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2012:

Cool Slippen … weil er es kann!

Es gibt gefühlt tausende Videos von irgendwelchen Honks die beim Slippen ihre Boote versenken oder gar mit dem Auto zuerst die Rampe runter fahren … zugegeben an nem besonders verpeilten Tag könnt mir das auch passieren. Zum Video: Er ist einfach die coolste Sau im Hafen! Ich empfehle euch dieses Video bis zum Ende zu sehen, denn ihr werdet überrascht. Soviel vorab – Boot und Auto bleiben heil!

Hat irgendjemand nähere Informationen über das Gerät? Wenn das irgendwie Fake ist, dann erzählt es mir nicht – ich will glauben das es Menschen gibt die so etwas bauen!

59,23 kn – Sailrocket kann es doch!

10 Jahre seines Lebens verbringt ein Typ damit, darauf hin zu arbeiten, dass der Moment des Triumphes möglichst kurz ist. Vergangenen Freitag ging dieser Tweet über die Kanäle des Sailrocket Teams:

17:34:13: That’s it… We’ve smashed the arse off it! 59 knot average. Live from end of speed spot!

Genau genommen waren es 59,23 kn (noch unbestätigt vom WSSRC 59,38 kn in einem weiteren Lauf) im Durchschnitt auf der 500 m Distanz!

Laut Paul’s Blog ist mittlerweile auch der Rekord über die Distanz einer Meile gefallen – 55,32 kn. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 63,98 Knoten. Wir gratulieren zu dieser außergewöhnlichen Leistung und ziehen unseren Hut vor diesem Durchhaltevermögen!

Ex-Illbruck siegt beim SWT Baltic Race

Am vergangenen Freitag fand das SWT- Baltic Race statt, ein Wettrennen zwischen der High Tech Yacht Illbruck (Sieger Volvo Ocean Race 2001/02) und zwei Surfern. Dieses konnten die Segler vom Team Speedsailing mit knappem Vorsprung für sich entscheiden. Auf der Strecke von Gedser nach Warnemünde lieferten sich die ungleichen Kontrahenten ein spannendes Kopf- an- Kopf -Rennen. Bereits wenige Meilen nach dem Start waren die beiden Surfer mit ihrer höheren Geschwindigkeit der Segelyacht enteilt. Eine plötzliche Abnahme des Windes verhalf dann jedoch wieder der Illbruck zurück ins Rennen. „ Es war ein richtiger Schock“, so Thomas Brandt (Rostock), einer der Surfer „wir führten klar vor den Seglern als plötzlich und gegen jede Wetterprognose der Wind abnahm. Für diese Windgeschwindigkeit waren unsere Segel aber zu klein. Und so schwammen wir buchstäblich im Wasser und mussten zuschauen wie die Illbruck an uns vorbeirauschte.“
Um überhaupt noch eine Chance zu haben, wechselte der zweite und leichtere Surfer, Mathias Bethke aus Rostock, auf das größere Ersatzbrett und begann mit einer rasanten Aufholjagt.

Thomas musste das Rennen aufgeben und legte den Rest der Strecke auf dem Begleitboot zurück.
„Es war die einzige Chance, die die Jungs hatten. Das größere Brett war dem leichteren Mathias nun wie auf den Leib geschnitten. Die Gschwindigkeitsanzeige an unserem Speedboot zeigte während der Aufholjagt teilweise über 25kn (ca. 50km/h) an, erklärt André Baselow, Fahrer des Begleitbootes.

„Es ist schade, meint Mathias Bethke, rückblickend hätten wir die Entscheidung für den Materialwechsel schneller treffen müssen, dann hätte es wahrscheinlich auch zum Sieg gereicht.
Der Skipper der Illbruck, Oliver Schmidt- Rybandt, sieht bei diesem Rennen keinen Verlierer.
„ Wir von Speedsailing fanden die Idee der beiden Surfer schon etwas verrückt. Dass sie es bei den Temperaturen überhaupt geschafft haben über die Ostsee zu surfen ist wirklich beeindruckend und sie haben unseren größten Respekt. Für die unvorhergesehene Windabnahme konnte letztendlich keiner etwas. Trotzdem sind wir natürlich auch ehrgeizige Sportler und haben unsere Yacht die ganze Zeit gepusht und immer am Maximum gesegelt. Unser Vorteil war am Ende, dass wir einfach flexibler auf die Windveränderung reagieren konnten als die Surfer.“

Das Team Speedsailing darf sich jedoch nur ein Jahr auf dem Gewinn des SWT- Baltic Races ausruhen, denn beide habe für das nächste Jahr schon eine Neuauflage dieser spektakulären Veranstaltung angekündigt.

Anmerkung der Redaktion: Die Strecke Rostock-Gedser hat schon so manchen Wassersportler zu “Unfug” verleitet. Wir haben es mal mit dem Opti versucht. Hier der Film. Ich weiß von einer gescheiterten Querung im Ixylon … kennt irgendjemand ähnliche Geschichten? 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.swt-balticrace.eu

SWT- Baltic Race

Surfer fordern High Tech Yacht Illbruck heraus 

Heute startet erstmalig das SWT- Baltic Race.

Dabei fordern zwei Surfer das Siegerboot des Volvo Ocean Races (2001/02), die legendäre Illbruck heraus. Das Rennen wird gegen 13.00 Uhr vor der Südspitze Dänemarks gestartet. Es wird erwartet, dass beide Kontrahenten die gut 40 Kilometer in unter zwei Stunden zurücklegen und gegen 15 Uhr die Ziellinie vor Warnemünde überqueren.

„ Für die beiden Surfer wird es sehr schwer werden die Illbruck zu schlagen. Schließlich ist die gesamte Performance dieser High Tech Yacht auf Rennen wie diese ausgelegt“ so Martin Buck (Team Speedsailing / Steuermann der Illbruck). Die beiden Surfer, Mathias Bethke und Thomas Brandt, vertrauen jedoch auf ihre höhere Maximalgeschwindigkeit. „Natürlich wird es schwer werden aber wir haben uns lange und sehr akribisch auf diese ausdauernde Belastung vorbereitet.

Oberste Priorität während des gesamten Rennens hat natürlich die Sicherheit aller Beteiligten, denn neben Wind und Wellen verläuft der Kurs auch durch die stark frequentierte Kadettrinne.

„Es wird sicherlich ein sehr enges und spannendes Rennen“, so SWT- Geschäftsführer Mikael Widmark.

„Neben der sportlichen Herausforderung soll dieses Event aber auch zeigen, wie Technologie und Entwicklung Distanzen verkürzen kann und dies ist eben auch ein wichtiger Grundsatz unseres Unternehmens.“

Die Neuauflage dieser Auseinandersetzung soll es dann 2013 geben, denn beide Kontrahenten haben schon angekündigt im Falle einer Niederlage den sportlichen Gegner erneut herauszufordern.

Vielen Dank für diesen Beitrag von Mathias Bethke

Weitere Informationen findet ihr hier. Bilder werden wir euch hoffentlich nachliefern können

Volvo Ocean Race 2011-12! Der Film in voller Länge!

Die vergangene Ausgabe des Volvo Ocean Race wurde im Oktober 2011 in Alicante, Spanien, angeschossen und im irischen Galway Anfang July 2012 beendet. Die zusammenfassende Dokumentation, wie hier gezeigt, gibt es bekanntermaßen von jedem Volvo Ocean Race. Musste man sich bei der letzten Ausgabe noch umständlich die DVD aus England bestellen, geht das mittlerweile einfacher … sehr löblich!
Der Film lässt euch in gewohnter Dramatik die Teams auf ihrer 39.000 Seemeilen langen Reise, vorbei an Cape Town, Abu Dhabi, Sanya, Auckland, und rund Cape Horn nach Itajaí, Miami, Lissabon, und Lorient begleiten.

By the way … die Entwicklung hin zur 65 Fuß Einheitsklasse finde ich sehr bedauerlich und ich weiß, dass ich mit dieser Meinung ziemlich allein dastehe! Für mich war das VOR auch immer ein Vergleich unter den Konstrukteuren … da ich selbst Schiffbauer bin, wundert das wohl niemanden! Ich glaube auch nicht, dass es durch die 65-Fuß Yachten wirklich spannender wird! Die Berichte und Spekulationen in der Bauphase der Boote haben einen nicht unerheblichen Teil des ganzen VOR Medienapparates ausgemacht. Auch ein OneDesign löst das Problem, dass Segeln nicht unbedingt publikumsnah stattfindet, nicht wirklich. Wenn die Boote günstiger werden, dürften die Gehälter der Profis steigen, da jeder das beste Team möchte. Mehr Geld in den Händen weniger Stars, ob das unseren Sport voran bringt, weiß ich irgendwie auch nicht. Es ist schließlich Geld, das vorher auf einen ganzen Apparat aus Konstrukteuren, Bootsbauern, Werften und Zulieferern verteilt wurde – aus Sicht des Yachtbaus auch nicht überragend als Ergebnis.

Schauen wir mal, was die Zukunft bringt.

Wir wünschen viel Spaß!

Paul Watson Bekenntnisse eines Ökoterroristen – Film in voller Länge!

Ich habe diesen Film bereits vor einiger Zeit entdeckt und wollte die Macher eigentlich in Kooperation mit segel-filme.de bringen, um die Sache des Paul Watson zu unterstützen – leider haben Sea Shepherd und der Filmemacher die Gespräche darüber im sprichwörtlichen Sand verlaufen lassen. Sei es drum, wahrscheinlich hat man hier gerade wirklich andere Probleme. Wir werden sehen ob die Maschen im Netz der Justiz groß genug sind um Herrn Watson auch weiterhin schadfrei zu halten.

Vor einiger Zeit habe ich das Buch Wir schreiten ein: Der Kampf des Paul Watson gegen die Walfangflotten der Welt
gelesen. Interessant dabei die Beschreibung seiner ersten Schiffe und vor allem deren Zustand. Wer damit raus fährt hat ohnehin schon ein wenig mit dem Leben abgeschlossen – der Kampf mit den Walfängern ist dann nur noch die Kirsche auf der Sahnetorte.

Hier könnt ihr die DVD bestellen.

Aus dem Pressetext:

BEKENNTNISSE EINES ÖKO-TERRORISTEN ist die wahre und kompromisslose Geschichte der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) und ihrer seit 30 Jahren durchgeführten Kampagnen, welche schließlich zu der Hitshow „Whale Wars“ geführt haben. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm, der die wahre Odyssee des meistgesuchten Meeresschützers Captain Paul Watson zeigt. Nachdem er Greenpeace gegründet hatte, verließ Watson die Organisation schließlich aufgrund seiner kompromisslosen Leidenschaft, den Planeten vor Umweltverbrechern zu schützen und wegen seiner ungewöhnlichen Taktiken. Fernab von Bürokratie und Politik schmiedete Watson seine eigene Armada, die Sea Shepherd Conservation Society – eine Organisation, die sich kompromisslos dem Schutz der Meeresbewohner verschrieben hat und gerne mal die geltenden Gesetze selber durchsetzt.

Raus ins Blaue – Film von Bastian Hauck in voller Länge!

Kurz vor Haparanda liegt die nördlichste Tonne der Ostsee – mit einem Briefkasten. Und Bastian Hauck hat eine Mission: Post aus Haparanda. Mit seiner 50 Jahre alten Tadorna, einem umgebauten Folkeboot, macht er sich auf den Weg.

Bastian‘s Film ist eine Liebeserklärung an die Ostsee und an die Menschen, denen er unterwegs begegnet: Eine Gruppe junger „Couchsurfer“, die ihn zu einer finnischen Saunaparty mitnimmt; schwedische Fischer, die ihn zu „Surströmming“ und Selbstgebranntem einladen; und Kristina, die kurzerhand die Pantry ihres Großseglers gegen die enge Koje der Tadorna eintauscht und Einhandsegler Bastian Hauck die Zweisamkeit lehrt. Zweieinhalbtausend Seemeilen ohne Motor, auf einem Boot, das Kielbolzen und Oberwanten verliert und gegen Ende beinahe aufgegeben werden muss: Zusammen mit Bastian Haucks erster Ostseeumrundung nach St. Petersburg wurde diese Reise übrigens mit dem Langfahrtpreis des Freundeskreis Klassischer Yachten ausgezeichnet.

Bastian hat vor einiger Zeit seine Erfahrungen mit dem Folkeboat professionalisiert – wenn ihr eure Holzschätzchen in die Hände eines Liebhabers geben wollt, dann schaut euch www.bootswerft-schleswig.de an

Hanse 415 -Testschlag mit Uwe Röttgering

Die Hanse 415 ist laut HanseYachts eine Yacht der Mittelklasse. Konzipiert als Allrounder hat die Werft hohe Erwartungen an den Nachfolger der Hanse 400, die sich über 1000mal verkauft hat und für das Nachfolgemodel “große Fussstapfen” hinterlässt.

Mit 120 000 Seemeilen auf dem Buckel steht Uwe Röttgering für seglerische Kompetenz und kann als Familienvater auch die Bedürfnisse der Urlaubssegler bestens einschätzen.

The winner takes it all!

Spannender hätte das Medal Race der Stare gar nicht verlaufen können. Vor diesem letzten Rennen, in dem nur die besten 10 Boote gegeneinander starten und jeder Punkt doppelt zählt, stand Iain Percy mit seinem Vorschotmann Andrew Simpson eigentlich schon ziemlich sicher auf Platz eins des Podiums und es sollte alles doch ganz anders kommen.

In einem Rennen, in dem es viele Positionswechsel gab und einiges an Spannung geboten war, konnten sich die beiden Schweden, die vor diesem Rennen auf Platz drei rangierten, die ganze Zeit in der Spitze des Feldes behaupten und wahrten damit ihre Chancen, sich im Gesamtklassement noch zu verbessern. Scheidt/Prada aus Brasilien hatten einen Vorsprung von nur sechs Punkten, bedeutet also im Medal Race einen Vorsprung von drei Plätzen ins Ziel zu retten, damit es zu Silber reicht. Die beiden Briten Percy/Simpson, lagen sogar 12 Punkte vor den Schweden.

Die Sensation war zehn Meter hinter dem Ziel perfekt, die Schweden gewannen das Rennen und mussten nun abwarten, was die Konkurrenz ins Ziel bringt. Die Brasilianer kamen als siebtes Boot ins Ziel und die Briten sogar nur auf Platz acht. Nach kurzem ungläubigen Schauen, realisierten Loof/Salminen dann doch, dass sie das beinahe unmögliche geschafft hatten und tatsächlich Gold vor Percy/Simpson und Scheidt/Prada gewinnen konnten.

Mit einem dritten Platz im Medal Race konnten sich die Stanjek/Kleen auf einen wirklich guten sechsten Platz verbessern. Ein Ergebnis, mit dem die beiden Berliner in einigen Tagen sicherlich sehr zufrieden sein werden, auch wenn sie sich insgeheim sicherlich etwas mehr versprochen hatten, nachdem sie im vergangenen Jahr bei der WM in Perth zweiter werden konnten.

Es stand heute allerdings noch ein weiteres Medal Race auf dem Programm und es wurde zu einem geschichtsträchtigen Ereignis. Der Brite Ben Ainslie lag vor diesem Rennen auf Platz zwei, nur zwei Punkte hinter dem Dänen Jonas Hogh-Christensen, allerdings mit genügend Vorsprung auf den an dritter Position liegenden Niederländer Postma.

Ainslie, von dem alle ein Match Race gegen den Dänen erwartet haben, machte seine Sache perfekt und lieferte ein wirklich kontrolliertes Rennen ab, in dem er am Ende auf Platz neun, einen Platz vor Hogh-Christensen durchs Ziel fuhr und damit seine vierte olympische Goldmedaille in Folge gewinnen konnte.

Jonathan Lobert aus Frankreich konnte mit seinem Sieg im Medal Race noch den dritten Gesamtplatz und somit die Bronzemedaille ersegeln

Unsere Sportler haben dann mal eingecheckt

Noch etwas mehr als zwei Tage und unsere Segelsportler haben sich bei den Olympischen Spielen in London eingecheckt. Um mehr über die jeweiligen Sportler zu erfahren und vielleicht auch ein lustiges Bild eures Lieblings zu finden, schaut einfach auf der offiziellen Seite vorbei.

Hier nun unser deutsches Fahndungsteam

Mein persönlicher Favorit ist ganz klar Fritte