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April, 2012:

11. Tag der offenen Tür bei Hanse Yachts

Am 12. Mai lädt die Hanse Gruppe in Greifswald wieder zum alljährlichen Tag der offenen Tür. Laut der Website zum Event werden in diesem Jahr die Hanse 325, 355, 385, eine Dehler 32, einer Varianta 18 und die neue Hanse 415 präsentiert. Viele andere Modelle können im Rahmen einer Werftführung in der Produktion besichtigt werden.

Nach der abgelaufenen Messesaison nutzen die Greifswalder ihre Hausmesse als Möglichkeit die Vorführschiffe zu verkaufen.
Am 12. Mai reduziert man dafür die Preise gebrauchter Yachten um 10 %. Angebote zwischen 6,45 bis 12 Meter Länge sollen im Rahmen dieser “Rabattaktion” verkauft werden.

Am Samstag zwischen 10.00 und 15.00 Uhr wird Gelegenheit für einen Rundgang durch die moderne Band-Fertigung geboten. Die Teilnahme an der Führung muss angemeldet werden, ist aber kostenlos.

Die Anmeldung kann bei Nicole Rost oder Anja Rose unter der Telefonnummer+49 (0) 38 34 / 77 55 70 oder per E-Mail sales@hanseyachts.de vorgenommen werden.

Das, wie ich finde, interessanteste Modell in diesem Reigen ist sicher die neue Hanse 415, die mit einigen interessanten Details aufwarten kann, deshalb habe ich euch hier mal eine kleine Auswahl von Bildern und technischen Daten zusammen gestellt. Ganz besonders freue ich mich natürlich über die Klappe mit dem iPhone obwohl ich noch keine Ahnung habe wofür das da ist … aber egal … “Apple for Yachts” ist schwer im kommen. =)

Hanse 415

LOA 12,40 m | 40’8″

Hull length 11.99 m | 39’4″
LWL 11.40 m | 37’5″
Beam 4,17 m | 13’8″
Draft 2,10 m | 7′ standard
Draft 1,72 m | 5’9″ option
Displacement 8900 / 9400 kg | 19620 / 20720 Ib
Ballast 2900 / 3360 kg | 6390 / 7410 Ib
Engine 29.5 kW | 40 hp / 41KW /55 hp (opt.)
Freshwater 320 l (520 l option)
Fuel tank 160 l
Cabins 2 standard
Cabins 3 option
Head 1 standard (2 option)
Mast length ab.WL 19,60 m | 64’4″
Total sail area 87 m² | 936 sq ft
Main sail 52,5 m² | 565 sq ft
Self-tacking jib 34,5 m² | 371 sq ft
Rig dimensions I 16,47 m | 54′
J 4.68 m | 15’4″
P 16,17 m | 52’11”
E 5.57 m | 18’3″
Design judel / vrolijk & co
Interior Water Vision
CE category A
Basic price excl. VAT 125.800,00 Euro

Die Polar-Diagramme und weitere Bilder können hier angsehen werden.

Subwing – fliegen unter Wasser!

Kennt ihr dieses ganz stumpfe “haben wollen” Gefühl … der Subwing löst das bei mir direkt aus!

Subwing ist ein neues “Sportgerät” für alle die gerne einmal unter Wasser fliegen möchten. Das Sportgerät wird einfach bei 2-3 Knoten Fahrt am Segel- oder Motorboot mit einem Seil befestigt und es kann losgehen. Unsere Freunde von 3Sails, die unsen Shop auch mit dem Armox iPad Case beliefern, bringt das Produkt als exklusiver Vertriebspartner nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

Subwing wurde im Sommer 2010 vom Norweger Simon Sivertsen erfunden. Es begann, als Simon im Mittelmeer mit dem Segelboot seiner Familie unterwegs war. Ein Stück Treibholz kam angeschwommen und die Subwing Idee war geboren. Er entwickelte die Idee ein Jahr lang weiter und testete im eiskalten Seewasser zuhause in Kristiansand (Norwegen). Ende 2011 kam das Produkt nun endlich auf den Markt.

Um mit Subwing zu tauchen ist es nicht erforderlich ein geübter Taucher zu sein. Erfahrung als Schnorcheltaucher reicht hier aus um sofort zu starten. Die Flügel lassen sich einzeln auch in die gegengesetzte Richtung bewegen und machen somit Richtungsänderungen, Änderungen der Wassertiefe oder Drehungen unter Wasser möglich.

Subwing wird einfach an ein Boot mit einem Seil festgemacht, wobei eine Länge von 15 Meter empfohlen wird. Egal ob Segelyacht oder Motorboot. Die Idealgeschwindigkeit sind 2 Knoten. Mit einer längeren Leine, wird es einfacher tiefer zu tauchen.

Das einzige benötigte Zubehör ist eine Tauchermaske. Durch einen Haltegriff, der das Tauchen und Steuern mit einer Hand ermöglicht, ist es leicht mit der anderen Hand einen Druckausgleich zu machen.

Subwing wurde aus sehr hochwertigen Materialien hergestellt und ist in 3 Varianten verfügbar. Um die richtige Kombination von leichtem Gewicht und langlebigem Material zu bekommen, wurde Subwing aus Carbon und Epoxidharz in innovativen Produktionsmethoden entwickelt. Das Drehlager in der Mitte der beiden Flügel besteht aus einer Kombination aus Gummi und rostfreiem Stahl. Von uns gibt es dafür einen ganz klares Daumen hoch!

Hier könnt ihr den Subwing kaufen! 

Hier könnt ihr das Armor-X iPad Case bei uns im Shop kaufen! 

 

Code 0 von Black Pepper

Ich muss ja zugeben, dass ich auf der diesjährigen Boot nur mal so kurz an der Black Pepper Code 0 vorbei gelaufen bin und ihr außer einem kurzen “hübsch” keine großartige Beachtung geschenkt habe. Der ganze Messebesuch verlief leider ziemlich unter Zeitdruck. Allein die Bilder belegen aber schon, dass es sich um eines der schönsten Boote dieser Messe gehandelt.

Konzeption und Konstruktion stammen von Romaric Neyhousser der bereits einiges an Rennziegen-Expertise auf der Haben-Seite hat. Unter anderem war er an der extremen Katamarankonstruktion Hydraplaneur beteiligt. Letzteres ist ein ganz interessantes Gerät darüber darüber werde ich demnächst auch mal schreiben. Auf americascup.com wird er auch als Mechanical Systems Engineer von Emirates Team New Zealand gelistet. Beraten stand ihm Offshore Veteran Yves Parlier zur Seite.

Man müsste schon blind durch die Yachtszene laufen um nicht zu erkennen, dass die Kombination aus klassischen Linien und modernen Materialien gerade ziemlich “schick” ist und immer öfter aufgegriffen wird, was natürlich auch nicht immer gelingt,in diesem Fall aber zu funktionieren scheint.

Der knapp 10 m lange Daysailer besteht komplett aus einem Carbon-Sandwich und wiegt daher nur 1,8 t wovon etwas 0,8 t auf den Schwenkkiel entfallen und auch das Rigg besteht bereits aus Kohle – serienmäßig! Durch Letzteren ist der Tiefgang zwischen 0,7 m und 2,20 m einstellbar. Durch die Doppelruderanlage soll das Boot trockenfallen können, was natürlich zusätzliche Märkte eröffnet.

Gebaut wird die Kohleschüssel bei Chantier Naval de Larros, in Gujan-Mestras an der Bucht von Arcachon im Südwesten Frankreichs. Thierry Eluère hat sein Wissen bereits in einige Rennyachten eingebracht Fujicolor, Fleury Michon, Aquitaine Innovations und der Hydraplaneur stehen auf seiner Referenzliste.

Wenn man sich die Elektrik im Innenraum ansieht  (Link zur Yacht) sieht das natürlich nur wenig elegant aus … das geht besser … aber dazu später mehr! =)


Length Overall : 32,64 ft (9,95 m)
Length Waterline : 30,51 ft (9,30 m)
Beam : 8,86 ft (2,70 m)
High above the water line : 44,95 ft (13,70 m)
Displacement : 4299,01 lb (1950 kg)
Lifting Keel : 1763,7 lb (800 kg)
Draft Keel : 2,3 ft / 7,22 (0,70 m / 2,20 m)
Mainsail : 104,99 ft² (32 m²)
Jib : 59,06 ft² (18 m²)
Code : 133,23 ft² (40 m²)
Asymmetrical spinnaker : 246,06 ft² (75 m²)

Materials : Carbon epoxy hull Carbon mast Deck in wood