon 10:00 Uhr unseren ersten Start
geplant haben. Im Moment befinde ich mich auf Platz 35 und Franzi auf
18.  Morgen wollen wir beide nochmal alles geben und um jeden Platz
kämpfen. Niemand hier weiß, was es wert ist, denn wenn man sich die
Ergebnislisten anschaut, fällt schnell auf, wie schnell es geht und man
hat eine hohe Wertung mit dabei.

Also für morgen nochmal alle Kräfte mobilisieren und fest die Daumen
drücken!

Viele Grüße
Anke

P.S Heute ist der erste Tag, seit unserer Ankunft am 04.07., an dem es
“noch” nicht geregnet hat. Also seid froh über das schöne Wetter, ich
freu mich schon auf die Sonne in Deutschland ;)