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Christophs Kommentar zur Boot 2010!

Am Freitag war die yachtblick-Crew den gesamten Tag in Düsseldorf, um sich etwas auf der diesjährigen BOOT umzuschauen.

Nachdem wir schon in aller Frühe in Rostock aufbrechen mussten und nach etwas mehr als sechs Stunden endlich ankamen, standen uns 17 Hallen bepackt mit Booten, Klamotten und Infoständen zur Verfügung.

Ich muss leider sagen, dass ich etwas enttäuscht vom Angebot der Segelyachten war, denn zwei Hallen sind definitiv zu wenig!

Ein sehr nettes Gespräch konnte ich mit dem Geschäftsleiter vom LaserCenter Deutschland, Ferdinand Ziegelmayer, führen. Ferdie kenne ich schon seit einigen Jahren, vor zwei Jahren hat er das Geschäft seines Vaters zur Hälfte übernommen und vertreibt Laser in Deutschland.

Wirklich gut gefallen haben mir die Pacer 376 CR und die Elan 450 , sehr schicke Boote, mit denen ich gern etwas segeln würde.

Die Elan 450 vereint für mich Sportlichkeit und Tourentauglichkeit am besten. Das Cockpit wirkt durch den verstaubaren Tisch sehr aufgeräumt und mit einigen Kleinigkeiten wird dieses noch unterstrichen, so haben die Designer am Niedergang einen kleinen Stauraum für die Schoten eingerichtet.

Was mich etwas stutzig machte, war das hohe Schott zum Niedergang, wie mir dann aber erklärt wurde, ist es für Schiffe der Kategorie A so vorgegeben, nicht wirklich schön, aber kann man nichts machen.

Auch das Interior der Elan fand ich sehr schick, die Messevariante wurde im Innenraum mit Teak ausgekleidet und besaß helles Leder. Natürlich kann nicht alles perfekt sein, so muss ich anmerken, dass die Tür des Kühlschranks direkt zum Niedergang aufging und keinen Platz zum hantieren lässt.

Für knapp 480.000 Euro, inklusive Carbonmast, bekommt man so einiges für sein Geld geboten.

Sicherlich gab es die ein oder anderen Highlights, doch nichts hat mich in der Welt der Motoryachten wirklich vom Hocker gehauen.

Die Espresso ist groß, allerdings frage ich mich, wie dieser, im Vergleich zu vielen anderen Yachten, geringe Preis von lediglich elf Millionen Euro zustande kommen kann. Den Innenraum durften wir ja leider nicht betrachten. Ob es an unserem Outfit lag?

Abseits der Yachten gab es auf der Messe auch so einiges zu erleben. Was ich an dieser Stelle unbedingt erwähnen möchte, ist der Stand von sonic chair. Hier wurde ich von einer sehr charmanten Mitarbeiterin über die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten dieses Stuhles aufgeklärt. Ganz großen Dank.

Tommy wird euch demnächst noch einen detaillierteren Bericht zu einigen Yachten liefern.

Fazit: BOOT kann man, muss man aber nicht!

LG Christoph

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4 Comments

  1. andi sagt:

    “Boot kann man muß aber nicht”: ….genau, deswegen sind wir mit unserer crew zum skifahren dieses jahr gegangen- nächstes mal reicht auch noch….

  2. Christoph sagt:

    Wenn ich Ski fahren könnte, wäre das durchaus auch eine Option. Rostock hat sich in den letzten Tagen zu einer Hochburg der Snowboarder gemausert, meine Chancen stehen also gut, neben dem Segeln auch Profisnowboarder zu werden. haha

  3. Olaf sagt:

    Netter Bericht, aber vielleicht etwas kurz? Mich würde interessieren, wie Du das Besucheraufkommen eingeschätzt hast. Ich war am Dienstag auf der Boot und fand den Besucher”andrang” eher mäßig im Vergleich zu den letzten Jahren. Auch die Hallen scheinen nicht komplett ausgebucht gewesen zu sein (zumindest in Halle 12(?) bei den Ausrüstern war ein Teil abgetrennt.

    Zu Deinem Fazit: Wenn man sich für Bootsmessen interessiert, ist die Boot nach wie vor die Benchmark, finde ich. Weil hier mit Abstand die größte Auswahl aus jedem Bereich zu finden ist.

  4. Christoph sagt:

    @ Olaf
    Sicherlich hast du Recht, wenn du sagst, dass sich der Besuch der Messe lohnt. Jeder, der sich etwas spezielles kaufen möchte, oder einfach nur stöbern will, ist auf der Boot gut aufgehoben. Ich wollte mir nur leider nichts an Klamotten kaufen und damit vielen dann schon 3-5 Hallen weg. Als eingefleischter Segler, schaue ich mir zwar gern Motorboote an, aber wirklich spannend ist das dann doch nicht. Sind dann also schon gut 10 Hallen, die für mich eher weniger prall waren.
    Ich habe mich mit Ferdinand Ziegelmayer vom LaserCenter unterhalten und wir sind beide zu dem Entschluss gekommen, dass in diesem Jahr tatsächlich mehr Freifläche war. Die Gründe dafür wusste er als Aussteller leider auch nicht.
    Du findest den Bericht etwas zu kurz? Was fehlt denn deiner Meinung nach noch?
    Bin für konstruktive Kritik immer zu haben

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