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Es ist angesegelt! Video- und Bildbeweis!

Das Ausrufezeichen der Stadt!

Wenn wir über den Segelsport in der Hansestadt Rostock, aber auch in Deutschland berichten, dann darf eine Institution nicht fehlen.

An Land eher unscheinbar, befindet sich im Stadthafen Rostock, direkt am Warnowufer eine kleine Agentur mit dem Namen Speedsailing.

Was man nicht unbedingt erwarten würde, wenn man auf der Rückseite des Hauses steht, wird bei einem Blick aufs Wasser und die vor dem Büro befindlichen Stege sofort klar, hier handelt es sich tatsächlich um schnelles Segeln.

Vor nunmehr acht Jahren begann die Erfolgsgeschichte mit einem Mann, einem Boot und einem großen Traum. Der Mann hinter diesem Unternehmen und dem Traum ist Ralf Kudra. Wer sich in der Szene auskennt, wird diesen Namen mit Sicherheit schon gehört haben.

2002 erwarb er die schwedische „SEB II“, die nunmehr als „Rostocker“ im Stadthafen anzufinden ist. Das Erfolgskonzept ging auf und „Kuddi“ wusste, dass er den Erfolgszug nicht einfach abfahren lassen konnte, er sah die Chance und erwarb zusätzlich im Oktober 2004 die „SEB I“, die nun als „T-Systems“ bekannt ist.

Die Flotte von Speedsailing ist seit Jahren bei allen großen Events anzutreffen, ob es sich nun um die beliebten Segelwochen, wie die Kieler Woche, oder um die Langstreckenregatten in der Ostsee handelt, die Crew sorgt für eindrucksvolle Erlebnisse und herausragende Resultate.

Dieses Konzept lockt natürlich viele Größen des Segelsports an, so waren in den vergangenen Jahren u.a. Jochen Schümann, Tony Kolb und Tim Kröger Gast an Bord der Schiffe.

Auch ich durfte schon mit zwei von den Schiffen segeln und ich kann euch sagen, dass es ein riesen Spaß ist und man sich, dank der guten Atmosphäre und der professionellen Crew, gleich als Teammitglied fühlt.

Seit 2005 konnte  „Kuddi“ seine Flotte um zwei weitere Schiffe erweitern, so ist es ihm gelungen, die „ILLBRUCK“, die 2002 das Volvo Ocean Race gewann und die „ACADEMY“, ein Orma 60 Trimaran, zu erwerben.

Die „ILLBRUCK“  ist seit einigen Jahren unter Glashäger Segeln unterwegs und wird, dank der Historie, als das Aushängeschild von Speedsailing gesehen.

Da ich oft genug in Warnemünde bin, kann ich euch sagen, dass es ein wirklich imposanter Auftritt der Rennmaschinen ist, wenn eines oder mehrere Schiffe die Molenköpfe vor Warnemünde verlassen.

Es ist schon ein komisches Gefühl, mit seinem Laser auf der Ostsee zu sein und von hinten ein lautes rauschen und knarren zu hören. Nur einen Augenblick später, schießt ein 60 Fuß Trimaran mit 20 Knoten an einem vorbei und man bekommt einen Eindruck, was Schnelligkeit doch eigentlich bedeutet.

Um diese Boote unter Kontrolle zu haben, muss man ständig trainieren und seine seglerischen Fertigkeiten schulen.

„Früh beginnt die Saison“, unter diesem Motto könnte man die Bilder, die uns von Martin Kringel, seines Zeichen Skipper einer der Yachten, vorgestern übermittelt wurden, betiteln.

Das nenne ich einen gelungenen Saisonauftakt und es beweist wieder, dass es richtiger Männer bedarf, um solche Boote zu segeln!

www.speedsailing.de

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