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April, 2011:

Zwischenbericht vom Weltcup in Hyères


Zum Auftakt des World Cups in Hyères hat das Sailing Team Germany sehr gute Ergebnisse erzielt. In insgesamt sechs Bootsklassen ersegelten sich die Deutschen Top 10-Platzierungen.

Ein Ausrufezeichen setzte dabei vor allem Simon Grotelüschen im Laser, der nach zwei hervorragenden Wettfahrten Kopf an Kopf mit dem Australier Tom Slingsby (Segler des Jahres 2010) an der Spitze steht. Aber auch Moana Delle (RS:X Women) und die Starbootcrew Stanjek/Kleen untermauern mit ihren vierten Plätzen ihre Ambitionen auf Top-Platzierungen. „Wir können mit den Leistungen durchweg sehr zufrieden sein, das war ein guter Auftakt“ resümierte STG Sportdirektor Bernd Zirkelbach. Auch für den zweiten Tag hat sich das STG wieder viel vorgenommen. Wir wünschen viel Erfolg!

Die Listen “hängen” hier hier.

Film zur 2. Etappe der Extreme Sailing Series in Quindao

Aktion, Speed und Publikumsnähe … ist ja alles gut und schön, aber bei den Bildern von den Kenterungen habe ich erstmalig die Extreme 40 und das ganze AC-Konzept in Frage gestellt. Prinzipiell bin ich kein pathologischer Katamaran-Gegner … ich habe selbst einen Hobie.

Die Extreme 40 Klasse professionalisiert sich zusehends, was sicher dazu führen wird, dass die Kisten immer näher ans Limit heran gefahren werden. Ich befürchte es wird nicht mehr all zu lang dauern, bis die AC45 oder die Extreme 40′s ihren Tribut von den Seglern fordern und es zu ernsthaften Verletzungen kommt.

Jeder Kat-Segler weiß was passiert wenn der Lee-Schwimmer unterschneidet … das Heck hebt sich und die Ruder kommen aus dem Wasser … von da an ist man nur noch Mitfahrer. Ein wenig mehr “Bow-Volume” zu Gunsten der Sicherheit der Segler sollte bei neuen Konstruktionen doch eingeplant werden … aber diese Entwicklung werden wir wohl erst erleben wenn es für irgendwen zu spät ist.

… auf nach Hyères

Morgen beginnt der vierte von sieben Weltcups im vorolympischen Jahr. Die Konkurrenz in Hyères ist mit knapp 1.000 Athleten aus 60 Nationen wieder recht stark. Wir wünschen unseren Athleten natürlich maximale Erfolge.

Wo ich schon mal beim Wünschen bin! Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest und ganz besonders unserem Laser Recken Malte Kamrath alles Gute zum Geburtstag!

Auch Bora Bora geht einmal vorbei

Liebe Yachtblicker,

Nach unseren Antriebsschaden konnten wir am 15.04 um 12.00 Uhr die Solar Expedition um den Globus Fortsetzen. Hinter uns liegen zwei lange Arbeitswochen und eine erfolgreiche Testfahrt, in der wir dem Antrieb alles abverlangt haben.

Wir befinden uns jetzt 17°34.220 Süd und 156°38.460 West ,was auch bedeute, dass wir uns der Typhoon Region nähern, wo wir dann nur Daumen drücken können, dass wir keinen “erwischen”. Seit dem Auslaufen in Bora haben wir uns bisher leider nur durch dicke Wolken und Regen kämpfen müssen, was sich in unserem Bootsspeed wiederspiegelt (4,9kn). Die Langzeitwetterprognose zeigt, dass keine deutliche Besserung zu erwarten ist. Was für uns weiterhin bedeutet, Wetterkarten zu studieren und von einem Sonnenstrahl zum nächsten zu jagen. Wir haben noch weitere 1010 nm bis Tonga vor uns und das kann unter solchen Umständen ein langer Weg werden.
Wir sind trotzdem alle froh, mit der Turanor PlanetSolar wieder auf See zu sein.

Ich möchte mich hier nochmals bedanken für die Rostocker Unterstützung von Marcus Hill, der mit seiner großen Hilfsbereitschaft und den nötigen Ersatzteilen umgehend nach Bora Bora gereist ist. Einen weiteren großen Dank an die bezaubernde Hina, die mit ihrer Gastfreundschaft und ihrer bezaubernden Stimme uns denn Aufenthalt auf Bora Bora versüßt hat.

Save the Future

Jens

 

Neue Imoca 60 für Bernard Stamm

Der Schweizer Dauerbrenner Bernard Stamm hat sich eine neue Open 60 gebaut, um an der nächsten Ausgabe der Vendée Globe teilzunehmen. Die Eckdaten der “Rivages” sind beeindruckend und das Projekt ist sicher nicht auf hinterher segeln ausgerichtet. Gebaut wurde die Yacht bei Decision SA in der Schweiz, einem Yachtbauer, der sich mit so “unbekannten” Booten wie den Alinghi Cuppern, dem Hydroptére oder Groupama 2 seine Lorbeeren verdient hat.
Gezeichnet hat Juan K, dessen Name hier auf Yachtblick zuletzt bei dem Bericht über “Rambler 100″ fiel. Das sich Bernard Stamm mit den Open 60 Yachten auskennt, hat er mit 2 Siegen im Velux 5 Oceans bewiesen … ob es auch jenseits der “Rentnerliga” für einen Sieg reicht, muss er erst noch beweisen.

Es ist wohl fast schon Neuland, dass die Yacht den Weg nach Frankreich, zur Endausrüstung, auf einem LKW unternommen hat und nicht wie gewohnt mit dem Helikopter ausgeflogen wurde. =)

Camper VO 70 unter Segeln!

Wir haben hier schon die ersten Bilder, von diesem ersten Volvo der 3. Generation, gezeigt und die Eckdaten beschrieben. Der erste VO70 der neuen Saison ist natürlich ein Highlight, aber ich muss auch sagen, dass ich das Artwork nicht sonderlich gelungen finde. Das moderne Offshore Renner innen ganz gerne mal komplett schwarze Höhlen sind, um das Gewicht der Farbe zu sparen, daran haben wir uns ja mittlerweile gewöhnt … davon werden die Segler ja nur depressiv und draußen ist dann ja wieder genug Sonne. Interessant wird zu sehen, wie sich das aggressive rot auf die Psyche auswirkt … spätestens nach 4 Wochen fangen die Jungs doch an sich zu prügeln wenn sie ganze Zeit nur rot sehen. =)

Zusammenfassender Filmbericht zum Barcelona World Race

Boris Herrmann und Ryan Breymaier haben das Barcelona World Race auf Platz 5 beendet! Herzlichen Glückwunsch! An dieser Stelle sei auch einmal Neutrogena für das Sponsoring gedankt … Segeldeutschland ist jetzt ein besserer Ort! Interessant finde ich die Frage, die der Film am Beispiel von Iker Martinez und Xabi Fernandez aufwirft, ob die Entwicklungen bei den modernen Offshore-Rennern, die Zeit der alten Salzbuckel ein für alle mal beendet haben.

Nachtrag – Franzi berichtet über Palma

Nachdem am vergangenen Wochenende eine, aus deutscher Sicht, sehr erfolgreiche Princes Sofia Trophy zu Ende ging, melden sich nun auch die ersten Stimmen aus dem deutschen Team.

Seht selbst, was Franzi zu berichten hat.

“Diesmal berichte ich aus dem leicht verregneten Kiel, ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche der Princess Sofia Trophy.
Nach 5 Tagen und 10 Rennen, in einem Weltklasse Feld von 78 Schiffen, beendete ich meinen ersten Wettkampf des Jahres auf Rang 17.
Die Woche hatte uns wieder viel abverlangt. Am ersten Tag im Durchschnitt 23 Knoten Wind und in Spitzen bis zu 30 Knoten.

Im Rennen war ich eigentlich ganz gut ... weiterlesen

“Rambler” bei der Le Voiles de Saint Barth

Dieses Goldstück filmischer Segeldokumentation wurde uns von einem unserer vielen Undercover-Informaten zugespielt, wobei dem ein oder anderen geübten Segel-Blog Leser unsere Quelle, das schwedische Yachtblick-Äquivalent Blur.se, schon bekannt sein dürfte. Zu sehen ist die 32 Meter lange und 6 Meter breite Carbon-Maxi „Rambler 100“ bei der Les Voiles de Saint Barth. Gezeichnet wurde sie beim grandiosen Juan Kouyoumdjian – der Einfachheit halber besser bekannt als Juan K.

Bei der Le Voiles de Saint Barth geht es ... weiterlesen

Zusammenfassung, Bilder und Ergebnisse Prinzessin Sofia Cup 2011

Die Berliner Starbootsegler Robert Stanjek und Frithjof Kleen sowie 2.4mR-Olympiasieger Heiko Kröger aus Kiel haben die ersten Weltcup-Medaillen 2011 für Deutschland gesichert. Die Mitglieder des Sailing Team Germany erkämpften sich in spanischen Gewässern vor Palma de Mallorca jeweils Silber bei der Trofeo Princesa Sofia.

„Wir hätten nicht gedacht, dass es gleich so gut losgeht“, sagte Frithjof Kleen nach dem ... weiterlesen