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August, 2011:

Ein echtes “Küstending” – das neue T-Shirt Motiv

 “Küstending”

Irgendwann haben wir uns mal bei einem anständigen Bier mit Bügelverschluss in einer stilechten Hafenkneipe über weitere T-Shirts für den Yachtblick-Shop unterhalten und bei der Definition der Zielgruppe fiel der Satz “naja das ist ja auch mehr so n Küstending” … und schon war wieder ein Shirt geboren. Ein wenig norddeutscher Lokalpatriotismus für die breie Brust … oder anders ausgedrückt … das T-Shirt für leichte Mädchen und schwere Jungs!

Das wir das T-Shirt heute vorstellen ist kein Zufall, denn heute Abend findet im altehrwürdigen Studentenkeller zu Rostock die diesjährige Sommerparty statt mit dem wunderbaren Motto “Warnefornien”.

>> Hier geht es zum Shop

Heute Abend Warnefornien-Party 

Als Dank für diese Inspiration bietet uns das Team vom Studentenkeller heute Abend die Möglichkeit, mit einem kleinen Stand vertreten zu sein. Fürs Auge wird es auch 2 schicke junge Damen geben, die euch Teile der Kollektion vorstellen und euch durch unser Angebot führen … naja und für die weiblichen Yachtblick-Fans ist natürlich unser Christoph da. =)

Ich würde mich freuen den ein oder anderen mir bisher unbekannten Yachtblick-Leser heute Abend kennen lernen zu dürfen – sprecht uns an … wir sind die Typen mit den Warnefornien/Sex Sails/Küstending Klamotten!

Wir hoffen, dass einige von euch den “Sommer” mit uns gebührend ausklingen lassen. Wir sehen uns heute Abend.

Cheers!

Nothafen Darßer Ort bestätigt seine Notwendigkeit!

Theo Fischer

Im schweren Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis 90 Kilometer pro Stunde haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Montagabend, 29. August 2011, zwei Menschen vor Darßer Ort aus einer lebensgefährlichen Notlage gerettet. Das neun Meter lange Motorkajütboot (Heimathafen Wismar) der beiden drohte in bis zu vier Meter hohen Wellen im Brandungsgürtel zwischen Ahrenshoop und der Darßspitze zu kentern.

Bei neun Windstärken und schlechter Sicht hatte die zweiköpfige Besatzung Schutz unter Land gesucht, offenbar um den Nothafen Darßer Ort anzusteuern. Dabei waren der 70-jährige Skipper und seine 48-jährige Tochter auf Legerwall geraten: Der west- bis südwestliche, auflandige Sturm hatte ihr Boot soweit unter Land gedrückt, dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft freiarbeiten konnte.
Gegen 19.25 Uhr alarmierte die SEENOLTEITUNG BREMEN der DGzRS den Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort. Der besorgte Sohn des Skippers hatte sich telefonisch bei den Seenotrettern gemeldet, weil sein Vater kein UKW-Funkgerät an Bord hatte. Per Handy nahm nun ihrerseits die Mannschaft der THEO FISCHER Kontakt zu der Motorbootbesatzung auf und verließ sofort den Nothafen Darßer Ort.

Nur etwa 30 Meter vor dem Darßer Weststrand fanden die Seenotretter den Havaristen nach kurzer Suche. „Der Anker war hinter der ersten Sandbank ausgebracht, ließ sich aber nicht mehr lösen. Das Boot wäre in der hohen Brandung unweigerlich gekentert. Selbst weiter draußen hatten wir noch etwa drei Meter Seegang“, berichtet Frank Weinhold, Vormann der THEO FISCHER. Mit dem flachgehenden Tochterboot STRÖPER näherten sich die Seenotretter dem im nur etwa 1,5 Meter tiefen Wasser regelrecht tanzenden Havaristen.

„Die Situation war lebensgefährlich. Wir mussten das Boot in der Brandung zurücklassen“, schildert Weinhold. Die Tochterboot-Besatzung begann mit der Abbergung. Die Übernahme des Skippers und seiner Tochter gestaltete sich schwierig. Dank immer wieder geübter Handgriffe benötigten die erfahrenen Seenotretter dennoch nur drei Anläufe, um die beiden an Bord zu nehmen.

Unterdessen hatten sich die freiwilligen Seenotretter der Station Prerow/Wieck mit ihrem geländegängigen Allradfahrzeug strandseitig der Unfallstelle genähert, um das Unternehmen von Land aus abzusichern. Im Nothafen Darßer Ort übergaben die Seenotretter die völlig erschöpften, durchnässten und unter Schock stehenden Geretteten schließlich in die Obhut ihrer ehrenamtlichen Kollegen, die sich bereits um trockene Kleidung und eine Unterkunft für die Nacht gekümmert hatten.

Erneut zeigte sich bei diesem Einsatz die Notwendigkeit, gerade in diesem Bereich der Ostseeküste eine DGzRS-Station vorzuhalten, von der aus die Seenotretter in Notfällen unmittelbar und schnell eingreifen können. Allein in den vergangenen zehn Tagen ist der Seenotkreuzer THEO FISCHER/Station Darßer Ort vier Mal in ähnlichen Notfällen im Einsatz gewesen.

via www.dgzrs.de

P.S. Ich würde ganz gern die Gewinne eines T-Shirt Motivs in unserem Shop der DGzRS Spenden – hat jemand eine Motiv-Idee?

Den Verlauf der Debatte um den Nothafen und die Stationierung des Seenotkreuzers Theo Fischer könnt ihr hier nachlesen.

Win-Win Werbung

Die Crew von segel-filme.de hat diesen Film über einen Törn in Thailand für die Charterfirma Moorings erstellt und wir haben danach über den inhaltlichen Wert dieser “Werbung” diskutiert. Ich finde wenn Werbung dem Werber und dem Kunden nützt ist das die totale Win-Win Situation. Wenn also ein Unternehmen aus der Yachtbranche einen Film mit derart guten Bildern produzieren lässt, schau ich mir das gern an, auch wenn es Werbung ist. Ich würde mir sogar wünschen, dass mehr unternehmen auf diesen Zug aufspringen und zukünftig interessanter Werben. Hat jemand eine andere Meinung dazu?

P.S. Ich bekomm diesen Post weder von Moorings noch von segel-filme.de noch von irgend jemand anders bezahlt. Ich zeig euch den Bericht weil ich ihn mag.

Video-Zusammenfassung der Extreme Sailing Series Cowes

Roland Gäbler sagt zu dem aufgetretenen Schaden in einer Mail folgendes:

“Schlimmer konnte die Serie eigentlich nicht starten. Nur 5 Sekunden nach dem Start des ersten Rennen gestern konnten wir einer Stahltonne im Sandwich zwischen zwei Booten nicht mehr ausweichen und kamen mit dem vorderen Beam Unterzug dagegen. Wir haben das erst garnicht realisiert und sind eine Runde weiter gesegelt. Doch irgendwie machte der vorderer Beam komische Schwingungen. Wir mussten aufgeben und verpassten alle Rennen des ersten Tages. Schlimmer geht es nicht.

Aber wir konnten froh sein, das nicht der ganze Mast mit dem Beam zerbrach. Die Reperatur hat an Land 6 Stunden gedauert. Sehr sehr frustrierend.”

Weiß jemand was das für Schuhe mit den lustig bunten Sohlen sind bei 2:30 min?

25 Jahre an einem Boot gebaut!

Irgendwie hat mir diese Geschichte gerade mal wieder gezeigt warum ich Yachtblick eigentlich mache! Um euch Geschichten wie die von Dr. John Vardiman aus Beaumont Texas zu erzählen. Das Video zeigt einen Abriss der letzten 25 Jahre seines Lebens … der 25 Jahre in denen er ziemlich allein in seinem Schuppen an einer Schoneryacht gebaut hat. Wenn er in der Zeit gearbeitet hätte, wäre das Geld für so ein Schiff wahrscheinlich schneller zusammen gekratzt gewesen, aber nur was man selbst gebaut hat gehört einem auch richtig! Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung und wünsche ihm noch viele schöne Tage auf seinem Schiff … und vor allem wünsche ich ihm, dass er nicht in ein tiefes Loch aus Langeweile fällt jetzt wo der Kahn fertig ist.

Bernd Flessner surft von Norderney nach Sylt

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung! Der Film war mir Anlass genug bei unserem Opti Piloten mal anzufragen, was aus der 2011er Version der “Opti Offshore Challenge”wird. Eigentlich steht der Plan noch mit dem Opti von Gedser nach Rostock zu fahren. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Hier noch mal der Link zu unserem Film.

Fastnet 2011 in Bildern!



Die gut 30 Meter lange Hochseesegelyacht „Rambler 100“ aus den USA ist am Montagabend (15. August) beim Rolex Fastnet Race gekentert, als die Kielbombe plötzlich abbrach. Alle 21 Crewmitglieder wurden teils erst nach Stunden gerettet, eine Frau kam mit Unterkühlungen ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich unweit der Felsens Fastnet Rock, der Wendemarke in der 608 Seemeilen langen Regatta, die von Cowes nach Plymouth in England führt. Zu dem Zeitpunkt hatte das Team von Eigner George David bei den Einrumpfbooten in Führung gelegen. Unterdessen stellte der französische 44-Meter-Trimaran „Maxi Banque Populaire“ unter Skipper Loïck Peyron mit einem Tag, acht Stunden und 48 Minuten einen neuen Fabelrekord für die mehr als 1.100 Kilometer lange Strecke auf. Das 44. Rolex Fastnet Race startete am Sonntagmittag mit 314 Yachten, darunter 16 deutsche, vor der Isle of Wight und geht im Laufe der Woche in der Grafschaft Devon zu Ende.

Ungeachtet neuer Rekordleistungen – es blieben gleich mehrere Einrumpfyachten unter der vier Jahre alten Streckenbestzeit der britischen „ICAP Leopard“ – bestimmte das Unglück der „Rambler“ auch am Dienstag (16. August) die Schlagzeilen des legendären Hochseeklassikers, zumal es sich offenbar dramatischer abgespielt hatte, als zunächst vermutet. Die erklärtermaßen schnellste Super-Maxiyacht der Welt, die vor kurzem einen neuen Transatlantikrekord aufstellte, hatte um 18.25 Uhr deutscher Zeit den Fastnet-Felsen gerundet. Der frische bis starke Wind drehte dabei auf Südwest und kam anschließend genau von vorn.
„Wir kreuzten gegen hohen Seegang, und die Yacht hob von den Wellenbergen ab“, berichtete der emotional aufgewühlte Projektmanager Mick Harvey, „ich war mit Navigator Peter Isler gerade unter Deck, als wir das beängstigende Geräusch vom abbrechenden Kiel hörten. Es kam ganz plötzlich und gab uns keinerlei Zeit zu reagieren. Das Boot drehte sich sofort wie auf den Rücken einer Schildkröte. Es war wie bei der Kenterung einer Jolle.“
Ohne die tonnenschwere Ballastbombe als aufrichtendes Moment am Ende der Kielfinne kentern Yachten im Wellengang zwangsläufig, auch wenn bei diesem Seenotfall noch relativ moderate Bedingungen im Seegebiet südlich Irlands herrschten. Warum der Kiel abgebrochen ist, blieb zunächst unklar. Die Yacht hatte schon schwere Stürme mit wesentlich härteren Bedingungen überstanden und die Kielbombe stets gehalten.
Isler setzte sofort noch einen Notruf ab, bevor beide so schnell wie möglich aus der Kajüte herauskletterten ... weiterlesen

Yachttest Hallberg-Rassy 64

Ich mag die Yachttests von YachtingWorld! Das hier getestete Schiff stelle ich aber ungesehen in Frage. Die HR64 ist die bisher größte Schiff von der schwedischen Insel Orust. Ein Preis von knapp 2 Millionen Euro exklusive Steuern halte ich aber für absolut ungerechtfertigt und befürchte, dass das selbst für edelsten schwedischen Bootsbau nicht mehr so ganz marktfähig ist. Sicherlich ist die 9 Fuß kürzere Bavaria 55 nicht unbedingt der ideale Vergleich, aber sowohl die HR64 und das 55 Fuß Farr Design sind am Ende des Tages nur 2 große weiße Kunststoffyachten die dem Vergnügen unter Segeln dienen. Die Bavaria steht allerdings für 254.000 € in der Liste. Es gibt keine Maßeinheit für die Güte von Yachten. Wenn es sie aber gäbe, wäre die eine Yacht dann wirklich um den Faktor 8, den sie teurer ist, auch besser?

Vielleicht denkt man ja nach der Pleite von Najad mal darüber nach, ob man irgendwas anders machen sollte. Design entstauben und Preis anpassen. Es wäre wünschenswert!

P.S. Bei dem Preis sollte eine B&O Glotze aber drin sein! =)

Kiel ab, Epirb, Hubschrauber, Kneipe

So ungefähr war es gerade bei Kollege Lobster-One zu lesen, den wir hier vor Urzeiten schon einmal vorgestellt haben. Eigentlich wollte ich zur Kenterung von Rambler 100 nichts mehr schreiben, da es schon alle anderen getan haben. Aber die Tatsache, dass kurz nachdem die ersten Bilder des Maxi-Racers auftauchen, die ihn ohne-Kiel-oben … also sozusagen Oben-Ohne kieloben zeigen … schon ein Video auftaucht, das die Crew mit Bier in der Hand zeigt, find ich ja irgendwie schön! Ich freu mich das niemand zu schaden gekommen ist … naja und so schlecht ist das für die Werft-Konjunktur eben auch nicht, wenn ab und an mal was kaputt geht. =)

MS Turanor – PlanetSolar erreicht Hongkong

Hongkong, China, 15. August 2011

Die MS Tûranor PlanetSolar ist nach 6 Tagen anspruchsvoller Fahrt zwischen Monsun und tropischen Stürmen, die zur Zeit in dieser Region des Erdballs herrschen, heute morgen in einwandfreiem Zustand in Hongkong angekommen. Damit ist dem PlanetSolar-Team die erste Überquerung des Chinesischen Meers mit einem Solar-Fahrzeug gelungen. Das ganze Team der PlanetSolar und alle seine Partner sind stolz auf diesen Erfolg.

Erwann Le Rouzic, der Kapitän der PlanetSolar, der in ständigem Kontakt mit der Land-Basis der PlanetSolar in Yverdon (Schweiz) und dem Assistenz-Team von Météo-France in Toulouse (Frankreich) war, freuen sich über das erfolgreiche Gelingen der komplexen Navigation zwischen Stürmen, starken Regenfällen und nur vereinzelten Sonnenstrahlen.

Raphael Domjan, der Gründer und Initiator des Projekts PlanetSolar, zeigt sich „beeindruckt vom Talent des PlanetSolar-Skippers Erwann Le Rouzic, der jeweils zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung zu treffen wusste.“

PlanetSolar hatte Subic Bay auf den Philippinen am Montag, den 8. August um 11h00 Lokalzeit (03h00 UTC) verlassen. Die Fahrt der über 600 See-Meilen (ungefähr 1000 km) langen Strecke nach Hongkong erfolgte unter extrem schwierigen Bedingungen mit schwacher Sonnenbestrahlung und starken Niederschlägen während der ersten Tage. Dies machte die Navigation des grössten Solarboots der Welt äusserst anspruchsvoll.

PlanetSolar veranstaltet während der kommenden Woche in Zusammenarbeit mit „Präsenz Schweiz“ und der Hongkong University of Science and Technology ein umfassendes Eventprogramm, an dem wichtige Personen wie auch mehrere Hundert Kinder, Jugendliche und Studenten teilnehmen werden. Dazu wird auch das PlanetSolar-Dorf, das im September 2009 in Yverdon-les-Bains (Schweiz) eingeweiht und mittlerweile erneuert und ausgebaut wurde, in der Hafenstadt Hongkongs, der Harbour City, einem stark frequentierten und zentralen Ort in Hongkong, aufgebaut. Im Solardorf werden täglich mehrere Hundert Personen erwartet, die sich über die Expedition und Solarenergie nicht nur informieren, sondern diese auch in spielerischer Weise, animiert mit einem Solar Race, Quiz, Video- Vorführungen zur Expedition, Solar-Bastelecken sowie Gesprächen mit dem PlanetSolar- Team erleben können.