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Darßer Ort versandet – Theo Fischer zurück in Warnemünde!

Die offizielle Bekanntmachung des WSA Stralsund bei ELWIS ist vom 09.03.12, trägt die Bekannmachungsnummer 31/12 und enthält den Text:

Aufgrund starker Eintreibungen ist das Fahrwasser – Zufahrt Nothafen Darßer Ort – bis auf weiteres für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Das Leitfeuer wird bis auf Widerruf abgeschaltet. Die Molenfeuer und die Leuchttonne „Darßer Ort 1“ bleiben als Orientierungshilfe für den Seenotkreuzer in Betrieb. Die Tonnen 2 und 4 sowie die zeitweilig ausgelegte Tonne DO S werden eingezogen. Die Bekanntmachungen für Seefahrer (T)36/2011 und (T)37/2011 sind hiermit aufgehoben.

Theo Fischer

So nüchtern klingt es wenn Land und WWF über die Sicherheit von Seeleuten im am meisten befahrenen Gebiet der Ostsee streiten. Der vor Ort stationierte Rettungskreuzer Theo Fischer ist mittlerweile zurück in Warnemünde. Ich beschäftige mich schon so lange mit dem Thema, dass mir mittlerweile sogar die Motivation abgeht irgendwen öffentlich zu beschimpfen. Die größte bisherige Leistung der sich hier gegenüber stehenden Parteien ist mit dem Finger auf die jeweils andere Seite zu zeigen. Großartig – andere Menschen haben dieses Verhalten im Sandkasten gelassen.

In der Seefahrt ist man bis heute sehr abergläubisch und jeder Seemann weiß das Neptun und der Klabautermann ziemlich nachtragend sein können. Liebe WWF Aktivisten, Politiker und Gemeinderäte … ich wäre an eurer Stelle ja schon in der Badewanne vorsichtig!

Im THB findet sich heute ein kompakter und dennoch umfassender Abriss zu den aktuellen Entwicklungen vor Ort, der auch das Thema Inselhafen vor Zingst kurz anreißt.

Auszug: “Nach Angaben des Verkehrsministeriums ist die Finanzierung einer neuerlichen Ausbaggerung bereits gesichert. Wegen des Vogelzugs könne aber erst im Mai damit begonnen werden. Es seien noch weitere Gespräche mit Umweltschutzverbänden vereinbart.
Der Umweltverband WWF, seit 1993 Betreiber des Hafens, reagierte zurückhaltend auf die Ankündigung. “Wir haben eine gerichtliche Einigung mit dem Ministerium, dass die Ausbaggerung 2009/2010 die letzte war”, sagte der Leiter des WWF-Ostseebüros, Jochen Lamp.”

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