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Allgemein

B96 Fahrerlaubnis – PKW/Boot Kombination bis 4,25 Tonnen

rampeNach dem neuen Führerscheinrecht, das am 19. Januar 2013 in Kraft getreten ist, können PKW-Anhänger-Kombinationen im Rahmen der B96-Fahrerlaubnis bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 4,25 to bewegt werden. Zum Erwerb reicht B-Führerscheinbesitzern die Teilnahme an einer eintägigen Fahrschulung. Eine Prüfung ist nicht notwendig.

Die 7-stündige Schulung ist unterteilt in 2,5 Stunden Theorie und 3,5 Stunden praktische Übungen. Hinzu kommt noch eine einstündige Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr in Begleitung eines Fahrlehrers. Nach Abschluss der Schulung wird die erfolgreiche Teilnahme bescheinigt. Ein flächendeckendes Netz an Schulungsangeboten befindet sich allerdings noch im Aufbau.

Außerdem wurde die Anhänger-Regelung des B-Führerscheins vereinfacht. Der normale B-Führerschein berechtigt Anhänger mit einem unbeschränkten Gesamtgewicht zu ziehen, sofern die zulässige Gesamtmasse der PKW-Anhänger-Kombination 3,5 to nicht überschreitet.

Für die Führerscheinbesitzer der Klasse 3 hat sich nichts verändert: Mit ihm kann grundsätzlich jeder PKW mit jedem Boot gefahren werden. Die einzige Gewichtsbegrenzung ergibt sich aus der Anhängelast des Zugfahrzeugs.

Quelle BVWW

SWT- Baltic Race

Surfer fordern High Tech Yacht Illbruck heraus 

Heute startet erstmalig das SWT- Baltic Race.

Dabei fordern zwei Surfer das Siegerboot des Volvo Ocean Races (2001/02), die legendäre Illbruck heraus. Das Rennen wird gegen 13.00 Uhr vor der Südspitze Dänemarks gestartet. Es wird erwartet, dass beide Kontrahenten die gut 40 Kilometer in unter zwei Stunden zurücklegen und gegen 15 Uhr die Ziellinie vor Warnemünde überqueren.

„ Für die beiden Surfer wird es sehr schwer werden die Illbruck zu schlagen. Schließlich ist die gesamte Performance dieser High Tech Yacht auf Rennen wie diese ausgelegt“ so Martin Buck (Team Speedsailing / Steuermann der Illbruck). Die beiden Surfer, Mathias Bethke und Thomas Brandt, vertrauen jedoch auf ihre höhere Maximalgeschwindigkeit. „Natürlich wird es schwer werden aber wir haben uns lange und sehr akribisch auf diese ausdauernde Belastung vorbereitet.

Oberste Priorität während des gesamten Rennens hat natürlich die Sicherheit aller Beteiligten, denn neben Wind und Wellen verläuft der Kurs auch durch die stark frequentierte Kadettrinne.

„Es wird sicherlich ein sehr enges und spannendes Rennen“, so SWT- Geschäftsführer Mikael Widmark.

„Neben der sportlichen Herausforderung soll dieses Event aber auch zeigen, wie Technologie und Entwicklung Distanzen verkürzen kann und dies ist eben auch ein wichtiger Grundsatz unseres Unternehmens.“

Die Neuauflage dieser Auseinandersetzung soll es dann 2013 geben, denn beide Kontrahenten haben schon angekündigt im Falle einer Niederlage den sportlichen Gegner erneut herauszufordern.

Vielen Dank für diesen Beitrag von Mathias Bethke

Weitere Informationen findet ihr hier. Bilder werden wir euch hoffentlich nachliefern können

The winner takes it all!

Spannender hätte das Medal Race der Stare gar nicht verlaufen können. Vor diesem letzten Rennen, in dem nur die besten 10 Boote gegeneinander starten und jeder Punkt doppelt zählt, stand Iain Percy mit seinem Vorschotmann Andrew Simpson eigentlich schon ziemlich sicher auf Platz eins des Podiums und es sollte alles doch ganz anders kommen.

In einem Rennen, in dem es viele Positionswechsel gab und einiges an Spannung geboten war, konnten sich die beiden Schweden, die vor diesem Rennen auf Platz drei rangierten, die ganze Zeit in der Spitze des Feldes behaupten und wahrten damit ihre Chancen, sich im Gesamtklassement noch zu verbessern. Scheidt/Prada aus Brasilien hatten einen Vorsprung von nur sechs Punkten, bedeutet also im Medal Race einen Vorsprung von drei Plätzen ins Ziel zu retten, damit es zu Silber reicht. Die beiden Briten Percy/Simpson, lagen sogar 12 Punkte vor den Schweden.

Die Sensation war zehn Meter hinter dem Ziel perfekt, die Schweden gewannen das Rennen und mussten nun abwarten, was die Konkurrenz ins Ziel bringt. Die Brasilianer kamen als siebtes Boot ins Ziel und die Briten sogar nur auf Platz acht. Nach kurzem ungläubigen Schauen, realisierten Loof/Salminen dann doch, dass sie das beinahe unmögliche geschafft hatten und tatsächlich Gold vor Percy/Simpson und Scheidt/Prada gewinnen konnten.

Mit einem dritten Platz im Medal Race konnten sich die Stanjek/Kleen auf einen wirklich guten sechsten Platz verbessern. Ein Ergebnis, mit dem die beiden Berliner in einigen Tagen sicherlich sehr zufrieden sein werden, auch wenn sie sich insgeheim sicherlich etwas mehr versprochen hatten, nachdem sie im vergangenen Jahr bei der WM in Perth zweiter werden konnten.

Es stand heute allerdings noch ein weiteres Medal Race auf dem Programm und es wurde zu einem geschichtsträchtigen Ereignis. Der Brite Ben Ainslie lag vor diesem Rennen auf Platz zwei, nur zwei Punkte hinter dem Dänen Jonas Hogh-Christensen, allerdings mit genügend Vorsprung auf den an dritter Position liegenden Niederländer Postma.

Ainslie, von dem alle ein Match Race gegen den Dänen erwartet haben, machte seine Sache perfekt und lieferte ein wirklich kontrolliertes Rennen ab, in dem er am Ende auf Platz neun, einen Platz vor Hogh-Christensen durchs Ziel fuhr und damit seine vierte olympische Goldmedaille in Folge gewinnen konnte.

Jonathan Lobert aus Frankreich konnte mit seinem Sieg im Medal Race noch den dritten Gesamtplatz und somit die Bronzemedaille ersegeln

Unsere Sportler haben dann mal eingecheckt

Noch etwas mehr als zwei Tage und unsere Segelsportler haben sich bei den Olympischen Spielen in London eingecheckt. Um mehr über die jeweiligen Sportler zu erfahren und vielleicht auch ein lustiges Bild eures Lieblings zu finden, schaut einfach auf der offiziellen Seite vorbei.

Hier nun unser deutsches Fahndungsteam

Mein persönlicher Favorit ist ganz klar Fritte 

„RIO RUFT MIXED“ – KATAMARAN SICHTUNGSTRAINING

Gemeinsam mit Lisa Rattemeyer habe ich vom 13. – 15. Juli in Surendorf am Sichtungstraining Katamaran mixed für Rio 2016 teilgenommen.
Es war toll, endlich mal wieder auf dem Wasser zu sein und dabei professionell von den Trainern Rigo de Nijs, Helge und Christian Sach sowie Jocky Hellmich betreut und „gesichtet“ zu werden.

Lisa hat gesteuert und ich bin als Vorschoter gesegelt. In jedem 4.-5. Rennen haben wir getauscht, um auch mal die andere Perspektive kennen zu lernen. Bereits am Freitag (13.07.) haben wir direkt mit kurzen Up and Down Wettfahrten begonnen und konnten uns sofort mit dem Boot anfreunden.

Am Samstag nahm der Wind kontinuierlich bis auf 20kn zu und wir hatten unsere ersten Gennaker Vorwind „Rides“ mit extrem viel Spaß und ziemlich viel Speed…Und nur einer Kenterung.
Wir waren beide begeistert, wie schnell wir dazu lernten und wie große Fortschritte im Handling und auch in der Bootsgeschwindigkeit wir schon in diesen drei Tagen erzielen konnten.

Sonntags sind wir noch einige Wettfahrten gesegelt und jedes der 4 Sichtungs-Teams hat auch ein bisschen was kaputt machen können

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Vielen Dank an den Deutschen Segler-Verband und das Audi Sailing Team Germany für die hervorragende Organisation des Sichtungstrainings und an unsere Trainer: Rigo, Helge, Christian und Jocky.

Malte Kamrath

Supmarine Festival 2012

Auch wenn es hierbei nicht um irgendwelche Superyachten oder das Regattageschehen auf unserem Globus geht, so möchte ich euch dieses Festival ans Herz legen.

Für weitere Infos, geht einfach auf die Seite der Veranstaltung

André Budzien vom Schweriner Yachtclub wird Deutscher Meister im OK-Dinghy

André Budzien (Jahrgang 1962) war bereits vor dem Auslaufen am heutigen Regattatag zuversichtlich. „Ich sehe gute Chancen, zu gewinnen, aber leicht wird es nicht.“ Zwei Punkte trennten ihn am Morgen vom Briten Nick Craig. „Ich möchte den Abstand nicht unbedingt vergrößern, sondern einfach nur gewinnen.“ Am Ende baute Budzien jedoch seinen Vorsprung aus, Craig wurde sogar nur Dritter. Der gestrige Segeltag war für Budzien eine völlig neue Herausforderung, da er im OK noch nie bei derartigen Windverhältnissen gesegelt ist. Sonst segelt Budzien Finn, der im Vergleich nicht so wackelig und instabil ist. Der Schweriner wurde zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister und setzte sich gegen seine 58 Konkurrenten durch.

(Auszug aus dem Pressetext der Warnemünde Woche)

Herzlichen Glückwunsch

Philipp Buhl – Gold, aber diesmal bei den Senioren!

“Nach dem Gewinn von drei Weltcup-Medaillen – Bronze (Weymouth / England) und zweimal Gold (Hyeres / Frankreich und Kiel) bestätigt Philipp Buhl weiterhin seine Topform. Er führt bei der Laser-EM im französischen Hourtin zur Halbzeit das Feld über 98 Boote aus 43 Nationen an.

1. bis 3. Tag (Montag bis Mittwoch): Qualifying Race 1 bis 6

Am ersten Tag ersegelte Buhl bei extremen und sehr schwer einschätzbaren Windveränderungen einen zweiten Platz und noch einen kleinen Ausrutscher (Platz 18, wurde später sein Streicher), was bei solchen Bedingungen durchaus normal ist.

Am zweiten Tag preschte der Segler vom Alpsee mit zwei Wettfahrtsiegen und schließlich auch dem Tagessieg unaufhaltsam vom siebten Rang in die Führung.

Auch am dritten Tag herrschte ein Windspektrum von leicht bis mittelmäßig, alledings war der Wind weniger unverschämt. Und Buhl hatte seiner Konkurrenz bereits wiederholt gezeigt, dass er auch bei Leicht- und Mittelwind gefährlich schnell sein kann, so auch in den letzten beiden Qualifying-Races. Er hatte offensichtlich ganz und gar nicht im Sinn, das gelbe Trikot wieder abzugeben. Mit einem vierten Platz und einem weiteren Wettfahrtsieg sticht er erneut als Tagesbester hervor und baut damit seine Führung aus.

Ashley Brunning (Australien), Juan Maegli (Guatemala) und Jesper Stahlheim (Schweden) belegen die Plätze zwei bis vier.

4. und 5. Tag (Donnerstag und Freitag): Finale-Races 1 bis 4 (gesamt 10)

Kleine Fehler und eine gelbe Flagge der Jury führten zu einem 17. Platz. Anschließend konnte Philipp Buhl das Lot wieder herstellen: Platz drei. Allerdings griff nun sein gefährlichster Gegner, der Australier Ashley Brunning, erfolgreich nach der Führungsposition.

Am 5. Tag kämpft sich Buhl aufgrund seiner stabilen und soliden Leistung (5. und 3.) wieder in die Führungsrolle zurück und tauscht mit dem Australier das blaue gegen das gelbe Trikot. Auf die dritte Position dringt der Tagessieger Sergey Komissarov (Russland) vor.”

(Text: Friedl Buhl)

Und wie nun aus zuverlässigen Quellen zu hören ist, hat Philipp heute den Sack zu gemacht und seinen ersten großen Titel im Senioren Bereich gewinnen können.

Herzlichen Glückwunsch!

Bilder: Friedl Buhl
Mehr Infos zu Philipp findet ihr hier

Newport – der letzte Stop der America´s Cup World Series

Der Countdown läuft, es sind nur noch 47 Tage und einige Stunden, bis der Louis Vuitton Cup in die nächste Runde geht, um den Herausforderer für den 34sten America´s Cup in San Francisco auszusegeln.

Am vergangenen Wochenende fand das Finale der America´s World Series in Newport/USA statt, die ins Leben gerufen wurde, um Cup Racing an die interessantesten und verschiedensten Orte der Welt zu bringen. Mit dabei auch ein Team aus Frankreich. Das Energy Team France wird u.a. von der weltbekannten Uhrenmarke Corum aus der Schweiz supported und konnte den wohl bekanntesten Skipper von Mehrrumpfbooten Loick Peyron für die Pinne gewinnen. Schon in der AC World Series ist zu erkennen, dass dieses Team ein sehr großes Potenzial besitzt und mit Sicherheit ein gewichtiges Wort mitreden wird, wenn es darum geht, den Louis Vuitton auszusegeln.

Resultate der AC World Series

Mehr Informationen und einige wirklich gut gemachte Videos findet ihr hier

Die Photos wurden yachtblick.de von Corum zur Verfügung gestellt

Friedel is back!!!!

Seit dem letzten Newsletter im September ist viel Zeit ins Land gegangen und es hat sich einiges getan. Nach dem Rückzug aus dem Leistungssport in der Bootsklasse „Laser“  entschloss ich mich auch dazu den Norden Deutschlands zu verlassen. Die Vorlesungen an der FH Kiel hatte ich erfolgreich abgeschlossen und es fehlte nur noch ein Praktikum und die Abschlussarbeit, um das Maschinenbaustudium abzuschließen.  Fast nahtlos gelang mir der Übergang. Ich zog nach Ingolstadt und begann ein Praktikum bei der AUDI AG in der Ottomotoren – Entwicklung.

Recht schnell merkte ich aber, dass der Segelsport mir fehlte. Ich suchte nach einer neuen Bootsklasse und entdeckte dabei die kompromisslose Einmann – Gleitjolle „Musto Performance Skiff“. Bei gleichem Gewicht, aber dreifacher Segelfläche vor dem Wind war ein hohes Spaßpotential vorprogrammiert. Ich fackelte nicht lange und kaufte ein günstiges Gebrauchtboot. Nach einigen Segeltagen im Winter auf Mallorca war klar, dass es die richtige Entscheidung war.

Im April wagte ich mich erstmals ins Regattageschehen. Bei der Auftaktregatta belegte ich am Wittensee bei Kiel den guten zweiten Rang von insgesamt zehn Teilnehmern. Wenige Wochen später konnte ich dem Erfolg noch einen drauf setzen. Ich gewann das „Alpsee – Skiff – Weekend“ bei Kempten und konnte dabei Roger Oswald, den Vizeweltmeister von 2006, hinter mir lassen.

Mit einem gesunden Selbstvertrauen fuhr ich Ende Juni zur Weltmeisterschaft an die britische Südküste nach Weymouth. Dort werden in einem Monat die olympischen Segelwettbewerbe ausgetragen und die Musto Skiffs waren die letzten, die dort eine Veranstaltung absolvieren durften.

„English summer“ war das Schlagwort der Woche. Sturm, Flaute, Nebel, Regen und maximal 16°C machten das Regattasegeln zu einer echten Herausforderung. Dennoch konnte ich mich auf das Wesentliche konzentrieren und sorgte zwischenzeitlich für eine kleine Sensation. Der zweite Platz im Gesamtklassement nach den ersten Tagen überflügelte nicht nur meine Erwartungen, sondern überraschte auch das restliche Starterfeld. Der Wetterbericht drängte sich aber recht schnell wieder in den Vordergrund. Die angesagten 5-6 Windstärken sollten für diese Bootsklasse die Grenze des Segelbaren darstellen. Die Wettfahrtleitung blieb hart und zog weitere Rennen durch. Zerrissene Segel, gebrochene Masten und Bootsgeschwindigkeiten bis 20 Knoten waren keine Seltenheit. Auch ich musste einige Verluste hinnehmen. Die wenigen Trainingsstunden im Musto Skiff machten sich bemerkbar. Ich kenterte zu oft und verlor wichtige Punkte.  Am Ende landete ich dennoch auf dem hervorragenden achten Platz in dem 105 Mann starken Starterfeld und wurde damit bester Deutscher.

Nach dem sechsmonatigen Praktikum bot mir die AUDI AG auch noch eine Abschlussarbeit an. Ich zögerte nicht lang und nahm das Angebot an.  Seit Mitte März bearbeite ich nun meine Bachelorthesis im Bereich der Vorentwicklung für Ottomotoren und werde diese in den nächsten Monaten abschließen. Ab Herbst wird es mich wahrscheinlich wieder in den Norden ziehen um dort ein Masterstudium aufzunehmen.

 

Mast und Schotbruch

Frithjof Schwerdt

 

Resultate

Fotos: ©Tania & Sergei Samus, photoskiff.com