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Allgemein

Einiges neu bei yachtblick.de

Hallo liebe Yachtblicker,
wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, hat sich in der letzten Zeit so einiges im Hause yachtblick getan. Tommy hat nun sein Studium beendet und ist bei einer Yachtwerft eingestiegen.

Aufgrund dieser Tatsache mussten wir überlegen, wie es mit uns und diesem Blog weitergehen soll?

Wir wollen diesen Blog nicht aufgeben und auch nicht im Sande verlaufen lassen, denn in den vergangen drei Jahren haben wir viel Spaß daran gehabt, euch mit den unterschiedlichsten Geschichten und Ereignissen aus der Yachtbranche zu informieren. So soll und muss es weitergehen, dessen sind wir uns einig!

Tommy hat mich vor einigen Tagen zum Chefredakteur ernannt, welch eine Ehre für mich. Habe ich doch selbst bei yachtblick angefangen und wollte mit meinen Videobeiträgen die Segelwelt etwas anfassbarer für euch gestalten.

Tommy möchte sich nun mehr auf die Gestaltung dieser Seite beschränken und im Hintergrund die strippen ziehen, was man wohl auch verstehen kann. Wir wollen nicht vergessen, welch Engagement er in den letzten Jahren an den Tag gelegt hat. Erinnern wir uns zum Beispiel an seinen legendären Beitrag über die “Christina O.”.

Allein ist es für mich allerdings auch sehr schwierig, hier wirklich immer “up to date” zu sein. Neben Arbeit und Studium bleibt dann doch nicht so sehr viel Zeit.

In der Vergangenheit haben wir schon mehrmals Berichte von Sportlern von den Regattabahnen dieser Welt veröffentlicht und da wollen wir auch ansetzen. Nehmt euch ein kleines Beispiel an Jens Langwasser, der Gelegenheit eines Wlans nutzt und uns von Zeit zu Zeit seine Erfahrungen mit der PlanetSolar mitteilt. Oder Franziska Goltz, die uns über den steinigen Weg  bis London 2012 berichtet.

Demnächst werdet ihr hier noch so einige weitere Änderungen beobachten, also stay tuned.

 

Der erste Seglertalk ist online!

Wat war mir bange wegen des Filmes!
Auch wenn ich in den letzten Jahren für segel-filme.de schon das ein oder andere mal eine Kamera gehalten habe und auch schon in einigen Filmen zu sehen war, so konnte ich doch nicht einschätzen, ob ich vor Schahm vergehen werde, wenn ich das Ergebnis unseres Seglertalks von vor 2 Wochen sehe.
Da ist er und sagen wir mal so … ich habe das Land noch nicht verlassen. Die ganze Geschichte ist an sich ganz nett geworden und es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht.

Dank an die Crew und Grüße an Evi, die Wirtin des Seeteufels!

Campleaders – ein Sommer in den USA

Camp Leaders_Sailing Boat

Bereits vor einigen Tagen habe ich einen sehr netten und informativen Anruf aus Berlin bekommen, am Telefon war Robert Stanjek, der zurzeit eigentlich genug mit seiner Olympiakampagne zu tun hat und sich dennoch für ein ganz besonderes Projekt stark machen möchte.

Es geht um einen Sommertraum, den sich jeder von euch erfüllen kann ... weiterlesen

Frohes Fest!

Team Yachtblick wünscht allen Lesern, Fans, Kollegen und Partnern ein frohes Fest!

Der perfekte Name für eine Segelmacherei!

Unseren Kumpel Nils und sein Ho’okhaii Projekt haben wir euch hier bereits vorgestellt. Neben diesem Projekt hat Nils bis vor kurzem als Segelmacher im Anstellungsverhältnis gearbeitet, doch das soll sich jetzt ändern. Nils sucht noch nach dem perfekten Namen für seinen eigenen “Laden” und hat mich gebeten, euch zu fragen, ob ihr ihm bei der Suche behilflich sein könnt.

Liebe Segelfreunde,
ich möchte mich in naher Zukunft mit einer eigenen Segelmacherei selbstständig machen. Im Moment suche ich einen geeigneten Namen. Es wäre schön wenn ihr euch deshalb eine Minute Zeit nehmen könntet, und mir vier Fragen beantwortet.

Hier gehts zur Umfrage

2 Dokumentationen zum Thema Piraterie

Der Piratenprozess, der derzeit in Hamburg geführt wird, bringt das Thema wieder in die Deutsche Medienlandschaft. Fast zeitgleich zum Prozessauftakt erzählte mir Kapitän Johannes, den ihr schon von einigen Artikeln, vor allem aber durch die “Opti Offshore Challenge”, kennt, dass gerade eines der Schiffe die er als Inspektor betreut, im indischen Ozean angegriffen wurde. Richtig gehört, nicht im Golf von Aden sondern im indischen Ozean, auf fast 60° geographischer Länge. Beachtlich weit draußen für das Bild vom verarmten Fischer, der in seiner Nussschale auf Kaperfahrt geht weil er nix zu essen hat. Ich stelle nicht in Frage, dass es die Überfischung der Gewässer vor der Küste Somalias gewesen ist, die diese neue Berufsgruppe in Ostafrika entstehen ließ – mittlerweile ist Piraterie aber einfach auch ein lohnendes Geschäft.

Die bekannte österreichische Journalistin Antonia Rados zeigt das in einer beeindruckenden Dokumentation. Zumindest nach meinem Empfinden ist Sie immer da wo es kracht und vor allem auch stets eine der Ersten. Meiner Anerkennung für ihre Arbeit kann Sie sich sicher sein.
Vor ein paar Wochen habe ich besagte Reportage gesehen, die Frau Rados beim Besuch eines Piraten-Clans in Somalia zeigt. Welcher Teil der Dramaturgie für die Quote und welcher echt ist müsst ihr selbst entscheiden, die 30 Minuten lohnen sich in jedem Fall.

Einer der Begleiter erzählt, dass er 2 Frauen hat, die ihn monatlich 400 € kosten und er sich das nur durch die Piraterie leisten kann – am Ende des Berichtes spricht der selbe Mann davon, dass er gern wieder Fischer wäre. Es wirkt als hätten PR-Berater den Text diktiert mit dem die Piraten ihr tun rechtfertigen. Der Gehaltsunterschied vom Pirat zum Fischer dürfte erheblich sein und ich glaube nicht, dass die Jungs diesen Schritt so einfach gehen werden, wie der somalische Staatsekretär für Piratenbekämpfung uns das glauben machen will.

Die Reportage findet ihr hier

Johannes hat hier bereits einen Bericht zum Thema geliefert.

Doku über Gleistein Ropes

In dem Film geht es nicht um Yachten und schon gar nicht ums Segeln – da Gleistein Ropes aber in der Szene, nicht zuletzt wegen engagiertem Sponsoring, wohlwollend akzeptiert ist, möchte ich euch diesen Film dennoch zeigen. Im Rahmen der METS Amsterdam hat Gleistein gerade bekanntgegeben, dass Sie auch beim nächsten Volvo Ocean Race das komplette laufende Gut für Puma’s neue Volvo Open 70 liefern werden.

Bavaria übernimmt Dufour & Grand Soleil!

Bavaria Yachtbau GmbH und Cantiere del Pardo Group (Grand Soleil und Dufour) verkündeten am 4. Dezebmer die Unterzeichnung eines Abkommens, dass für den sofortigen Lease der Cantiere del Pardo Gruppe und die anschließende Akquisition durch Bavaria steht.

Wie in dem Abkommen vereinbart, wird Bavaria sofort das benötigte Kapital zur Unterstützung des Geschäfts von Cantiere del Pardo bereitstellen, während die Kreditgeber die existierenden Bilanzaufstellungsschulden neu strukturieren. Die drei Marken (Grand Soleil, Dufour und Bavaria) werden weiterhin ihr bestehendes Kundenprofil in dem jeweiligen Markensegment betreuen, Produkte in den jeweiligen Werften produzieren und diese über ihr Distributions-Netzwerk verkaufen.

Dr. Jens Ludmann, CEO Bavaria Yachtbau kommentierte die Akquisition wie folgt: «Wir freuen uns sehr, diese großartigen Marken zusammenzubringen um einen globalen Anbieter zu schaffen. Unsere verfügbare Liquidität und die starke Bilanzaufstellung werden das angestrebte Geschäftswachstum stärken. Wir sehen wesentliche Synergien zwischen den drei Marken in verschiedenen Geschäftsbereichen. Diese Synergien werden uns ermöglichen, unsere jeweiligen Marktpositionen weiter auszubauen.»

Herr Federico Minoli, CEO der Cantiere del Pardo Gruppe kommentierte: «Wir sind sehr stolz darauf, dass wir den Zusammenschluss mit einem strategischen Partner wie Bavaria erreicht haben. Gleichzeitig lösen wir unsere finanziellen Angelegenheiten, gründen eine starke Gruppe mit abgestimmten Produktlinien, guter geografischer Repräsentanz und einem starken Führungsteam. Der Erfolg, den unsere neuen Produkte bei unseren Kunden erreicht haben, kann nun einen erheblichen Beitrag zum Wachstum unserer Gruppe beisteuern.»

Ist Bavaria damit jetzt die Größte Serienwerft der Welt oder fehlt da noch was? Hat jemand verlässliche Zahlen?

Zwei Jahre Yachtblick.de!

Zwei Jahre Yachtblick – so langsam wird das Baby groß! So wie es jetzt aussieht, schaffen wir in diesem Monat die 20.000 Besuche-Marke. Zeit zurück zu blicken und Danke zu sagen:

Zuerst möchte ich natürlich meinen treuen  Lesern danken. Welchen Sinn hätte es etwas zu schreiben, das keiner liest! Als Nächstes möchte ich Jochen danken (segel-filme.de), ohne dessen Feedback und Hilfe es Yachtblick vielleicht nicht mehr geben würde. Erst der tägliche Umgang mit Kollegen aus der Szene wie Jochen, Karsten, Gerrit und Christoph motiviert und sorgt für das nötige Feedback.

Weiterhin sei unserem Chef-Logistiker John und unserem Opti-Offshore-Experten Johannes für zwei Jahre Treue gedankt.

Was wäre ein Online-Magazin ohne gute Positionierung in Suchmaschinen? Daher möchte ich unseren vielen Link-Partnern danken, dass Yachtblick heute da steht, wo es hingehört – oben!

Ein Dank geht auch an unsere Partner und Sponsoren aus der Wirtschaft. Allen voran meiner Lieblings-PR-Mitarbeiterin von Odlo, die uns zu Beginn des Jahres mit der Original-Ausstattung des Team „Alinghi“ versorgt hat. Unsere „antidezent“  weißen Alinghi-Jacken haben den Yachtblick-Reportern einen unvergleichlichen Wiedererkennungswert verpasst.

Wir danken auch ganz besonders unseren Seglern wie Malte Kamrath, Anke Helbig, Philipp Buhl, Jan Kurfeld und dem neugegründeten Starboot-Team Schlonski/Bohn für die Weitsichtigkeit, mit uns zu reden und nicht nur auf die alten Herren der gedruckten Presse zu setzen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Vertrauen nicht fehl-investiert ist, da das Internet und wir als Online-Magazin weiter wachsen werden. Print is dead! … und wir waren haben den Sarg getragen!

Was bedeuten zwei Jahre Yachtblick: Unzählige Kilometer auf der Autobahn, beeindruckende Bilder von unseren Presse-Partnern, unterhaltsame Segel-Filme, kritische Texte und  interessante Begegnungen mit Menschen rund um den Segel-Sport.

Die Zukunft?

In Folge meiner Arbeit an Yachtblick klingelte vor einiger Zeit das Telefon. Ein ziemlich interessantes Unternehmen stellte mir die Möglichkeit in Aussicht, meine ersten Geh-Versuche in der Megayacht-Industrie bei ihnen zu machen. Mehr wird für den Moment noch nicht verraten. Aber allein deshalb hat sich die Arbeit an Yachtblick schon gelohnt. Das heißt aber auch, dass wir bei unserer Suche nach neuen Köpfen für die Yachtblick-Redaktion dringend Fortschritte machen müssen. Wenn einer von Euch für Yachten oder den Segel-Sport brennt und einigermaßen geradeaus schreiben kann, so möge er sich doch bitte bei uns melden. Um der hoffentlich bald wachsenden Anzahl von Schreiberlingen finanzielle Anreize bieten zu können, sind wir auf Werbepartner aus der Industrie angewiesen.

Liebe Unternehmer, wagt das Experiment „Online-Werbung“ und hört endlich auf, eure Werbe-Budgets für die “Fantasie”-Preise der gedruckten Magazine zu verpulvern.

Wie feiert man sein zweijähriges Jubiläum? Gar nicht. Ich verbringe den Tag mit Jochen (segel-filme.de) und Karsten (segelreporter.com) in den Gewässern vor Greifswald und teste Yachten.

Gefeiert wird später, wir haben zu tun!

Zwei Jahre Yachtblick in Bildern:

Entscheidung gegen Seehafen Prerow! 645.000 € versenkt!

Die Gemeindevertreter des Ostseebads Prerow auf dem Darß haben sich letzte Woche gegen den Neubau eines Hafens in ihrer Gemeinde ausgesprochen.

Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass ein Etappenhafen zwischen Rostock und Barhöft den Yachttourismus in der Gemeine Prerow massiv Geld bringen würde, aber ein Gutachten der Fachhochschule Stralsund hatte im März schwerwiegende Risiken für den Neubau beschrieben. Der rund 30 Millionen Euro teure Hafen, der auch als Ersatz für den umstrittenen Nothafen Darßer Ort dienen sollte, könne in seiner aktuellen Planung als unrealistisch betrachtet werden, lautete das Resultat des Gutachtens. Der Gutachter stellte unter anderem fest, dass statt der 250 geplanten Liegeplätze 400 nötig seien.

Ob die Jungs von der Halbinsel da nun Geldverdienen oder sich finanziell ruinieren ist mir persönlich absolut egal, denn ich habe nix von etwaigen Chartertouristen vor meine Haustür, mir geht es nur um die Sicherheit im Seegebiet.

Im vergangenen Jahr hatte die Landesregierung in dem Glauben, dass die Prerower dem seit langem erwünschten Neubau grünes Licht geben werden, der letztmaligen Ausbaggerung der versandeten Einfahrt des Nothafens zugestimmt. Der Nothafen ist Liegeplatz des Seenotrettungskreuzers Theo Fischer.

Prerows Bürgermeister Meller betonte, dass der weitere Betrieb des Nothafens die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung ist. Dies ist nach Ansicht meiner Kumpels vom WWF wegen der Lage des Nothafens im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft aber unmöglich.

Der Zingster Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) zeigte seine Bereitschaft für einen Hafenbau in seiner Stadt. Er habe bereits Gutachten zur Machbarkeit in Auftrag gegeben, so Kuhn. Mit ersten Ergebnissen rechne er noch vor Weihnachten. Ende Februar soll klar sein, ob der Hafen gebaut werden kann. Sollten die Gutachten positiv ausfallen, stünde einem Hafen-Neubau nichts im Wege. Entsprechende Beschlüsse der Gemeindevertretung lägen seit Anfang 2010 vor.

Die als Inselhafen angelegte Marina würde etwa 30 Millionen Euro kosten. In Europa wäre das ein einzigartiger touristischer Anziehungspunkt. Zudem gebe es in Zingst eine größere Bereitschaft zum Hafen-Neubau. Wirtschaftsminister Seidel setzt ebenfalls auf eine Lösung in Zingst, ergänzt aber, die Baukosten für die Marina seien nicht verhandelbar. Genaues werde jetzt in einer Machbarkeitsstudie ermittelt. Schlotmann hofft auf einen Baubeginn für den Inselhafen Zingst im Jahr 2012.

Der Streit um diesen Hafen ist nicht nur nervig er kostet auch Geld! Laut einem Bericht in der NDR Mediathek wurden bereits 400.000 € in die Planung des Hafens Prerow investiert! Hinzu kommt, dass auf Wunsch der Naturschützer im letzten Jahr ein Teil der Steganlage im Hafen Darßer Ort abgerissen wurde – Kosten: 45.000 Euro! Das man einen maroden Steg im Nationalpark nicht vergammeln lässt ist klar – aber besagter Steg war erst im Jahre 2004 für ca. 200.000 Euro gebaut worden und kann daher noch gar nicht so schlecht gewesen sein. Fassen wir zusammen 645.000 Euro ohne das irgendwo auch nur ein Festmacher auf einem Poller gelandet ist! Hinzukommen sicherlich einiges an Prozesskosten und die neue Machbarkeitsstudie in Zingst!

Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei seinen braven Steuerzahlern bedanken! Steuern sind wichtig und mit ihnen wird verantwortungsvoll umgegangen, wer etwas anderes behauptet lügt!