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Der Rettungsring ist tot! Es lebe der Rettungsring!

Die Hamburger Firma Cosalt Seepilz war bislang der letzte und damit einzige Hersteller des klassischen rot-weissen Rettungsrings in Deutschland. Aufgrund neuer technischer Möglichkeiten bei der Sicherheitsausrüstung von Handelsschiffen, hat der einfache Rettungsring immer weiter an Bedeutung verloren. Ein Sprecher des Unternehmens sagte der österreichischen Yachtrevue, dass bei der jährlichen Herstellung von etwa 10.000 Rettungsringen, die größtenteils der Sportschiffahrt und Dekoration dienen, der Anteil an Handarbeit so hoch ist, dass der Rettungsring als Produkt nicht mehr zum Unternehmen passt. Das Unternehmen vermachte daher die zur Herstellung nötigen Maschinen den Werkstätten der Lebenshilfe Pinneberg, da man davon ausgeht, dass die zur Herstellung notwendigen Schritte gut zu den Fähigkeiten der in den Werkstätten beschäftigten behinderten Menschen passen. Der Leiter der Werkstatt Michael Behrens sagte: Wir suchen ständig neue Arbeitsmöglichkeiten. Und bei der Herstellung von Rettungsringen gibt es viele Tätigkeiten, die unseren Beschäftigten sehr liegen, weil sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen können“. Gesondert wurde weiterhin erwähnt, dass es besonders positiv sei, dass die Mitarbeiter am Ende des Arbeitsprozesses ein fertiges Produkt vor sich haben und nicht nur einzelne Halbfertigteile für andere Unternehmen produzieren.

http://www.seepilz.de/

http://www.lebenshilfe-online.de/CMS_LW/index.php

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