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August, 2011:

Ein echtes “Küstending” – das neue T-Shirt Motiv

 “Küstending”

Irgendwann haben wir uns mal bei einem anständigen Bier mit Bügelverschluss in einer stilechten Hafenkneipe über weitere T-Shirts für den Yachtblick-Shop unterhalten und bei der Definition der Zielgruppe fiel der Satz “naja das ist ja auch mehr so n Küstending” … und schon war wieder ein Shirt geboren. Ein wenig norddeutscher Lokalpatriotismus für die breie Brust … oder anders ausgedrückt … das T-Shirt für leichte Mädchen und schwere Jungs!

Das wir das T-Shirt heute vorstellen ist kein Zufall, denn heute Abend findet im altehrwürdigen Studentenkeller zu Rostock die diesjährige Sommerparty statt mit dem wunderbaren Motto “Warnefornien”.

>> Hier geht es zum Shop

Heute Abend Warnefornien-Party 

Als Dank für diese Inspiration bietet uns das Team vom Studentenkeller heute Abend die Möglichkeit, mit einem kleinen Stand vertreten zu sein. Fürs Auge wird es auch 2 schicke junge Damen geben, die euch Teile der Kollektion vorstellen und euch durch unser Angebot führen … naja und für die weiblichen Yachtblick-Fans ist natürlich unser Christoph da. =)

Ich würde mich freuen den ein oder anderen mir bisher unbekannten Yachtblick-Leser heute Abend kennen lernen zu dürfen – sprecht uns an … wir sind die Typen mit den Warnefornien/Sex Sails/Küstending Klamotten!

Wir hoffen, dass einige von euch den “Sommer” mit uns gebührend ausklingen lassen. Wir sehen uns heute Abend.

Cheers!

Win-Win Werbung

Die Crew von segel-filme.de hat diesen Film über einen Törn in Thailand für die Charterfirma Moorings erstellt und wir haben danach über den inhaltlichen Wert dieser “Werbung” diskutiert. Ich finde wenn Werbung dem Werber und dem Kunden nützt ist das die totale Win-Win Situation. Wenn also ein Unternehmen aus der Yachtbranche einen Film mit derart guten Bildern produzieren lässt, schau ich mir das gern an, auch wenn es Werbung ist. Ich würde mir sogar wünschen, dass mehr unternehmen auf diesen Zug aufspringen und zukünftig interessanter Werben. Hat jemand eine andere Meinung dazu?

P.S. Ich bekomm diesen Post weder von Moorings noch von segel-filme.de noch von irgend jemand anders bezahlt. Ich zeig euch den Bericht weil ich ihn mag.

25 Jahre an einem Boot gebaut!

Irgendwie hat mir diese Geschichte gerade mal wieder gezeigt warum ich Yachtblick eigentlich mache! Um euch Geschichten wie die von Dr. John Vardiman aus Beaumont Texas zu erzählen. Das Video zeigt einen Abriss der letzten 25 Jahre seines Lebens … der 25 Jahre in denen er ziemlich allein in seinem Schuppen an einer Schoneryacht gebaut hat. Wenn er in der Zeit gearbeitet hätte, wäre das Geld für so ein Schiff wahrscheinlich schneller zusammen gekratzt gewesen, aber nur was man selbst gebaut hat gehört einem auch richtig! Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung und wünsche ihm noch viele schöne Tage auf seinem Schiff … und vor allem wünsche ich ihm, dass er nicht in ein tiefes Loch aus Langeweile fällt jetzt wo der Kahn fertig ist.

Bernd Flessner surft von Norderney nach Sylt

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung! Der Film war mir Anlass genug bei unserem Opti Piloten mal anzufragen, was aus der 2011er Version der “Opti Offshore Challenge”wird. Eigentlich steht der Plan noch mit dem Opti von Gedser nach Rostock zu fahren. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Hier noch mal der Link zu unserem Film.

Fastnet 2011 in Bildern!



Die gut 30 Meter lange Hochseesegelyacht „Rambler 100“ aus den USA ist am Montagabend (15. August) beim Rolex Fastnet Race gekentert, als die Kielbombe plötzlich abbrach. Alle 21 Crewmitglieder wurden teils erst nach Stunden gerettet, eine Frau kam mit Unterkühlungen ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich unweit der Felsens Fastnet Rock, der Wendemarke in der 608 Seemeilen langen Regatta, die von Cowes nach Plymouth in England führt. Zu dem Zeitpunkt hatte das Team von Eigner George David bei den Einrumpfbooten in Führung gelegen. Unterdessen stellte der französische 44-Meter-Trimaran „Maxi Banque Populaire“ unter Skipper Loïck Peyron mit einem Tag, acht Stunden und 48 Minuten einen neuen Fabelrekord für die mehr als 1.100 Kilometer lange Strecke auf. Das 44. Rolex Fastnet Race startete am Sonntagmittag mit 314 Yachten, darunter 16 deutsche, vor der Isle of Wight und geht im Laufe der Woche in der Grafschaft Devon zu Ende.

Ungeachtet neuer Rekordleistungen – es blieben gleich mehrere Einrumpfyachten unter der vier Jahre alten Streckenbestzeit der britischen „ICAP Leopard“ – bestimmte das Unglück der „Rambler“ auch am Dienstag (16. August) die Schlagzeilen des legendären Hochseeklassikers, zumal es sich offenbar dramatischer abgespielt hatte, als zunächst vermutet. Die erklärtermaßen schnellste Super-Maxiyacht der Welt, die vor kurzem einen neuen Transatlantikrekord aufstellte, hatte um 18.25 Uhr deutscher Zeit den Fastnet-Felsen gerundet. Der frische bis starke Wind drehte dabei auf Südwest und kam anschließend genau von vorn.
„Wir kreuzten gegen hohen Seegang, und die Yacht hob von den Wellenbergen ab“, berichtete der emotional aufgewühlte Projektmanager Mick Harvey, „ich war mit Navigator Peter Isler gerade unter Deck, als wir das beängstigende Geräusch vom abbrechenden Kiel hörten. Es kam ganz plötzlich und gab uns keinerlei Zeit zu reagieren. Das Boot drehte sich sofort wie auf den Rücken einer Schildkröte. Es war wie bei der Kenterung einer Jolle.“
Ohne die tonnenschwere Ballastbombe als aufrichtendes Moment am Ende der Kielfinne kentern Yachten im Wellengang zwangsläufig, auch wenn bei diesem Seenotfall noch relativ moderate Bedingungen im Seegebiet südlich Irlands herrschten. Warum der Kiel abgebrochen ist, blieb zunächst unklar. Die Yacht hatte schon schwere Stürme mit wesentlich härteren Bedingungen überstanden und die Kielbombe stets gehalten.
Isler setzte sofort noch einen Notruf ab, bevor beide so schnell wie möglich aus der Kajüte herauskletterten ... weiterlesen

Yachttest Hallberg-Rassy 64

Ich mag die Yachttests von YachtingWorld! Das hier getestete Schiff stelle ich aber ungesehen in Frage. Die HR64 ist die bisher größte Schiff von der schwedischen Insel Orust. Ein Preis von knapp 2 Millionen Euro exklusive Steuern halte ich aber für absolut ungerechtfertigt und befürchte, dass das selbst für edelsten schwedischen Bootsbau nicht mehr so ganz marktfähig ist. Sicherlich ist die 9 Fuß kürzere Bavaria 55 nicht unbedingt der ideale Vergleich, aber sowohl die HR64 und das 55 Fuß Farr Design sind am Ende des Tages nur 2 große weiße Kunststoffyachten die dem Vergnügen unter Segeln dienen. Die Bavaria steht allerdings für 254.000 € in der Liste. Es gibt keine Maßeinheit für die Güte von Yachten. Wenn es sie aber gäbe, wäre die eine Yacht dann wirklich um den Faktor 8, den sie teurer ist, auch besser?

Vielleicht denkt man ja nach der Pleite von Najad mal darüber nach, ob man irgendwas anders machen sollte. Design entstauben und Preis anpassen. Es wäre wünschenswert!

P.S. Bei dem Preis sollte eine B&O Glotze aber drin sein! =)

Kiel ab, Epirb, Hubschrauber, Kneipe

So ungefähr war es gerade bei Kollege Lobster-One zu lesen, den wir hier vor Urzeiten schon einmal vorgestellt haben. Eigentlich wollte ich zur Kenterung von Rambler 100 nichts mehr schreiben, da es schon alle anderen getan haben. Aber die Tatsache, dass kurz nachdem die ersten Bilder des Maxi-Racers auftauchen, die ihn ohne-Kiel-oben … also sozusagen Oben-Ohne kieloben zeigen … schon ein Video auftaucht, das die Crew mit Bier in der Hand zeigt, find ich ja irgendwie schön! Ich freu mich das niemand zu schaden gekommen ist … naja und so schlecht ist das für die Werft-Konjunktur eben auch nicht, wenn ab und an mal was kaputt geht. =)

MS Turanor – PlanetSolar erreicht Hongkong

Hongkong, China, 15. August 2011

Die MS Tûranor PlanetSolar ist nach 6 Tagen anspruchsvoller Fahrt zwischen Monsun und tropischen Stürmen, die zur Zeit in dieser Region des Erdballs herrschen, heute morgen in einwandfreiem Zustand in Hongkong angekommen. Damit ist dem PlanetSolar-Team die erste Überquerung des Chinesischen Meers mit einem Solar-Fahrzeug gelungen. Das ganze Team der PlanetSolar und alle seine Partner sind stolz auf diesen Erfolg.

Erwann Le Rouzic, der Kapitän der PlanetSolar, der in ständigem Kontakt mit der Land-Basis der PlanetSolar in Yverdon (Schweiz) und dem Assistenz-Team von Météo-France in Toulouse (Frankreich) war, freuen sich über das erfolgreiche Gelingen der komplexen Navigation zwischen Stürmen, starken Regenfällen und nur vereinzelten Sonnenstrahlen.

Raphael Domjan, der Gründer und Initiator des Projekts PlanetSolar, zeigt sich „beeindruckt vom Talent des PlanetSolar-Skippers Erwann Le Rouzic, der jeweils zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung zu treffen wusste.“

PlanetSolar hatte Subic Bay auf den Philippinen am Montag, den 8. August um 11h00 Lokalzeit (03h00 UTC) verlassen. Die Fahrt der über 600 See-Meilen (ungefähr 1000 km) langen Strecke nach Hongkong erfolgte unter extrem schwierigen Bedingungen mit schwacher Sonnenbestrahlung und starken Niederschlägen während der ersten Tage. Dies machte die Navigation des grössten Solarboots der Welt äusserst anspruchsvoll.

PlanetSolar veranstaltet während der kommenden Woche in Zusammenarbeit mit „Präsenz Schweiz“ und der Hongkong University of Science and Technology ein umfassendes Eventprogramm, an dem wichtige Personen wie auch mehrere Hundert Kinder, Jugendliche und Studenten teilnehmen werden. Dazu wird auch das PlanetSolar-Dorf, das im September 2009 in Yverdon-les-Bains (Schweiz) eingeweiht und mittlerweile erneuert und ausgebaut wurde, in der Hafenstadt Hongkongs, der Harbour City, einem stark frequentierten und zentralen Ort in Hongkong, aufgebaut. Im Solardorf werden täglich mehrere Hundert Personen erwartet, die sich über die Expedition und Solarenergie nicht nur informieren, sondern diese auch in spielerischer Weise, animiert mit einem Solar Race, Quiz, Video- Vorführungen zur Expedition, Solar-Bastelecken sowie Gesprächen mit dem PlanetSolar- Team erleben können.

Superyacht Godspeed brennt völlig aus

Niemand erwartet das ihr euch das ganze Video anschaut – habe ich auch nicht getan – aber ich empfehle euch mal ein bisschen in der Timeline rumzuklicken. Am Anfang sieht man nur eine Rauchsäule und am Ende ist von der Yacht nicht mehr viel übrig.

Ich hoffe ihr verzeiht mir meine “Pietätlosigkeit”, aber aus Sicht der Yachtbauer darf hin und wieder auch mal eine Yacht das zeitliche segnen und Platz für Neubauten schaffen – ob sich einschlägige Broker schon wieder um diesen Kunden bemühen? =)

Bei der Yacht handelt es sich um die 39,60 m lange, in 2005 bei Westport Yachts in den USA gebaute “Godspeed”.

Zwischenbilanz nach Pre-Olympics

Die deutschen Segler konnten bei den Pre-Olympics zwischen dem 31. Juli und dem 13. August in Weymouth noch nicht zu voller Form auflaufen. Insgesamt platzierte sich das deutsche Segelnationalteam dreimal in zehn Bootsklassen unter den ersten Zehn. Für den Veranstalter als auch für die Segler des Audi Sailing Team Germany waren die Pre-Olympics eine hilfreiche Standortbestimmung.

Hoffnungsträger wie Simon Grotelüschen (LYC) im Laser oder Tobias Schadewaldt/Hannes Baumann (beide NRV) im 49er gaben mit einem siebten Platz ihre Visitenkarte ab und haben wieder einmal gezeigt, wie wettkampfstark sie sind. Die Zwischenbilanz aus diesem Testevent fällt „im Medaillenergebnis leider nicht so vielversprechend aus, wie wir uns das gewünscht hätten. Aber diese ... weiterlesen